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Informationen aus Vorjahren hier:
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Informationen aus 2017

Durch Anklicken der Kurzinfo gelangen Sie zum vollständigen Text.

29.07.2017BRH Bildungswerk: Finanzverwaltung gab wieder "grünes Licht"
29.07.2017Fahrer Wolfgang "schaukelte" die Senioren um den Bodensee
21.07.2017BRH NRW mahnt: Außerordentlich lange Bearbeitungszeit bei der Beihilfeerledigung!
21.07.2017Zweimal konnten die Bonner Senioren erinnerungswerte Momente genießen
15.07.2017Es war so recht etwas für ältere Leute, die gern Süßes essen
08.07.2017Der Rechtschutz - auch für unsere Ruheständler wichtig!
08.07.2017PC-Seminar Bildbearbeitung ist schon ausgebucht!
01.07.2017Seniorenverband BRH lässt Kindererinnerung wach werden
24.06.2017"Heidewitzka, Herr Kapitän" erklang stimmgewaltig in der Posthalterei
24.06.2017Münsteraner BRH-Mitglieder besuchten den WDR
17.06.2017Viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg der Senioren
10.06.2017Senioren besuchten ein Mekka für Spargelfreunde
01.06.2017Neues PC-Seminar
27.05.2017Bekannte Detektive schauten von den Wänden zu
27.05.2017Hermann-Josef Mies im Hänneschen: "Mir hann vell jelaach!"
20.05.2017Gemeinsame Sache: Verbraucherberatung und Seniorenverband
20.05.2017BRH studierte Bauhaus-Kunst im Münsterland
13.05.2017Martin Enderle zu Gast beim BRH Minden
13.05.2017Geburtstagsfest im koptischen Kloster in Brenkhausen
11.05.2017Auf, auf zur Wahl
06.05.2017Seniorenverband BRH für gewählte Seniorenvertretungen überall in NRW
06.05.2017Erfolgsgeschichte "BRH im Internet" wird fortgeschrieben
29.04.2017BRH-Chef Martin Enderle setzte sich auf Bundesebene ein
29.04.2017BRH beim Arbeitnehmerempfang der Ministerpräsidentin
22.04.2017Mit Heiner Ackermann: Drei Stationen-Tour-in Düsseldorf - Altstadt, Füchschen und Teekanne
22.04.2017Stunden voller Freude und Genuss im GOP Essen
15.04.2017Stattliche Spendenüberreichung der Sparda-Bank West
14.04.2017BRH: Kleines Plus hat seinen Wert schnell verloren
08.04.2017Rekordverdächtig: Hundert kamen zur Jahreshauptversammlung
01.04.2017Abtei Königsmünster: Wo das Leben noch einen Sinn macht
31.03.2017Und wieder sind sie unterwegs: Vorsicht an der Haustüre
25.03.2017Elfriede Hoffmann für 30-jährige treue Mitgliedschaft geehrt
24.03.2017Uhren werden wieder auf Sommerzeit umgestellt
18.03.2017Seniorenverband BRH im Gespräch mit der Debeka in Münster
11.03.2017Karl-Heinz Nitz kämpft weiter für Gerechtigkeit bei der Mütterrente
11.03.2017PC-Seminar wieder ein voller Erfolg
05.03.2017Auch für Pensionäre ein Plus, Streit wurde im Wahljahr vermieden
04.03.2017Aktuelle Meldung zu den laufenden Besoldungsgesprächen
25.02.2017BRH: Bei den Besoldungsgesprächen NRW die Versorgungsberechtigten nicht ins Abseits stellen
18.02.2017BRH-Senioren: Et jeht ald widder loss!
11.02.2017BRH Senioren beweisen in Düsseldorf Solidarität
04.02.2017Compass Pflegeberaterin blieb keine Antwort schuldig
28.01.2017Seniorenverband BRH Lemgo ehrte treue Mitglieder
Viele Sympathiebekundungen für den Landesvorsitzenden Martin Enderle
21.01.2017Änderungen in der Beihilfeberordnung NRW
14.01.2017Seniorenverband BRH nutzte die DBB Jahrestagung zum Informationsaustausch
07.01.2017BRH NRW besorgt: Können sich alte Menschen die Pflege noch leisten?

 

(29.07.2017)
BRH Bildungswerk: Finanzverwaltung gab wieder "grünes Licht"

(NRW) Das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH hat von der Finanzverwaltung wieder "grünes Licht" bekommen: Die Körperschaft dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken und ist weiterhin von der Körperschaftssteuer befreit. Sie ist nach einem aktuellen Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes berechtigt, nunmehr für weitere fünf Jahre Zuwendungsbestätigungen für Spenden auszustellen.

Die Satzung des Bildungswerkes des Seniorenverbandes BRH in der Fassung vom 26. 07. 2010 erfüllt die Voraussetzungen der Paragraphen der Abgabenordnung (AO). Das hat jetzt das Finanzamt Euskirchen dem BRH aktuell mit Bescheid vom 20.07.17 einmal mehr bestätigt. Die Steuerbegünstigung erfolgt wegen der Förderung der Altenhilfe. Die Zuwendungsbestätigungen dienen den Spendern als Nachweis für den Abzug bei der eigenen Einkommenssteuer-Berechnung. Inzwischen hat die ordentliche Jahreshauptversammlung 2017 des Bildungswerks auch dem Abschluss 2016 zugestimmt und den Rückblick sowie Ausblick als auch den Haushaltsvoranschlag 2017 angenommen.

Das Bildungswerk konnte durch Spenden in 2016 wieder in zahlreichen Vorgängen in NRW die Förderung der Altenhilfe unterstützen und sich auf vielfältige Weise engagieren. Das Werk selbst finanziert sich weiterhin aus Spenden, oft kleineren, aber auch schon mal größeren Beträgen. Anlässe hierfür sind persönliche Feste von Mitgliedern, oft aber auch ein Dankeschön dafür, dass der Seniorenverband BRH NRW helfen konnte. So gab es einmal strahlende Gesichter, als die Sparda-Bank eine stattliche Spende von 1.000 Euro übergab. Dank auch dieses Geldes kann älteren Menschen geholfen und somit ein Verbandszweck erfüllt werden. Es ist eigentlich ein unspektakuläres aber beständiges Wirken des Bildungswerks im Interesse der älteren Menschen und der Ortsverbände. Wir sagen Danke. Will heißen, wir bedanken uns herzlich bei unseren großzügigen Spendern und hoffen auch in Zukunft auf ihre Unterstützung, denn ohne die finanzielle Unterstützung wäre unsere ehrenamtliche Seniorenarbeit insgesamt nur sehr schwer zu bewerkstelligen.

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(29.07.2017)
Fahrer Wolfgang "schaukelte" die Senioren um den Bodensee

(Minden) Zur diesjährigen Jahresreise überraschte der Reisedienst Aschemeyer aus Lübbecke den Seniorenverband BRH mit einem Glücksgriff. "Das ist ja unser Fahrer Wolfgang, der uns seit nunmehr Jahrzehnte immer wieder durch die Gegend schaukelt", sprudelte es aus einigen mit großer Freude zur Begrüßung heraus. Wolfgang Zidorn am Steuer des Reisebusses kommt immer wieder gut bei den Mindenern an und vermittelt zudem eine gehörige Portion Sicherheit.

Die jährliche Studienreise des BRH Minden führte diesmal zum Bodensee und hier nach Bodman-Ludwigshafen, wo "Natur pur" geliefert wird und man dafür sorgt, dass es nie langweilig wird. Also war es wieder das große Ereignis, organisiert vom Reisedienst-Team August Twele und Ingeborg Kölling. Sie hatten auch schon auf der langen Anfahrt mit Programm vorgesorgt: Wolfgang Albrecht zeichnete verantwortlich mit Vorträgen u.a. von Eugen Roth und Heinz Ehrhardt sowie Geschichten aus dem eigenen Archiv. Schon Standard bei solchen Fahrten sind auch die Lieder, die dieser in Schriftform immer vorbereitet. Aber auch andere Mitreisende kamen mit Witzen zu Wort und zu ihrem mit Beifall belohnten Einsatz.

Vor Ort angekommen, startete dann ein interessantes Besuchsprogramm: Dank des mitgeführten Busses und des gutgelaunten Steuermannes konnten die Teilnehmer unter sachkundiger Führung die drei Inseln im Bodensee Reichenau, Mainau und Lindau sowie die Städte Meersburg und Konstanz erkunden. Auf österreichischer Seite bereisten sie den Bregenzer Wald und besuchten dann auch Bregenz mit seiner berühmten Seebühne sowie in der Schweiz das geschätzte Stein am Rhein und den weltbekannten Rheinfall von Schaffhausen. Die Senioren hatten ihren Spaß, einer hielt zum Abschluss dankbar für uns fest: "Gesegnet mit sommerlich heißem Wetter waren alle angesteuerten Ziele Höhepunkte, wobei besonders auffiel, dass der Rheinfall zahlenmäßig fest in japanischer und indischer Hand war." Bleibt zu berichten, dass die Teilnehmer voller schöner Eindrücke nach Minden zurückkehrten und sich ganz natürlich wieder die lange Heimreise mit Gesang und lustigen Vorträgen verkürzten.

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(21.07.2017)
BRH NRW mahnt: Außerordentlich lange Bearbeitungszeit bei der Beihilfeerledigung!

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft schließt sich Seniorenverband BRH NRW an

(NRW) Mit der Problematik "außerordentlich lange Bearbeitungszeit bei der Krankenversorgung (Beihilfeerledigung)" hat sich der Seniorenverband BRH NRW erneut an die Präsidentin des Bundeseisenbahnvermögens, Marie-Theres Nonn, gewandt und sie mit allem Nachdruck gebeten, sich persönlich einmal für eine Verbesserung einzusetzen. Der BRH: "Sie und auch ihr Amt müssen angesichts der veränderten Bedürfnisse gerade den älteren Menschen eine gewisse Sensibilität für eine deutliche Verkürzung der Bearbeitungszeiten als eine dringende Notwendigkeit zeigen!"

Der BRH hatte zuvor noch einmal aufgezeigt, dass die Erledigung bei der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) keinesfalls als optimal angesehen werden kann. So kämen eine große Anzahl der Beschwerden über die KV Bezirksleitung Wuppertal, bei der die Erstattungszeiten zurzeit wieder deutlich über 30 Tage ab Eingang des Erstattungsantrages bis zum Versand angestiegen seien, beim BRH-Landesbüro ein. Und dies sei keineswegs eine Momentaufnahme. Der Seniorenverband: "Es sind etliche "Wut"-Briefe von älteren Menschen, die wöchentlich eingehen." So sei nicht außergewöhnlich, dass Anträge über acht Wochen nicht bearbeitet würden. Das widerspreche deutlich den Zahlen, die aus der KV-Bezirksleitung zu erfahren seien. Hier spricht man von aktuellen Erstattungszeiten von 30 Tagen, räumt aber gleichzeitig eine "leichte Verschlechterung" ein.

Es wird vom BRH ferner vorgetragen, dass die Form der Erledigung auffallend sei. So würden häufig Belege wie Erklärung über Entbindung der Schweigepflicht oder auch fehlende Wahlleistungsvereinbarung angefordert, obwohl die Unterlagen bereits den Anträgen beiliegen. Solche Vorgänge würden dann immer wieder die Erledigung der Anträge erheblich verzögern. Die Folge seien ständige Mahnbescheide der ärztlichen Verrechnungsstellen, inzwischen wären auch die Festsetzungen von Mahnkosten an der Tagesordnung. In einem krassen Fall lagen die festgesetzten Mahnkosten bei deutlich über 100 Euro. Der BRH energisch: "Leider ist es so, dass man auf die Situation Anfang 2015 zurückgefallen ist."

Die Hauptverwaltung des Bundeseisenbahnvermögens reagierte schnell und versprach, "mittelfristig deutlich sinkende Bearbeitungszeiten zu erreichen", wollte aber die langen Erledigungszeiten nicht bestätigen. Bestätigte dann aber doch eine vom BRH aufgedeckte Schwachstelle bei der Bearbeitung. So habe man die KVB darauf hingewiesen, auf die den Erstattungsanträgen beigefügten Unterlagen besonders zu achten. Verzögerungen in der Bearbeitung könnten so schon von vornherein vermieden werden.

Überraschend bekam nun der BRH Rückenwind von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, der Vorstandsbereich schloss sich nämlich der Beschwerde an. So erkennt der Beamtenpolitische Ausschuss (BPA) nun auch eine erneut angespannte Situation im Bereich der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB). Es wird dazu ausgeführt: "Die Erstattungszeiten haben die satzungsmäßige Höchstdauer von 28 Kalendertagen überschritten!" Und es wird dann weiter dargestellt, was auch dem BRH besondere Sorge bereitet: Es entwickle sich der genehmigte Personalbestand in eine beängstigende Situation! Mit dem Zusatz, dass in den nächsten Jahren (bis 2025) ein zu erwartender Fehlbestand von mindestens 250 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen entstehe. Zum Thema "lange Bearbeitungszeiten" hatte der BRH auch kürzlich bei der Rheinischen Versorgungskasse Köln angeklopft. Daraufhin konnte hier eine erfreuliche Verbesserung festgestellt werden.

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(21.07.2017)
Zweimal konnten die Bonner Senioren erinnerungswerte Momente genießen

(Bonn) Der Rhein ist für einen feinen Tages-Kurzurlaub, bei dem sich gerade ältere Menschen nichts weiter als überaus wohlfühlen und ein wenig verwöhnen lassen, eine besonders gute Adresse. Für Fachleute die Lage: Um die 660 Rheinkilometer. Hier befindet sich nämlich unter anderem das Naturschutzgebiet der Rheininsel Herseler Werth. Und genau das hatten die Senioren des BRH Bonn im Focus, als sie dem Ruf von Barbara Herbst und Hannelore Schenkberg zur Stippvisite in die "Rheinterassen" Widdig folgten. Dieses Ziel am Rhein zu erleben ist für viele Menschen ein Privileg, besonders attraktiv, mit Gästen aus aller Welt, sprichwörtlicher Romantik pur und dann einer malerischen Lage mit Blick auf den Herseler Werth bei Kaffee, Kuchen, Eis und Apfelschorle. Was will der Senior mehr?

Damit aber nicht genug. Kurze Zeit später lud Barbara Herbst die Mitglieder ihres Seniorenverbandes Bonn zu einem Erkundungstag ins Siebengebirge. Genauer gesagt: Man hatte den höchsten Berg, den Ölberg, im Visier. Dieser Gipfel ist schon von weitem zu sehen und von den anderen Bergen gut unterscheidbar. Eine kleine Gruppe bestieg sogar den Gipfel zu Fuß; wem das zu beschwerlich war, blieb nicht unten. Man konnte einen Fahrservice benutzen. Oben hatte die Gruppe dann bei herrlichem Wetter auf der Aussichtsplattform einen grandiosen Fernblick bis in die Hocheifel, über das Siebengebirge und auf den kurvigen Flussverlauf des Rheins bis nach Köln. Wer kommt bei diesen Erfahrungen nicht einmal zum Entschluss: Beim nächsten Mal mache ich da mit, frei nach dem Ohrwurm "Da simme dabei, dat is prima…."

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(15.07.2017)
Es war so recht etwas für ältere Leute, die gern Süßes essen

(Bad Sassendorf/Nienburg). Obst läuft jetzt zur Höchstform auf und verfeinert mit erfrischenden, saftig süßen Geschmack so manches Gericht. Außerdem schmeckt es auch pure, Früchte erfreuen jeden! Das haben sich auch die BRH-Senioren aus Bad Sassendorf gedacht und suchten sich eine besondere Frucht als Besuchsgrund aus. Geschmack stand dabei im Fokus. Es ging zum Bickbeernhof im Landkreis Nienburg an der Weser und dort gibt es Heidelbeeren, Preiselbeeren, Holunderbeeren, Himbeeren…, alles im kontrolliert biologischen Betrieb. Man kann die Beeren sogar selber pflücken. Das mag Spaß machen, denn bei dieser Witterung werden sie langsam reif und dick, die blaue Frucht, die blauen Beeren.

Johanna und Wolfgang Hoffmann luden mal wieder zahlreiche Senioren in einen Bus und ab ging es in die Blaubeeren. Zwar bei höchst miesem Wetter, "aber das störte uns nicht", berichten die Hoffmanns. Man war in der Heidelbeerplantage im Trockenen und genoss eine erfreulich große Zahl von Gerichten mit Heidelbeeren. "So recht etwas für Leute, die gern Süßes essen," wussten sich die alten Leutchen auszutauschen. Man saß im Trockenen, zumal der Hof einen sehr großen, hellen Gastraum und eine überdachte Terrasse hatte. Die Küche war riesig groß, niemand musste lange auf die gewünschten Hefeklöße mit Blaubeeren, Kartoffelpuffer mit Blaubeerkompott oder Milchreis mit Blaubeeren warten.

Zudem hielt die Juniorchefin des Hauses einen interessanten Vortrag, die Seniorchefin lud ein, den großen, gut sortierten Hofladen und das kleinere Souvenirlädchen zu besuchen. Außerdem konnte man unmittelbar am Haus die bis zu zwei Meter hohen Heidelbeersträucher bestaunen, ohne in den Regen zu müssen. Die Saison geht hier übrigens bis zum 3. Oktober. Es ist also noch reichlich Gelegenheit, dort hin zu fahren. Wer jetzt einmal den Sassendorfer Fußspuren folgend möchte: Johanna und Wolfgang Hoffmann geben gerne Tipps zum Routenplaner.

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(08.07.2017)
Der Rechtschutz - auch für unsere Ruheständler wichtig!

(NRW) Dass unsere Mitglieder auch einmal auf eine besondere Hilfe angewiesen sind, erleben wir nahezu täglich. Zu Problemen bezüglich Beihilfe, Versorgung, Krankenversicherung etc. kommt es immer wieder einmal, auch im Ruhestand gibt es Konflikte. Dann bekommen unsere Mitglieder, die beispielsweise ein Rechtsproblem in Fragen des Beamtenversorgungs-, Beihilfe- und Rentenrechts sowie der Krankenfürsorge haben, beim Seniorenverband BRH kompetente Beratung, Unterstützung und Prozessvertretung durch das Dienstleistungszentrum des DBB im Rahmen der Rechtsschutzordnung des DBB NRW. Und das erweist sich immer wieder: Rechtschutz - im geringen Monatsbeitrag enthalten - ist auch für unsere Ruheständler wichtig!

Diese Erfahrung musste jetzt eine verwitwete Seniorin machen, die sich in großer Sorge an ihren Seniorenverband BRH um Hilfe wandte. Die Witwe hatte in Unkenntnis dem LBV gegenüber eigentlich richtige Angaben gemacht, damit aber ungewollt auf einen Fehler ihres verstorbenen Ehepartners hingewiesen. Das LBV reagierte prompt und es erfolgte die Rückforderung zuviel gezahlter Beträge ab 2005. Für die Seniorin mit über 64.000 Euro sehr happig.

Der BRH wandte sich mit einem Hilfeersuchen an das Dienstleistungszentrum, die dort tätigen Assessoren nahmen sich der Problematik an und widersprachen dem Rückforderungsbegehren. Nach einem monatelangen Streit legte schließlich das Verwaltungsgericht Aachen einen Vergleichsvorschlag zur einvernehmlichen Beilegung des anhängigen Rechtsstreits vor, der das Mitglied "nur" noch mit etwas mehr als 8.000 Euro belegte. Beide Parteien nahmen den Vergleichsvorschlag an. "Das ist ein großer Erfolg", freut sich Martin Enderle, der BRH-Landesvorsitzende. "Und es zeigt mal wieder, wie wichtig es ist, über unseren Seniorenverband Rechtsbeistand in Anspruch nehmen zu können."

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(08.07.2017)
PC-Seminar Bildbearbeitung ist schon ausgebucht!

Unser PC-Seminar über Bildbearbeitung vom 24. bis 26. Oktober in der dbb akademie Königswinter-Thomasberg ist ausgebucht.
Es wird aber eine Warteliste aufgelegt, da sich erfahrungsgemäß noch Änderungen ergeben können.

Für 2018 sind aber auch wieder zwei Seminare geplant.

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(01.07.2017)
Seniorenverband BRH lässt Kindererinnerung wach werden

(Wuppertal) "Großer Respekt! Ich hatte jahrelang einen Traum und die BRH-Tour brachte mir die Erfüllung!" BRH-Mitglied Paul Schmitz (Stotzheim) ist immer noch begeistert und berichtet gerne seine Geschichte für alle älteren Menschen. So schaffe man Freude. Was war geschehen? Man unternahm mit dem BRH einen Ausflug nach Wuppertal und hatte hier eine Sonderfahrt mit der Schwebebahn und das auch noch im alten ehrwürdigen Kaiserwagen.

Und dann kam die Erinnerung für den Senior: "Dieses Erlebnis hatte ich persönlich schon 1940 mit meiner Mutter und Tante Friede, die gebürtig aus Vohwinkel stammte und in Bad Münstereifel mit meinem Patenonkel verheiratet war." So war man damals mit der Bahn nach Wuppertal gefahren, um auf diese Weise die Schwebebahn kennenzulernen. Und als dann der kleine Bub erstmalig die Schwebebahn sah, hatte er ganz laut und aufgeregt ausgerufen: "Mama, sieh mal, ein Auto in der Juft!" (Anmerkung: Er, Jahrgang 37, konnte zu dem Zeitpunkt noch nicht das "L" aussprechen). Während diese Aussage beim heutigen Rentner dann in Vergessenheit geriet, hatte aber die Mutter es zum Vergnügen der Anwesenden bei jedem Familienfest immer wieder vorgetragen. Die oben erwähnte Tante Friede, Jahrgang 1907, war dann später Kriegerwitwe, Onkel Paul seit Februar 1945 vermisst. Sie ist 1987 im Alter von 79 Jahren verstorben, seit 1956 lebt eine Tochter in den USA.

Jetzt im Kaiserwagen kam die Erinnerung wieder und Paul Schmitz erlebte eine besondere Freude. Und er wollte nun nach der Tour dieses alte Erlebnis gern seine Zugbegleitung, den BRH und der Stadt Wuppertal weitergeben. "Als eine Ergänzung zu dem schönen Tag, den wir gemeinsam erlebt haben." Und die Wuppertaler mobil GmbH meldete sich auch mit einem besonderen Dankesbrief "für die schöne Kindheitsschilderung!"

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(24.06.2017)
"Heidewitzka, Herr Kapitän" erklang stimmgewaltig in der Posthalterei

(Eifel) Ein vergnüglicher 2. BRH-Stammtisch mit Klaus Reimer war versprochen worden, ein Unterhaltungs-Erlebnis wurde es in der "alten Posthalterei" dann allemal. Reimer hatte nämlich als Überraschungsgast den Kölnbarden Hans-Jürgen Jansen dazugeladen und dieser bot dann schaurig-schöne Kölner Stadtgeschichten.

 

So erfuhren die Besucher beim gespendeten Blechkuchen und Kaffee verschmitzt und mit Augenzwinkern vorgetragen etwas über Agrippina, dem "Bell en Kölle", Jan un Griet, Maternus und dem prächtigen Bayard. Es lohnt sich diesen alten kölschen 'Rümcher un Verzällcher' noch einmal nachzugehen, zum Beispiel der Frage, warum der Hirtenstab von Bischof Maternus in Köln steht und er selbst in Trier beerdigt wurde. Am Ende gab es das versprochene "Levve on Laache en Öskerche" und stimmgewaltig von allen das "Heidewitzka, Herr Kapitän, mem Möllemer Böötche fahre mer su jän".



Wer bisher geglaubt hatte, dass die BRH-ler nur in der Lage wären, kölsche Lieder mit einem Summen zu begleiten, der wurde in der Posthalterei bei gefühlten hochsommerlichen 34 Grad Außentemperatur eines Besseren belehrt. Der Erfolg dieses 2. Treffens wird für die Mitglieder des Seniorenverbandes nach eigenen Angaben dazu führen, dass es keine "Eintagsfliege" bleiben wird. Ein solches Treffen als Stammtisch soll natürlich in Zukunft zu einem festen Bestandteil des geselligen Unterhaltungsangebots des BRH werden. Wer mehr über den Stammtisch erfahren möchte oder gar Interesse hat, dort selbst mitzuwirken, kann sich beim Veranstalter Klaus Reimer (02251 2627) einmal melden. Versprochen: Lachen kommt nicht zu kurz. Selbst beim Abschied waren die Teilnehmer noch zu einem Scherz bereit. Wie anders ist sonst der Zwischenruf von Uwe Mühleis zu verstehen: "Sehr schön, beim nächsten Mal stellen wir aber die Heizung etwas runter!"

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(24.06.2017)
Münsteraner BRH-Mitglieder besuchten den WDR

(Münster) Der Seniorenverband BRH-Münster hat sich mit einer starken Abordnung über den Status des WDR 3 informieren lassen. Der Besuch galt dem Studio Münster in der Mondstraße, das über das berichtet, was die Menschen im Münsterland bewegt und was sie wissen sollten zu aktuellen Dingen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Durch die Verwaltungs-Chefin Susanne Schlieker und den Redakteur Martin Bruns wurden allgemeine Informationen präsentiert. Im Rahmen der Führung durch das Haus konnten die Fachleute den Besuchern die excellente Technik des Hörfunks und Fernsehens im Detail darstellen. Nicht vergessen wurde bei diesem Besuch das leibliche Wohl, es war von Seiten des Organisators an alles gedacht. So konnte der Besuch mit dem leiblichen Wohlergehen Lob einheimsen: Der Vorstand des Münsteraner BRH hatte vor der Führung zusätzlich ein kostengünstiges schmackhaftes Kantinenessen organisiert. Da bei solchen Führungen die Teilnehmerzahl begrenzt und die Nachfrage der Interessenten groß ist, wurde gleich ein Zusatztermin organisiert.

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(17.06.2017)
Viele Sehenswürdigkeiten auf dem Weg der Senioren

(Lemgo) Die diesjährige Studienexkursion des Seniorenverbandes BRH Ortsverbandes Lemgo - geplant von Dagmar und Dr. Henner Krause - führte die Mitreisenden in die wundervolle Residenzstadt Ludwigslust. "Lulu"- wie die Residenzstadt mit vielen Denkmalbauten liebevoll genannt wird - bietet ein in Norddeutschland einmaliges Ensemble rund um das Barockschloss der Herzöge von Mecklenburg-Vorpommern, das nicht ohne Grund den Beinamen "Versailles des Nordens" trägt.

Die Anreise führte zunächst nach Marienborn zur Gedenkstätte Deutsche Teilung, wo die Gruppe die Geschichte hautnah erleben konnte. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Tangermünde wurde dann das Ziel erreicht. Die nächsten Tage brachten eine Fülle von Sehenswürdigkeiten: Besuch von Schwerin, Fahrt bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schiff der weißen Flotte über den Schweriner See, Besichtigung des Schlosses in Ludwigslust, Besuch der Festung Dömitz, Stadtrundgang, Führung in Hitzacker, Besichtigung des Burgturms in Neustadt-Glewe sowie dreistündige Führung mit dem Ranger Burkhard Fellner in dem Naturparadies Lewitz. Dabei konnten die Teilnehmer nicht nur die Natur bewundern, sondern erhielten auch von dem ausgewiesenen Fachmann jede Menge Informationen zum Naturparadies; konnten sogar einen Biberbau entdecken.

Ein Stopp auf dem Gestüt des erfolgreichen Pferdezüchters Paul Schockemöhle war ebenfalls im Programm enthalten. Staunen kam auf, als man im Jagdschloss Friedrichsmoor - eine Ende des 18. Jh. im Fachwerkstil erbaute eingeschossige, dreiteilige Schlossanlage und umgeben von einem mit uralten Eichen bestandenen Park - die berühmte Jagdtapete des Malers Charles Vernet suchte und dann auch entdeckte. Ein weiterer Höhepunkt war der Abstecher zum Museumshof Pingelhof, dem ältesten Bauernhof Mecklenburgs im idyllischen Alt-Damerow. Damit aber noch nicht genug. Auf der Rückfahrt wartete der letzte Besichtigungsstopp in der Hansestadt Uelzen. Hier erfolgte eine Führung in dem von dem Wiener Architekt und Künstler Friedensreich Hundertwasser umgestalteten Bahnhof. Dieser Bahnhof wurde als Projekt der Weltausstellung EXPO 2000 als "Hundertwasserbahnhof" eingeweiht und ist seitdem ein beliebtes Touristenziel.

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(10.06.2017)
Senioren besuchten ein Mekka für Spargelfreunde

(NRW) "Je frischer die Stangen in die Küche kommen, desto besser schmecken sie. Am besten testet man Spargel direkt beim Bauern in dessen Hofladen!" Senioren waren als echte "Spargelfans" unterwegs und berichten: "Wir fühlten uns wie im Urlaub: Die entspannte Atmosphäre, das leckere Essen, der nette Service, eine richtige Erlebnisgastronomie!"

Von einer solchen Tour können Johanna und Wolfgang Hoffmann aus Bad Sassendorf berichten. Sie waren zum Motto "Essen und Trinken zieht immer!" mit über fünfzig Personen in der Lüneburger Heide im Spargelhof Heuer in Fuhrberg. Dort hätte es in einem sehr schönen, sehr großen Partyzelt mehr Spargel, Schnitzel, Schinken und Holländische Soße gegeben, als die besten Esser hätten vertilgen können. Die Kombination von Erlebnis und gutem Essen führten so zu einem echten Erholungstag und das sei dann auch die Basis des BRH-Erfolgs. Da auch einige "Neuen" dabei waren, rechne man bald mit der Unterschrift auf dem Mitgliedsantrag. Traditionell nehme man so "Reingeschneite" die Scheu und integriere sie mit viel Gefühl in die BRH-Familie.

Eine ebenso stattliche Anzahl von Mitreisenden waren mit Klaus Reimer (Euskirchen) derweil auf dem Spargelhof bei Hans-Theo und Waltraud Pasch zum Spargel-Essen in Straelen. Nachdem man zuvor einen Zwischenstopp in einem niederländischen Blumen-Center-Riesen eingelegt hatte, kam dann der Höhepunkt.

"Spargel mit Schinken und dazu einen vorzüglichen Muskatellerwein- was will man mehr?" sprudelte noch Tage später bei Mitfahrer Heinz Reul die Begeisterung heraus. Die Gäste aus der Eifel ließen sich den frisch gestochenen und direkt vor dem Kochen geschälten Brüxkener Spargel bis "zum Abwinken" trefflich munden. "Das schmeckte wieder einfach Spitze!", schrieb eine Teilnehmerin den Gastgebern ins Buch und lobte den Wettergott. Dieser hatte nämlich mitgespielt.

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(01.06.2017)
Neues PC-Seminar

Der BRH NRW bietet allen Mitgliedern mit PC-Kenntnissen in der Zeit vom 24. bis 26. Oktober 2017 in der DBB-Akademie in Königswinter-Thomasberg ein Seminar an, das teilnehmerorientiert die Kentnisse über das Gestalten von Dokumenten mit Word und Bildbearbeitung erweitern wird.

Die Tagungsgebühr beträgt für DBB-Mitglieder 135 Euro, sonst 190 Euro. Hierin enthalten sind auch die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars.

Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite Termine.

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(27.05.2017)
Bekannte Detektive schauten von den Wänden zu

(Köln) "Gut gelaunt nahmen die Domspitzen den Bus am frühen Abend wieder in Empfang", berichtet Peter Rießler nach einer BRH-Tagesfahrt in die Vulkaneifel. Als der Reisebus morgens vom Dom zur Tour startete, sei es noch richtig frisch gewesen. Das aber änderte sich dann im Laufe des Tages. Bei schönstem Reise- und Ausflugswetter genoss fortan die Reisegruppe die Fahrt durch die gerade aus dem Winterschlaf erwachte Eifel in vollen Zügen.

Das erste Ziel war Brockscheid, wo nach einer sachkundigen Einführung eine Glockengießerei besichtigt wurde, deren Herkunft sich bis auf das Jahr 1620 zurückführen lässt. Ein Teilnehmer: "Der Geruch des letzten Gusses lag noch in der Luft." Weiter ging es dann nach Wallenborn, wo eine Imkerei mit offensichtlich "winterhungrigen" Bienen wartete. Witterungsbedingt musste der Imker immer noch zufüttern. Mittels eines launigen Vortrages erfolgte die Einführung in etliche Geheimnisse der Bienenwelt.

Die Mittagspause verbrachte die Gruppe in Deudesfeld, im "Hotel zur Post", bei leckeren Speisen und Getränken zu zivilen Preisen. Das letzte Ausflugsziel führte dann nach Hillesheim in das auch zwischenzeitlich überregional bekannte Kriminalcafe. Bei Plüsch und Plausch sowie Kaffee und Kuchen fühlten sich die Senioren richtig wohl - auch wenn diverse international bekannte Detektive von den Wänden herabschauten.

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(27.05.2017)
Hermann-Josef Mies im Hänneschen: "Mir hann vell jelaach!"

(Köln) Ganz Knollendorf bei Köln war für Stunden im Krimifieber. Und die Senioren des BRH gleich mit. Der kölsche Schäl fühlte sich diesmal als Privatdetektiv ganz in der Tradition seines englischen Vorbildes Sherlock Holmes. Und auch die Familie und Verwandtschaft - auf kölsch Bajasch - waren umfunktioniert, selbst Speimanes und Tünnes erhielten mit Herman und Anthony englische Namen verpasst. Et Hänneschen - einmal ganz ohne rot-weiße Zipfelmütze - mimte dessen Gehilfen Dr. Watson, Marizzebell wollte nur noch als Miss Marple angesprochen werden und verdonnerte Ehemann Nikela zur Rolle des Mr. Stringer.

Wir waren diesmal mit knapp fünfzig Senioren im kölschen Hänneschen zu Gast und saßen ohne Maulen auf harten Bänken zum Stück "Schälock Holmes". Da fand man dann keine Zeit für Muckertum und Miesepeterei. Teilnehmer und BRH-Mitglied Hermann-Josef Mies, der im Theater auch viele alte Bekannte wiedersah, war begeistert: "Mir hann vell jelaach!" Und auch Günter Gymnich stimmte im Urteil zu: "War schon oft im Hänneschen, aber diesmal hat es mir besonders gut gefallen. Tolle Bühnenbilder, Klasse Musikstücke und Musiker. Und dann die alten Krimilieder, die vom Publikum kräftig mitgesungen wurden." Das mit der Musik war ein besonderer Gag im Hänneschen. Da mischten sich geschickt neben bekannten Titelmelodien aus dem "Tatort" auch so Ohrwürmer und Ur-Alt Schlager wie "Kriminal-Tango" und "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" ein. Pech hatte nur Ewald Prinz, der auch von einem sehr unterhaltsamen Nachmittag bei perfekter Inszenierung sprach, dann sich aber etwas enttäuscht zeigte: "Wir hatten einen rauen Hals und konnten deshalb nicht mitsingen, sondern nur mitsummen!" Organisator und Tourenleiter Klaus Reimer, von dem auch das Foto stammt, reagierte gleich nach der Aufführung. Auch für das nächste Jahr im April wurden zur nächsten Hänneschen-Runde gleich um die hundert Karten geordert.

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(20.05.2017)
Gemeinsame Sache: Verbraucherberatung und Seniorenverband

(Euskirchen) Nach einer zweijährigen Unterbrechung hatte der Seniorenverband BRH seine Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale fortgesetzt und wegen einer weiteren Informationsveranstaltung in der Euskirchener Einrichtung angeklopft. Ziel war es, die interessierten Mitglieder über aktuelle Probleme und neue Regelungen zu informieren und zu beraten. Dafür stand die Leiterin der Verbraucherzentrale Monika Schiffer Rede und Antwort.

Dabei erwies sich, dass Pflegeberatung bis zum Finanz- und Versicherungsbetrug sowie Betrügereien am Telefon und an der Haustür interessante Tagesthemen sind, mit denen immer mehr ältere Menschen in Berührung kommen, und welche im Alltag der Senioren eine immer größere Rolle spielen. Entsprechend hoch war dann auch der Wunsch, sich hierzu selbstständig zu informieren.

Die Verbraucherberatung erwies sich als ein guter Kanal, über den sich ältere Menschen informieren können. Dabei wurde zwar herausgearbeitet, dass es oft keine Allheilmittel für besseres Verbraucherverhalten gibt, man aber gemeinsam feststellen kann, wie trügerische Hindernisse überwunden werden und wie ältere Verbraucher kluge und selbstbestimmte Entscheidungen treffen können. Hier ging es um Themen wie ungünstige Vertragsabschlüsse an der Haustür, um den Wechsel des Energielieferanten oder um unerlaubte Telefonwerbung oder sogar um unfreiwillig getätigte Internet-Käufe.

Die Leiterin der Euskirchener Beratung nannte die Rechte der Verbraucher und bot dazu wertvolle Verhaltenstipps. Auch zum Beispiel, wie Widersprüche zu formulieren sind. Angesprochen wurde auch, dass manche Älteren oft Schwierigkeiten haben, sich zu offenbaren. Wer sich zum Beispiel von einem Telefonverkäufer zu einem unsinnigen Geschäft hat überreden lassen, fühlt oft Scham, so dumm gewesen zu sein. Dass der Seniorenverband mit seinen Mitgliedern fast die gleichen Sorgen wie die Verbraucherzentrale kennt, ergab sich aus dem mitgebrachten Fragenkatalog, der angesprochen werden musste: In bunten Werbeblättern verdeckte Preiserhöhungen der Stromanbieter, ständige Autokaufgesuche über Telefon und Fax, Gewinnversprechungen und Steuererstattungen durch ein angebliches Bundeszentralamt für Steuern, enttäuschte ältere Singles, die ihr großes Glück suchten sowie ungeeignete Sturzmelder.

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(20.05.2017)
BRH studierte Bauhaus-Kunst im Münsterland

(Münster) Mehrfach im Jahr erkunden die BRH-Mitglieder aus Münster bei Ausflügen kulturell und historisch interessante Orte in der Umgebung. So war diesmal das Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum in Steinfurt das Ziel. Dies Museum ist in einem der letzten Borghorster Stiftsgebäuden untergebracht, bei dessen Renovierung viele Bauhaus-Ideen eingebracht wurden, ohne das Baudenkmal zu beeinträchtigen.

Die derzeitige Sonderausstellung betrifft die kreative Webekunst und Biografie der einzigen Bauhaus-Meisterin, Gunta Stölzl. "Bauhaus" hat der Einheit von Kunst und Handwerk durch Einbeziehung der Technik den Weg zur industriellen Formgebung für Jedermann erschwinglich geöffnet. Von Gunta Stölzl mit ihrer Textilgruppe entwickelte Webtechniken und Farbkompositionen finden sich in Wandteppichen, Wandbehängen, Vorhängen, Möbelstoffen und Gebrauchstextilien. Möbel vom Steinfurter Bauhauskünstler, Heinrich Neuy, findet man nicht nur bei wohlhabenden Steinfurter Bürgern. Neuy hat sich intensiv um Steinfurter Schüler gekümmert und, da er sehr detailgetreu, naturalistisch aber auch angenehm abstrakt zeichnen und malen konnte, sie zur kreativen Handwerkskunst animiert. Bei Kaffee und Kuchen im lichten, naturnahen Bauhaus "Café Neuy" konnten die BRH-Mitglieder die Führung und offene Fragen mit Heinrich Neuy's Tochter diskutieren.

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(13.05.2017)
Martin Enderle zu Gast beim BRH Minden

(Minden) Zukünftig wird der Seniorenverband BRH sein Informationsangebot um eine Reise- und Ausflugsplattform erweitern. Damit möchte der Landesverband allen BRH-Mitgliedern und auch Gästen in seinem Service interessante Ausflüge oder sogar auch mehrtägige Reisen anbieten. Diesen Anstoß zur Programmerweiterung brachte der Landesvorsitzende Martin Enderle von einem Besuch der Mitgliederversammlung des BRH Ortsverbandes Minden mit.

Enderle machte im sehenswerten Viktoria-Hotel am schmucken und sanierten Mindener Markt Station, traf sich dort mit den Senioren und diskutierte rege. Auch in Minden ging es um die Frage, wie es gelingen kann, den BRH vor Ort bekannter und interessanter zu machen, um neue Mitglieder zu gewinnen. Dabei - so musste der Landesvorsitzende feststellen - ist die Kollegenschaft in der Weserstadt durchaus aktiv, bietet Ausflüge und Vortragsveranstaltungen an. Interessant war für ihn ein neuer Aspekt. So sind viele Mitglieder auch in anderen Vereinen organisiert. Sie singen im Chor oder treiben gemeinsam Sport im Verein. Enderle setzte das in einer Empfehlung um: All diese Menschen, die man dort trifft, kann man auf den BRH und seine vielen Vorteile und positiven Wirkungen ansprechen.

Zwei Stunden hat Martin Enderle bei den Mindener Kollegen verbracht, interessante Gespräche geführt mit Senioren, die aktiv ihr gemeinsames Leben gestalten. Das Vorstandsteam um OV-Vorsitzende Werner Kurze, Vertreterin Ingeborg Kölling und Vertreter Wolfgang Albrecht hielt dazu fest: "Seine Ausführungen deckten sich mit den Bemühungen des Ortsverbandes, gaben aber auch neue Anregungen!"

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(13.05.2017)
Geburtstagsfest im koptischen Kloster in Brenkhausen

(Bad Sassendorf/Brenkhausen) Zumindest symbolisch erklang ein freundschaftliches "Happy Birthday" und das galt diesmal Johanna und Wolfgang Hoffmann. Beide gestalteten am gleichen Tag ihren Geburtstag.

Und dafür gab es einen Rahmen der besonderen Art. Man war nämlich mit dem BRH Bad Sassendorf im koptischen Kloster in Brenkhausen zu Gast, wo Bischof Anba Damian die Besucher herzlich empfing. Das Kloster Brenkhausen ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster bei Höxter, es wird heute als Männerkloster und Sitz des Generalbischofs der Koptisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland genutzt.

Nach der Einführungsrede des Gastgebers wartete auf die BRH-ler eine Führung durch das Kloster, anschließend auch einen opulenten Mittagstisch sowie ein Kaffeetrinken mit dreistöckiger Torte. Der Bischof rückte auch den Jubeltag der Eheleute Hoffmann in den Fokus mit den besten Wünschen und dem traditionellen Händeschütteln und dem bischöflichen Segen. Das BRH-Familienbild krönte er dadurch, dass er sich im vollen Ornat zu den Sassendorfern setzte. Kein Wunder. dass die Hoffmanns stolz berichteten: "Es war ein besonders festlicher Besuch!"

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(11.05.2017)
Auf, auf zur Wahl

Auf, auf…

Nicht umsonst nennt man die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auch „Kleine Bundestagswahl“. Denn bei der Wahl am Rhein und in Westfalen am Sonntag sind über 13 Millionen Bürger wahlberechtigt - das ist über ein Fünftel der deutschen Wähler. Und die stärkste Gruppierung sind die Älteren!

Daher kommt dieser Wahl nicht zuletzt auch bundespolitische Bedeutung zu. Wir vom BRH bitten Sie, gehen Sie zur Wahl, machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und stärken Sie damit die demokratischen Parteien in unserem Land!

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(06.05.2017)
Seniorenverband BRH für gewählte Seniorenvertretungen überall in NRW

(Haltern/NRW) "Wir behandeln Zukunftsthemen", hatte die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW (LSV), Gaby Schnell, die fast 400 Teilnehmer der Mitgliederversammlung in der "Seestadthalle" in Haltern begrüßt und fand die Unterstützung der Vertreter des Seniorenverbandes NRW (BRH), Dr. Volkhard Riedel und Hans Burggraf. Auch sie setzten auf bessere Gestaltungsmöglichkeiten von Seniorenvertretungen in den Kommunen und machten dazu deutlich, dass sich Seniorenvertretungen nicht nur für ihre aktuelle Altersgruppe engagierten, sondern auch für die kommenden Generationen älterer Menschen. So seien das Engagement der älteren Menschen Bausteine für die Senioren und die Zukunft.

Eine Angelegenheit, die dann auch NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens prompt aufgriff und hervorhob, dass es wichtig sei, dass sich das Wissen der älteren Menschen auf allen Ebenen widerspiegelt. Auf dieser Grundlage würden politische Entscheidungen gut vorbereitet. Zudem plädierte sie für eine Vereinfachung des Alltags. Als Beispiel nannte sie die Tatsache, dass es mitunter einer Schulung bedarf, bevor ein Fahrkartenautomat bedient werden kann. Auch bedürfe es ständigen Bemühungen, den älteren Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu erhalten.

In etlichen Einzelgesprächen machten die Vertreter des BRH NRW dann auch deutlich, dass es ein hehres Ziel ist, aktiv das Engagement eines Seniorenbeirats mit Möglichkeiten der politischen Teilhabe zu unterstützen. Das geschah nicht ohne Grund, denn "Politische Teilhabe" ist das Schwerpunktthema der Landesseniorenvertretung in 2017. So bedauerte man einvernehmlich, dass es längst noch nicht überall gewählte Seniorenvertretungen in NRW gibt. "Dabei entscheiden Senioren die Wahlen", war allenthalben zu hören. Und ihr Tun sei Wissen, das sich durch Eingaben widerspiegelt, ein ständiges Bohren und ein gemeinsam Punkte nach Vorne arbeiten. Eine unüberhörbare Forderung war der Ruf nach Vereinfachung von bestimmten Dingen. Dabei dachte man insbesondere auch an Hochältere, die weiterhin Teilnehmer der Gesellschaft bleiben sollen. Dr. Riedel und Burggraf unisono: "Deshalb brauchen wir nicht eine, sondern alle unsere Stimmen der älteren Menschen mit Kompetenz!" Bleibt festzuhalten, dass im Laufe des Treffens etliche Anträge mit Forderungen zur Verbesserung der Mobilität im Alter, zur medizinischen Versorgung gerade im ländlichen Raum, zur Altersversorgung und zur Pflege, zur Sicherheit sowie zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum beschlossen wurden, die auch auf die Zustimmung des Seniorenverbandes BRH stießen.

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(05.05.2017)
Erfolgsgeschichte "BRH im Internet" wird fortgeschrieben

(Euskirchen) Die Erfolgsgeschichte "BRH-Euskirchen im Internet" wird fortgeschrieben. Die Internetpräsentation des Seniorenverbandes http://www.brh-euskirchen.de erfreut sich seit ihren Anfängen 2006 steigender Nachfrage und Wertschätzung als Informationsquelle für Senioren, aber auch für die Medien. Vorsitzender Hans Burggraf und Webmaster Alex Halm übereinstimmend: "Wir stehen heute wiederum ein Stück besser da als noch vor einem Jahr."

Die BRH-Präsentation ist also die gute Botschafterin der Seniorenarbeit. Mit dazu beigetragen hat sicherlich die seit Jahren engagiert geführte Seniorenarbeit vor Ort. Dazu gehören die regelmäßigen Veranstaltungen als Tages-Kurzurlaub, die älteren Menschen immer wieder eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Mit jährlich einigen tausend Teilnehmern ein beachtliches Erfolgskonzept, wie der Ortsverband betont. Dazu gehört auch das Sorgentelefon, das älteren Menschen einen Schutzwall gegen alle Versuche, die ältere Generation zu benachteiligen, bietet. Zudem wird stets eine ganze Reihe von praktischen Hilfen und Tipps für die Älteren im Internet weitergeben.

Die Internetpräsenz des Seniorenverbandes BRH Euskirchen sorgt also dafür, dass die Seniorenarbeit vor Ort wahrgenommen wird. Sie stieß schon ab dem ersten Tag Anfang 2006 auf reges Interesse. Seitdem erfreut sie sich dann zunehmender Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Ein Vergleich von Zahlen z.B. aus 2011/2012 mit Auswertungen aus 2016 zeigt eine drei- bis vierfache Steigerung der Besucherzahlen und Seitenaufrufe. So verzeichnete im Jahr 2016 die BRH-Seite bei 89.783 Besuchern insgesamt 341.811 Seitenzugriffe. Dem entsprechen 7.482 monatliche Besucher mit 28.484 Seitenaufrufen. Täglich besuchten also in 2016 durchschnittlich 246 Besucher die Homepage und riefen 936 Seiten auf. Dies entspricht mit knapp vier Seiten pro Besuch einer beachtlichen Verweildauer. Insgesamt dokumentieren die Zahlen ein bemerkenswertes Maß an Nachfrage und Interesse für die offenbar gelungene Mischung aus Information, Nachricht und Bericht.

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(29.04.2017)
BRH-Chef Martin Enderle setzte sich auf Bundesebene ein

(Königswinter/NRW) Zahlreiche in der DBB-Seniorenarbeit auf Bundesebene tätige Vertreter der Fachverbände trafen sich im DBB Forum Siebengebirge in Königswinter zur Frühjahrssitzung der Bundesseniorenvertretung. Dabei nutzte für den Seniorenverband BRH NRW - der sich bekanntlich als einziger Fachverband im DBB in NRW ausschließlich für die Belange der Älteren einsetzt - der neue Landesvorsitzende Martin Enderle auch die Gelegenheit zum intensiven Meinungsaustausch.

Es ging dabei auch um Themen wie Mitgliederzuwachs und personelle Verstärkung durch Ehrenamtler auf Ortsebene und um einen gestärkten Zusammenhalt der Kräfte im DBB.

Außerdem bereitete das Gremium zahlreiche Anträge für den DBB Gewerkschaftstag im Herbst vor, u.a. zu Themen wie Mütterrente, Pauschbeträge für Behinderte, Beihilfe und Bekämpfung der Altersarmut. Dazu sind nachfolgend die Schwerpunktthemen aufzeichnet:

  • Rechtsschutzordnung: Es wurde ein Antrag mit dem Ziel beschlossen, dass der DBB seine Rechtsschutzordnung auf Verfahren zur Feststellung eines Pflegegrades erweitert. Derartige Verfahren sind insbesondere für ältere Mitglieder von großer Bedeutung.
  • Altersarmut: Beschlossen wurde auch ein Antrag zur Vermeidung von Altersarmut (v.a. durch Erhaltung eines auskömmlichen Rentenniveaus, durch Abschaffung von Rentenabschlägen bei Erwerbsminderungsrenten)
  • "Mütterrente": Mit dem Antrag soll sich der DBB dafür einsetzen, dass die Regelungen im Rentenrecht zur Anrechnung von Erziehungszeiten von vor 1992 geborenen Kindern systemgerecht auf das Beamtenversorgungsrecht übertragen werden.
  • Pauschbeträge für Behinderte: Der Antrag sieht vor, dass die Pauschbeträge (§ 33 b Abs. 3, EStG) für behinderte Menschen, Pflegepersonen und Hinterbliebene erhöht werden.
  • Sicherung der Beamtenversorgung: Mit dem Antrag soll verhindert werden, dass aktive Beamte und Versorgungsempfänger durch unterschiedliche Tabellen voneinander abgekoppelt werden und dass das Beihilfesystem infrage gestellt wird.
  • Beihilfe: Der Antrag sieht eine Vereinfachung und -Beschleunigung der Beihilfeverfahren vor. Insbesondere soll auch eine Absenkung der Antragsgrenze erreicht werden

Haben Sie noch Fragen dazu? Anruf genügt, BRH Büroleiterin Elke Cole, vormittags unter 02573/9791450.

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(28.04.2017)
BRH beim Arbeitnehmerempfang der Ministerpräsidentin

(Siegen/NRW) Am 26. April lud Ministerpräsidentin Hanelore Kraft zum Arbeitnehmerempfang der Landesregierung, dieses Mal in die Siegerlandhalle nach Siegen. Martin Enderle, BRH-Landesvorsitzender, nahm teil, begleitet von weiteren BRH-Vertretern aus der Region: Barbara Herbst, Kreisvorsitzende aus Bonn, Peter Rießler, Kreisvorsitzender aus Köln und Dieter Schwiegershausen (Schatzmeister BRH Köln). So hielt der BRH die Fahne der Senioren hoch. Die Ministerpräsidentin verlor in ihrer Rede dagegen kein Wort über die Lebensleistung der älteren Menschen in unserem Lande.

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(22.04.2017)
Mit Heiner Ackermann: Drei Stationen-Tour-in Düsseldorf - Altstadt, Füchschen und Teekanne

(Düsseldorf) "Wer et hätt jewoss!" soll nach einer alten Kölner Geschichte die Frau Griet dem erfolgreichen Kriegsmann Jan von Werth und Böhmen gesagt und sich unwissend gestellt haben. Die große Zahl der BRH-Senioren aber, die nun in der Landeshauptstadt auftauchten, haben es erfahren: Heiner Ackermann - im Alltag bewährter Rechnungsprüfer des Seniorenverbands NRW - konnte sich diesmal als kundiger Stadtführer in der Altstadt des einstigen Dusseldorp, dem kleinen Ort an der Düsselmündung, auszeichnen.

"Kalt und windig war es, sogar sehr windig", beschreibt Teilnehmer Günter Gymnich die Wetterkapriolen bei der BRH-Tour in die Landeshauptstadt. Über fünfzig Senioren waren unterwegs, zunächst zur Entdeckungstour in der Altstadt, dann zum Informationsnachmittag in der bekannten "Teekanne".

Den angesichts der Temperaturen und Windstärken "Unentwegten" lieferte dann Heiner Ackermann - in der Jugendzeit in der Altstadt aufgewachsen - etliche interessante Einblicke, an denen man sonst vorbeiläuft. Eindrucksvoll, war das übereinstimmende Urteil der älteren Leutchen. Abschließend war man dann aber - richtig durchgefroren - froh, den mittäglichen Stopp in Ackermanns (und vieler echter Düsseldorfer) Lieblingskneipe "Füchschen" erreicht zu haben. Für die Senioren war das - eine der nur noch wenigen existierenden Düsseldorfer Altbierbrauereien - der weitere Höhepunkt. Alle sprachen abends vom "mundenden Altbier und leckeren Essen".

Danach wartete dann noch am Nachmittag das 1882 gegründete bekannte Unternehmen "TEEKANNE", weltweit führend in der Produktion von Tee in Teebeuteln. Hier erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die recht interessante Welt des Tees. Schon beachtlich, bemerkenswert und erstaunlich: Maschinen in der Fabrik füllen in der Minute 400 Teebeutel ab! Bei einer reichlich genutzten Teeverkostung mit Gebäck konnte auch die Möglichkeit eines Werksverkaufs genutzt werden. Fazit: Düsseldorf war auch ohne Besuch des Parlaments eine Reise wert.

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(22.04.2017)
Stunden voller Freude und Genuss im GOP Essen

(Essen) Rückblick: Getreu der Werbung entzogen sich Mitglieder des Seniorenverbandes BRH Essen - organisiert von Vize-Vorsitzende Doris Suckert - einmal dem alltäglichen Stress einer Großstadt und gönnten sich Stunden voller Freude und Genuss mit Live-Unterhaltung in einem der schönsten Variete-Theater NRW, im seit Anfang der 90-er Jahre bestehenden GOP Essen. Dieses Theater - abgeleitet wurde der Name GOP aus dem Stammhaus "Georgspalast" in Hannover - zeigt sich seit Sommer 2015 in neuem Design und überrascht immer wieder alle zwei Monate mit neuer innovativer Live-Show. Das besondere Ambiente des Hauses lockt inzwischen zehntausende Gäste an. Die BRH-Teilnehmer waren sich einig: Es war ein unvergesslicher Abend, begleitet vom Vorstand um Suckert, Beate Kienow und Dr. Ingo Gottwald. Mit in der Runde war auch das DBB-Urgestein Henry Wolters.

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(15.04.2017)
Stattliche Spendenüberreichung der Sparda-Bank West

(Euskirchen) Es gab strahlende Gesichter in der "Posthalterei" bei den Verantwortlichen des Seniorenverbandes BRH Euskirchen, als Filialleiter Ralf Klinkhammer von der Euskirchener Sparda-Bank eine stattlich Spende von 1.000 Euro übergab. Die BRH-Initiative "Sorgentelefon" durfte sich über den "Geldsegen" freuen. Die Sparda-Bank Euskirchen hat alleine im letzten Jahr über 16.000 Euro an Vereine und Institutionen in der Region bereitgestellt.

Die Spende kam aus den Spenden- und Sponsoringmaßnahmen der Bank. Die Euskirchener Einrichtung will damit unter anderem auch ein Stück dazu beitragen, Menschen zu helfen. Klinkhammer betonte bei der Übergabe des überdimensionalen Schecks an BRH-Schatzmeister Klaus Reimer, dass man solche Spendenüberreichungen gerne durchführe, weil es auch wichtig sei, das Engagement von Menschen vor Ort zu fördern. Man wolle auch mit diesem Tun einmal mehr die Wertschätzung der Sparda-Bank in der Region zum Ausdruck bringen.

In der Posthalterei waren Vertretern des BRH zur Spendenüberreichung im Rahmen einer Arbeitstagung zusammengekommen, um dann auch zu unterstreichen, dass die Fortführung der wertvollen ehrenamtlichen Arbeit auf dem bisherigen Niveau so abgesichert werden könne. Dem entgegnete Klinkhammer: Es sei immer schön, wenn man Geschenke verteilen und dann auch noch sinnvolle Projekte unterstützen könne. Für den BRH sprach Vorsitzender Hans Burggraf von einer wertvollen Kooperation von Sparda-Bank und BRH: Die Spende werde helfen, die Arbeit zu erleichtern.

Der Seniorenverband bietet seit Jahren für Senioren einen Schutzwall gegen alle Versuche, die ältere Generation zu benachteiligen. Das dafür existierende tägliche Beratungstelefon ist unter 02251 80621 eingerichtet. Hier gibt es einen Ansprechpartner, der - wenn Fragen zu Alltagssorgen plagen - Rede und Antwort steht. Immer findet man ein offenes Ohr. Dabei kann die Beratung auch dazu dienen, nur einmal ins Gespräch zu kommen. Zentrales Anliegen des BRH aber ist, zu allen Alltagssorgen, zu Versorgung, Steuer, Verkehr, Pflege, Freizeit und vieles mehr eine Hilfe zu sein.

Mitglied muss man nicht unbedingt sein, kann man aber schon gegen einen geringen, erschwinglichen Monatsbeitrag werden. Dann stehen auf das Alter spezialisierte Rechtsanwälte mit großer Erfahrung für einen Rechtschutz bereit. Daneben ist der Seniorenverband BRH auch mit einem Tourenprogramm unterwegs, dass im letzten Jahr fast 2.000 älteren Menschen mit interessanten Tagestouren und eintägigen Kurzurlauben eine finanzierbare Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichte.

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(14.04.2017)
BRH: Kleines Plus hat seinen Wert schnell verloren

(Minden) Im bekannten "Victoria Hotel", wo den Bekundungen der Fachwelt nach Mindens Herz schlägt, direkt am Marktplatz gelegen - umgeben vom Mindener Dom und Rathaus sowie von vielen Fachwerkhäusern - trafen sich diesmal die Senioren des BRH Ortsverbandes zur ordentlichen Jahreshauptversammlung. Das wichtigste Ergebnis des Informationsaustausches im Seniorenverband vorweg: Die Mitglieder bestätigten den für eine Wiederwahl bereiten Vorstand mit Vorsitzenden Werner Kurze an der Spitze.

Zur Eröffnung ging gleich nach der Begrüßung der Vorsitzende Kurze in seinem Jahresbericht auf die intensive Betreuung der Mitglieder ein. So wurden die monatlichen Versammlungen mit Vorträgen zu den für Senioren wichtigen Lebensbereichen, die Tagesfahrten von März bis November und die Studienreise im Juni gut angenommen. Bezüglich der allgemeinen Lage der Ruheständler führte er aus, dass die im verflossenen Jahr erhöhten Renten und Pensionen begrüßt worden seien, aber andererseits durch erhöhte Sozialbeiträge, Mieten und sonstigen Aufwand ihren Wert verloren hätten. Auch in den Medien werde man nicht müde, weiter mit unsachlichen und anfechtbaren Ausführungen die Altersversorgung der Rentner und Pensionäre anzugreifen.

Zu den schönen und nachlesenswerten Dingen der Tagesordnung gehörten die Ehrungen. Erfreulicherweise konnten vier Mitglieder für 25-jährige, drei für 20-jährige und ein Mitglied für 15-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Die BRH Ehrennadel, Gold mit Kranz, ging an Heinrich Damke, Werner Kohlmeier, Karl Kruse und Konrad Schwarzer, die goldene BRH Ehrennadel bekam Marianne Meyer, 20 Jahre dabei und mit Ehrenurkunde ausgezeichnet wurden Ingeborg Glasenapp, Elisabeth Riechmann und Ursula Weinhold.

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(08.04.2017)
Rekordverdächtig: Hundert kamen zur Jahreshauptversammlung

(Bad Sassendorf) "Im Seniorenverband Bad Sassendorf erkennt man den Markenkern unseres Verbandes: Das soziale Beieinander. Wir alle werden älter, niemand kommt drum rum. Aber dies in einer funktionierenden Gemeinschaft zu erleben, das ist ein Segen," schrieb der Landesvorsitzende des Seniorenverbandes NRW, Martin Enderle, den zur Jahreshauptversammlung erschienenen Mitgliedern ins Buch. Dem schloss sich Bürgermeister Malte Dahlhoff in seiner kurzen Ansprache gerne an, lobte das vielfältige Angebot an Vorträgen und Fahrten und wünschte dem Ehepaar Hoffmann (beide 85) als Organisatoren noch ein langes Durchhaltevermögen. Er betonte zudem, dass der BRH in Bad Sassendorf speziell für die ältere Generation einen führenden Platz einnähme, was sich auch in dem ständigen Wachstum zeige, während andere, ähnlich gelagerte Vereine immer mehr an Bedeutung verlören.

Der Ortsverband des BRH hatte ins Hotel "Maritim" zur Jahreshauptversammlung eingeladen, Johanna Hoffmann konnte dazu fast hundert Gäste begrüßen. Das ist unbestritten landesweit Rekord und wird noch in der Bedeutung für die Kommune unterstrichen, wenn man weiß, dass zu der gleichzeitig stattfindenden Versammlung des "großen" ortsansässigen VdK keine 20 Mitglieder erschienen. Nach einem Gedenken der Verstorbenen stieg man in die Tagesordnung mit den üblichen Regularien ein. Dazu gehörte, dass Wolfgang Hoffmann als Schriftführer, Planer und Organisator der Veranstaltungen hervorhob, dass das Jahr 2016 für den BRH gut gelaufen sei. Es wurden 15 Fahrten und 13 Vortragsveranstaltungen durchgeführt, die alle gut bis sehr gut besucht waren. Der Seniorenverband Bad Sassendorf hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl was die Zahl der Angebote als auch die Mitgliederzahl betrifft.

Der Kassenbericht des Schatzmeisters Heinrich Michaelis schloss mit einem kleinen Guthaben ab. Der Kassenprüfer Werner Göbel bestätigte die einwandfreie Kassenführung und empfahl den Mitgliedern die Entlastung des Vorstands, der dann auch einstimmig gefolgt wurde. Im Laufe des Treffen nutzte schließlich der BRH Landesvorsitzende noch die Gelegenheit zu aktuellen Seniorendingen zu berichten und klopfte Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Landesverband und den anderen Stadt- und Kreisverbänden mit dem Ziel - die Erfahrungen an andere weiterzugeben - ab.

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(01.04.2017)
Abtei Königsmünster: Wo das Leben noch einen Sinn macht

(Bad Sassendorf) Es sollte nur eine kleine Halbtagsfahrt werden für die BRH-Senioren aus Bad Sassendorf - eins der vielfältigen Angebote (2016 waren es 15 Fahrten, 13 Vorträge, ohne Sommerpause) die viele Leute überzeugten, sich dem BRH anzuschließen. Auch für 2017 sieht das Programm ähnlich aus.
Das Ziel dieser Fahrt: Die Abtei Königsmünster in Meschede ist nur 38 km entfernt, also auch mit dem Bus bequem in einer Stunde zu erreichen. Pater Cornelius Wanner empfing die Gäste und begleitete sie zur Abteigaststätte, ein neues, großes Gebäude mit viel Glas und Platz für mindestens 200 Gäste. Dort erfuhr man dann auch: Das Kloster ist noch jung.

Es wurde erst 1928 von den Benediktinern gegründet. Die Kirche kam erst 1964 dazu. Auf die Frage, was den aus Württemberg stammenden Pater Cornelius bewegt hat, nach Meschede zu kommen sagte er: "Das vielfältige Angebot." Tatsächlich ist das Kloster autark wie ein Dorf, mit Gärtnerei, Fleischerei, Bäckerei, Tischlerei, Schmiede und noch weiteren Handwerksbetrieben. Dazu kommt eine Schule mit derzeit 680 Schülern. Das Kloster hat 53 Mönche und 160 (!) Laien im Dienst!

Im weiteren Tagesablauf stand natürlich auch ein Besuch der Kirche an. Von außen sieht sie eher wie ein Bunker oder ein Schiff aus. Innen ist sie im Vergleich zu den meisten katholischen Kirchen eher schmucklos, ohne Bilder. Aber die Erklärungen des Paters öffneten den Teilnehmern die Augen: Alle waren fasziniert. Man hatte bei der Buchung die Teilnahme an dem Stundengebet "Vesper" vereinbart, in dem Glauben, es handele sich nur um eine kurze Andacht. Aber in Königsmünster wird zu diesem Termin eine große Messe, ein Konventamt mit Vesper zelebriert, und das dauerte über zwei Stunden!

Noch eine Feststellung: Während in den meisten, alten Klöstern nur noch einige pensionsreife Mönche durch die oft riesigen Gebäude schlurfen, drängen sich hier sogar ganz junge Männer zu einem Leben ohne Familie und streng geregeltem Tagesablauf! Die Ordensregel "Bete und arbeite" gibt ihrem Leben dazu einen Sinn, ohne den Leistungsdruck der Gesellschaft außerhalb der Klostermauern.

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(31.03.2017)
Und wieder sind sie unterwegs: Vorsicht an der Haustüre

(NRW) Diesmal sind die Unbekannten mit Ausweis als Energieberater von Haus zu Haus unterwegs. Sie bieten eine kostenlose Fachberatung als geprüfte Fachberater an und geben Hinweise, wie man den Energieverlust im eigenen Haus reduzieren kann.

Zu diesem Angebot aber gibt es schon im Internet viele konkrete Warnmeldungen und auch der Seniorenverband BRH meint: "Vorsicht! Und Finger weg!". Wir raten da unseren älteren Menschen dringend dazu, diese Herren nicht ins Haus zu lassen. Im schlimmsten Fall wird nämlich ein lohnenswertes Objekt für Einbrecher ausspioniert, im günstigsten Fall winkt nach unserer Meinung nur ein weitgehend nutzloser Energieausweis.

Nun ist in Sachen Energie vor einer Beratung vor Ort nicht grundsätzlich abzuraten, schließlicht winkt wirklich am Ende ein Sanierungskonzept, das zu den Vorstellungen und zu dem Budget der älteren Menschen passt. Man vereinbart am besten einen Termin für eine vor Ort Beratung mit einem seriösen Partner. Das Bundesministerium (BMWi) zahlt sogar anteilige Beratungskosten. Für einkommensschwache Haushalte gibt es sogar kostenlose Angebote. Wir empfehlen, bei diesen Fragen die Verbraucherberatung einzuschalten. Infos der seriösen Art gibt es auch bei den aktuellen Energielieferanten.

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(24.03.2017)
Elfriede Hoffmann für 30-jährige treue Mitgliedschaft geehrt

(Düsseldorf) Zu Ehrungen verdienter Mitglieder war der neue Landesvorsitzender des Seniorenverbandes BRH, Martin Enderle (hintere Reihe mitte), auf der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Düsseldorf, Mettmann und Neuss angetreten, um gemeinsam mit Vorsitzenden Udo Kock (rechts im Bild) die Auszeichnungen von fünf Mitgliedern für ihre treue Mitgliedschaft im Seniorenverbandes BRH NRW vorzunehmen.

Martin Enderle überreichte die Silberne Ehrennadel an Heidrun Kalinka und Udo Kremer. Die Goldene Ehrennadel ging an Erika Norden und Christa Ruhnow. Zudem konnte er Elfriede Hoffmann für ihre 30-jährige treue Mitgliedschaft beglückwünschen.

Der Landesvorsitzende lobte die Düsseldorfer BRH-Einrichtung. Man erkenne hier den Markenkern des Verbandes: Das soziale Beieinander in den Kreis- und Ortsverbänden. Dies täglich für die Mitglieder in einer funktionierenden Gemeinschaft zu erleben, das sei ein Segen. In der gutbesuchten Versammlung berichtete der BRH-Landeschef auch über die Arbeit und Erfolge des Seniorenverbandes und nahm zu Fragen der Versammlungsteilnehmer Stellung.

In dem Treffen warteten schließlich auf die Besucher neben den Regularien wie Totenehrung, Geschäfts-, Kassen- und Rechnungsprüfungsbericht auch die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

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(24.03.2017)
Uhren werden wieder auf Sommerzeit umgestellt

Keine gute Nachricht für Langschläfer

(NRW) Sonntag, 26. März 2017, dieses Datum müssen Sie sich merken, denn dann werden die Uhren um 2:00 Uhr wieder um eine Stunde auf 3:00 Uhr Sommerzeit vorgestellt.

Heißt also: Wir verlieren in der Nacht vom 25. auf den 26. März 2017 eine Stunde Schlaf. Dafür - so wird uns versichert - bleibt es am Abend wieder eine Stunde länger hell. Heißt also: Wir verlieren in der Nacht vom 25. auf den 26. März 2017 eine Stunde Schlaf. Aber dafür ist es am Abend wieder eine Stunde länger hell. Einige ältere Menschen brauchen immer ein paar Tage, bis sich ihr sogenannter Bio-Rhythmus auf die Sommerzeit eingestellt hat. Haben Sie Probleme: Beschreiben Sie bitte diese uns: BRH-Landesbüro (vormittags, Büroleiterin Elke Cole: 025739791450). (www.brh-nrw.de)

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(18.03.2017)
Seniorenverband BRH im Gespräch mit der Debeka in Münster

Der Hauptvorstand des BRH NRW tagte am 9. März 2017 in den Räumen der Debeka Landesgeschäftsstelle in Münster. Jens Kemper, Geschäftsstellenleiter der Debeka - im Bild rechts - gab eingangs einige Informationen zum Unternehmen: Die Debeka-Gruppe gehört mit zu den zehn größten Versicherungsunternehmen. Sie wurde im Jahre 1905 gegründet und hat sich vom reinen Krankenversicherer für Beamte zu einer Versicherungsgruppe entwickelt, die Versicherungsschutz für alle privaten Haushalte bietet. Das Unternehmen betreut etwa 15 Millionen Versicherungs- und Bausparverträge und verzeichnete im Jahr 2016 einen Geldeingang von rund 13 Mrd. €.

Aktuelle Herausforderungen, so Kemper, sind die andauernde Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die die Erträge bei jeder neuen Geldanlage erheblich verringert. Aber auch die wiederkehrende Debatte um die Bürgerversicherung hält die Branche weiter in Atem. So führte die Debeka Lebensversicherung zum 1. Juli 2016 unter dem Titel "Chance" eine neue Produktpalette in der privaten Altersvorsorge ein. Sie löst damit die bisherige klassische Rentenversicherung ab. Mit dem neuen Produkt wird die Möglichkeit eröffnet, trotz niedriger Zinsen eine bedarfsgerechte Altersvorsorge aufzubauen.

Die Mitglieder des Hauptvorstandes diskutierten aktuelle Fragestellungen, die auch BRH-Mitglieder beschäftigen, so z.B. überhöhte Abrechnungen ärztlicher Leistungen. Die Versicherungsexperten raten dazu, bei Überschreitung des 3,5-fachen Satzes der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte - vor Unterzeichnung des Heil- und Kostenplanes - immer zunächst Rat bei ihrer Versicherung einzuholen.Ein persönlicher Rat diesbezüglich bestand darin, sich als Versicherte darüber bewusst zu sein, dass bei entsprechender Vereinbarung die Kosten notfalls durch den Versicherten selbst getragen werden müssten. Deutlich wurde auch, dass es zu Irritationen führen kann, wenn man Einzelleistungen von GKV und PKV miteinander vergleicht. Dabei könnte man im Einzelfall (z.B. bei Ergotherapie oder Psychotherapie, Allergikerbettwäsche) zu dem Ergebnis kommen, der PKV-Versicherte sei benachteiligt. Andererseits muss man einbeziehen, dass die GKV im Bereich Heilmittel budgetiert ist, dass die PKV in der Abrechnung rezeptfreier Medikamente großzügiger ist usw. - In der Summe, so der Eindruck nach der Diskussion, sind die Leistungen der PKV umfangreicher als die der GKV.

Die Mitglieder des BRH-Hauptvorstandes dankten den Vertretern der Debeka Münster für die Gastfreundschaft und die aufschlussreiche Diskussion und führten im Anschluss ihre Regelsitzung durch.

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(11.03.2017)
Karl-Heinz Nitz kämpft weiter für Gerechtigkeit bei der Mütterrente

(Münster) Mit jeder Menge Ehrenurkunden im Gepäck reiste das Hauptvorstandsmitglied, Büroleiterin Elke Cole zur Jahreshauptversammlung des BRH Kreisverbandes Münster, dem sie selber seit einigen Jahren als Mitglied angehört. Zu Beginn der Veranstaltung unter Vorsitz von Gerd Türck nutzte Ehrenvorsitzender Karl-Heinz Nitz sein Wort und berichtete über seine aktuellen Bemühungen in Sachen "Mütterrente". Er versprach den zahlreichen Mitgliedern, sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass die Ungleichbehandlung der Mütter ein Ende hat.

Nach Abwicklung der üblichen Regularien wie Vorstandsbericht, Kassenbericht und Entlastung wurde in der Vorschau auch über anstehende, interessante Ausflüge berichtet. Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung durfte Elke Cole dann an einige der Anwesenden verdiente Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft verteilen. Dabei waren die höchsten Auszeichnungen - Ehrennadel Gold mit Kranz - für Anneliese Fuelbier und Bernhard Howest vorgesehen. Bei dieser Gelegenheit berichtete sie auch kurz über aktuelle Themen des Landesverbandes und bat alle Mitglieder eindringlich, sich in ihrem persönlichen Umfeld für die Neuwerbung von Mitgliedern einzusetzen, um den BRH auch künftig stark und handlungsfähig zu erhalten.

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(11.03.2017)
PC-Seminar wieder ein voller Erfolg

Seit über 5 Jahren veranstaltet der Seniorenverband BRH NRW PC-Seminare für Senioren. So auch wieder im Februar.

Trotz des Faschingwochenendes waren die 15 Plätze sehr schnell ausgebucht, und einige Interessenten konnten leider nicht berücksichtigt werden. Aber es kommt ja im Oktober wieder eins.

Diesmal hieß es zuerst "Windows10 installieren und einrichten". Unter der geduldigen Anleitung der bewährten Dozentin Pia Di Lauro - die alle Seminare begleitet hat - haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelernt, wie ein Datentransfer an Microsoft abgestellt werden kann und die Privatsphäre weitgehend gewahrt bleibt.


Der 2. Themenbereich war die Bildbearbeitung mit der kostenlosen Software Gimp2. Frau Di Lauro hatte dazu das Programm mit umfangreichem Übungsmaterial, das alle auf USB-Sticks mit nach Hause nehmen durften, auf die Laptops aufgespielt. Nur Schnell merkten alle, dass viele Möglichkeiten leider auch viele Fehlermöglichkeiten beinhalten.



Marlies und Erika




Aber die Geduld von Frau Di Lauro scheint unendlich zu sein. Wenn auch alle sehr eifrig und wissbegierig waren, waren sie doch froh, sich in geselliger Runde zusammensetzen zu können. Dabei überraschten uns dann Marlies und Erika mit der zeitgemäßen Festtagskleidung.

Am nächsten Vormittag ging die Arbeit mit Gimp2 schon etwas besser von der Hand. Und nun freuen sich alle schon auf das nächste Seminar im Oktober.

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(05.03.2017)
Auch für Pensionäre ein Plus, Streit wurde im Wahljahr vermieden

(NRW) Auch die Versorgungsempfänger erhalten ab dem 01. April 2017 eine Besoldungserhöhung von 2 %. Im Jahr 2018 wird die Besoldung zum 1. Januar um 2,35 % ohne weitere Abschläge erhöht. Damit wird das vor Wochen für die tarifbeschäftigten Angestellten ausgehandelte Ergebnis mit dreimonatiger Verzögerung auch auf die fast 200 000 Pensionäre übertragen. Landesregierung und Beamtenbund waren sich am letzten Donnerstag nach nur einer Stunde einig, rekordverdächtig kurz dauerte die Sitzung. Aber offensichtlich nur deshalb, weil alle Seiten den Weg dahin schon 2015 festgelegt hatten: Im Wahljahr 2017 sollte großer Streit vermieden werden. Dazu gab es einen kleinen Bonus obendrauf: Das Land verzichtet auf den 2017 letztmals fälligen Versorgungsabschlag von 0.2 Prozent.

Der Finanzminister soll gesagt haben, dass er die Abschlüsse als Signal an die Beamten - die nicht selten auch von der Privatwirtschaft umworben seien - verstanden wissen will. Auch dem nun verständlichen Anliegen, dass die Politik Sorge dafür tragen muss, dass nun auch die Verbesserungen bald für Versorgungsempfänger übertragen werden, kommt der Finanzminister zuvor. Er will bald bei den Fraktionen für ein verkürztes Gesetzgebungsverfahren bis zur Landtagswahl werben.

Der Beamtenbund hat die Abschlüsse zunächst als Erfolg verbucht. Kein Wunder: Hatte doch der gleiche Minister an zwei Nullrunden 2013 und 2014 für die Beamten gedacht. Erst der Verfassungsgerichtshof konnte ihn stoppen. Zudem wollte er noch in den letzten Besoldungsgesprächen die Versorgungsempfänger ausklammern. Zudem muss man anerkennen, dass angesichts des "verhaltenen" Tarifabschlusses auch nicht mehr zu erwarten war. Dennoch halten viele Pensionäre mit der Kritik nicht hinter dem Berg. Es würde sich bei der gefundenen Regelung nicht für ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis handeln. So wie der Pensionär Siegfried Steen (Bergneustadt), ehemals in der Kreisverwaltung Gummersbach für den Bereich Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz verantwortlich, denken viele enttäuscht: "Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet." Dabei erinnert er an ursprüngliche Forderungen von 6v.H. Die gefundene Verfahrensweise sei schade: "Viel versprechen und fordern, wenig halten und durchsetzen!"

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(04.03.2017)
Aktuelle Meldung zu den laufenden Besoldungsgesprächen

(NRW) Der DBB NRW bestätigt in einer ersten Meldung von einer schnellen Einigung in den Besoldungsgesprächen für Beamtinnen und Beamte in NRW und hält fest, dass die Landesregierung – vertreten durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der stellvertretenden Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann und Finanzminister Norbert Walter-Borjans – sich mit den Vertretern der Beamtenverbände auf eine weitgehend gleiche Übertragung des Tarifabschlusses der Angestellten auf die Beamten geeinigt hat. Auf Anfrage des Seniorenverbandes BRH NRW, Landesvorsitzenden Martin Enderle, bestätigte der DBB NRW sofort, dass die 1:1-Übertragung auch für die Versorgungsberechtigten in NRW gilt. Der Seniorenverband BRH hält diese Aussage für wichtig, weil noch in den letzten Besoldungsgesprächen die Landesregierung die Versorgungsempfänger ausklammern wollte. Das konnte nur verhindert werden, da der DBB NRW mit Roland Staude an der Spitze klare Kante gezeigt hatte und dies verhindern konnte.

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(25.02.2017)
BRH: Bei den Besoldungsgesprächen NRW die Versorgungsberechtigten nicht ins Abseits stellen

(NRW) Die über 800.000 Länderbeschäftigten bekommen durch die vereinbarten linearen Erhöhungen von 2,0 Prozent ab 2017 und 2,35 Prozent ab 2018 sowie den Mindestbetrag von 75 Euro deutlich mehr Geld. Roland Staude, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes NRW, hat das Ergebnis in der dritten Verhandlungsrunde nicht nur begrüßt, sondern auch prompt die Politik aufgefordert, die wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses - wie bereits von der NRW-Landesregierung in den Besoldungsgesprächen 2015 zugesagt - auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Das muss aber auch heißen, dass die Versorgungsberechtigten nicht ins Abseits gestellt werden, reklamierte sofort der Seniorenverband BRH NRW. "Wir können die Sorgen der Älteren wegnehmen, wenn wir davon ausgehen dürfen, dass in der Forderung der echten 1:1-Übernahme des Tarifabschlusses die Versorgungsberechtigten wieder eingeschlossen sind," hatte sich NRW-Landesvorsitzender Martin Enderle dazu gemeldet.

"Selbstverständlich habe ich die Versorgungsempfänger im Blick", versichert Roland Staude und erinnert daran, dass der DBB NRW schon in den letzten Besoldungsgesprächen, als die Landesregierung die Versorgungsempfänger ausklammern wollte, klare Kante gezeigt hatte und dies verhindern konnte. Der DBB NRW hält auch vor dem Hintergrund des zuletzt von der NRW-Landesregierung erzielten Jahresüberschusses von 217 Millionen Euro für gerechtfertigt, dass man in NRW von früheren Überlegungen einer dreimonatigen Verzögerung bei der Übertragung des Tarifergebnisses auf den Besoldungsbereich absieht. Bei Gesprächen mit der SPD hatte man schon BRH-Vertretern entgegengehalten, dass die Lage des Landeshaushaltes zwar positiv gewesen sei, aber es hätten Einmaleffekte eine Rolle gespielt. "Richtig", kontert Roland Staude gegenüber dem BRH: "Der Haushalt des Landes steht auch aufgrund der Einmaleffekte so gut da. Das sind aber unter anderem die unbesetzten 8.000 Planstellen. Zudem gebe es Einsparungen für den Öffentlichen Dienst in einer Größenordnung von 925 Mio. Euro."

Der BRH sieht also mit Zuversicht den Start der Gesprächsrunde des DBB NRW, der schon nächste Woche erfolgen wird. Dabei geht der BRH NRW auch davon aus, dass die Absenkung von 0,2 % des Besoldungs- und Versorgungsniveaus endlich ab 2018 vom Tisch ist.

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(18.02.2017)
BRH-Senioren: Et jeht ald widder loss!

(NRW) "Et jeht ald widder loss", heißt es in diesen Tagen auch bei den Senioren, zum Beispiel beim Seniorenverband BRH in Bonn. Mit dem Vorstand um Barbara Herbst und Harald Steede ließ sich eine sehr große BRH Gruppe im bekannten Hotel Maritim zwischen Rheinaue und Museumsmeile auf eine vierstündige karnevalistische Reise mitnehmen. Gastgeber war auf der Bonner Seniorensitzung die traditionsreiche Karnevalsgesellschaft "Wiesse Müüs". "Das hat uns riesigen Spaß gemacht", berichtet Steede und verteilt dabei auch gleich für die Bühnengäste eine Bestnote: "Für das Rumpelstilzje"! Fritz Schopps hatte sich wieder einmal im Märchenwald umgehört, gedichtet und gab dann dem Abend eine besondere notwendige Würze. Den Senioren gefielen auch die vier Gruppen des Tanzcorps "Sternschnuppen", in denen Kinder und Jugendliche großartig ihr tänzerisches Können unter Beweis stellten. Natürlich spielte das Bonner Prinzenpaar Prinz Mirko und Bonna Patty zum Motto "Bonn met Hätz" mit. Auch Bonns DBB-Ehrenvorsitzender Klaus Michel überraschte die BRH-Senioren mit einem Narrengruß.

"Wenn et Trömmelche jeht", hieß es auch in Kleve, eigentlich weit weg von den Kölner Domspitzen in einem eigentlich karnevalsfremden Kulturraum. BRH-Chefin Gabi Paersch vermeldet: "Mit Hellau und Alaaf begrüßte der BRH KV Kleve bei seiner Veranstaltung in der SOS Begegnungsstätte die Senioren in lustiger Runde den Karneval." Zwei Büttenreden des Neumitgliedes Klaus Liethen brachten die Anwesenden zum herzhaften Lachen. Und die dazu ausgewählten passenden Lieder wurden mit einer besonderen Fröhlichkeit mitgesungen. "Ein echter Karnevalsauftakt, der keine Wünsche offen ließ!" kommt die närrische Entertainerin Paersch noch einmal zu Wort.

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(11.02.2017)
BRH Senioren beweisen in Düsseldorf Solidarität

(Düsseldorf) Mit einer weiteren Protestveranstaltung - diesmal in Düsseldorf - verstärkte auch der Beamtenbund NRW (DBB) die Bemühungen, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen und endlich ein Umdenken in Gang zu bringen. Unter die tausenden Kollegen des aktiven Dienstes mischten sich dann auch BRH Senioren und demonstrierten damit ihre Solidarität. Es war - so hielten beispielsweise Udo Kock und Gert Schott fest - ein kraftvoller Ton des Widerstandes und Protestes.

So etwa auch vor dem Start vor den Toren des Finanzministeriums. Der Seniorenverband BRH: "Es hätte eigentlich deutlich den Herren hinter den Fassaden in den Ohren klingen müssen." Was dann auf dem Marsch bis zum Landtag folgte, war eine spontane aber auch deutliche Welle der Solidarität und mündete in der Forderung, kurz vor der nächsten Tarifrunde zügig ein akzeptables Angebot vorzulegen. Die rund 1,1 Millionen Landesbediensteten wollen gegenüber den Beschäftigten in Bund und Kommunen nicht weiter im Abseits stehen. Dies wurde dann auch in beeindruckenden, recht authentischen Redebeiträgen von DBB-Verhandlungsführer Willi Russ, dem Vorsitzenden der Tarifkommission NRW Andreas Hemsing und DBB-Landesvorsitzendem NRW Roland Staude deutlich.

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(04.02.2017)
Compass Pflegeberaterin blieb keine Antwort schuldig

(Kleve) Mit dem hochaktuellen Thema "Neuregelungen in der Pflege" beschäftigte sich die BRH-Familie am linken Niederrhein, BRH-Chefin Gabi Paersch hatte dazu in der SOS Begegnungsstätte eingeladen. In der Informationsveranstaltung ging es um die wichtigsten Änderungen ab 2017 bei Pflege- und Krankenversicherungsleistungen. Dazu gesellte sich zum Seniorenverband als Referentin der Compass-Pflegeberatung Angela Vermöhlen-Lange und widmete sich den zum 1. Januar 2017 in Kraft tretenden Neuerungen, insbesondere im Pflegebereich. Selbstverständlich stand die Pflegeberaterin auch zur Beantwortung von Fragen aus diesen Bereichen zur Verfügung, und es gab derer viele. Zum Beispiel, wenn es um wichtige medizinische und pflegerische Angebote in der Region, um Möglichkeiten der ambulanten oder auch stationären Versorgung im Pflegefall, um Alltagshilfen und zustehende Hilfen der Kranken- und Pflegeversicherung ging. Auch Themen zu den aktuellen Versorgungsangeboten wie Hilfen bei der Anpassung in Wohnung und Wohnumfeld wurden nicht ausgegrenzt. Eine erfreuliche Feststellung: Zu diesem öffentlichen Treffen des BRH kamen auch etliche Interessierte, die noch nicht Mitglied sind und sich offensichtlich für die Arbeit des Seniorenverbands am Niederrhein Interesse zeigten. Der BRH-Landesvorsitzende Martin Enderle begrüßt Veranstaltungen dieser Art zu aktuellen Themen und regt an mit solchen Initiativen vor Ort nicht nachzulassen.

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(28.01.2017)
Seniorenverband BRH Lemgo ehrte treue Mitglieder
Viele Sympathiebekundungen für den Landesvorsitzenden Martin Enderle

(Lemgo) Um Rückblick auf eine engagierte Seniorenarbeit vor Ort, um die Vorstellung des neuen Programms 2017 sowie um die Ehrung treuer Mitglieder ging es in Anwesenheit des neuen BRH-Landeschefs Martin Enderle (Bielefeld) auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des BRH Lemgo. Vorsitzender Manfred Kinder konnte auf viele erfolgreich gestaltete Veranstaltungen blicken und hob insbesondere die mehrtägigen Touren hervor.

Zum Bericht gehörten bemerkenswerte Zahlen. So beteiligten sich über 500 ältere Menschen an den Aktivitäten. Der Ortsverband BRH selbst zählt hundert Mitglieder, die durch den Wechsel der Senioren aus Bad Salzuflen nach Lemgo noch verstärkt wurden. Beim Ausblick auf 2017: Auf die Mitglieder warten im neuen Programm wieder etliche Höhepunkte, wie neben seniorengerechten Wanderungen ins lippische Gefilde und interessanten Vorträgen auch eine Jahresfahrt nach Ludwigslust.

Im Begegnungszentrum "Kastanienhaus" stellte Manfred Kinder, der nach den Neuwahlen ohne Änderungen auf seine bewährte Besetzung zurückgreifen kann, dann auch verdiente Ehrungen kurz ins Rampenlicht. Seit acht Jahren sind dabei und erhielten die Silberne Ehrennadeln mit Urkunden Irmtraud Bünte, Dr. Henner Krause und Susanne Buchholz. Die Goldenen Ehrennadeln mit Urkunden gingen für 15 Jahre Treue an Eberhard Arning, Hanna Busse, Heinz Lügering, Elisabeth Rügge und Ulrich Wentz. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Robert Kruse mit der seltenen Auszeichnung Ehrennadel in Gold mit Kranz und Urkunde geehrt.

Das Treffen nutzte schließlich der neue Landesvorsitzende Enderle zu seiner Vorstellung, um dann auch auf die Hauptaufgabenfelder des Landesverbandes BRH einzugehen. Dabei schnitt er die Bearbeitung von Rechtsfragen, Stabilisierung der Mitgliederzahlen, Haushalts-Konsolidisierungsmaßnahmen und die Kontaktpflege zu den Orts- und Kreisverbänden sowie die Öffentlichkeitsarbeit an. Pressewartin Anneliese Hummerjohann hielt dazu fest: "Von den aufmerksamen Zuhörern bekam der Landesvorsitzende Enderle viel Beifall und Sympathiebekundungen!"

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(21.01.2017)
Änderungen in der Beihilfeberordnung NRW

Seit dem 01.01.2017 gelten nun die aktuellen Änderungen des Beihilferechts nach der siebten Änderungsverordnung.

Es ist ein Anliegen des Landesvorsitzenden des BRH NRW Martin Enderle, dass die älteren Menschen im Land die wesentlichen Änderungen auch erfahren.

Das heißt ab sofort in Kürze:

  • Aufwendungen für Behandlungspflege
    § 4 Absatz 1 Nummer 5 BVO NRW bezieht sich auf die vorübergehende Pflege; der Begriff der Behandlungspflege wurde zur Klarstellung zusätzlich aufgenommen. Die Aufwendungen für eine notwendige Berufspflegekraft für medizinische Hilfeleistungen (Behandlungspflege wie z.B. Verbandwechsel) sind unter der Voraussetzung beihilfefähig, dass eine ärztliche Verordnung vorgelegt wird, aus der die Notwendigkeit einer vorübergehenden häuslichen Krankenpflege und in welchem Umfang hervorgeht.
    Erhöhung des Zeitraums für eine Familien- und Hauspflegekraft und Erweiterung der Anspruchsberechtigten
    Nach begründeter ärztlicher Verordnung besteht der Anspruch bis zu 28 Tage nach Ende der stationären Unterbringung oder ambulanten Operation. Ab 1.1.2017 können auch alleinstehende Beihilfeberechtigte Aufwendungen für eine Familien- und Hauspflegekraft geltend machen.
  • Sehhilfen(Brillen)
    Brillengestelle sind bis zu einem Höchstbetrag von 70 € beihilfefähig.
  • Pflegegrade statt Pflegestufen
    Durch das PSG II werden die bestehenden 3 Pflegestufen in fünf neue Pfleggrade umgewandelt. Die bisherigen §§ 5 bis 5e BVO NRW werden durch die neuen §§ 5 bis 5g BVO NRW ersetzt. Hinsichtlich der einzelnen Pflegeregelungen verweisen wir auf das in Kürze erscheinende Merkblatt des LBV (siehe auch Internetseite LBV).
  • Ambulante Kur- und Rehabilitationsmaßnahmen
    Bei ambulanten Kuren wird der Zuschuss zu Fahrkosten, Kurtaxe sowie Unterkunft und Verpflegung am Kurort oder in seiner unmittelbaren Umgebung von 30 € auf 60 € erhöht. Bei einer notwendigen Begleitperson wird der Zuschuss auf 40 € erhöht. Aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen kann der behandelnde Arzt (Kurarzt) eine Verlängerung der ambulanten Heilkur auf bis zu 14 Aufenthaltstage und bei einer ambulanten Reha-Maßnahme um bis zu 10 Tage verordnen. Für aktive Beamte/Richter ist nach Vollendung des 63. Lebensjahres die erneute Bewilligung einer ambulanten Kur - oder Reha-Maßnahme bereits möglich, wenn im laufenden oder vorangegangenen Kalenderjahr keine Heilkur, ambulante Reha oder stationäre Reha-Maßnahme durchgeführt wurde.

Sollten sich dazu noch Fragen ergeben, zögern Sie als älterer Mensch bitte nicht, uns anzurufen. Als Gesprächspartnerin oder auch als Ratgeberin will unsere Büroleiterin, Frau Elke Cole im Landesbüro 025739791450, Ihnen gern zur Verfügung stehen.

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(14.01.2017)
Seniorenverband BRH nutzte die DBB Jahrestagung zum Informationsaustausch

(Köln) Zur diesjährigen schon 58. DBB Jahrestagung kamen rund 800 Teilnehmer nach Köln und warteten zum Tagungsmotto 'Europa - Quo vadis?' auch auf Redebeiträge von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Ihre Erwartungen wurden weitgehend erfüllt. Merkel thematisierte den Polizeieinsatz in Köln und versprach eine härtere Vorgehensweise. Sie werde auch nach dem Berliner Anschlag "Flagge zeigen". Der Staat müsse jetzt handeln, sagte sie.

Hannelore Kraft, SPD-Ministerpräsidentin von NRW, verteidigte die Polizei gegen Rassismusvorwürfe. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich zu den Konsequenzen aus dem LKW-Terroranschlag in Berlin für die Erledigung mit Niveau und Respekt aus und kündigte ein Gespräch mit Justizminister Heiko Maas (SPD) über Konsequenzen aus dem Lkw-Anschlag Berlin an. DBB-Bundesvorsitzender Klaus Dauderstädt hatte zuvor zum Auftakt mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst gefordert. Die Beschäftigten würden von der Politik zu gering geschätzt und von den Bürgern zu wenig respektiert.

Geht es bei diesem Jahrestreffen auch augenscheinlich für etliche Teilnehmer darum, sich und seine gesellschaftliche Stellung zu demonstrieren, dann galt das nicht für die BRH Teilnehmer Hans Burggraf, Klaus Reimer und Günter Dahlem. Natürlich auch ein wenig um "Sehen und gesehen werden", wichtiger aber waren die Gelegenheiten, Gespräche zu führen und Informationen auszutauschen. So war länderübergreifend zwischen Hans Burggraf und der Landesvorsitzenden Rita Kiriasis-Kluxen sowie dem Geschäftsführer Oliver Kluxen (BRH Landesverband Sachsen) ein wichtiger Punkt des intensiven Informationsaustausches, wie man mit ehrenamtlichen Mitgliedern die Leistungen, älteren Menschen besonders im hohen Alter eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, noch verbessern kann. Beide Landesverbände sind im DBB die einzigen Fachgruppen, die sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmern und immer wieder Aufgaben zur Förderung der Seniorenarbeit, die in die Basis wirken, wahrnehmen.

Ein weiteres bedeutsames Thema der BRH-ler aus NRW waren die Gespräche mit Vertretern der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Wortführer war hier Günther Dahlem (BRH), auch Vorsitzender der VRFF- Bundesseniorenvertretung und VRFF Bundesehrenvorsitzender. Ihm und seinen BRH NRW-Begleitern ging es neben einer verbesserten Zusammenarbeit auf Seniorenebene auch in Gesprächen unter anderem mit Ulli Eichbladt, Bundesvorsitzender der VRFF-Die Mediengewerkschaft, um Angebote für ältere Menschen zu Besichtigungsmöglichkeiten der Rundfunkanstalten.

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(07.01.2017)
BRH NRW besorgt: Können sich alte Menschen die Pflege noch leisten?

(NRW) Es war ein Jahresthema des Seniorenverbandes BRH NRW: Die Kosten der stationären Pflege. Nun schlägt auch die in Nordrhein-Westfalen beheimatete Bertelsmann Stiftung Alarm: In zahlreichen Regionen des Landes können sich alte Menschen ihre eigene Pflege nicht mehr leisten. Ein Grund, aber nicht der einzige, ist die Bezahlung der Pflegekräfte. Das ist besonders heikel, weil große Teile der Gesellschaft den Beruf der Altenpflege heute bereits für unterbezahlt halten. Nun sind Politik und Tarifparteien gefragt.

Der neue BRH-Landesvorsitzende Martin Enderle äußert sich in einer Darstellung für die Senioren-Fachzeitschrift "Aktiv im Ruhestand" zu diesem Thema und macht deutlich, dass gerade die älteren Menschen heute zahlreiche Fragen zum Thema Pflege haben. Hauptsächlich wollen sie wissen, was sie in ihrer Stadt kostet. Diese und viele weitere andere Punkte hat die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh zum Anlass für eine genaue Analyse genommen. Das Ergebnis deckt sich mit den Feststellungen des Seniorenverbands BRH NRW.

Fazit: Es gibt in Deutschland erhebliche regionale Unterschiede, wie teuer stationäre Altenpflege ist. Und: In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren nicht für die professionelle stationäre Pflege. "Jetzt kommt es auf Politik und Tarifpartner an," kommt Enderle zu einer deutlichen Forderung. Natürlich müsse auch für eine angemessene Bezahlung der Pflegekräfte gesorgt werden; denn die Arbeit sei körperlich schwer und psychisch belastend. Unser Seniorenverband, der sich unter dem Schutzdach des DBB als einzige Fachgewerkschaft ausschließlich um Sorgen der älteren Menschen kümmert, wird auch 2017 das Thema unter Feuer halten und sich im gegebenen Fall im Sinne seiner Mitglieder zu Wort melden.

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Seniorenverband BRH Landesverband Nordrhein-Westfalen
Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen

    Wir machen uns für Sie stark!