Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

Symbol Pfeil nach obennach oben


 

Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(13.01.2018)
Gegenwind für Pläne einer Bürgerversicherung

(NRW/Köln) Mit großer Genugtuung haben die Vertreter des Seniorenverbandes BRH NRW auf der DBB-Jahrestagung in Köln die Nachricht des Staatssekretärs im Bundesministerium des Innern Hans-Georg Engelke vernommen, dass es auf Bundesebene aus dem Bundesinnenministerium eine klare Absage für Forderungen nach einer Einheitsversicherung im Gesundheitswesen gibt, der auch die Beamtinnen und Beamten angehören sollen. Engelke meinte dann wörtlich: ,,Wer dies fordert, verwechselt Einheitlichkeit mit Gerechtigkeit". Er unterstrich noch einmal, dass Beihilfe ein integraler Bestandteil des Beamtenverhältnisses ist.

Der BRH NRW hatte sich bereits vor zwei Jahren auf seiner Tagung in Dortmund in einer einstimmig angenommene Resolution gegen eine heute wieder in der Diskussion stehenden Bürgerversicherung ausgesprochen. Dabei auch die Frage nach einer Verfassungsfestigkeit einer Einheitsversicherung aufgeworfen.

Auf der DBB-Jahrestagung in Köln war der BRH durch den Landesvorsitzenden Martin Enderle (re), dessen Vorgänger Hans Burggraf sowie Klaus Reimer und Ewald Prinz (von re) vertreten. Der Staatssekretär Engelke war in Vertretung für Bundesinnenminister Thomas de Maiziere nach Köln gekommen, weil dieser wegen der in Berlin laufenden Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung kurzfristig absagen musste.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(13.01.2018)
Eine etwas andere Art der Seniorenbetreuung: Home Instead

(Münster) Zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatten die BRH-Mitglieder vom Kreisverband Münster die relativ neue "Home Instead Seniorenbetreuung" zu einem intensiven Informationsgespräch eingeladen. "Home Instead" hilft Senioren mit Pflegegrad, sich zu Hause wohl und geborgen zu fühlen. Dadurch wird die Notwendigkeit einer stationären Pflege hinausgezögert, so dass Seniorinnen und Senioren möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Die Betreuungsleistungen des Unternehmens liegen zwischen niedrigschwelliger ehrenamtlicher Betreuung und den ambulanten Pflegediensten mit Behandlungspflege. Die Betreuung verfügt über eine volle Pflegekassenzulassung, der Betrieb wird "Audit-geprüft" und erreicht sehr gute Ergebnisse. Im Gegensatz zu den klassischen Pflegediensten bucht man bei Betreuungsdiensten Zeit, die sehr flexibel nach Kundenwunsch eingebracht wird. Viel Wert legt "Home Instead" darauf, dass möglichst immer dieselbe Betreuungskraft kommt, damit ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. Qualität und Kundenorientierung sind A und O bei diesem Betreuungsdienst. Er leistet von Betreuung zu Hause, Begleitung außer Haus, hauswirtschaftliche Hilfe, Demenzbetreuung, Grundpflege, Übernachtungsbetreuung bis zu Entlastung pflegender Angehöriger, Verhinderungspflege daheim. Mangel an Pflegekräften kennt "Home Instead" nicht.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(06.01.2018)
BRH Senioren erlebten "eine verzauberte Welt"

(Brühl/Bonn) Zum Jahresabschluss noch einmal schnell zum Weihnachtszauber ins Phantasialand bei Brühl. Das hatten sich die Senioren des BRH auf die Fahne geschrieben. Zugegeben: Es war eine kleine Gruppe des Bonner Seniorenverbandes. Aber für sie wurde es wieder einmal ein ganz vorteilhafter Tag. Auch, wenn die Besucher unter Führung von Christian Schenkberg auf den großen Fahrspaß im Park angesichts des Wetters weitgehend verzichteten und längst nicht alles entdecken konnten.

Dennoch gab es ein magisches Winterleben, das Edith Wirth - nach 30 Jahren wieder einmal in Phantasia - so sah: "Es war für mich wirklich eine wunderbare verzauberte Welt." Und Hanne-Lore Schenkberg war noch Tage nach dem Besuch begeistert: "Ich hätte das nie für möglich gehalten, bin immer noch sprachlos!……..und, dass so viele Leute unterwegs waren." Natürlich wurde im Park auch die Gelegenheit genutzt, die winterlichen Köstlichkeiten im Cafe zu testen. Als man spät am Nachmittag noch eine beeindruckende Szenerie Berlins mit dem glanzvollen Feuerwerk als krönenden Abschluss des Wintertraum-Tages hätte erleben können, saßen die Bonner - ermüdet, aber glücklich - schon wieder auf der Rückfahrt. Wenn nun der BRH das Phantasialand im Frühjahr wieder besucht, wollen alle wieder dabei sein.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(06.01.2018)
BRH-Köln: "Das ganze war ein Erlebnis!"

(Köln/Traben-Trabach) Schon beim Betreten der teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammenden Keller strömten den Kölner Besuchern ein behaglich warmer Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Tannengrün entgegen. Der ‚Mosel-Wein-Nachts-Markt' in Traben-Trabach ist wohl einer der außergewöhnlichsten Weihnachtsmärkte, nicht nur an der Mosel. Und genau dort zog es die Senioren des BRH Köln unter Führung von Günter Pickartz und Matthias Schmitz hin, um sich einmal von diesem stimmungsvollen und mystischen Halbdunkel einer spannenden Unterwelt vom vorweihnachtlichen Ambiente verzaubern zu lassen. Am Ende des Besuchs stand das einvernehmliche Urteil fest: "Ein einmaliges Erlebnis in einer märchenhaften Atmosphäre!"

Egal ob es draußen regnet, gar stürmt oder schneit, in den Kellern des Mosel-Marktes ist es immer schön warm. Der Markt findet in alten unterirdischen Weinkellern statt, in denen eine angenehm gleichbleibende Temperatur herrscht. Die festliche Beleuchtung und der Duft von Glühwein, Zimt und gebrannten Mandeln sorgen dazu gleich für eine Weihnachtsstimmung.

40 erwartungsvolle BRH-ler waren von dieser Jahresabschlussfahrt begeistert. Dass das Wetter nicht den Erwartungen entsprach, tat dabei der Stimmung keinen Abbruch. Und, obwohl die Keller voll mit Schaulustigen waren, wurde man vom stimmungsvollen Halbdunkel in der Unterwelt regelrecht betört. "Das Ganze war ein Erlebnis!" Ein BRH-Termin zur Nachahmung dringend empfohlen!

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(23.12.2017)
Früher war noch alles besser, sprich: Braver!

(Bonn) Gemütlich ging es beim Jahresabschluss des BRH-Kreisverbands Bonn zu. Vorsitzende Barbara Herbst hatte auf den Venusberg eingeladen, wo man von der Casselsruhe einen herrlichen Blick von der Natur im Kottenforst, hinunter ins Bonner Rheintal über Poppelsdorf und Kessenich bis hinüber zum Siebengebierge auf die Natur um das Siebengebirge fand. Es wurde zu einem allgemeinen Gedankenaustausch ohne feste Themen mit Blick zurück und ins neue Jahr.

Dabei ging es auch um Inhalte, die den Teilnehmern - darunter auch Bonns Ehrenvorsitzenden Jürgen Krall - nur allzu vertraut waren. Etwa der Blick ins frühere Schulleben mit Ex-Schulleiter Krall oder auch Grundschullehrerin Edith Wirth. Die Augen der Letztgenannten strahlten förmlich, als es um alte Erinnerungen mit den kleinsten Schulkindern in der Grundschule Niederpleis ging. Da suchte man gemeinsam nach Antworten auf Fragen, auch zur Kindheit und Erziehung: Ob dann tatsächlich einst alles besser war? Und es tauchte dann doch bald der Satz auf "Früher war noch alles besser, sprich braver!" Bleibt festzuhalten, dass Barbara Herbst abschließend zur Jahreshauptversammlung des BRH Bonn am Donnerstag, 8. Februar, 15 Uhr, Stadthalle Bad Godesberg, einlud.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(236.12.2017)
Zum nächsten Weltseniorentag einen Tages-Fahrschein schenken

(Euskirchen) Der Seniorenverband BRH hat der bei der Euskirchener Politik angeregt, zum nächsten Weltseniorentag am 1. Oktober 2018 möge die Stadt Euskirchen für den Bereich des eigenen Verkehrsunternehmens (SVE) allen älteren Fahrgästen (60 +) einen Tages-Fahrschein als seniorengerechtes Mobilitätsangebot schenken. Hintergrund des Antrags ist nicht nur eine Wertschätzung des Alters und eine besondere Anerkennung, sondern auch das Angebot für die ältere Generation, einmal ihre Stadt noch ein Stück besser kennenzulernen sowie auch so ganz nebenbei eine Übung, wie die Stadt mit ihren öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, im Alltag mobil zu bleiben.

Das Ganze könnte - so der BRHH - ohne bürokratische Hürden vollzogen werden, die Freifahrt gelten dann ab morgens 8 Uhr. Es könnten dann den ganzen Tag bis zum späten Abend über beliebig viele Fahrten unternommen werden, als Fahrschein reiche der eigene Personalausweis. Zu überlegen gab der Seniorenverband auch, dieses "60+Angebot" für diesen Tag auch für alle älteren Gäste - die Euskirchen besuchen - gelten soll

.
Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(16.12.2017)
Großartiges Fest, fabelhaftes Publikum, hochrangige Ehrengäste

(Bad Sassendorf) Ein großartiges Fest, ein fabelhaftes Publikum, hochrangige Ehrengäste! Mit einem starken gesellschaftlichen Schlusspunkt endete für dieses Jahr der Veranstaltungsreigen des Seniorenverbandes BRH. Es wurde ein Nachmittag, mit allem, was dazu gehört und das Ehepaar Johanna und Wolfgang Hoffmann machte es wieder möglich.

Der BRH bedankte sich bei den nahe zweihundert Gästen für diesen tollen Besucherandrang mit einem attraktiven und ansprechenden Programm, das dieses Fest schlicht zum Erfolg führen musste. Ein Blick in den Ablauf kann hier nur in Kurzform aufgezeigt werden: Ein Bauchredner-Profi sorgte durch mitreißenden Humor mit Niveau für viel Spaß, eine Sopranistin, am Flügel begleitet, brachte weihnachtliche Atmosphäre in den Saal, zwei jugendlich temperamentvolle Tanzgruppen sorgten für Schwung und ließen die Herzen der Teilnehmer höher schlagen. Einen musikalischen Schlusspunkt setzte ein vielfach ausgezeichneter Posaunenchor unter der Führung von Barbara Bartsch.

Unter den Besuchern weilte neben Vorgänger Antonius Bahlmann und die amtierende Vizebürgermeisterin Angelika Kolkmann auch der amtierende Bürgermeister Malte Dahlhoff, natürlich BRH-Mitglied. Er hob in seinem Grußwort die Leistung des BRH für den Ort hervor und sprach von einem "beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz für die Bürger!" Der BRH, der im laufenden Jahr viel Gutes bewirkt und unzähligen älteren Menschen mit Veranstaltungen geholfen hat, stand im Sonnenlicht. Die Besucher dankten und viele Gäste freuen sich nun schon auf das nächste Jahr und das Wiedersehen unter der Fahne des Seniorenverbandes.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(16.12.2017)
Es war mal wieder eine schöne Feier

(Mönchengladbach) Die Senioren trotzten Regen und Schnee, setzten der Wetterunbill frohen Mut entgegen und folgten der Einladung von BRH Chef Eghard Teichmann zur vorweihnachtlichen Feier.

So wurde es ein richtig angenehmes Treffen, musikalisch begleitet von Gerd Fassbender. Die vorgetragenen Sprachtexte waren von BRH-Mitgliedern ausgewählt worden, und wurden auch von ihnen selbst vorgetragen. So wurde jeder zum Akteur. Dabei erwiesen sich die Senioren im "Haus der Erholung", einem Unternehmen der Stadt, als sehr textsicher, als es um den weihnachtlichen Ohrwurm ‚Morgen, Kinder, wird's was geben! Welche Wonne, welches Leben….!' ging. Dabei wurde ein Text gewählt, der einst vor Jahren einmal vom befreundeten BRH-Krefeld umgeschrieben worden war. Teilnehmer Wolfgang Lücker war angetan und berichtete begeistert: "Es war mal wieder eine schöne Feier mit Texten, Liedern und Orgel-Begleitung. Wir danken den Eheleuten Teichmann!"

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(09.12.2017)
BRH: Altersgrenze für Schöffen wirklich altersdiskriminierend?

(NRW/Münster) Eine gewisse Bereitschaft unserer Mitglieder, ein Schöffenamt zu übernehmen und damit ihre Lebenserfahrung für die Justiz einzusetzen und sich auf diese Weise um den Rechtsstaat verdient zu machen, können wir immer wieder beobachten. Deshalb wurde der Seniorenverband BRH auch hellhörig, als es angesichts der Altersbegrenzung bei der Schöffentätigkeit hier und da mal hieß, man sei zu alt und müsse nach Hause geschickt werden. Weil dieses Thema nun auch in der neuen NRW-Regierung auftauchte, war das für den BRH das Signal, der Frage einmal nachzugehen: Liegt hier eine Altersdiskriminierung vor? Denn - so der Seniorenverband - ist es doch selbstverständlich, dass die notwendigen Fähigkeiten nicht grundsätzlich mit dem Erreichen des siebzigsten Lebensjahres enden. Immerhin kennen wir viele Personen, die sich ihre geistige Beweglichkeit und ihre physische Belastbarkeit in bewundernswerter Art und Weise bis ins hohe Alter erhalten haben.

Aus dem Justizministerium NRW haben wir dazu erfahren, dass von der Justizpraxis in Deutschland schon bei einer Befragung im Jahr 2013 gegen die Aufhebung der Altersgrenze für Schöffen aus fachlicher Sicht Bedenken geäußert worden sind, die nicht unbeachtlich erscheinen und so dann auch den Vorwurf der "Altersdiskriminierung" nicht verdienen. So wird darauf verwiesen, dass das Schöffenamt in teils hoch komplexen Strafverhandlungen besondere Anforderungen an Physis und Psyche mit Belastungen mit sich bringt. Das Ministerium sammelte Fakten: Mit dem Alter steigen die Gesundheitsrisiken, eine Schöffenperiode dauert fünf Jahre, fällt ein Schöffe im Laufe einer Verhandlung aus, muss der Prozess von vorne beginnen. Auch kein guter Plan, Schöffen ab einem bestimmten Alter an nur noch für kurze, zeitlich überschaubare Verhandlungen einzuplanen….

Bei allen gesundheitlichen Bedenken: Die Alternative wäre eine vorsorgliche amtsärztliche Begutachtung von Schöffen im Hinblick auf ihr individuelles geistiges und körperliches Leitungsvermögen. Aber dieser Gedanke kommt wohl nie in Frage: Eine solche Untersuchung wäre dann tatsächlich altersdiskriminierend. Ganz abgesehen davon, dass wir befürchten müssen, dass Verteidiger die betagten Schöffen mit Ablehnungsanträgen und der Behauptung überziehen könnten, der ehrenamtliche Richter sei nach dem in der Hauptverhandlung gewonnenen Eindruck nicht in der Lage, dieser hinreichend zu folgen.

Deshalb regen wir nun auch an, von einer schon mal erwogenen Aufhebung der Altersgrenze für Schöffen Abstand zu nehmen. Es heißt ja ohnehin, dass in begründeten Ausnahmefällen von der Altersgrenze durchaus abgesehen werden kann. Dies wiederum hat dann zur Folge, dass bei einer besonderen persönlichen oder fachlichen Qualifizierung bei Überschreiten der Altersgrenze die Übernahme eines Schöffenamtes doch möglich wäre. Ihre Meinung zu diesem Thema ist uns wichtig: Wenn sie sich äußern wollen, Ihre Möglichkeit finden Sie im BRH Landesbüro 02573 / 9791450 oder post@brh-nrw.de

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(02.12.2017)
Der Seniorenverband BRH zu Gast im Mehrgenerationenhaus in Lippstadt

(Lippstadt) Das gesamte Wirken des Seniorenverband BRH ist der Solidarität mit den Älteren gewidmet. Um diese Aufgaben zu erfüllen, mischt sie sich als Vertretung der Älteren immer wieder auf allen Ebenen ein. So wundert es nicht, wenn Landesvorsitzender Martin Enderle auf der Hauptversammlung der BRH-Bundesseniorenvertretung auftauchte, der Dortmunder BRH-Chef Hans-Peter Kalmus sich auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einmischte, oder - wie zuletzt - Dr. Volkhard Riedel bei der LAGSO in der Landesseniorenvertretung NRW seine Stimme erhebt.

Ein Hauptthema der Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft politischer Seniorenorganisationen (LAGSO) war diesmal das Mehrgenerationenhaus mit Verein und Genossenschaft im sozialen Wohnungsbau. Dazu war man zu Gast im Mehrgenerationenhaus in Lippstadt. Ein besonderes Wohnprojekt, da durch die Genossenschaft darauf Wert gelegt wird, dass die Menschen auch zusammenpassen. In Lippstadt ist es eine Gruppe fleißiger junger und alter Spätaussiedler aus Russland. "Wir im Quartier Lippstadt Süd-West e.V." hat sich seit 2010 zum Ziel gesetzt, durch ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt, den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und das Miteinander unterschiedlicher Familien- und Lebensformen zu ermöglichen.

Im Rahmen dieses Treffens nutzte Dr. Riedel auch die Gelegenheit, aus der Arbeit seiner BRH-Organisationen zu berichten. Dabei ging er auf Themen wie ein notwendiger individueller Beratungsbedarf durch ein BRH-Sorgentelefon, die monatlichen Informationsveranstaltungen vor Ort, auf seniorenrelevante Themen zur Bildung und Unterhaltung sowie Geselligkeit, auch auf vielfältige Senioreninformationen, die den älteren Menschen regelmäßig "auf den Küchentisch kommen", sowie auf Einsatz für die schnellere Bearbeitung von Beihilfeanträgen und Krankenversorgung ein. Dr. Riedel sprach auch an, dass älteren Mitmenschen immer noch einen Mangel an Sicherheitsgefühl beklagen, forderte einmal mehr zur Personalversorgung der Polizei die Einbeziehung des Flächenfaktors bei der Berechnung einer benötigten Polizeistärke und wies auf die Gefahr der oft bestehenden Funklöcher bei zwingend erforderlichen Notrufe hin. Bei den Mängeln hinsichtlich der Preisauszeichnungen forderte er nachdrücklich, dass die Erkenntnisse aus der einschlägigen BAGSO-Studie aus 2015 umgesetzt werden.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(30.11.2017)
Neues PC-Seminar schon ausgebucht

Der BRH NRW organisiert für Mitglieder mit PC-Kenntnissen in der Zeit vom 04. bis 06. März 2018 in der DBB-Akademie in Königswinter-Thomasberg ein Seminar mit den Schwerpunkten "Windows Dateimanagement, Bildbearbeitung mit Gimp2 & Excel Grundlagen.

Es sind leider nur 12 Seminarplätze vorhanden. Für diese lagen innerhalb weniger Tage nach Bekanntgabe an die Orts- und Kreisverbände schon Anmeldungen vor. Da aber auch immer mit Absagen zu rechnen ist, wurde eine Warteliste angelegt.

Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite Termine.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(26.11.2017)
Unser BRH-Abschied von Hajo Keller

.

Kreuz

Hajo Keller (NRW/Troisdorf). Die vielen alten Weggefährten reagierten bestürzt: Unser Hajo Keller ist Mitte November 2017 verstorben. Wir alle aus der großen BRH-Familie möchten uns auf diesem Weg in stiller Trauer mit den Angehörigen verbunden fühlen. Mit dem Verstorbenen verlieren wir einen Menschen, der unsere Organisation über viele Jahre mit seinem großen und kontinuierlichen Engagement - auf Ortsebene des BRH-Bonn, aber auch im BRH-Landesvorstand NRW - prägte. Geradezu unermüdlich hat er stets sein Erfahrungswissen und seine Überzeugung engagiert in die gemeinsame Arbeit eingebracht. So war er doch beim Deutschen Beamtenbund etwa 50 Jahre ein bedeutsamer Pfeiler - erst bei der Steuer-Gewerkschaft, später beim Seniorenverband - und innerhalb dieser Arbeit eine verlässliche Größe.
Unvergessen bleiben seine bis zuletzt von ihm regelmäßig organisierten Seniorentreffen in Köln. Der von ihm noch kürzlich ausgesprochenen Einladung zum Wiedersehen konnte er schon selbst nicht mehr folgen.
Wenn Hajo Keller auftrat, stiftete er Unruhe, aber eine aufklärerische und anregende! Auch die Senioren des BRH NRW trauern als langjährige Wegbegleiter um den überaus engagierten Vertreter der älteren Menschen. Wir werden seinen stets außergewöhnlichen persönlichen Einsatz gerade im sozialen Bereich nicht vergessen.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(25.11.2017)
November 2017: WDR überall in der Kölner Innenstadt!

(Köln) Weil die Nachfrage so groß war, machte sich Tourenleiter Günter Dahlem mit einer Gruppe des Seniorenverbandes BRH NRW ein weiteres Mal zum WDR in die Kölner Innenstadt auf und vermerkte nach dem Besuch: WDR überall in der Kölner Innenstadt! Schon auf dem Hinweg vom Bahnhof zum WDR-Besucherzentrum wurde den Teilnehmern deutlich, welche Ausmaße die WDR-Gebäudekette vom Funkhaus am Wallrafplatz (erstes Gebäude WDR, bezugsfertig 1952) bis zum neuesten Gebäude, den vom Karneval bestens bekannten WDR-Arkaden, inzwischen gewonnen hat. Start der Visite war zunächst im Besucherzentrum in der Elstergasse. Dort gab es einen Info-Film über die heutigen Aufgaben des WDR.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(18.11.2017)
Die Welt der Motoren und der KHD-Werke mit anderen Augen gesehen

(Köln) Der Vortrag zur Entstehung und Weiterentwicklung von Otto-Motoren sowie die anschließende Besichtigung der Montage war für die Senioren hochinteressant und Teilnehmer Rainer Kirmes brachte es auf den Punkt: "Jetzt sieht man die Welt der Motoren und der KHD in Köln mit ganz anderen Augen!" Gleich zweimal führte Tourenleiter Volker Lohmeyer Seniorengruppen zu den KHD-Werken nach Köln und wurde so der großen Nachfrage zu diesem Thema gerecht.

Beide Werksführungen wurden durch den Deutz-Rentner in ehemals leitender Funktion Dieter Asselborn absolut souverän, sehr lebendig und kurzweilig gestaltet, so dass ohne Ausnahme alle schnell vergangene drei Stunden erlebt hatten. Zunächst wurde man im sogenannten "Technikum", dem von ehemaligen Deutz Mitarbeitern jetzt als Verein "Freunde der Motorensammlung Deutz e.V." betriebenen Museum, über die Geschichte des Unternehmens informiert. Am 31. März 1864 hatten Ernst August Otto und Eugen Langen mit insgesamt 1.460 Goldmark ihre Fabrik zur Herstellung von Motoren gegründet. Durch die beiden und ihre später ebenfalls berühmten Mitarbeiter wurden alle wesentlichen Motor-Elemente wie Viertaktmotor (Ottomotor), Vergaser, Zündung, Direkteinspritzung, Selbstzünder (Dieselmotor), ja sogar der Hybridantrieb noch Ausgang des 19. Jahrhunderts erfunden und entwickelt, die auch heute noch die moderne Motorisierung bestimmen. Ohne Übertreibung liegt also in Köln-Deutz die Wiege der weltweiten Motorisierung. Asselborn erklärte den Senioren des BRH jedes einzelne Exponat im Museum und manche davon wurden in Funktion vorgeführt bzw. Aufnahmen davon gezeigt.

Anschließend durfte man die Motorenfertigung - in der leider mit Fotografierverbot belegten Montagehalle - life beobachten. Einfach nur beeindruckend, was da auf drei Produktionsbändern von Menschenhand mit Unterstützung von nur vier Robotern, davon einer für die Lackierung der Motoren, geleistet wird, denn das Werk verlässt alle 90 Sekunden einen Motor. Gefertigt werden ausschließlich Dieselmotoren mit 4- bzw. 6-Zylindern bis 7,8 Litern Hubraum für Bus, Truck, Agrar und Industrie.

Zum Abschluss des Tages stärkten sich die Senioren im Deutzer Brauhaus (im Deutzer Bahnhof) und verarbeiteten nicht nur faszinierenden Erlebnisse, sondern stärkten sich auch bei wohlschmeckender Brauhauskost und leckerem Kölsch.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(18.11.2017)
Müntefering (BAGSO) und Kalmus (BRH) fuhren Einsatz für Senioren

(Dortmund) Um Themen wie "Gesundheitskompetenz beeinflusst das Gesundheitsverhalten von älteren Menschen, die Relevanz einer ausgewogenen Ernährung vermeidet ernährungsbedingte Erkrankungen und allen Menschen bis ins hohe Alter sollte eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden" ging es auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Zu den deutlich mehr als 200 Teilnehmern aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Seniorenarbeit und der Wissenschaft gehörte auch als Vertreter des Seniorenverbandes BRH NRW unser Dortmunder BRH-Chef Hans-Peter Kalmus. Gemeinsam erörterte man wichtige Aspekte und entwickelte Ideen und Strategien sowie erforderliche Rahmenbedingungen für die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene zu den Themen Ernährung und Bewegung sowie Gesundheit.

In der Gruppenarbeit im Kongresszentrum der Westfalenhallen konnte sich Kalmus in unmittelbarer Nachbarschaft des Gastgebers, BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering, mit Sachverstand einmischen. Dabei ging es u.a. um die Frage, wie man bei der Zielgruppe "ältere Menschen" die sehr zurückgezogenen Senioren erreichen kann. Ein Thema, das auch den Seniorenverband immer wieder beschäftigt. Müntefering ermunterte alle Teilnehmer zu verstärktem Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor allem im ländlichen Raum. Kalmus stimmte mit Müntefering überein: "Es ist eminent wichtig, dass man sich auch im Alter bewegt, einer Sportgruppe für Ältere beitritt, viel in der frischen Luft spazieren geht und hierbei leichte Gymnastik Übungen vollzieht."

Aus dem weiteren Inhalt des Treffens: Birgit Zoerner Dozentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales/Stadt Dortmund, empfahl beispielhaft die sportliche Bandbreite in Dortmund zu nutzen, qualitative gute Lebensmittel zu sich nehmen. Ursula Horetzky, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, mahnte, der überwiegende Teil unserer älteren Generation hat Übergewicht, trinkt zu wenig, hat Nährstoffmangel, hohen Blutdruck und erhöhte Blutzucker Werte. Professorin Dr. Doris Schaeffer, Uni Bielefeld, nahm sich die Medikamenten-Beipackzettel vor. "Sind zwar lesbar aber nicht verständlich!" Sie setzt sich dafür ein, dass diese verständlich gestaltet werden. Professor Dr. Michael Tiemann (Gera) vom Deutscher Turner Bund gab Anregungen zum Radfahren, Wandern, Joggen. "Ältere Menschen sollten pro Woche ca 150 Minuten sportliche Tätigkeiten ausüben!"

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(11.11.2017)
Früher offene Türen, heute hohe Barrieren

(NRW) Als unsere DBB-Jugend im April 2016 mit ihrer Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" an die Öffentlichkeit ging und die Anzahl der Berichte von Mitgliedern aus den eigenen Reihen anstieg, griff der Seniorenverband BRH das Thema mit der Frage auf, wie das denn vor 30 Jahren im Öffentlichen Dienst war. Das Ergebnis der Initiative "Mischen sie sich ein, Ihre Meinung ist gefragt": "Früher war der Respekt vor einer Behörde und deren Vertretern ein ganz anderer!" Wer früher aufs Amt ging, der zog sich gepflegt an, wartete geduldig bis er an der Reihe war und klopfte an, bevor er ein Zimmer betrat.

Unsere Jugend griff diesen BRH-Beitrag auf und berichtet heute aktuell über den Rückblick:

Die Behörde: Ein offenes Haus. "Wir hatten immer offene Türen." Heute hingegen seien strenge Kontrollen nötig. "Es ist eine völlig neue Zeit", sagt BRH-NRW-Vorstand Hans Burggraf. Behörden als öffentliche Häuser - in den Köpfen ist diese Vorstellung auch heute noch präsent. Aber vielerorts lässt sie sich nicht mehr leben. Nach Übergriffen, die mit dem Tod von Beschäftigten enden, und nach der Zunahme heftiger Ausraster, sind Behördenleitungen gezwungen, über Veränderungen nachzudenken, um ihre Mitarbeiter besser zu schützen. Eingangsbereiche mit Pförtnern, Sicherheitsschleusen oder hohe Glaswände - wie im Bürgerbüro der Stadt Bonn. Dort entschied man sich für diese Maßnahme, nachdem dort zum wiederholten Mal Probleme auftraten. Zuletzt war eine Mitarbeiterin mit einem Telefonhörer am damals noch offenen Tresen attackiert worden.

Der Gedanke des offenen Hauses reichte damals so weit, dass Behördenkantinen auch von der Bevölkerung aufgesucht wurden. Im Amtsgericht Senioren beim Mittagstisch zu sehen - das war keine Seltenheit. "Im Finanzamt als normaler Bürger auch mal eine Tasse Kaffee zu trinken - kein Problem", erinnert sich Burggraf.

Wer solche Zeiten selbst miterlebt hat, der kann die Entwicklung heute kaum fassen. "Ich erinnere mich, dass die dbb jugend nrw berichtete, dass die Hälfte der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst schon einmal oder mehrfach angegriffen worden ist", sagt der Vorsitzende Hans Burggraf. Dieses Ergebnis machte der gewerkschaftliche Jugenddachverband nach einer größeren Umfrage auf der Kampagnen-Website www.angegriffen.info publik. "Wir waren schockiert", so Burggraf. So sehr, dass man in den Reihen der ehemaligen Beamten und Angestellten einen Abend lang über die Veränderungen in dem Bereich diskutierte, in dem man selbst sein ganzes Berufsleben verbracht hatte.

48 Jahre hat beispielsweise Werner Beckmann im Öffentlichen Dienst gearbeitet. Bis zu dem Zeitpunkt, als er 1999 seine Pension antrat, sei er niemals persönlich verbal oder gar körperlich angegriffen worden. Gleiches bestätigt er stellvertretend für die Kollegen in seinem Umfeld. Von solchen Zuständen wagt heute kaum mehr jemand zu träumen. Zwar galten Bereiche wie Sozial- oder Arbeitsämter auch damals schon als raues Umfeld, doch nicht in der Weise, in der heute davon zu hören ist.

In Familien und Schulen seien stärker Werte vermittelt worden. Die Sorgen der Beschäftigten lagen damals eher im Bereich der "Alt-Achtundsechziger", die mit ihrer Sichtweise mit den gewohnten Ansichten brachen. Manch einer aus der Runde der BRH-Mitglieder sieht das als Wendepunkt und Übergang in eine neue Zeit und macht daran sogar die Zunahme von Egoismus sowie die Abnahme von Solidarität in der Gesellschaft fest.

Nur ein einziger in der Runde wusste aus eigener Erfahrung von einem Übergriff zu berichten. Er - von Beruf Lehrer - sei einmal von einem Schüler bedroht worden. Die Situation habe er aber selber schnell in den Griff bekommen.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(04.11.2017)
Günter Dahlem beim BRH Euskirchen mit der Goldenen geehrt

(Euskirchen) "Er hat immer wieder Verantwortung übernommen und dabei einen überaus wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation der älteren Menschen im Alltag geleistet!" So würdigte der Seniorenverband BRH die außerordentlichen Verdienste seines Seniors Günter Dahlem mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des BRH als Anerkennung für die über viele Jahre erbrachten Leistungen.

Der BRH fördert in Anerkennung der Bedeutung der Seniorenarbeit für die Gesellschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten durch Ehrungen, wenn sich ein Mitglied des Verbands beim ehrenamtlichen Einsatz langjährig und über den Verbandsrahmen hinaus um die Belange der Mitmenschen außerordentliche Verdienste erworben hat.

Günter Dahlem stand als Bundesvorsitzender fast 20 Jahre an der Spitze der VRFF - "Die Mediengewerkschaft" (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden), einer Fachgewerkschaft im Deutschen-Beamtenbund. Zudem engagierte er sich viele Jahre in der VRFF-Seniorenarbeit und wirkt heute noch als Senioren-Bundesehrenvorsitzender der VRFF mit.

Im Seniorenverband BRH setzt er sich für die Belange der älteren Menschen in seiner Heimatstadt ein und fährt großen Einsatz als Tourenleiter der BRH-Initiative "Urlaub ohne Koffer". Nicht nur als DBB Vertreter hat sich der Geehrte schließlich einen Namen gemacht. So muss erwähnt werden, dass Dahlem immer wieder außergewöhnlichen persönlichen Einsatz im sozialen Bereich fährt, so unter anderem für den Vernicher Verein "Miteinander-Füreinander", der die Förderung behinderter Menschen als Vereinsziel hat.

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


 

(04.11.2017)
Ludwig Erhard: Der ältere Herr mit der dicken Zigarre war auch schon da

(Münster) 2010 wurde in Bünde in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude die Ausstellung des "Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseums" eröffnet und damit dieser Ort endgültig zur bekannten Zigarrenstadt gemacht. Jetzt kann man hier Fragen wie Kenntnisse um die ursprünglich amerikanische Pflanze und die über 400-jährige Tabak-Geschichte der Deutschen sammeln. Und erfahren, dass schon Tabakspfeifen, Zigarren und Zigaretten als auch Kau- und Schnupftabak von Indianern entwickelt wurden. Wichtig erscheinen auch die Hinweise, dass heute Gefahren durch das Rauchen unumstritten sind. Zunächst als Heilmittel geschätzt, setzte sich längst eine negative Einschätzung zunehmend durch.

Um zu mehr Wissen zu kommen, hatte nun der Seniorenverband BRH Münster im Rahmen eines Halbtagesausflugs seine Mitglieder und Gäste zum Besuch des Tabak- und Zigarrenmuseums in die ostwestfälische Stadt eingeladen. Und es wurde interessant: Die Stadt entwickelte sich um 1900 zum Zentrum der deutschen Tabakindustrie. Noch heute kommt jede dritte Zigarre, die in Deutschland geraucht wird, aus Bünde. Gezeigt wurden u.a. exemplarisch der Herstellungsprozess einer Zigarre und die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterschaft jener Zeit. Daneben umfasst das Museum die Sammlung von Maschinen und Geräten der Tabakherstellung, Marketingartikel der Hochzeit des Tabakkonsums, sowie eine Vielzahl von Pfeifen, Zigaretten- und Zigarrenverpackungen und Tabakwaren.

Für ein Aha-Erlebnis der Senioren sorgte die Nachricht, dass der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard bekannte Besucher des Museums waren. Bei ‚Erhard' war bei den Senioren dann das Bild gleich wieder da: Der ältere Herrn mit der dicken Zigarre!

Symbol Pfeil nach links zurück zur Startseite nach oben Symbol Pfeil nach oben


ältere Beiträge finden Sie im Archiv


Seniorenverband BRH Landesverband Nordrhein-Westfalen
Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen

    Wir machen uns für Sie stark!