Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(24.05.2020)
Wieder beim PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen verbinden

(NRW). Wir laden interessierte BRH-Mitglieder ein weiteres Mal ein, in einem PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Wie in den letzten Jahren möchte der Seniorenverband BRH NRW allen Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund findet vom 26. bis 28. August 2020 wieder ein dreitägiges Seminar statt, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse u.a. zu 'Neuigkeiten beim Office 2019 Programmpaket und Gimp Bildverarbeitung' erweitern wird. Nach dem heutigen Stand spricht laut Auskunft der gastgebenden DBB Akademie von Seiten der Politik nichts gegen die Durchführung des Seminars.

Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der ‚dbb-Akademie' in Königswinter-Thomasberg im Schatten der bekannten Erhebungen ‚Siebengebirge' durchgeführt. Die Tagungsgebühr, erheblich gemindert, beträgt für Mitglieder 135 Euro (sonst 190 Euro). In der Gebühr sind auch die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars enthalten. Zusätzlich werden die anfallenden Reisekosten von der ‚dbb akademie' erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €). Falls Sie sich für dieses Seminar interessieren, bitten wir Sie um eine umgehend e Anmeldung.

Der Seniorenverband empfiehlt seinen Mitgliedern eine Teilnahme. Auch deshalb, weil die Unterbringung und Versorgung luxuriös 'first class' erfolgt. Es wartet eine attraktive Tagungsstätte mit modernster technischer Ausstattung und einem hochwertigen Hotel- und Gastronomiebereich mit Wellness. Zudem erlauben das Siebengebirge mit seiner einzigartigen Umgebung in den Freizeiten zumindest belebende und auch erholsame Spaziergänge. Die Seminarleitung liegt wieder in den Händen von Doris Suckert (BRH Essen), Dozentin ist die IT-Trainerin Pia Di Lauro. Die Anmeldefrist läuft bis 25. Juni 2020, den Anmeldevordruck erhält man im BRH-Landesbüro, Büroleiterin Elke Cole, 025739791450.

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(16.05.2020)
Corona hat dem BRH förmlich den Boden unter den Füßen weggezogen

(Euskirchen) Mit großem Bedauern musste nun auch der Seniorenverband BRH Euskirchen gleich sein ganzes Veranstaltungsprogramm "Urlaub ohne Koffer" für das Jahr 2020 absagen. So berichtet Vorsitzender Hans Burggraf: "In Sorge um die Gesundheit der Euskirchener BRH-Mitglieder lassen wir auch nach Rücksprache mit vielen verantwortlichen Personen die Veranstaltungen ausfallen. Die Corona-Krise ist für den BRH ein wahres Fiasko!"

Den Grund schob der BRH-Vorsitzende gleich nach: Die weiterhin völlig unvorhersehbare Entwicklung des Coronavirus. Nach heutiger Einschätzung werde man auch im Herbst noch keine Sicherheit darüber haben, dass alle Senioren bei den Tagestouren mit Bussen gesund bleiben würden und sich nicht mit dem Virus infizieren. "Dieses Risiko ist unter den gegebenen Vorzeichen von keinem von uns Ehrenamtlern zu verantworten", so Burggraf.

Der BRH ist bei seiner Jahresplanung schon vor längerer Zeit viele Verträge mit Busunternehmen, Hotels, Besichtigungsorten, Städteführern etc eingegangen. Seit Wochen stehen nun schon schwierige Verhandlungen wegen eigentlich fälligen Stornogebühren an. Der BRH muss dabei in den Verhandlungen auch erfahren, dass schließlich viele Besichtigungen ja grundsätzlich noch oder wieder möglich sind. Dagegen sind für den BRH die für die erforderlichen Anfahrten notwendigen Busfahrten nicht zu verantworten.

Zudem habe viele Senioren schon Geld für die Touren anbezahlt, diese Anzahlungen würden nun berechtigt zurückverlangt. Im Detail bedeutet die gesamte Problematik für den BRH eine schon wochenlange Rückabwicklung, in der es um zum Teil hohe Beträge geht. Burggraf nennt stellvertretend die in der Summe hohen Ticketpreise für die abgesagten Festspiele in Oberammergau und das fast komplett gebuchte Kölner Hänneschen Theater. So sehe man sich durch Corona und den bislang völlig unbekannten Konsequenzen für den Seniorenverband mit Herausforderungen konfrontiert, die niemand hätte erahnen können. "Man darf behaupten, dass das Virus uns und insbesondere den Vorstand und die Tourenleiter in eine nervige Ausnahme-Situation katapultiert hat. Es hat uns förmlich den Boden unter den Füßen weggezogen!" präsentiert der BRH Vorsitzende seinen Bericht und versucht mit dieser klaren Aussage alle Befürchtungen zu bestätigen.

Die aktuelle Situation bedeutet aber nicht das "Aus" für den Verband, lässt der Vorstand wissen. Im Gegenteil: Man sei mit aller Macht dabei, bald wieder auch mit Touren "Urlaub ohne Koffer" für die Senioren da zu sein. Zumal man sich zwar aus Sicherheitsgründen für eine harte Maßnahme entschieden habe, man aber auch bei den Mitgliedern auf große Solidarität und Verständnis gestoßen sei. So hofft man im BRH die Krise gemeinsam positiv bewältigen zu können. Übrigens dürfen die Teilnehmer, die bereits Touren angezahlt haben, schon in Kürze mit einer vollständigen Rückerstattung rechnen. Außerdem werde zurzeit noch geprüft, ob als einzige Veranstaltung Ende des Jahres der mehrtägige Besuch von Dresden doch noch durchgeführt werden kann.

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(10.05.2020)
Muttertag 2020: Seiner Mutter zeigen, wie gern man sie hat

(NRW) Ein Wochenende - und die Sonne scheint! Mancherorts dazu schon ganz schön stark. Bedeutsam aber ist: Am Sonntag ist Muttertag und es kommt die Frage: Feiern oder nicht? Dabei haben die Mütter Dank, Anerkennung und ein "Hochleben" verdient. Gerade die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig die Arbeit von Frauen für unsere Gesellschaft ist.

Wir sollten also Danke sagen, persönlich, mit Blumen oder bunt bemalten Karten. Dazu ist wichtig: Einige Bundesländer erlauben jetzt pünktlich zum Muttertag am Sonntag Angehörigen wieder vermehrt Besuche in Alten- und Pflegeheimen. Die Einrichtungen müssen jedoch strenge Hygienekonzepte erstellen. Ob und in welchem Rahmen ein Besuch möglich ist, kann nur die jeweilige Einrichtung vor Ort beantworten. Deshalb rät der Seniorenverband BRH: Rufen Sie dort also bitte erst an. Die Heimleitung wird die Besuchsregeln persönlich mit Ihnen besprechen.

Aber, es ist diesmal auch ein Muttertag in einer Welt, die drastisch anders ist als zuvor. Es wird also noch Situationen geben, die dafür sorgen, dass man die Mütter nicht in Person besuchen und sehen kann. Vor allem bei denen, die zur Risikogruppe gehören, ist zudem noch eine besondere Vorsicht geboten.

Doch zum Glück kann man seiner Mutter aber trotzdem mit einem Geschenk eine Freude bereiten. Für den also, der die Aufmerksamkeit nicht persönlich vorbeibringen kann, gibt es viele Vorschläge, die an Herzlichkeit nichts einbüßen. Zum Beispiel über das Telefon gemeinsam anstoßen, Blumen können zudem stets geliefert werden. Dazu ein begleitender Brief mit einem lieben Satz macht das ganze noch persönlicher. Es gibt auch die Möglichkeit, für eine personalisierte Videobotschaft eines Prominenten zu senden. Auch alte Videos und Fotos kann man dafür hervorholen - und dazu dann deutlich machen, dass man die gezeigten Momente hoffentlich bald wieder gemeinsam genießen kann. Man kann auch mit einem Gutschein für einen zukünftigen Restaurantbesuch seiner Mutter eine Freude machen. Wichtig ist bei allen Gesten, dass man seiner Mama zeigt, wie gern man sie hat.

Übrigens für Statistiker noch eine Zahl, die bei Nörglern schnell wieder den Verdacht wachrufen kann, dass der Feiertag zu Ehren der Mütter eigentlich im Grunde nur eine Idee der Blumen-, Süßwaren- und Parfüm-Lobby ist: Eine Umfrage von 2019 hat ergeben, dass die deutschen Verbraucher letztes Jahr 850 Millionen Euro für Muttertagsgeschenke ausgegeben haben.

(www.brh-nrw.de)

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(02.05.2020)
Kostenloses Angebot: "Empfehlenswert, auch für ältere Menschen!"

(NRW) Unser gesellschaftliches Leben wurde durch das Corona-Virus ganz kräftig durcheinan-dergewirbelt. Manchmal entstand sogar eine gewisse Leere. Da kann es sinnvoll, zumindest aber interessant sein, sich einmal mit Themen wie Stressbewältigung, achtsamer Umgang mit sich selbst und einer Lebensbalance zu beschäftigen.

Da fand der Seniorenverband BRH unter nachfolgendem Link
https://www.freewebinars-intimesofcorona.com
ein kostenloses Angebot zu diesen Themen, die an 3 Terminen im Mai angeboten werden:

*Resilience (Resilienz = Widerstandskraft bei Krisen, Stress und Belastung) - Mittwoch, 6. Mai 2020 - 15:00 Uhr (deutsche Sprache)

*Mindfulness (Achtsamkeit, sorgsamer Umgang mit sich selbst) - Mittwoch, 20. Mai 2020 - 15:00 Uhr (deutsche Sprache)

*Life balance (Einklang mit sich und seinem Leben) - Mittwoch, 27. Mai 2020 - 15:00 Uhr (deutsche Sprache)

Diese Webinare - interaktive Seminare, die über das Internet gehalten werden - dauern jeweils eine Stunde.

Unser BRH-Mitglied Alex Halm - motiviert durch eine kleine Portion Neugier und eine große Portion Interesse - hat das Angebot schon geprüft, sein Fazit: "Empfehlenswert, auch für ältere Menschen! Man lernt im Leben immer noch etwas zu dem hinzu, was man vielleicht schon mal gehört und gelesen hat!"

Anmelden kann man sich unter der Mailadresse coronacoaching2020@gmail.com. Man muss freilich ein bisschen mit seinem PC umgehen können. Andererseits ist es einfach. Man meldet sich mithilfe der genannten Mailadresse coronacoaching2020@gmail.com an und äußert seinen Wunsch, ob man an allen drei oder an welchem der drei Webinare man teilnehmen möchte. Dabei sollte man mit angeben, dass man die deutsche Variante wählt. Der Interessent bekommt dann per Mail eine Antwort. Später gibt es noch zwei Tage vor Beginn des einzelnen Webinars noch mal eine Mail mit weiteren Hinweisen, was man tun muss, um am betreffenden Tag teilnehmen zu können.

Teilnehmen kann man dann von zu Hause aus am Laptop oder PC. Noch einmal Halm: "Das ist ja das Spannende in diesen Coronazeiten. Wer ein bisschen Neugier hat und mit PC umgehen kann, für den ist das kein Problem." Wer übrigens noch Fragen zu diesem Thema hat: Informationen gibt es bei Alex Halm, erreichbar unter halm@online.de.

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(26.04.2020)
Bewegung verbessert das Befinden und steigert die Lebensqualität!

(NRW) Wenn man sogenannte Bewegungsmuffel in unserem Bekanntenkreis mit denjenigen vergleicht, die regelmäßig sportlichen Aktivitäten nachgehen, dann kommt man schnell zum Fazit: Wer sich viel bewegt, lebt besser. Bewegung verbessert das Befinden und steigert die Lebensqualität, insbesondere dann, wenn man beobachtet hat, welch wunderschöne erste Frühlingstage bereits hinter uns liegen. Wir vom Seniorenverband BRH stellen Ihnen heute eine Art der Bewegung vor, die vielleicht so manchen fasziniert: Mit dem Sesseldreirad in die Eifel.

Der Hinweis kommt von BRH-Mitglied Siegfried Speichert: "Mit einem bequemen Dreirad über die Felder in die Eifel zu fahren ist ein Vergnügen. Besonders, wenn man seit einigen Jahren auf den Rollator angewiesen ist, wenn man sich außer Haus bewegt. Auch wenn der Rollator wegen seiner großen Räder selber auch eifeltauglich ist, habe ich das Radfahren doch sehr vermisst!"

Speichert kam vor einem Jahr auf die Idee, ein Dreirad müsse her. Und so hat er bei zwei Bonner Fahrradhändlern - in seinem Heimatort gibt es keine Modelle zum ausprobieren - auf verschiedenen Dreirädern geprobt, ob das für ihn überhaut in Frage kommt. Und das war richtig so. Denn auf normalen hochrädrigen Einkaufsrädern mit Sattel kam er nicht zurecht. Aus der Erfahrung berichtet er: "Als Zweiradfahrer stützt man sich auf den Lenker, um das Rad auszubalancieren. Das darf man beim Dreirad nicht!"

Nun gibt es für Senioren Dreiräder mit kleineren Rädern und Lehnsessel. Darauf sitzt man von Anfang an entspannt und hat die Füße jederzeit am Boden. Und sofort kann man losfahren. Umlernen muss man nur wegen der Kurventechnik. Kurven müssen deutlich langsamer genommen werden als mit dem Zweirad. Und man muss auf die Bodenneigung achten. Radwege sind oft in der Kurve nach außen abgeschrägt, was im Tempo berücksichtigt werden muss wegen einer gewissen Kippgefahr.

Einen Sommer ist unser BRH'ler zunächst ohne elektronische Unterstützung (Pedelec) gefahren. Aber wegen seiner Muskelschwäche erwies sich das zu anstrengend. Sein aktuelles Rad ist jetzt dementsprechend nachgerüstet, und so flitzt er durch die Felder und sogar über die Bergwege zur Hardtburg und rund um den nahen Steinbachsee mit Höhenunterschieden, und das schon seit Februar. Außer bei Regen ist er auch bei kühlem Wetter unterwegs, sogar im Januar und Februar, was er früher ungern gemacht hat. "Solchen Spaß macht mir das Fahren. Und die Leute, die mir begegnen, schauen mich meist freundlich und etwas neugierig an", berichtet unser Senior. Mit manchen komme er auch ins Gespräch. "Also, mir ist es nicht peinlich, damit zu fahren. Schon mit dem Rollator habe ich die derartige Scheu abgelegt. Sonst wäre ich ja Gefangener in meinem schönen Haus!"

Einen Fahrradhelm muss nicht getragen werden, ist aber zu empfehlen. Sicherheitsgurte gibt es nicht. Bei der Elektronik muss man fleißig runterschalten, damit der Start leichter fällt. Vor allem beim Bremsen nicht noch mal vorwärtstreten, da sonst ein elektronischer Schub einen in die Kreuzung vorkatapultiert! Gepäckkörbe sind auf Wunsch auch zu haben. Ein Dreirad passt durch jede Standardtür, entsprechend ist der Platzbedarf in einer Garage. Die Fahrradhändler beraten einen gerne und lassen Zeit zum Probe fahren. Die Preise sind sehr unterschiedlich. Hochbeinige Räder sind preiswert, Sesseldreiräder oder gar Liegedreiräder liegen zwischen 2.000 und 8.000 €. Ein Grund für die Preise, so sieht es Speichert, sind die niedrigen Produktionszahlen. Zuschüsse von der Krankenkasse sind wohl möglich, aber nach den von ihm gelesenen Urteilen nur schwer zu erreichen. Der Dreirad-Fan: "Es kommt wohl darauf an, ob dies Gefährt das einzige ist, mit dem der Behinderte beweglich ist. Wenn das aber schon mit einem Rollator klappte, sind die Erfolgsaussichten auf Zuschuss niedrig."

Der Kauf hat sich für ihn gelohnt. Er habe wieder mehr Reichweite , kann damit alleine, aber auch mit seiner Frau Monika Radtouren unternehmen, und habe deshalb auch wieder mehr Freude am Leben. "Und das ist einiges wert!" Für Interessierte steht er übrigens auch für Nachfragen bereit: 02251/51185.

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(18.04.2020)
Dieses Ostern war für uns alle anders als alle anderen zuvor

(NRW) Bunte große und kleine Ostereier, flauschige Osterhasen, Feiertage, Kirchgang, Familientreffen, gutes Essen und oft auch Geschenke - das sind die Zutaten, die üblicherweise zu einem traditionellen Osterfest gehören. Aber zu Ostern 2020: Dieses Ostern war für uns alle anders als alle anderen zuvor.

Dies gerade für Großeltern. Mussten wir doch über Funk immer wieder hören, dass Kinder ihre Großeltern nicht mehr besuchen durften. Das schon klang ungeheuerlich, gerade wenn Familien auf die Unterstützung von Oma und Opa angewiesen waren. Für viele ältere Menschen und gerade für Großeltern war es doch bislang stets ein Lichtblick, die Kinder und Enkel zum Beispiel zur gemeinsamen Eiersuche wiederzusehen. Doch daraus wurde diesmal nichts.

Auf der Suche nach kleinen Meldungen zu Ostern in der großen BRH-Familie zum Thema "Oma's und Opa's Leid…." stießen wir in Bad Sassendorf auf eine solche Begebenheit 2020. Johanna und Wolfgang Hoffmann verbrachten das Osterfest alleine auf "Balkonien" und hatten dabei doch so große Pläne. Seit November des letzten Jahres hat das Seniorenpaar eine Urenkelin Sophia, die man fast nur von Fotos kannte. Am zweiten Osterfeiertag wollte sich nun die ganze Großfamilie bei dem Sohn in Mülheim bei Duisburg treffen. Die Hoffmanns: "Damit wir endlich mal das inzwischen schon ein halbes Jahr alte Kind zu sehen bekommen!"

Wie man nun schon vermuten kann: Daraus wurde Ostern 2020 nix, man blieb brav zu Hause. Jede Menge vorsorglich besorgter Spargel wanderte zunächst einmal in die Kühltruhe. Das Fest ist zunächst aufgeschoben. Geplant ist für das Wiedersehen nun der gemeinsame Geburtstag der beiden Hoffmanns am 24. April. Aber auch ohne Blick in die Glaskugel haben die Senioren wenig Hoffnung: "Bis dahin fürchten wir, wird sich wohl noch nicht viel ändern!"

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(11.04.2020)
Zukünftig viele kleine Wasserspeicher in den Städten

(Essen) Auf den ersten Blick reiht sich die Nachricht vom BRH Essen eher unauffällig in die Ereignisse des Alltags ein, auf den zweiten Blick findet man dann aber etliche Gedankenansätze, die diesen Versuch zu etwas Besonderem machen. Unser BRH-Kreisverbandsvorsitz- ender Dr. Ingo Gottwald befasste sich nämlich mit dem Thema Einkaufs-besorgungen, Spazier-gänge und Städtetouren in urbanen Metropolen bei Temperaturen über 35°C in heißen Sommer-monaten ohne Regen. Ein Wassermangel in ländlichen Gebieten lässt Felder vertrocknen. Aber, wie sehen die Folgen in den Großstädten aus, die im Laufe der letzten Jahrzehnte immer mehr zusammengewachsen sind?

Dr. Gottwald widmet also seine Aufmerksamkeit den Kerngebieten der Großstädten und lässt ihn feststellen: Die großen Häuserschluchten sind das Hauptproblem. In den heißen Sommermonaten werden die Bürgersteige bei mehreren Tagen in einer Folge mit Temperaturen von ca. 40°C so heiß, dass sogar das kalte Wasser in den unterirdischen Leitungen gefährlich warm wird. Fußgänger spüren die Wärme unter den Füßen und von der reflektierenden Sonne an den Gebäudewänden. Wo immer es geht, wechseln sie die Straßenseite von Schatten zu Schatten. Mitgeschleppte Trinkflaschen sind nötig. Kioske gibt es kaum noch, um etwas zu kaufen. Umwege werden erforderlich. Die Einkaufzentren sind weit entfernt. Autofahren wird zunehmend verteufelt, Fahrverbote gibt es schon heute. Der öffentliche Nahverkehr ist längst nicht so nah, dass man von kurzen Wegestrecken sprechen kann……………

Des Seniors Fazit liegt auf dem Tisch: Die Zeit ist reif, dass städtische Vorsorge getroffen wird, für Fußgänger, Radfahrer etc. Möglichkeiten zu schaffen, lebensrettendes Trinkwasser an Trinkstellen zur Verfügung zu stellen. So hat er zunächst beim heimischen Patentamt schon im Oktober letzten Jahres eine erste Anmeldung zur Lösung dieser Vorsorge eingereicht. Sie ist inzwischen zuerkannt worden. Alle Verantwortlichen in den Städten können darüber Kenntnis erlangen. Eine zweite Anmeldung zu diesem Thema der Vorsorge - eingereicht und bestätigt beim Patentamt im Februar 2020 - befasst sich mit der Einbindung bereiter Bürger, die vom eigenen Grundstück aus helfend mitwirken können. So können mit einem von ihm entwickelten bivalenten Kaltwasserspeicher zukünftig Trinkwasserstellen auf Plätzen und an geeigneten Straßenzügen aufgestellt werden. An solchen Trinkstellen ist zugleich daran gedacht, dass Tränken für Hund, Katze etc. bereitgestellt werden, die zugleich tag- und nachtaktiven Tieren das Überleben in der Stadt sichern.

Der Essener BRH-Vorsitzender hat nun als erstes in Anwesenheit seiner Vize-BRH Vorsitzenden Doris Suckert seine Pläne dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, unterbreitet, der sehr aufgeschlossen darauf reagierte und die sofortige Informationsweitergabe an die Wasserwerke zusagte. Dr. Gottwald skizzierte dabei zum Nachvollzug seiner technischen Lösung den erfundenen bivalenten Speicher mit schnellen Strichen auf einem Blatt Papier nach dem Prinzip: Ein Bild, das sich beim Zuschauen entwickelt, sagt mehr als tausend gesprochene oder geschriebene Worte. So wurde selbst für einen Laien sofort erkennbar, was viele kleine Wasserspeicher, finanziert von Privatpersonen, bewirken können.

Neben der Vorstellung seines Speichers ging Dr. Gottwald auch auf die unglaubliche Trinkwasserverschwendung in deutschen Wohn- und Geschäftsgebäuden ein. Er setzt dabei mit seinen Mahnungen auf die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die erkennt, welchen Nutzen es für alle hat, wenn Vorsorge-Gedanken Gehör finden.

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(01.04.2020)
Stellungnahme des Seniorenverbandes BRH NRW zu Corona anlässlich des Tages der älteren Generation am 1. April - - Am heutigen 1. April ist der jährliche Tag der älteren Generation

(NRW) Der Seniorenverband BRH nutzt diesen Tag zu der Forderung, im Zuge der Corona-Bekämpfung die besonders betroffenen, älteren Menschen zu Hause, in der ambulanten Pflege und in Pflegeeinrichtungen angemessen zu berücksichtigen! Der Grund: Sie haben in der aktuellen, sich teilweise überschlagenden Debatte keine Stimme!

BRH-Landesvorsitzender Martin Enderle (Bielefeld) nennt dazu viele Probleme: Gerade die akuten Infektionsfälle in Pflegeeinrichtungen machen sehr deutlich, dass die Pflege älterer Menschen nur unzureichend auf die Epidemie vorbereitet ist. Dort wo Menschen versorgt werden, braucht es dringend Schutzkleidung und geeignete Masken. Auch in der häuslichen Pflege muss die Versorgung sichergestellt werden. Für nichtinfizierte osteuropäische Pflegekräfte müssen Lösungen gefunden werden, die ihnen die Einreise ermöglichen. Pflegende Angehörige müssen schnell und unbürokratisch unterstützt werden. Für allein lebende Menschen sind in Städten und Gemeinden lokale "Anrufstationen" essentiell notwendig.

Ausdrücklich wendet sich der Seniorenverband BRH gegen Überlegungen von Gesundheitsökonomen, in Kürze die Kontakteinschränkungen für Jüngere zu lockern und ältere Menschen weiter als Risikogruppe zu isolieren. Gerade im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist ein großer Teil der Mitarbeiterschaft im Zuge der Haushaltssicherung und langjähriger Einstellungsstopps 60 Jahre alt und älter. Enderle "Manche Behörde könnte man dann - flapsig gesagt - schließen, wenn Mitarbeiter ab 60 isoliert würden!" Im Übrigen müssen auch Rentner und Pensionäre mit geringem Einkommen im Ruhestand noch hinzuverdienen. Gleiches gilt für zahlreiche, sozial schlecht abgesicherte Soloselbstständige.

Im Gegenzug wendet sich der Seniorenverband mit der Bitte auch an alle älteren Menschen, sich strikt an die aktuellen Regeln des Kontaktverbotes zu halten. Immer noch sieht man leider viel zu viele ältere Menschen in Supermärkten, ohne Distanz und ohne jeden Schutz. Der BRH mahnt: "Dies ist unverantwortlich und letztlich auch lebensgefährlich!" (www.brh-nrw.de).

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(29.03.2020)
Bei der Gesetzlichen Krankenversicherung lässt sich steuern, wo sich neue Ärzte ansiedeln

(NRW) Im Rahmen der Aktion des Seniorenverband BRH NRW "Ihre Meinung ist gefragt! Mischen Sie sich ein!" hatte sich unser BRH-Mitglied Dr. Walter Schmidt an uns gewandt und darauf hingewiesen, dass in den Medien immer nur von Wartezeiten der Kassenpatienten die Rede ist. Bemängelt wurde, dass es gerade auf dem Land bei Facharztterminen auch für Beihilfeempfänger (also Versorgungsempfänger) Wartezeiten von fünf oder mehr Monaten gibt. Es sei schade, dass nun die aktuellen Bemühungen um Reformen wohl nur den gesetzlichen Kassenpatienten im Blick haben.

Der Seniorenverband BRH hat dieses Anliegen einmal der Bundespolitik in Berlin vorgetragen. Sie reagierte mit einem interessanten Hinweis durch MdB Markus Herbrand (FDP) vom Platz der Republik. Er könne, so versichert der MdB, den Wunsch nach mehr Facharztterminen auch für Privatpatienten - gerade auf dem Land - sehr gut nachvollziehen, erzwingen aber ließe sich das nicht. Das sei ganz anders bei Kassenpatienten. Nach Auffassung des Politikers lasse sich bei der Gesetzlichen Krankenversicherung durchaus steuern, wo sich neue Ärzte ansiedeln, in dem die Zulassung für einen bestimmten Standort erteilt oder verweigert wird. Im Privatbereich sei dies aber nicht möglich.

Der MdB weiter: Die Lösung sei ein ganzeinheitlicher Ansatz von finanziellen Anreizen für eine Niederlassung. Wenn die Bedingungen auch auf dem Land attraktiv sind, werde die Ansiedlung von mehr Privatärzten folgen……...

Die Reihe "Ihre Meinung ist gefragt! Mischen Sie sich ein!" wird stark in Anspruch genommen. Eine aktuell vorliegende neue Eingabe beschäftigt sich mit der Kostendämpfungspauschale, seit Jahren zu jedem Jahresneuanfang ein Ärgernis. Ein pauschal festgelegter Eigenanteil, den der Beihilfeberechtigte für sich und seine beihilfeberechtigten Angehörigen selbst zu tragen hat. Der BRH will sich nun dafür einsetzen: Die Kostendämpfungspauschale muss endlich gestrichen werden! Wir werden berichten.

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(24.03.2020)
Das BRH-Sorgentelefon

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Seniorenverband BRH Landesverband NRW sich dazu entschlossen, ein Sorgentelefon einzurichten. Ab sofort ist dieses
montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr
für Sie telefonisch (05936-9177081) erreichbar.

Wir hoffen, dass alle Mitglieder diese schwierige Zeit unbeschadet überstehen!


Es grüßen mit vielen guten Wünschen Elke Cole und der Landesvorstand.

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(24.03.2020)
BRH muss auf die aktuelle Gefährdungslage im Kreis Euskirchen reagieren - Passionsspiele Oberammergau werden von 2020 auf 2022 verschoben

(Euskirchen) Aufgrund der auch in Landkreis Euskirchen steigenden Infektionen durch den Corona-Virus hat der zuständige BRH die Situation gerade in Bezug auf seine Initiative "Urlaub ohne Koffer" neu überdacht. Der Corona-Ausbruch beeinflusst den Alltag immer mehr und schränkt das öffentliche Leben zunehmend ein, andererseits hat man als Ehrenamtliche schon wahnsinnig viel Arbeit in den Vorbereitungen eines Tourenplans 2020 gesteckt. Oft mehr als ein halbes Jahr - und nun muss abgesagt werden?

Gleichviel sind es so viele interessierte Tourteilnehmer, bei denen die aktuelle Gefährdungslage aufgrund des Virus durchschlägt. Mancher scheut das Risiko, neigt dazu, auf Nummer sicher zu gehen und daheim zubleiben. Durch die täglichen Meldungen, durch immer neue Schließungen sind die Mitglieder spürbar genug gefordert, das Leben in den nächsten Wochen anders zu organisieren.

Der BRH hat als Veranstalter einen weiteren Aspekt zu beachten. Die abgeschlossenen Verträge mit Veranstaltungsorten und -häusern, mit Vortragenden und auch Busunternehmern beinhalten zum Teil hohe Stornogebühren. Mit Kulanz ist angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage nicht mehr zu rechnen. Der Seniorenverband BRH - der bei seinen Touren ohne Gewinnabsichten kalkuliert - kann aber auch angesichts der geringen monatlichen Beitragszahlungen die auf ihn wartenden Kosten nicht schultern. Gleichzeitig versuchen wir aber auch, die gesetzlichen Rückgaberechte und Erstattungsansprüche im Interesse unserer Mitglieder zu sichern.

Es galt auch, bei dem größten Ausgabeposten die Situation in Oberammergau besonders zu beobachten. Ab Mai und dann bis Oktober waren rund hundert Vorstellungen geplant, knapp eine halbe Million Gäste aus aller Welt wurden erwartet. Auch der BRH war mit einer großen Abordnung dabei, die Eintrittskarten waren längst verteilt. Für die Teilnahme während einer knappen Woche in den Alpen und den Besuch der Passionsspiele im September war der örtliche Seniorenverband auch mit finanzieller Unterstützung seine Mitglieder schon im erheblichen Maße in Vorlage getreten.

Nun mussten die Verantwortlichen der Passionsspiele in dieser Woche mitteilen, dass die Passionsspiele 2020 aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie nicht wie geplant im Zeitraum vom 16.05.2020 bis 04.10.2020 stattfinden können. Dies gilt ebenso für unsere seit drei Jahren geplanten BRH-Bayern-Tage ab 14. September. In Bayern schaut man voraus: Es beginnen derzeit schon die Planungen das Passionsspiel 2022 zur Aufführung zu bringen. Der Seniorenverband BRH bemüht sich dagegen nun alle schon weit vorangeschrittenen Initiativen zu stornieren und sich für Rückerstattungen einzusetzen.

Fazit: Der Virus hat auch den BRH eingeholt. Auf die aktuelle Gefährdungslage im Kreis Euskirchen und in den Besuchsorten musste reagiert werden. Gesundheit geht vor! Viele BRH-Termine im April mussten schon abgesagt werden. Die BRH Geschäftsstelle Euskirchen (02251 80621) bleibt natürlich weiterhin für alle Mitglieder da. Der Vorsitzende, der Schatzmeister und auch die Tourenleiter beantworten in angemessener Zeit sicherlich alle Fragen. Auch unser Sorgentelefon (02251 80621) steht wie gewohnt für Fragen und Anliegen der älteren Menschen zur Verfügung.

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(13.03.2020)
Dr. Ingo Gottwald und Doris Suckert als BRH Vorstandsspitze bestätigt

(Essen) An traditioneller Stätte, dem "Hosterhausener Hof" nahe des Universitätsklinikums Essen, trafen sich die Mitglieder des Seniorenverband BRH Essen, um im Rahmen einer ordentlichen Jahreshauptversammlung eine neue Vorstandsmannschaft zu wählen. Dabei führte ein alter erfahrener DBB-Mann Regie: Der wieder genesene Henry Wolters - früher viele Jahre mit an der Spitze der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DStG), heute viele Jahre BRH Mitglied - fungierte dabei als Wahlleiter.

Das Ergebnis nach einstimmiger Wiederwahl lag schnell auf dem Tisch: Dr. Ingo Gottwald, Vorsitzender, Doris Suckert, Stellvertretende Vorsitzende, Manfred Niederprüm, 1. Beisitzer, sowie Doris Suckert, Schriftführerin. Einstimmige Neuwahlen gab es für Gitta Madsack, 2. Beisitzerin, sowie Karl-Heinz Amling, 2. Kassenprüfer. Gewählt bis 2021 sind Beate Kienow, Kassenwartin, und Gitta Madsack, 1. Kassenprüferin.

Ehrung für Mathilde Beitzen

Ehrungen standen auch auf der Tagesordnung. So wurde Mathilde Beitzen für 8-jährige BRH-Mitgliedschaft geehrt. Sie fühlte sich spontan dazu bewogen, eine Getränkerunde auszugeben. Mitglied Ursula Jakubek spendete statt einer Geburtstagsrunde 50 Euro in die BRH- Kasse. Beiden war als ein Dankeschön der verdiente Beifall der Versammlung sicher.

Vorsitzender Dr. Gottwald erläuterte im Verlauf des Treffens sein angemeldetes Patent "Vorsorgliche Trinkwasserversorgung bei Wasserknappheit", welches er kurz zuvor Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen im Rathaus der Stadt Essen vorgestellt hatte. Ein weiteres Thema des BRH-Jahrestreffen galt dem Mangel an Facharbeiterkräften.

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(07.03.2020)
Donnerwetter, interessantes Thema - der Starfighter

(Bad Sassendorf) "Donnerwetter, interessantes Thema - schon ist der Laden voll!", sprudelte es aus dem Besucher der Veranstaltung des Seniorenverbands BRH raus. Der Gastgeber hatte für die ältere Generation ein Thema gewählt, das besonderes attraktiv war: Der Starfighter, heute längst von Phantom und Eurofighter abgelöst. Ein Thema, das aber überwiegend Männer interessierte.

Johanna und Wolfgang Hoffmann weckten Erinnerungen eines Starfighterpiloten und kam so zu dem Thema: Man muss sich nur aufmerksam umschauen, dann entdeckt man in der nächsten Umgebung Menschen mit einer besonders interessanten Vergangenheit." Die Hoffmanns "entdeckten" in ihrem Heimatort Altbürgermeister Antonius Bahlmann. Er hatte sich einst als junger Mann eine Waffenschau auf dem Marktplatz angesehen und sich dann für die ausgestellten Kampfflieger besonders begeistert. Von da an stand für ihn fest: Er wollte Pilot werden.

Und aus dem Bericht des Gastes vor den Senioren im Zeitraffer: Er bewarb sich und wurde angenommen. Die Ausbildung entsprach erst nicht so seinen Vorstellungen. Statt mit Kampfjets flog er zuerst einmal eine einmotorige Propellermaschine. Aber mit Abschluss jeder Etappe wurden die Ausbildungsmaschinen immer größer und schneller. Schließlich kam er in die USA und damit - nach einigen Vorstufen - zum Starfighter. Nun war der Starfighter ursprünglich nur für Luftkämpfe konzipiert: Sehr schnell (2 Mach - Kennzahl für Geschwindigkeiten), außerordentlich wendig, was z.B. dadurch erreicht wurde, dass er nur ein Triebwerk und damit ein sehr geringes Gewicht hatte. Für Luftkämpfe hatte er sechs fest eingebaute Schnellfeuer-Kanonen (Kaliber 20). Schnell mussten vom Hersteller dazu Sonderwünsche hinein konstruiert werden. In Deutschland wollte man ihn z.B. als Kampfbomber, beladen mit Bomben und verschiedenen Raketen, einsetzen.

In den ersten Jahren waren die Verluste extrem groß. Die Flugsicherheit erhöhte sich mit den Jahren. Die Piloten, welche - wie Antonius Bahlmann - die ganze Entwicklung unbeschadet überstanden haben, sind heute noch von der Maschine hoch begeistert. Dazu gehörte sicherlich ein gerüttelt Maß an Glück, aber auch große Besonnenheit, die dem Wagemut Zügel anlegt………….

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(05.03.2020)
Corona-Virus: BRH Münster sagt vorsorglich Termine ab

(Münster) Sicherlich schweren Herzens und mit großem Bedauern musste nun auch der Seniorenverband BRH Münster reagieren und gleich mehrer Veranstaltungen absagen. So berichtet Vorsitzender Gerhard Türck: "In Sorge um die Gesundheit der Münsteraner BRH-Mitglieder lasse ich nach Rücksprache mit mehreren Mitgliedern die kommenden beiden Veranstaltungen ausfallen: Das Frühlingssingen am 9. März und der Besuch der Wildpferdebahn Dülmen am 6. April."

Die Entscheidung wird von allen Beteiligten sehr bedauert. Man bittet aber um Verständnis. Solch eine schwere Entscheidung musste der BRH Münster noch nie treffen. Sie ist bitter für die älteren Menschen, die sich so sehr auf die Veranstaltungen gefreut hatten. Aber: Die Entscheidung wurde eindeutig nachdem nun Münster auch seinen Corona-Fall hat und gerade Sars-CoV-2 infizierte Senioren häufiger einen schweren Krankheitsverlauf ertragen müssen.

Der BRH Münster aber richtet seinen Blick nach vorne: Der weitere Teil des bekannten Veranstaltungsprogramms bleibt bestehen: 4. Mai Vortrag zur Verkehrsprävention im Andreas Kirchenzentrum und 8. Juni Führung durch den Botanischen Garten. Bis dahin, so hofft der BRH Münster, sind alle Urlaubsreisenden zurück und dann wieder virusfrei.

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(01.03.2020)
"Guten Tag Oma, hier ist Tommy, wie geht es dir?"

(NRW) "Guten Tag Oma, hier ist Tommy, wie geht es dir?" Einen Tag nach dem Besuch in der Verbraucherberatung, wo es auch um den Enkeltrick ging, bekam das BRH Mitglied Margot einen Anruf zu diesem Thema und wurde sogar mit einer (unechten) Richterin verbunden. Um es vorweg zu nehmen: Sie reagierte prima, fiel nicht auf diese Bauernfängerei rein, informierte sofort die Polizei. Aber sie berichtet uns auch im Nachhinein, dass sie doch überrascht war und einfach staunte, wie realistisch dieser Trickversuch mit bekannten Daten aus dem Familienumfeld aufgebaut war.

Seit je kümmert sich der Seniorenverband BRH im Interesse der älteren Menschen auch darum, den bekannten Bauernfängern des Alltags das Leben schwerer zu machen. Im Verein mit dem Verbraucherschutz bemüht er sich darum, deren Tricks zu beschädigen und letztlich unschädlich zu machen.

So versteht es sich, dass BRH-Veranstaltungsleiterin Birgit Lorbach die Einladung der Verbraucherzentrale in einer NRW Beratungsstelle gerne annahm, um sich mit Hilfe von Monika Schiffer - Leiterin der Beratungsstelle - mit den Senioren zur Problematik auszutauschen:

* Beratung und Hilfe sollte man in Anspruch nehmen,

* Antworten auf die Frage, wie sich ältere Menschen gegen die aufgezeigten Betrügereien schützen können, wollte man gemeinsam suchen

* Wo kann man weitere Informationen oder gar eine Beratung zu den Themen Betrug, Abzocke und Einbruchskriminalität erhalten.

Vorrangiges Ziel war die Warnung der Senioren. Und, dass die BRH-Arbeit zu erhöhter Vorsicht - zum Beispiel gegenüber möglichen Betrügern am Telefon oder an der Wohnungstür - Wirkung zeigte, kann auch aus den Reaktionen in der Diskussion mit der Leiterin der Beratungsstelle geschlossen werden. Sie traf auf aufgeweckte Senioren. Zum Beispiel als es um das Thema "Aufgepasst bei unerlaubter Telefonwerbung" ging, folgten aus dem Besucherkreis etliche eigene Erfahrensberichte. Zu den Aussagen "Sie haben gewonnen!" oder "Wir wollen doch nur ihr Gutes!" konnten fast alle etwas berichten. Auf den Ratschlag der Beratungsstelle "Sofort auflegen!" gab es nur einvernehmliche Zustimmung. Und ein Fazit: "Die Welle der unseriösen Anrufe oder Besuche an der Haustür ebbt nicht ab!"

Übrigens: Alle Verbraucherzentralen in den 16 Bundesländern bieten Beratung und Information zu Fragen des Verbraucherschutzes an, helfen bei Rechtsproblemen und vertreten die Interessen der Verbraucher auch auf Landesebene. Verbraucherzentrale und Seniorenverband BRH kamen überein, diese Beratungstreffen von Zeit zu Zeit fortzusetzen.

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(24.02.2020)
Da sinn mer dabei - Senioren trotz Sturm oft wieder radedoll

(NRW) Narren lassen sich den Spaß nicht nehmen! Die jecken Senioren in NRW bewiesen einmal mehr: Mit einem gewissen Augenzwinkern lassen sich nicht nur viele Lebenslagen meistern, sondern auch gelegentlich orkanartige Sturmwinde einfach wegpusten.

Ehepaar Anni im karneval

Sicher, in diesem Jahr gab es während der tollen Tage wegen schwerer Sturmböen mancherorts Absagen zum jecken Geschehen, hier und da erlebte man auch einen Strich durch die bekannte Rechnung des Fasteleers.

Doch echte jecke Senioren ließen sich den Spaß nicht verderben, wie uns Informationen - oft mit Fotos belegt - aus allen Ecken des Landes wissen ließen.

Und dies nicht nur im Kölner Umfeld. Auch aus Münster und Düsseldorf - zwei Städte, die gemein haben, dass in beiden Metropolen der Ruf "Helau" ertönt - wird berichtet, dass der Saalkarneval wie eh und je kochte. Zum Beispiel bei "Westfalen haut auf die Pauke" in der Halle Münsterland. Trotz Wind und anhaltenden echten Niederschlag tat das der Stimmung bei den älteren Menschen keinen Abbruch.

Ehepaar Gerd im karneval

Und wenn dann doch, dann wusste man Rat, wie zum Beispiel aus Bad Sassendorf Johanna und Wolfgang Hoffmann zu berichten wussten. "Es regnet bei uns unentwegt. Also feiern wir Karneval auf dem Sofa und senden herzliche Grüße und ein kräftiges Alaaf ins ganze BRH-Land." Dazu schickten sie uns ein Foto von einem "kostümierten" Baum, hatten ihren nassen Spaß dabei und schrieben drunter "Bei uns ist am 24. Februar Frühling!"

Eine Anmerkung aus der rheinischen Hochburg können wir uns in Richtung Bad Sassendorf nicht verkneifen. Im NRW-Karneval kann man leicht viel falsch machen, und dann wird's unter Umständen schnell ungemütlich. Ein schlimmer Fehler ist möglicherweise im Umfeld von Soest "Alaaf" zu rufen, oder? Wer das tut, gefährdet möglicherweise seinen guten Ruf als Karnevalsnarr.

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(14.02.2020)
Abschied von August Twele überschattete das BRH-Jahrestreffen, Senioren versicherten ein ehrendes Gedenken.

(Minden) Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Seniorenverband BRH konnte Vorsitzender Werner Kurze viele Mitglieder des Ortsverbandes begrüßen, obwohl das Sturmtief "Sabine" Schlimmeres befürchten ließ. Hier konnte der Vorsitzende in seinem Rückblick auf das Jahr 2019 über viele Aktivitäten des Ortsverbandes Minden berichten. So wurde bei den monatlichen Versammlungen nicht nur gefeiert, sondern auch durch Vorträge sachkundiger Referenten praktische Lebenshilfe für den Alltag der Senioren gegeben. Höhepunkte waren zweifellos die regelmäßigen Halbtagesfahrten und die einwöchige Studienfahrt im Sommer.

Erfreulicherweise konnten auch wieder langjährige Mitglieder des Ortsverbandes geehrt werden. So erhielten die Brosche in Silber Roswitha Ullrich, Gertrud Kehne, Karin Prange und Friedchen Kühle, in Gold Gertrud Brennecke und Martin Feld. Für besonders lange Mitgliedschaft erhielten Kurt Schlemme und Horst Schultheis Ehrenurkunden.

Ehrennadelverleihung

Überschattet wurde die Jahreshauptver- sammlung durch die Nachricht, dass das langjährige Mitglied des Vorstandes und der "Motor" des Reisedienstes August Twele verstorben ist. Ihm und den leider auch im vergangenen Jahr verstorbenen Mitgliedern versicherte die Versammlung ein ehrendes Gedenken und die Anteilnahme mit den Angehörigen.

Der in Minden für die PR-Arbeit zuständige Wolfgang Albrecht schloss seinen Rückblick: "Mit einem Ausblick auf die Aktivitäten des Jahres 2020, insbesondere auf die Studienfahrt im Sommer, schloss die Jahreshauptversammlung!"

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(09.02.2020)
Kinderbuchautorin Andrea Hundsdorfer gewann Fans beim BRH Seniorenverband

(Bad Sassendorf) War es ein Brückenschlag zwischen jung und alt? Gleichviel, der BRH Bad Sassendorf wagte es jedenfalls, zu einem Seniorentreffen eine in diesen Alterskreisen weniger bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin einzuladen und so kam es, dass sich Andrea Hundsdorfer aus dem Herzen Westfalens beim Seniorenverband vorstellte.

Vom Organisationsteam Johanna und Wolfgang Hoffmann zeigte der männliche zunächst "Daumen runter". Der Grund: Es kamen "nur" fünfzig Besucher zur Veranstaltung. Die aber zeigten alle "Daumen rauf", denn das Urteil fiel später einvernehmlich aus: Dass Andrea Hundsdorfer aus Sichtigvor - ein Ortsteil der Stadt Warstein im Kreis Soest - als Vorleserin gefallen hatte, lag vornehmlich daran, dass sie alles sehr lebendig rüberbrachte. Und den Senioren hatte es richtig Spaß gemacht, ihr dabei zuzuhören……

Weil im Februar ja das Wetter erfahrungsgemäß schlecht sein kann, um irgendwohin zu einer Besichtigung zu fahren, hatten sich die Hoffmanns dafür entschieden, jemanden in heimischen Gefilden für einen Vortrag zu engagieren. Dabei war die Wahl auf Andrea Hundsdorfer gefallen, die Autorin wohnt nicht weit entfernt am Möhnesee. Nach einer vorsichtigen telefonischen Anfrage, ob sie denn als Jugendbuchautorin auch Geschichten für die "älteren Leute" im Programm hat, kam prompt die erhoffte Reaktion: "Überhaupt kein Problem. Dies habe ich nur nicht als Buch veröffentlicht."

Dann merkte man bei der Veranstaltung sofort: Das macht die Vortragende nicht zum ersten Mal. Sie las nicht nur einfach so vor, sondern unterbrach den Text und gab zusätzliche Informationen, lies sich auch unterbrechen, um Fragen zu beantworten, die den Zuhörern spontan in den Sinn gekommen waren. Das Fazit hatte Wolfgang Hoffmann parat: "Vorlesestunden, und dann noch von einer Kinderbuchautorin, die in erster Linie Eltern von kleinen Kindern bekannt ist, stoßen also doch bei uns Älteren auf großes Interesse!" Und er fährt dann fort: "Waren diesmal nur exakt fünfzig Plätze besetzt, werden es - wenn wir die Autorin noch einmal einladen - sicher viel mehr Besucher sein!" Die Begründung für diese Annahme wurde darin gesehen: Der Unterhaltungswert dieses Treffens verlangte einfach nach weiteren Vorlesestunden. Noch einmal Hoffmann: "Die Gäste vom ersten Besuch dürften jetzt alle Fans sein!"

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(01.02.2020)
Hilfe, um den Alltag besser zu verstehen

(Dortmund) "Ständige Informationen an unsere Mitglieder sind mehr als eine Pflichtübung," betont Hans-Peter Kalmus vom Seniorenverband Dortmund und ergänzt: Er sei auch davon überzeugt, dass es sich lohnt, den Mitgliedern dabei zu helfen, den Alltag besser zu verstehen. Zum Beispiel, wenn es darum gehe, die Mitglieder auch auf die Neuausrichtung der kriminellen Strukturen hinzuweisen.

"Welche Tricks von diesen angewendet werden, um an das Ersparte zu kommen!" In seinem Tätigkeitsbericht findet man auch gute Ratschläge. Zum Beispiel, wann und warum oft eine gute Nachbarschaft sehr wichtig ist. Kalmus: "Im Falle einer längeren Abwesenheit von Haus und Wohnung durch Urlaub, Krankenhaus Aufenthalt usw. gibt man einem vertrauten Nachbarn die Schlüssel zur Kontrolle ab!" Wichtig sei hierbei auch, dass der Briefkasten regelmäßig geleert werde…..

Diese und weitere Informationen, wie etwa Änderungen der Beihilfe- und Renteninformationen werden regelmäßig an die Mitglieder weitergegeben, Mitglieder. Und, jene BRH-ler, die sich in einer Senioreneinrichtung befinden, wird in der Weihnachtszeit im Namen vom BRH Dortmund ein Präsent überreicht. Es versteht sich auch zum lebendigen "Familienleben im BRH", dass Mitglieder, die ein Jubiläum wie Geburtstag feiern, zu gratulieren. Dies seien gute Anlässe auch für neue Mitglieder zu werben und die Werbeprämie von 10 € zu erwähnen. Diese Aktivitäten bleiben nicht ohne Reaktion, wie Kalmus berichtet: "Ich bekomme von einigen Mitgliedern oft ein Dankesschreiben zurück!"

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(25.01.2020)
Kleine Heimatkunde beim BRH Bad Sassendorf

(Bad Sassendorf) Den "Hellweg" kennt jeder! Schon deshalb, weil viele Straßen und Bauwerke den Namen integriert haben: Ostenhellweg, Westenhellweg Hellwegradio usw. Deswegen waren die Macher des BRH in Bad Sassendorf erstaunt, dass sich auf die Einladung, sich einen Vortrag über den Verlauf und die Besonderheiten des Hellwegs, so viele Gäste meldeten, dass wieder einmal der Saal voll war. Eingeladen war auch Heimatforscher Karl-Heinz Does, den Senioren die Materie näherzubringen.

Zur Geschichte: Der Hellweg ist schon 5.000 Jahre alt. Ursprünglich bloß ein Naturpfad, den man nur mit Eseln benutzen konnte. Dann im Laufe der Jahrhunderte immer besser ausgebaut bis zur heutigen Bundesstraße 1. Er beginnt in Duisburg und endet in Paderborn, war immer die durchgehende Verbindung von Ost nach West. Zu Zeiten Karls des Großen war es Pflicht, die Straße auf der Breite einer Lanzenlänge (3 m) von Bewuchs frei zu halten, damit Fuhrwerke und Militärkolonnen ungehindert passieren konnten. Im Jahre 1788 wurde dann die Straße zur Chaussee ausgebaut, was nicht mehr war als geschottert. Aber damit waren die Löcher und schlammigen Pfützen beseitigt. Alle 15 km gab es ein Gebäude, in dem die Reisenden geschützt übernachten konnten. Die Entfernung der Stationen voneinander entsprach einer Tagesreise mit einem Pferdegespann.

Der Darstellung des Heimatforschers zeigte sehr anschaulich, wie sich die Welt fortentwickelt hat: Vom Eselspfad zur Schnellstraße, von den kleinen Dörfern, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihten, zu Großstädten, die im Westen sogar zum Ruhrgebiet zusammengeschmolzen sind. Die Teilnehmer dieser Runde waren am Schluss nachdenklich und froh, an der Lektion in Heimatkunde teilgenommen zu haben. Der Dank galt den Organisatoren Wolfgang und Johanna Hoffmann und diesen gaben sie weiter: "Es ist immer ein Glücksfall, wenn man einen Redner engagiert, der seinen Vortrag so richtig professionell gestalten kann."

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(19.01.2020)
Seniorenverband BRH ehrte zahlreiche treue Mitglieder

(Lemgo) Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Seniorenverband BRH Lemgo, als Vorsitzender Manfred Kinder im "Kastanienhaus" diesmal besonders viele treue Mitglieder auszeichnete. So sind seit acht Jahren Dr. Hans Coenen, Willi Leisner, Kurt Magin, Karl-Hans Schloßstein und Dora Tiedeken dabei. Sie erhielten die Silberne Ehrennadel mit Urkunde. Die Goldene Ehrennadel mit Urkunde für 15 Jahre Treue bekamen Gerhard Grefe, Eleonore Krull, Carl-Heinz Rink, Heinz Timmereck und Gerhard Wolff.

Die seltene Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Gerhard Mörchel. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden vom BRH Landesverband Jürgen Becker und Hans-Joachim Schäfer geehrt. Leider konnten nicht alle Ausgezeichneten zur Veranstaltung erscheinen, sie erhielten die Nadeln und Urkunden nachträglich.

Vorsitzender Kinder blickte in seinem Jahresbericht auf die vielen Veranstaltungen des Ortsverbandes zurück. Höhepunkte waren dabei die fünftägige Jahresfahrt in den Raum Aachen und die "Tagesfahrt ins Blaue". Beide Fahrten waren - wie immer - von Dr. Henner Krause und seiner Frau Dagmar bestens organisiert. Eine gute Gelegenheit, schon auf die nächste Tour hinzuweisen: Es geht im April nach Schleswig-Holstein und sie ist bereits ausgebucht.

Ein weiterer Rückblick: An allen Veranstaltungen im "Kastanienhaus" nahmen fast 300 Personen teil. An den Betriebsbesichtigungen, Ausflügen und Wanderungen zählte man insgesamt 307 Teilnehmer. Die Gruppenstärke schwankte dabei von acht bis zu 49 Teilnehmern, beispielsweise bei der "Fahrt ins Blaue". Auch in diesem Jahr findet am zweiten Mittwoch im Monat im "Kastanienhaus" ein aktueller Vortrag mit anschließender Diskussion statt. Am vierten Mittwoch führt eine gut vorbereitete Wanderung in schöne Gebiete des Lipperlandes.

BRH Pressewartin Anneliese Hummerjohann berichtet weiter: Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab es eine Rückschau auf die Aachen-Fahrt 2019 mit einmalig schönen Fotos von Dr. Michael Wannske. Einvernehmliche Meinung: Eine wohltuende Erinnerung mit Vorfreude auf die nächste Reise!

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(11.01.2020)
Rothenburg mit dem BRH, eine abgerundete Erfolgsgeschichte

(NRW) Der BRH-Kurzurlaub in Richtung Rothenburg ob der Tauber wurde zum Abschluss 2019 zum vollen Erfolg, die abgerundete Erfolgsgeschichte wurde erst durch Tourleiter Volker Lohmeyer von clever ausgewählten verschiedenen Reisezielen in die Wege geleitet. Viel Interessantes, viel Neues und gemütliches Miteinander unter netten Leuten haben die Tour zu etwas ganz besonderem gemacht.

Gestartet wurde an einem nieselnden Freitagmorgen zum ersten Ziel: Bad Wimpfen. Der Ort überraschte mit seinem wunderschönen Weihnachtsmarkt, eine echte Empfehlung. "………... bei dem sich unser Heimatstädtchen schämen muss," schreibt uns Georg Scholl ins Buch. Und mit Hürden, die unsere Senioren alle gelassen und sportlich nahmen. Tourleiter Lohmeyer entschuldigte sich: "Achtung Kopfsteinpflaster" hätte in den Informationen ergänzt werden müssen in………und einige recht steile Straßen. Ich hätte gerne die Teilnehmer dazu vorgewarnt!"

Danach wurde dann das endgültige Reiseziel, das Hotel "Rappen" in Rothenburg erreicht, begleitet von fast wolkenfreien Himmel mit Sonnenschein und besonders geeignet, um die Innenstadt und den "Reiterlesweihnachts-markt" zu erkunden. Abends gab der "Historische Kellermeister" für die BRH-ler eine Vorstellung und erzählte seine Geschichte zum weltbekannten "Meistertrunk". Der zweite Tag begann mit 'zwei sehr netten und kompetenten Stadtbilderklärerinnen' (Originalton eines Berichterstatters). Erinnerungen an die Heimat wurden wach: Rothenburg und Bad Münstereifel sind die einzigen deutschen Städte mit einer jeweils vollständig erhaltenen Stadtmauer.

 Weihnachtsmarkt

Der Sonntag verlangte dann schon wieder ein Abschiednehmen. Nach dem Frühstücksbuffet ging es ab nach Speyer mit viel Freizeit. Auf dem Programm stand u.a. der Dom zu Speyer, anschließend der bekannte "Domhof. Und natürlich der Weihnachtsmarkt nach herkömmlicher Art. Ein Berichterstatter überlieferte uns: "Der trutzige Dom - sehr imposant. Weihnachtsmarkt und Fressbuden hatten wir aber schon genug gesehen." Und er hatte genau beobachtet: "Das Grab von Helmut Kohl……..neben einer evangelischen Kirche und in der Nähe der Synagoge……."

Ein besonderes Bonbon gab es auch noch. Teilnehmerin Biggi Klüsener hatte darauf aufmerksam gemacht, dass im Dom zu Speyer am Adventsonntag eine besondere Messe, ein "Evensong im Advent" stattfindet. Das brachte für manchen noch ein ganz besonderes Ereignis…

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(04.01.2020)
Die Anlage eines Trepppenlifts, eine Entscheidung fürs Leben?

(Bad Sassendorf) Wenn älteren Menschen das Treppensteigen Probleme bereitet und der Weg ins Erdgeschoss gar zum Sicherheitsrisiko wird, dann bringt einer die gewohnte Lebensqualität zurück: Der Treppenlift. Mit ihm kann man wieder fast unbeschwert alle Etagen des eigenen Hauses erreichen. Aber, aktiv und unabhängig wie gewohnt zu sein verlangt ein Beschluss im Familienkreis. Manche sagen sogar: Ein Trepppenlift ist eine Entscheidung fürs Leben!

Wolfgang und Johanna Hoffmann, unsere Leitung im Seniorenverband BRH Bad Sassendorf, standen vor dieser Entscheidung. Vorausgegangen war, dass die Dame des Hauses schlicht und einfach schon beim Stehen, Gehen und Setzen unter großen Schmerzen litt, Treppensteigen war ein großer Kraftakt an zwei Handläufen. Da stand man vor der Frage: Treppenlift ja oder nein. Der Hausherr erkannte bald: "Wer einen Treppenlift braucht, ist nicht zu beneiden!" Galt es doch, zunächst einige Fragen zu klären. Danach war dann der erste Schritt der richtige. Es ging zur Pflegekasse der Krankenkasse, die reagierte prompt, schickte auf Anfrage eine Beauftragte für Wohnraumberatung, die dann auch vor Ort zur Installation eines Treppenliftes riet.

Was dann in der Folge geschah, lässt Wolfgang Hoffmann berichten: "Schwierige Hürden gab es nicht. Die Dame vom Pflegedienst hatte in ihrem Gutachten ja den Grundstein gelegt!" Das machte den Hoffmanns die Entscheidung für ein Leben in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände dann leichter. Stand da noch der Einbau im Wege. Und wie war es? Der Hausherr wischt alle Sorgen weg: "Der Einbau dauerte ca. drei Stunden. Die Schienen mit der Zahnstange in der Mitte werden an drei Stellen an die Treppenstufen angeschraubt. An die Wand kommt nichts. Schmutz gab es keinen. Ärger auch nicht!" Heute ist der Lift ständig einsatzbereit. "Draufsetzen, eventuell festschnallen, den Auf- oder Ab-Schalter drücken. Der Lift fährt los und hält, elektronisch gesteuert, am voreingestellten Endpunkt. Die Geschwindigkeit kommt uns etwas höher vor, als bei uns sonst bekannten Liften." Johanna Hoffman kommt gut zurecht. Sie hat auch schon Reisegepäck und Mineralwasserkisten nach oben transportiert. Den Sicherheitsgurt hat man bisher nur zur Sicherung von 'Frachtstücken' eingesetzt. Aber, noch schnell ein Tipp: "Wer eine besonders hohe Schuhgröße hat, sollte die Füße auf dem Fußbrett schräg stellen."

Bleibt da die bislang noch gar nicht angesprochene Kostenfrage. Die Hoffmanns haben Glück. Ihr Einbau ist ein Lift ohne Kurven und kostet 3.200,- Euro, die die Pflegekasse übernimmt. Der niedrige Preis ist darauf zurückzuführen, dass nur eine etwa fünf Meter lange gerade Strecke zurückgelegt werden musste. Jede Kurve würde zusätzlich immens viel kosten. Warum die Pflegekasse einspringt? Die Hausherrin hat Pflegegrad 2, da bezahlt die Pflegekasse bis zu 4.000,- Euro. Den Pflegegrad hatte zuvor der medizinische Dienst der Krankenkasse/Pflegekasse, der dafür ins Haus kommt, bestimmt.

Schon nach kurzer Zeit war der Lift aus dem Leben der Hoffmanns nicht mehr wegzudenken und wurde zum treuen Begleiter im Alltag. "Klar, ein Treppenlift stört, wenn Sie es genau nehmen, immer", berichtet Wolfgang Hoffmann. Die Schiene ist unmittelbar über den Treppenstufen angebracht und nimmt natürlich von der Breite der Stufen etwas weg. Die Handläufe auf beiden Seiten können aber ohne Einschränkung benutzt werden. Eine Krankentrage dürfte dagegen etwas schwieriger zu bewegen sein. Auch ein gewisser Raumverlust war nicht zu vermeiden, dafür aber wertet der Lift die obere Wohnung als behindertenfreundlich auf. "Zuerst geniert man sich etwas, dann aber ist man heilfroh, so ein Hilfsmittel zu haben. Es ist wie bei der Notwendigkeit, einen Rollator benutzen zu müssen, " kommen die Hoffmanns noch einmal zu Wort. Und dann noch ein Rat: Es wird angeraten, mehrere Anbieter zu kontaktieren, um sich zu informieren.


Wer übrigens noch mehr Informationen haben möchte: Johanna und Wolfgang Hoffmann sind gerne bereit, mit Interessierten noch offene Fragen unter 02921/52154 zu klären.

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(28.12.2019)
BRH-ler erlaubten kurzen Rückblick ins 2019 - Urlaub auf Europas größter Hochalm

(NRW) Die Mitglieder des Seniorenverband BRH Regina und Gerd Weinand waren - kurz bevor der Schnee und der Winter kamen - noch einmal in Italien unterwegs. Gerd Weinand berichtet: "Erst eine Woche Gardasee, dann eine Woche Toskana und schließlich noch eine Woche Südtirol!" Sie berichten von herrlichem Wetter, als sie von der Seiser Alm und aus dem Urlaubsort Feldthurns Fotogrüße sandten.

Regina und Gerd Weinand

Selbst ein Kurzurlaub auf der Seiser Alm führt mitten hinein in die traumhaften Dolomiten in Südtirol und bietet ein Wandergebiet der Superlative. Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas. Sie liegt in den Südtiroler Dolomiten in Italien, rund 20 km nordöstlich von Bozen.

Ein Hinweis an alle BRH-Mitglieder: Genießen Sie jetzt oder auch bald Urlaubstage im In- oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen, zu richten an das BRH-Landesbüro , oder telefonisch vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter. Wir freuen uns und berichten gerne.

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(22.12.2019)
Ein weiteres Mal: Das Nützliche mit dem Schönen verbinden

(Königswinter) "Die Schulung war sehr informativ, da muss ich aber zuerst mal viel üben", berichtet BRH-Mitglied Birgit Lorbach, die von einer BRH-PC Schulung in der ‚dbb-Akademie' in Königswinter-Thomasberg zurückkehrte und so begeistert war, dass sie gleich anmerkte: "Für das nächste Jahr ist wohl wieder eine Schulung angedacht, das würde mich auch interessieren. Wenn also für mich da eine Teilnahme möglich ist, würde ich das gerne in Anspruch nehmen."

Zufrieden wirkte auch unsere Organisatorin Doris Suckert, die berichtet, dass die BRH-Dozentin Pia di Lauro den Teilnehmern wieder einmal gekonnt ihr fundiertes Wissen mit viel Geduld weitervermittelt hatte. "Es ist immer wieder eine Freude, von ihr zu lernen." Von den Tagen in Königswinter informiert sie weiter: "Es war ein sehr harmonisches Seminar mit viel Freude beim 'after PC' am Abend. Ein großes Lob auch der DBB-Akademie, immer wieder schön." Das ergänzt auch zustimmend Teilnehmerin Lorbach: "Die Unterbringung, großartig!"

Der Seniorenverband BRH NRW plant im neuen Jahr vom 26. - 28. August 2020 ein weiteres PC Seminar. Interessenten können sich schon gerne melden, sie werden separat eine Ausschreibung vom BRH-Landsverband erhalten und dann damit ein weiteres Mal eingeladen, in einem PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. In der fälligen Tagungsgebühr sind neben dem Kurs auch die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars enthalten. Zusätzlich werden die anfallenden Reisekosten von der‚ dbb akademie' erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €).

Der Seniorenverband BRH empfiehlt seinen Mitgliedern eine Teilnahme. Auch deshalb, weil die Unterbringung und Versorgung luxuriös "first class" erfolgt. Es wartet eine attraktive Tagungsstätte mit modernster technischer Ausstattung und einem hochwertigen Hotel- und Gastronomiebereich mit Wellness. Zudem erlauben das Siebengebirge mit seiner einzigartigen Umgebung in den Freizeiten zumindest belebende und auch erholsame Spaziergänge. Bitte beachten: Es gibt nur eine begrenzte Teilnehmerzahl, der Zahlungseingang der Gebühr beim BRH NRW entscheidet über die Platzvergabe.

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(14.12.2019)
BRH Bonn gestaltete Adventsfeier in einer der reizvollsten Bonner Adressen

(Bonn) Für viele kleine und große Besucher sind sie immer wieder die Attraktion in der weihnachtlichen Krippe, der Ochs und Esel. Ihre Darstellung aber hat einen Grund. Die scheinbar dummen Tiere, die seit dem 4. Jahrhundert zum Weihnachtsbild gehören, kennen ihren Herrn und den Ort ihrer Nahrung. Sie sind klüger als die Menschen, die trotz ihrer Vernunft dafür blind sind.

Wer denkt, Ochs und Esel seien bloßes Beiwerk in einer ländlichen Idylle mit Stall, Schafen und Hirten zu bereichern, wurde eines Besseren belehrt. Barbara Herbst vom BRH Bonn rückte auf der diesjährigen Adventsfeier im Bonner Dorint Hotel mit einer Zusammenfassung eine Reflexion zu Ochs und Esel ins rechte Licht. Ein weiteres Bonbon als Sahnehäubchen lieferte sie gleich hinterher mit dem Vortrag des Kaschubischen Weihnachtslieds von Werner Bergengruen aus dem Jahr 1927: Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande, wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren! Sieh, du hättest nicht auf Heu gelegen, wärst auf Daunen weich gebettet worden.

Ehepaar Krall und Albrecht Demmer

Es ging also weihnachtlich zu, auf diesem BRH Treffen an der Casselsruhe. Das 4 Sterne Superior Dorint Hotel ist wohl eine der reizvollsten Adressen in der alten Bundeshauptstadt. Im Grünen gelegen auf einer Anhöhe umgeben von alten Wäldern findet der Besucher eine idyllische Lage mit einzigartigem Blick auf die Rheinebene und das gegenüber liegende nahe Siebengebirge.

Verständlich, dass die Mitglieder des Seniorenverband BRH schon zum dritten Mal diesen Ort für ihren Jahresabschluss als einen Höhepunkt des Jahresprogramms wählten.

Man fand zu Gesprächen, nutzte hier und da den Gedankenaustausch und empfing so manchen Rat. So zum Beispiel von Mitglied Edith Wirth, die auf die eigene Herstellung eines Tees hinwies, der bei einer ganzen Reihe alltäglicher Wehwehchen helfen soll.

Das Treffen nutzte auch der BRH Landesverband NRW, um einmal Danke zu sagen. So wurden die organisatorischen Leistungen von Barbara Herbst mit der Übergabe des Buches "Edelsteine", über hundert Sternstunden deutscher Sprache, gewürdigt. Christian Schenk, immer fleißig in der Betreuung älterer Menschen und ein wichtiger Partner, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit für den BRH Bonn geht, erhielt in Anerkennung dieses bedeutenden Mitwirkens einen Bildband von Konrad Adenauer. Auch für den im Laufe des Jahres als Schatzmeister ausgeschiedenen Harald Steede gab es eine Anerkennung.

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(10.12.2019)
Bad Sassendorf: Jahresausklang mit Pauken und Trompeten

(Bad Sassendorf) Der vorweihnachtliche Jahresabschluss steht fest im Terminkalender des Seniorenverbandes BRH in Bad Sassendorf. Aber: Offensichtlich genervt, lehnt man mehrheitlich das ständige Beträufeln mit weihnachtlicher Einkaufsmusik ab. Denn: Wohin man auch kommt, seit Wochen hört man immer wieder das Gleiche.

Johanna und Wolfgang Hoffmann haben von Anfang an reagiert: "So 'nen Weihnachtsgedudel und ein paar unbeholfen vorgelesene Weihnachtsgeschichten mögen wir nicht. Seit wir die Leitung des OV Bad Sassendorf übernommen haben, gibt es im Dezember stets eine Nonstop-Show mit "richtigen" Künstlern, Kaffee und einem Stück Torte und zum Abschluss einen großen Marzipan-Stollen."

Gruppenfoto

So kommt es, dass die Hoffmanns seit vier Jahren den großen Saal im Tagungs- und Kongresszentrum, der sehr edel eingerichtet und dekoriert ist, immer wieder füllen. Ihr Motto: Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise! Kleinklein sei nicht ihre Sache, meinen die Hoffmanns. Und das zahlt sich offensichtlich aus. Es kommen zu dem Treff auffallend viele Nicht-Mitglieder, die so den BRH auf diese anspruchsvolle Weise kennenlernen. "Und sehen, dass wir nicht in der Grabbelkiste hocken, sondern für wenig Geld viel bieten!"

Von uns ein Blick in den Saal: Der Bürgermeister Malte Dahlhoff hält eine kleine Begrüßungsrede, was er sicherlich auch nicht bei jedem Verein macht. Die 20 m breite Bühne ist mit einem Bechstein-Konzertflügel und modernster Elektronik bestückt, weil - so die Erfahrung - gute Pianisten als Erstes fragen, was für ein Instrument zur Verfügung steht. Man spürt sofort: Auf einem alten Klavier würden sie nicht spielen. So hatte der BRH als erste Nummer eine Klasse-Sängerin, begleitet von einem Profi Pianisten, aufgeboten. Auch, wenn einen Organisator die Gagenforderung schon erblassen lässt. Aber es ist ein Muss: Von nichts kommt nichts!

Eine Akrobatikgruppe von jungen Frauen zeigte dann an einem großen Holzpferd Leistungen, die Profis nicht besser hätten bringen können. Zur Beruhigung der Nerven wurde noch ein Tanzpaar aufgeboten, das es bei den Turnieren bis zur Landesmeisterschaft gebracht hat und im nächsten Jahr deutsche Meister werden will. Ja, und dann zum Schluss bauten sich zwölf gestandene Männer mit Trompeten und Posaunen im Halbkreis auf und spielten dann doch noch bekannte Weihnachtslieder.

Einen ganz besonderen Werbeträger gab es letztlich auch noch. Die Programme für das erste Halbjahr 2020 gingen nämlich "reißend" weg. Keine Überraschung: Wer an Weihnachten so auf die Pauke haut, kann das Jahr über keine Langweiler anbieten! Sollte sich jemand für das Programm 2020 interessieren, Infos dazu gibt es beim BRH Bad Sassendorf.

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(30.11.2019)
BRH Bonn wieder unterwegs zu interessanten Dingen

(Bonn) Wenn in dieser Jahreszeit das Wetter auch oft ungemütlich ist, hält das die Senioren des BRH Bonn nicht davon ab, immer wieder unterwegs zu sein, um interessante Dinge zu sehen, Informationen auszutauschen oder auch nur um einmal zu "klönen". (Anmerkung: zu "klönen" meint miteinander reden, plaudern, schwatzen, sich unterhalten oder schlicht und einfach Konversation machen.)

So war man mit Organisa-torin Barbara Herbst im For-schungs-museum Alexander König, eine sehr informative und sehens-werte Sonderausstellung "Groß, Größer, Dinosaurier". Und erfuhr staunend: Unter den Riesendinosauriern waren die Sauropoden oder Langhalssaurier die größten Tiere!

Gruppenfoto

Unterhaltsam ging es dann danach auf einem weiteren Termin in der Dienstagsrunde in der Stadthalle zu. Dieses Treffen nutzte Barbara Herbst und die versammelte Runde auch dazu, um Christian Schenkberg mit einem Rhein-Kalender 2020 zu überraschen. Zu diesem Anlass der Anerkennung mit dem Präsent fand Barbara Herbst in der Runde Zustimmung: "Er macht sich um die Senioren in vorbildlicher Weise verdient und zeigt für sie viel Einsatz und Engagement!"

Harald Steede und Jürgen Krall führten eine BRH-Bonn-Gruppe im Berichtszeitraum in das Mineralogische Museum Bonn. Das Museum der Universität Bonn stellt seine Schätze im barocken Poppelsdorfer Schloss aus. Mit weit über 60.000 Objekten ist es eines der bedeutendsten Museen seiner Art in Deutschland und besitzt international große Reputation. "Das war sehr interessant, lehrreich und umfangreich", berichtete Harald Steede und schwärmte "Wir sahen Exponate aus der ganzen Welt. Wir haben den Besuch wirklich genossen!"

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(22.11.2019)
Eine Märchenerzählerin und ein Bürgermeister: Zweimal ausverkauftes Haus

(Bad Sassendorf) Zweimal "Ausverkauftes Haus" verzeichneten wir, einmal wegen einer Märchenerzählerin und zum anderen wegen eines Gastes, der alles andere als ein "Märchenerzähler" ist. Es war nämlich Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff zu Gast bei den Senioren.

Aber der Reihe nach. Das Duo "Märchenerzählerin und Harfenistin" hatte man schon öfters und auch jetzt waren wieder - zum Motto "etwas Besinnliches" alle Stühle besetzt. Mäuschenstill war es, als die Märchenerzählerin von den armen, verzweifelten Menschen, den Königen, die sich verkleidet unter das Volk mischen und dem großen Glück als Bauernmagd von einem Prinzen auf sein Schloss geholt zu werden, sprach. Sigrid Grobe ist, zum Unterschied zu ihrem Namen, eine feinsinnige, in Stil und Gestik geschliffene Vortragskünstlerin. Nach jedem Märchen spielte dann eine Harfenistin ein Stück aus ihrem Repertoire. Der klare und trotzdem weiche Harfenklang passte gut zu der Stimmung der Zuhörer. "Rhiannon", die privat Natalie von Ossowski heißt, ist keine Profi-Musikerin, sondern spielt die Harfe, weil sie sich kein schöneres Instrument vorstellen kann. Die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann trafen es auf den Punkt: "So hatten wir ein Duo, das die Menschen anrührte. Auch, weil man den Solistinnen anmerkte, die zwei wollten einfach innere Freude bringen."

Zur zweiten Runde, einem weiteren Treff des Seniorenverbandes BRH, trat dann Bürgermeister Malte Dahlhoff im Ortsverband an. Und wieder war der Saal bis auf den letzten Platz besetzt.

In Sassendorf wird an allen Ecken und Enden gebaut: Wohnhäuser, Geschäfte und die Reha-Kliniken, von denen man die stattliche Anzahl von fünf hat. Pro tausend Einwohner im Kernort eine! Aber damit nicht genug: Der Kurpark und das Thermalbad werden für ca. vierzig Millionen Euro total neu gestaltet. Und wenn so ein teures Vorhaben auf einen Schlag durchgeführt wird, sieht es in der ganzen Umgebung wie nach einer Schlacht aus. Die Senioren erfuhren: "Na schön, wenn alles fertig ist, ist Bad Sassendorf dann ein Vorzeigeobjekt!" Der erste Mann der Kommune - fast selbstverständlich Mitglied des BRH - berichtete ohne einmal abzusetzen eine Stunde lang über den Fortgang der Arbeiten, die Notwendigkeit für solch eine teure Maßnahme und die Bewältigung der immensen Kosten gesprochen und stand dann noch tapfer für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Noch einmal Johanna und Wolfgang Hoffmann: "Es hat sich wieder einmal gezeigt: Reden ist Silber - anpacken und auch scheinbar unmögliche Sachen durchsetzen sind Gold. Die Zuhörer brauchten bei Kaffee und Kuchen nur ehrfürchtig zu staunen. Nicht jeder ist ein Malte Dahlhoff!"

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(16.11.2019)
Uwe Neiss verstorben, der BRH NRW trauert

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Kreuz

Uwe Neiss (Bad Salzuflen) Unser langjähriges Vorstandsmitglied im Seniorenverband BRH NRW, Uwe Neiss, ist Anfang November im Alter von 77 Jahren verstorben. Er hat unseren BRH nicht zuletzt auch als Vorsitzender des BRH Ortsverband Salzuflen stets mit großem Engagement begleitet. In manch einer schwierigen Lage der Verbandsarbeit hat er in seiner ruhigen, sachlichen Art unser Wirken für die älteren Menschen bereichert. Vielen von uns ist er über die Grenzen seines Heimatortes hinaus ein verlässlicher Wegbegleiter gewesen, wir alle haben ihn immer wieder als einen fairen und kompetenten Gefährten schätzen gelernt. Sein Tod reißt eine große Lücke in unseren Verband und wir versprechen, dass sein Engagement für den Seniorenverband BRH noch lange fortwirken wird. Die Mitglieder haben durch den Vorstand zum Ausdruck gebracht, dass sich alle in stiller Trauer mit der Ehefrau und der ganzen Familie verbunden fühlen. Natürlich haben wir auch angeboten, der Familie unaufdringlich zur Seite zu stehen, um zu helfen.
Schon 2012 konnte der damalige BRH NRW-Ehrenpräsident Karl-Heinz Nitz die Gelegenheit wahrnehmen, Uwe Neiss mit der Ehrennadel sowie Urkunde für besondere Verdienste zu ehren und zu einem besonderen Ereignis zu gratulieren (70. Geburtstag). "Dem BRH galt - nach seinem Austritt 2007 aus der GDBA wegen der Annäherung an den DGB - sein besonderes Augenmerk", erläuterte damals Nitz die Ehrung. Und zählte dann das Wirken im heimischen Ortsverband, die Mitarbeit im NRW Hauptvorstand, die Gestaltung von Senioren-Seminaren in der DBB Akademie Königswinter, den Einsatz in den DBB NRW Serien "Jung & alt, gemeinsam" sowie die Entwicklung und Pflege dieser BRH NRW Homepage zu den Verdiensten des damaligen Jubilars. Neiss habe stets versucht, für den BRH das Beste zu erreichen, betonte seinerzeit schon Nitz.
Sein Zutun hatte auch frischen Wind in die bis dahin eher unbemerkbare Internetpräsentation gebracht. Neiss hatte in 2008 als Vorsitzender des BRH OV Bad Salzuflen mit seinem BRH Engagement gestartet. Aber auch als Bezirksfachabteilungsleiter gehobener Dienst GDBA Bezirk Hannover, hatte er sich schon früher in seiner Fachgewerkschaft eingesetzt.

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(08.11.2019)
Seniorenverband BRH Köln besteht seit fünfzig Jahren

(Köln) Der Senioren-verband BRH, Kreisverband Köln , besteht seit fünfzig Jahren. Dies bot Anlass für einen Ehrennachmittag im Restaurant "Dalmatien" (Nippes) mit Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Da im Verband zudem die Geselligkeit gepflegt wird, sorgte mit Renate de Groot ein musikalischer Gast für die richtige Atmosphäre. Mit fast fünfzig Besuchern waren viele Gäste der Einladung zum feierlichen Höhepunkt des Verbandsjahres gefolgt.

Im Oktober war es dann endlich soweit: Der lang ersehnte Jubiläumstag war da und eine ansehnliche Gruppe von Mitgliedern, Begleitern und Gästen hatte sich in Köln Nord im "Dalmatien" versammelt. Wegen des unbeständigen Wetters mussten einige auf die Anfahrt mit dem Elektro-Scooter verzichten, dafür parkten aber vier Rollatoren im Vorraum und zeugten im Hinblick auf das erhöhte Durchschnittsalter des BRH von einem immer noch vorherrschenden Mobilitätswillen.

Gruppenfoto

Nach dem Begrüßungstropfen bat der Vorstand zur Tafel und die Festgesellschaft zeigte sich angesichts der großzügigen Tellerportionen schnell in guter Laune. Statt eines Festvortrags konnte der Vorsitzende Klaus Schneiders anschließend der Versammlung die extra konzipierte "Jubel-Info" (Nr.76) des BRH Köln vorstellen und dabei eine kleine Zeitreise einleiten, die gerade unter "langgedienten" Mitgliedern den einen oder anderen Erinnerungsschub auslöste.

Nahtlos schloss sich dann der Übergang zum sogenannten eher geselligeren Teil an. Mit dem Auftritt von Renate de Groot waren sie dann auch plötzlich da, die kölschen Tön in Wort und Lied. Schon die Einleitung (leicht abgewandelt) "Mir schenke dä ‚Trud' e paar Blömcher.." wurde zum Stimmungshit, da über eine fixe Handy-Verbindung nach Freiburg das derzeit lebensältestes Mitglied - Dr. Gertrud Nordwall (95) - für kurze Zeit in die Feier mit einbezogen wurde. Es floss schon mal die eine oder andere Träne, die Genannte ist nämlich a) Urkölnerin und b) langjährige Förderin des KV Köln. Die Akkordeon-Künstlerin wurde erst nach mehreren Zugaben entlassen. Sie hatte es dann doch tatsächlich geschafft, die Versammlung in ein "Mitsingkonzert" umzuwandeln.

Nun war dann auch Zeit für notwendige Ehrungen, die gemeinsam Vorsitzender Schneiders und Reinhard Willenberg vornahmen. An der Spitze stand dabei Ehrenmitglied Christa Grocholl. Sie hat nach genau 44 Mitgliedsjahren im KV Köln - davon 19 Jahre im Ehrenamt - bereits alle Ehrungen, die es gibt. Daher nutzte Vorsitzende Schneiders die Gelegenheit gekonnt, die Geehrte und ihr Wirken mit wohlwollenden und wertschätzenden Worten zu würdigen. Die weiteren Auszeichnungen: Dieter Schneider wurde mit der golden Ehrennadel mit Kranz des BRH NRW für eine Mitgliedzeit von mehr als 25 Jahren ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des BRH erhielt Eberhard Stewing. Mit Zusatz: "Er ist mit seiner "Gisela" bei den meisten BRH-Terminen immer dabei!" Ferner wurden mit Gold Ehrenmitglied Matthias Schmitz und die aktive Kassenprüferin Margret Folger ausgezeichnet. Bleibt zu erwähnen: Für viele schöne Fotos vom Ehrentag stand Wolfgang Perscheid hinter der Kamera.

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(01.11.2019)
Tagesfahrt ins Blaue - feucht und fröhlich

(Lemgo) "Tagesfahrt ins Blaue - feucht und fröhlich", das war auch diesmal wieder das Motto der Herbstfahrt des BRH-Ortsverbandes Lemgo. Wie immer hatten Dr. Henner Krause und seine Gattin Dagmar den Ausflug mit kleinen und größeren Überraschungen vorbildlich vorbereitet.

Das schöne Herbstwetter begleitete die fünfzig Mitglieder und Gäste per Bus in die Gemeinde Espelkamp. Das Deutsche Automaten-Museum - Sammlung Gauselmann - war das Ziel. Es wurde 1995 eröffnet und befindet sich seit 2013 am Schloss Benkhausen. Historische Münzautomaten aus zwei Jahrhunderten gab es zu bestaunen. Die lehrreiche Führung war für die sehr interessierten Ruheständler einfach faszinierend.

Das Deutsche Automaten-Museum ist eine, seit 1985 wachsende, weltweit einzigartige private Sammlung historischer Münzautomaten der Unternehmerfamilie Gauselmann. Aktuell umfasst die Sammlung 1800 Exponate aus aller Welt. Der breiten Öffentlichkeit werden ca. 200 Exemplare präsentiert. Als Zeitzeugen eines international bedeutsamen Wirtschaftszweiges vermitteln Waren-, Dienstleistungs-, Geschicklichkeits-, Glücksspiel- und Unterhaltungsautomaten, Nadelspiele, Bomber, Flipper, Geldspiele, mechanische Musikautomaten und Musikboxen einen prägnanten Einblick in ein wichtiges Stück Kultur-, Industrie- und Wirtschaftsgeschichte.

Viele Fahrtteilnehmer konnten mit Begeisterung die aus ihrer Jugendzeit bekannten Automaten wieder entdecken und eine Menge Erinnerungen lebendig werden lassen. Dann: Nach süßer und feuchter Zwischenmahlzeit folgte das Kontrastprogramm. Fröhlich ging es ins Neustädter Moor (zwischen Twistringen im Norden und Wagenfeld im Süden). Die Ruckelfahrt in der alten Freistätter Feldbahn sorgte für beste Stimmung. Früher war dies eine Transportbahn. Die Lok stammte aus der Diepholzer Schöttler Maschinenfabrik

Die Rückfahrt wurde noch mit einem Halt am NRW-Nordpunkt unterbrochen (37 m ü. NN). Er ist der nördlichste Punkt des Landes NRW und befindet sich in Ostwestfalen bei der Ortschaft Preußisch Ströhen der Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke. Auf der anderen Seite der Grenze befindet sich Hannoversch Ströhen, ein Ortsteil der Gemeinde Wagenfeld im Landkreis Diepholz. Bei solch einem BRH-Tag nicht überraschend: Beim Verabschieden in Lemgo konnte man schmunzelnd die Frage hören: "Kann man sich schon für die nächste Fahrt ins Blaue anmelden?"

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(25.10.2019)
Im "Lämmlein" kehrt man gerne ein

(Bonn) Wenn die Bonner BRH Senioren unterwegs sind und gut essen, gepflegt trinken und am Rhein sitzen wollen, dann kommen sie aus alter Tradition am "Lämmlein", dem Weinhaus in Unkel, nicht vorbei. Christian Schenkberg begründet das so: "Wenn wir etwas mit Gemütlichkeit am Rhein assoziieren, dann ist es das: Bei gutem Wetter auf einer Terrasse sitzen, bei einem guten Glas Wein und leckeres Essen in gemütlicher Atmosphäre erleben, dann wird es in Unkel immer wieder ein schöner Tag!" Und dann verrät er auch noch, dass man nicht so einfach über die Straße anreist, sondern natürlich auf dem Wasser. Hin mit der Moby Dick, zurück mit der Rheinprinzessin. Das Schiff MS "Moby Dick" wurde 1976 auf der Werft Oberkassel gebaut, bietet ein besonderes Ambiente und verkehrt hauptsächlich auf der Rheinstrecke zwischen Bonn und Koblenz. Das Salonschiff "Rheinprinzessin" ist ein Tagesausflugsschiff mit einer opulenten Galerie auf der man den Rhein und das nahe Siebengebirge im herbstlichen Gewand so richtig genießen kann.

Den Fotostopp machte man am Gefängnisturm (im 16. Jahrhundert Teil der Befestigung Unkels) und staunte über die dort markierten Hochwassermarken, vom höchsten Wasserstand es Rheins 1925/1926 und der niedrigsten Hochwassermarke im August 1988.

Wenige Tage später war eine Gruppe der Bonner Senioren mit Barbara Herbst zum Ausflug in das Forschungsmuseum Alexander König unterwegs. Dort ist zurzeit eine sehr informative und sehenswerte Sonderausstellung "Groß, Größer, Dinosaurier" zu sehen. Anhand einzigartiger Original-Fossilien und imposanter Skelettmontagen stellt die Ausstellung den aktuellen Forschungsstand zu diesen Fragen dar. Noch einmal Christian Schenkberg: "Das war höchst interessant. Wir sahen einzigartige Dinosaurier-Skelette, aber auch kleinere Tiere."

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(19.10.2019)
In Arnsberg "Im Land der tausend Berge"

(Bad Sassendorf) "Manchmal tut man einen Glücksgriff, na ja, und manchmal eben nicht. Die Wahl, einmal in das recht nahe Arnsberg zu fahren, war so ein Glücksgriff," informiert die BRH-Redaktion Wolfgang Hoffmann und dann lassen wir seinem Bericht freien Lauf: "Arnsberg, liegt nur ca. 30 km von Bad Sassendorf entfernt, aber nur wenige Sassendorfer haben die Nachbarstadt im Hochsauerland, dem Land der tausend Berge, je besucht. Der BRH-Ortsverband Bad Sassendorf bot deswegen eine Besichtigungsfahrt an, und viele unserer Senioren nutzten die Chance, Arnsberg einmal genauer kennenzulernen.

Der Termin mit der Gästeführerin war für 14 Uhr vereinbart. Wir fuhren aber schon um 13 Uhr los. Grund genug für unseren Fahrer Bedenken anzumelden, ob er an dem Treffpunkt, einer Linienbus-Haltestelle, überhaupt anhalten dürfe. Und wo er wohl einen Parkplatz finden würde. Der Mann nervte! Wir fuhren extra langsam durch den herbstfarbenen Arnsberger Wald, zur Freude aller Teilnehmer, die das Farbenspiel so richtig genossen. Als wir eine Viertelstunde zu früh am Treffpunkt ankamen, war die Gästeführerin sofort da, stieg ein und erlöste damit unseren Fahrer von seinen bösen Vorahnungen.

Mitten in der Stadt steht das Kloster Wedinghausen, der erste Haltepunkt. Die Probsteikirche ist seit der Säkularisation zur Gemeindekirche umgewidmet und dadurch vor Zerstörung oder Plünderung bewahrt geblieben. Ein Prachtbau! Das dazu gehörige Kloster ist heute das Sauerlandmuseum. Im Jahre 1816 fiel die ganze Region an Preußen, das Arnsberg zum Sitz der Bezirksregierung bestimmte. Alles musste neu gebaut werden: Das schlossähnliche Gebäude der Bezirksregierung, Krankenhaus, Schulen und natürlich Häuser für die aus Berlin abkommandierten Beamten. So entstand unter Leitung von Schinkel die ganz im Klassizismus gehaltene, in Berlin auf dem Papier entworfene Neustadt, die im Kriege nicht zerstört wurde und auch heute noch ein Paradebeispiel für einheitlichen Städtebau ist.

In Arnsberg merkt man sehr schnell, dass man "Im Land der tausend Berge" ist. Es geht ständig bergauf und bergab. Für unsere nicht mehr sehr gehfreudigen Teilnehmer zum Teil ein atemberaubendes Erlebnis. Das Meiste haben wir natürlich vom Bus aus sehen können, aber manchmal wurden die Bürgersteige zur Rollator-Rennbahn." Soweit der Bericht von Organisator Wolfgang Hoffmann.

Wir ergänzen dann, dass es eine Belohnung zum Schluss gab. Nach dem mittelalterlichen Stadtkern, den romantisch verwinkelten Gassen wartete oben auf dem Burgberg die Konditorei "Cafe Krengel", bekannt für wunderbare Torten. Noch einmal Hoffmann: "Ein Ausflug ohne so ein süßes Ende ist bei uns nicht denkbar. Die Qualität der Torten ist geradezu ein Maßstab für die Beurteilung der ganzen Fahrt!"

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(13.10.2019)
BRH Erfahrungsaustausch nach dem Motto "Gemeinsam mehr erreichen"

(NRW) Nachdem der Seniorenverband BRH als Bundesverband 2013 aufgelöst war, blieben die BRH-Landesverbände bestehen und gehörten fortan den jeweiligen DBB Landesverbänden weiterhin als Fachverband, der sich als einziger Verband ausschließlich mit den Belangen der älteren Menschen beschäftigt, an.

Einige von ihnen vertraten in der Folge bundesweit und recht erfolgreich die Rechte und Interessen der älteren Menschen. Oft dank einer wichtigen Basisarbeit, die in den vielen Orts- und Kreisverbänden mit informativen Veranstaltungen, Tagestouren, Mehrtagesreisen, Besichtigungen und Informationsveranstaltungen geleistet wurde. Heute ist der BRH überregional bekannt für sein Engagement, wenn es um die Belange der Senioren geht.

In Bielefeld (NRW) trafen sich nun einige Landeschefs als Sachverständige aus den BRH-Ländern zu einem Erfahrungsaustausch: Bremen, Hamburg, Saarland und Sachsen waren der Einladung des Landesvorsitzenden von NRW, Martin Enderle, gefolgt. Es kam zu einem regen Informationsaustausch, zudem wurden interessante und aktuelle Themen aus der Alltagsarbeit einer Seniorenvertretung besprochen. Ziel dabei war es, vor allem vorhandene Potenziale zu nutzen und durch den Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen Lösungsansätze für offene Problemfelder zu finden.

Gruppenfoto

Dazu nutzten die Teilnehmer auch die Möglichkeit über den Tellerrand hinaus zu blicken, versuchten, gemeinsam Ideen zu entwickeln. Über Aktivitäten zu diskutieren und Anregungen mitzunehmen, das stand im Mittelpunkt des Erfahrungsaustausches. Die Teilnehmer diskutierten sehr angeregt verschiedene Maßnahmen, insbesondere die Verankerung einer fitten Seniorenarbeit auf Bundesebene. Hier bedarf es offensichtlich einer neuen Initiative, für Seniorenarbeit zu werben und deutlich zu machen, dass es sich lohnt, Interessen der älteren Menschen gemeinsam zu vertreten. Die Möglichkeiten scheinen dabei vielfältig.

Im Mittelpunkt stand auch häufig der Wunsch: Gemeinsam, statt einsam. Zum Beispiel, wenn es um Gewalt und Betrug an Senioren geht. Ein Diskussionsergebnis war, dass hier klare Wünsche an die Politik gerichtet werden müssen, wenn immer wieder unschuldige Menschen in ihrer Hilfsbereitschaft und Arglosigkeit ausgenutzt und häufig um ihr Erspartes gebracht werden. Einschließlich der psychischen Folgen, die solche Betrügereien oft mit sich bringen.

Aus einem Kurzvortrag durch Teilnehmer Dr. Oliver Kluxen (Sachsen) ergab sich für den BRH NRW ein erstes wichtiges Ergebnis der Gespräche. Als Dr. Kluxen auf die Arbeit der Versichertenberater einging und deren über eine Million Beratungen jährlich informierte, sprach sich NRW dafür aus, diese Dienste auch für seine Arbeit zu nutzen. Fragen zu Versicherungsverläufen und zu Rentenauskünften gehören schließlich beim BRH zum Tagesgeschäft. Die unentgeltliche Beratung für Versicherte, Rentnerinnen und Rentner in allen Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung will der Seniorenverband nun besser nutzen.

Im nächsten Jahr soll es wieder einen Erfahrungsaustausch geben, ganz nach dem Motto "Gemeinsam mehr erreichen". Dabei ist es ein Ziel, den direkten Informationsaustausch zwischen den Landesverbänden deutlich zu optimieren. (www.brh-nrw.de)

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(05.10.2019)
BRH Senioren: "Unseres Erachtens ist dies ein Beispiel für umweltbewusstes Handeln!"

(Düsseldorf) Mit einer Abordnung hat der Seniorenverband BRH, Kreisverband Düsseldorf, Kreis Mettmann und Neuss die Müllverbrennungsanlage (MVA) im Stadtteil Düsseldorf Flingern besichtigt.

Mit der hier eigens entwickelten "Walzenrost-feuerung System Düsseldorf" ist die MVA eine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Müllverbrennung und ein wesentlicher Teil der Müllentsorgung der Landeshauptstadt. Die Kraft-Wärme-Kopplung der MVA leistet die Grundlast der Versorgung der Düsseldorfer Innenstadt mit Fernwärme und zur Luftreinhaltung verfügt die MVA über eine vierstufige Anlage zur Reinigung der Rauchgase.

Nach einem sehr interessanten und anschaulichen Vortrag über den Bau, die Funktion und die einzelnen Arbeitsschritte der Anlage, durften die Senioren auch die Abfallanfuhr und -verteilung sowie schließlich die Abfallverbrennung vor Ort besichtigen. Anja Wurzel: "Sehr beeindruckend." Man sei ungemein erstaunt und auch angenehm überrascht gewesen, wie umweltfreundlich diese Art der Müllentsorgung ist. So werde der mit der Müllverbrennung erzeugte Dampf im benachbarten Kraftwerk Flingern in Fernwärme und Strom umgewandelt und decke etwa 11 v.H. des privaten Stroms und rund 20 v.H. der Fernwärme der Stadt. Die Senioren erfuhren weiter: Bei dieser Art der Müllentsorgung werden fossile Energieträger wie Kohle und Erdöl durch Müll ersetzt. Rückstände wie Metalle werden aussortiert und der Wiederverwertung zugeführt. Schlacken finden Wiederverwendung im Straßenbau. Noch einmal Anja Wurzel: "Es bleiben tatsächlich von eine Tonne Müll nur wenige Kilo übrig, die nicht verwertet werden können. Unseres Erachtens ist dies ein Beispiel für umweltbewusstes Handeln!"

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(25.09.2019)
Ein alter DBB Fahrensmann nahm seinen Hut: "Conny" Winkelmann

(Aachen) Im Seniorenverband BRH Aachen nahm ein alter DBB Fahrensmann seinen Hut: "Conny" Winkelmann.

Mit Dank und Anerkennung überschüttet, mit der Goldenen Ehrennadel des Seniorenverband BRH NRW ausgezeichnet. Für den BRH NRW ein Anlass, einmal auch einen Blick auf die Zeit im DBB NRW zurückzuwerfen.

Bereits 1959 kam Cornelius "Conny" Winkelmann - nunmehr seit 2001 Rentner - zur DStG, in 2003 wurde er dann von Walter Schäfer in den BRH geworben worden. Erfolgreich sein Wirken in der Steuer-Gewerkschaft (DStG): Im örtlichen Vorstand und jahrelang im Personalrat beim FA Aachen-Stadt, hier unter anderem als Vize-Vorsitzender.

In der Jahreshauptversammlung am 9. März 2005 startete die große engagierte BRH-Karriere. Für die bisherigen Vorstandsmitglieder Walter Schäfer und Horst Keitsch des Seniorenverbandes BRH Kreisverband Aachen wurden die Kollegen Rudolf Wunderlich zum Vorsitzenden und Winkelmann zum Schatzmeister gewählt. Dieses Amt füllte er dann im BRH Seniorenverband Aachen mit großem zuverlässigen Einsatz bis in 2019 aus, als er nun den Stab an seinen Nachfolger Rolf Dieter Löhr übergab.

Beim Abschied blickte der Ruheständler stolz auf eine lange Zeit zurück: "Ich war 44 Jahre in der DSTG, seit 1971 bis zur Rente 2001 im Vorstand der DSTG Finanzamt Aachen-Stadt, bin bis heute 16 Jahre im BRH und davon 14 Jahre im Vorstand Kreisverband Aachen, und bleibe auch weiterhin im Vorstand in Rufweite." Um dann augenzwinkernd zu ergänzen, dass er fortan bei Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen mit Arztlaufereien und Krankenhausuntersuchungen noch immer "voll" beschäftigt sei. Übrigens auch sportlich: "Ich unternehme jetzt mehr Radfahrten und Urlaubsreisen, solange es noch geht!"

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(16.09.2019)
Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe

(Bad Sassendorf) "Viele Kühe machen Mühe", davon konnte sich ein Bus voller Mitglieder des Seniorenverbandes BRH Bad Sassendorf bei einem Besuch des Versuchsgutes Haus Düsse, gar nicht weit von Bad Sassendorf entfernt, überzeugen. "Haus Düsse" ist ein Versuchs- und Bildungszentrum für Landwirtschaft mit Zentrum für nachwachsende Rohstoffe in NRW. Es dient heute der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als zentrale Bildungs- und Versuchseinrichtung für Tier- und Pflanzenproduktion.

"Düsse" hat 140 Kühe, 1500 Schweine und 5000 Legehennen, die alle ökologisch versorgt werden müssen. Die Senioren waren überrascht: Auf den Wegen zwischen und erst recht in den Ställen sieht man kaum mal jemanden herumlaufen, der nach Tierversorgung aussieht. Das Geheimnis wurde aber schnell gelüftet: Eine große Anzahl schlauer Computer steuert alle Abläufe.

Als Erstes sahen die BRH-Besucher einen Stall für ca. 50 Milchkühe. Auf der einen Seite gab es Futter, Silage - angeblich ein Hochgenuss für die Kühe, für die Senioren eher ein Grund, die Nase zuzuhalten. Auf der anderen Seite mit Streu belegte Liegeflächen, auf denen die Tiere vor sich hin dösen und wiederkäuen können. Auf dem Weg von der einen zur anderen Seite ziehen sich die Kühe an einer der Tränken erst noch einmal eine 'Badewanne voll Wasser' in sich hinein. Melken von Hand gibt es natürlich gar nicht mehr. Die Kühe gehen, wenn sie gemolken werden wollen, von selbst in den Melkstand. Sensoren registrieren dann, ob das Großtier richtig steht und welche Kuh wann das letzte Mal da war. Ist das alles geklärt, wird automatisch der Euter gewaschen, die Saugeinrichtung herangefahren und die Zitzen nacheinander bestückt. Ist das Tier ausgemolken, geht eine Tür auf, die Kuh bekommt noch ein 'Leckerli' und verlässt den Melkstand.

Den Kälbern werden die Hörner entfernt, damit sie sich bei Rangeleien nicht ernsthaft verletzen. Danach haben alle eine mit Fell überwachsene Beule am Kopf. Ein Besucher erstaunt: "Sieht aus, als ob sie ein Hütchen aufhätten." Wird eine Kuh brünstig, kommt der Veterinär und besamt sie von Hand. Angeblich klappt das meist beim ersten Versuch. Wird sie nicht trächtig, muss der Tierarzt noch mal ran. Und dann berichtet einer augenzwinkernd: "Beim dritten Versuch wuchtet sich der Zuchtbulle auf die Kuh, die freut sich natürlich und wird auch prompt schwanger."

Auf Hof "Düsse" wird auf allen Gebieten von Ackerbau und Viehhaltung ständig geforscht. Dort fahren z.B. Trecker und andere Großfahrzeuge ohne Fahrer. Brauchte man früher eine ganze Schar von Knechten und Mägden, um ein Getreidefeld abzuernten, macht das heute der Mähdrescher sogar ohne menschliches Zutun in viel kürzerer Zeit.

Nach den vielen interessanten Informationen und Eindrücken ging es anschließend zur gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen ins Landcafé 'Gut Humbrechting'. Hier hat man die Landwirtschaft aufgegeben und zaubert stattdessen die schönsten Torten hausgemacht. Alle Reiseteilnehmer waren beeindruckt und diskutierten noch einmal über die schon unglaublichen Möglichkeiten der Automatisierung. Ihr Urteil: "Das können sich natürlich nur Großbetriebe leisten, es ist der Tod der vielen Kleinbauern."

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(09.09.2019)
"Fährmann, hol' über", hieß es wieder einmal beim BRH Bonn

(Bonn) "Mitten im Naturschutzgebiet "Untere Sieg" gibt es die einzige bis heute erhaltene Einmannfähre in Deutschland.

Und direkt am Fähranleger gibt es das bekannte Ausflugslokal "Zur Siegfähre", das mit seiner gutbürgerlichen Küche, Kaffee und Kuchen zu einem Besuch einlädt. Und diese Einladung nahmen die Senioren um Barbara Herbst wieder einmal an. Zu reizvoll ist die bodenständige Gaststätte mit ihrem Kuchen. Teilnehmer Christian Schenkberger auf die Frage, warum es die älteren Menschen immer wieder zur einzigen Fähre über den Fluss zieht: "Weil der Platz immer eine wunderbare Atmosphäre bietet, man sitzt einfach am Wasser, ohne in einen Urlaubstrubel zu geraten." Die Fähre funktioniert mit Hilfe der Strömungskraft und gleitet an einem quer über den Fluss gespannten Drahtseil. Gefahren sind die Senioren mit dem Kahn, der einst Menschen, Tiere, Fuhrwerke und Güter übersetzte, aber diesmal nicht……

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(02.09.2019)
Mindener Senioren entdeckten reife Blaubeeren

(Minden) Nach der Sommerpause trafen sich zunächst die Angehörigen des Seniorenverband BRH, Ortsverband Minden, wieder zu ihrer regelmäßigen Monatsversammlung. Diesmal referierte der Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Minden, Dieter Pohl, über seine Aufgaben. Um die älteren Mitmenschen von Minden besser am kommunalen Geschehen des Gemeinwesens zu beteiligen, hatte der Sozialausschuss der Stadt Minden bereits 1994 die Einrichtung eines Seniorenbeirates beschlossen. Er ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und versteht sich als Anwalt aller älteren Menschen in Minden.

Im regen Frage- und Antwortaustausch in der BRH-Runde zeigte sich, dass die Stadtverwaltung für die Senioren doch zahlreiche Probleme lösen muss. Dieter Pohl versprach abschließend, für entsprechende Probleme der älteren Generation stets Ansprechpartner und Vermittler zu sein.

Eine Woche später machte der Ortsverband Minden seinen traditionellen Ausflug ins niedersächsische Brokeloh. Die vielen Teilnehmer hatten sich schon auf die reichhaltige Kaffeetafel mit Waffeln, Bickbeeren (Blaubeeren) und Sahne auf dem Bickbeerenhof gefreut. Zusätzlich genossen viele im Restaurant die weiteren Köstlichkeiten mit den schönen, blauen Früchten oder nahmen aus dem Hofladen entsprechende "Andenken" mit nach Hause. Auch zum Selbstpflücken gab es die Möglichkeit.

Bei der Heimfahrt gelobten die BRH-Teilnehmer: "Nächstes Jahr sind wir wieder dabei."

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(01.09.2019)
Neue Ausgabe von "Unser BRH in NRW" ist erschienen!

Gerade erschienen die neue Ausgabe der Informationsschrift "Unser BRH in NRW" mit solchen interessanten Hinweisen wie: "Hilfe durch elektronische Meldesysteme", "Wieder eine neue Masche falscher Polizisten", "Interessante Informationen der BAGSO", "Fahrtauglichkeit von Senioren", "Senioren können über sich selbst lachen!" Die Informationsschrift können Interessierte DBB-Mitglieder und solche Bürger, die dies werden möchten, bei ihrem ortsnahen Seniorenverband BRH oder vom Seniorenverband BRH Landesverband Nordrhein-Westfalen per E-Mail erhalten. Weiteres auf den Internetseiten http://www.brh-nrw.de/.

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(22.08.2019)
BRH Mitglied fragt ZDF Intendanten: Gab es einen Wink von oben?

(NRW) Das Fernsehen, besser gesagt "Der Fernsehgarten" im ZDF, hatte am letzten Sonntag seinen Aufreger, verursacht durch den Comedian Luke Mockridge. Der hatte für Aufsehen gesorgt, jedoch nicht etwa mit guten Witzen, sondern eher mit einem peinlichen Fauxpas. Bei seinem Live-Auftritt knüpfte sich Mockridge das ältere Publikum der Show mit schlechten Scherzen vor. Er war ganz einfach mies. Der an Kalauern reiche Auftritt wurde von Buhrufen begleitet und schon nach fünf Minuten von den Machern der Sendung abgebrochen.

Unser BRH Mitglied und Vorstand in einem BRH-Kreisverband NRW, Joachim Dürer, Reg.-Direktor a.D., wollte diesen Vorgang nicht unkommentiert in Vergessenheit geraten lassen. Er wandte sich deshalb jetzt unmittelbar an den seit März 2010 tätigen Intendanten des ZDF, Dr. Thomas Bellut.

Dabei brachte er in Erinnerung, die Presse habe über den Eklat im ZDF-Fernsehgarten - verursacht durch den sogenannten Comedian namens Luke Mockridge - ausführlich berichtet. Auch darüber, dass dieser in seinem Auftritt neben anderen "Beiträgen" insbesondere ältere Menschen in übelster Weise verunglimpft habe mit den Worten "Sie haben graue Haare, sie sind schrumpelig und riechen immer nach Kartoffeln".

Dürers Kritik richtet sich nun speziell gegen die Sendung "Hallo Deutschland" im Laufe der Woche, in der über den ZDF-Fernsehgarten und Reaktionen berichtet wurde. Dürer deutlich: "Aber die vorgenannte Beleidigung älterer Menschen wurde dabei ausgespart!" Und fragt: "Gab es da möglicherweise einen Wink von oben?" Das Ganze erinnere ihn an Zensur aus vergangenen Zeiten! Und die Aussage des ZDF, dass der Auftritt keine konkreten Folgen für diesen "Herrn" haben wird, d.h. er erhalte sein sicher fürstliches Honorar, sei für ihn zusätzlich ein Skandal!

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(16.08.2019)
Beim PC-Seminar das Nützliche mit dem Schönen verbinden

Wieder einmal hieß es für einige Tage im 'dbb-forum siebengebirge' in Königswinter: Üben, üben, üben! Dozentin Pia Di Lauro hatte wieder einmal gerufen, für die Senioren ging es erneut um Tipps und Tricks am PC. Oder auch nur darum, um die Kenntnisse für die Arbeit mit dem PC zu erweitern.

Die Teilnehmer berichten selbst davon, dass die Veranstaltung rundum gelungen und harmonisch war. Di Lauro habe einmal mehr ihr Wissen hervorragend - manchmal auch mit viel Geduld - weitervermittelt. Man vergaß dabei dann auch nicht, dass es am Rande des Seminars ein Rahmenprogramm gab: "Sehr schön war auch das abendliche Beisammensein beim 'After PC'."

Nun auf ein Neues: Der BRH NRW lädt ein weiteres Mal ein, in einem PC Seminar das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Wie bereits zuletzt möchte der Seniorenverband BRH NRW allen Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund
findet nun in der Zeit vom 15 bis 17. Oktober 2019 wieder ein dreitägiges Seminar statt,
das teilnehmerorientiert auch die Kenntnisse über Dateimanagement unter Windows 10, Word, PowerPoint und Excel erweitern wird. (Anmeldung bei Frau Cole, Tel.: 05936-9177081, E-Mail: post@brh-nrw.de)

Der Seniorenverband BRH empfiehlt seinen Mitgliedern eine Teilnahme. Auch deshalb, weil die Unterbringung und Versorgung luxuriös "first class" erfolgt. Es wartet eine attraktive Tagungsstätte mit modernster technischer Ausstattung und einem hochwertigen Hotel- und Gastronomiebereich mit Wellness. Zudem erlauben das Siebengebirge mit seiner einzigartigen Umgebung in den Freizeiten zumindest belebende und auch erholsame Spaziergänge. Übrigens: Für das Frühjahr 2020 ist ein weiteres PC Seminar beim BRH in der Planung.

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(14.08.2019)
Senioren waren umweltfreundlich auf Melaten unterwegs

(Köln) "Wir erlebten eine zweistündige Friedhofsführung auf dem Melaten-Friedhof, wobei alle Prominenten Gräber der Kölner Bürger besucht und die Geschichten dazu erläutert wurden. Es war eine sehr aufschlussreiche Führung", meldet sich Fotograf Heinz Reul von einer BRH-Tagestour zurück und lieferte gleich dazu eine ganze Stange an Fotos.

Jetzt kann sich auch der Leser ein Bild des großen Zentralfriedhofs machen. Er steht natürlich unter Denkmalschutz und ist immer wieder ein anziehendes Ausflugsziel, vor allem wegen der vielen hier bestatteten Prominenten, der interessanten Grabmäler und des parkartigen Charakters der Anlage.

Wie die fast 50-köpfige Seniorengruppe den Tag erlebte, berichtete uns Teilnehmerin Birgit Lorbach: Höchst umweltfreundlich bewegten wir uns mit der Deutschen Bahn nach Köln. Tourleiterin Karin Olschewski hatte zu nächst Köln-Deutz als Ziel ausgesucht. Im Brauhaus war reserviert und von hier konnten wir dann nach entsprechendem Genuss der vorzüglichen Brauhausküche gestärkt mit der Bahn Nr. 1 bis zur Universitätsstraße fahren. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir den Nebeneingang an der Piusstraße des Melaten-Friedhofs. Hier erwarteten uns zwei Tourführer, Ina und Günter, die uns kurzerhand in zwei Gruppen aufteilten.


Dann ging es los: Schon seit 200 Jahren ist Melaten der Zentralfriedhof von Köln und verfügt über jetzt ca. 57 000 Grabstätten. Interessant: Davon können einige Stätten noch für die eine Patenschaft erworben werden. Bereits 1243 wurde an dieser Stelle der "Hof Melaten" als Heim für Kranke und Aussätzige erwähnt. Bei dem zweistündigen Besuch konnten wir unter altem Baumbestand viele alte Grabstätten und auch Familiengrüften sehen und auch an einigen prominenten Ruhestätten wie bei Guido Westerwelle, Willy Millowitsch, Dirk Bach, Franz Wallraff, Marcus Dumont, Gunter Philipp, Nicolaus Otto, Gisela Uhlen, Willy Birgel, Heinrich Richartz - einfach einmal so ausgewählt - und dann weiter bei OB Theo Burauen verweilen. Auch das "Wahrzeichen" des Melaten-Friedhofs, den Sensenmann (Anmerkung: Dem hatte man aber die Sense entwendet!) machten wir Halt. Fazit: Bei guten Wetterverhältnissen konnten die Teilnehmer des BRH einen gemütlichen, informativen und schönen Tag in Köln verbringen.

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(02.08.2019)
Wo zwei Kirchen -
die evangelische Kirche St.Albanus und Cyyriakus und die katholische Pfarrkirche St. Bernhard
- nebeneinander stehen

(Welver) Das sieht man sicher wohl selten, dass eine evangelische und eine katholische Kirche unmittelbar nebeneinander stehen, nur durch einen schmalen Fußweg getrennt. So zu sehen im ursprünglichen Dorfkern von Kirchwelver, wo sich die beiden Kirchen - die evangelische Kirche St. Albanus und Cyriakus und die katholische Pfarrkirche St. Bernhard - befinden.

Und genau dorthin zog es mit Johanna und Wolfgang Hoffmann diesmal die Senioren des BRH Bad Sassendorf. Die Besucher berichten: "Zu Kirchwelver gehörte natürlich eine Klosterkirche, dies war nach der Säkularisation die Gemeindekirche von dem Flecken Kirchwelver. Nach der Reformation wollten die Protestanten dann auch eine eigene Kirche haben, und die haben sie, warum auch immer, auf das Grundstück der Katholiken gesetzt."

Chor Pfarrkirche St. Bernhard in Kirchwelver

Die katholische Kirche ist pures Barock, prächtig ausgestattet, mit wertvoll geschnitzten Aufbauten und Figuren. Die Gästeführerin Margid Goerdt erklärte den Besuchern eine ganze Stunde lang jedes einzelne Detail, und das ohne unnötigen Zahlenballast, so dass alle gebannt lauschten, wie sie die Heiligen von ihren Podesten holte. Eine Teilnehmerin anerkennend: "Oft weiß man ja, wenn man durch die Tür geht, nicht mehr, was man drinnen gesehen hat." Und Organisator Hoffmann ergänzt: "Ich denke, dass unsere Teilnehmer eine Menge neues Wissen mitgenommen haben."

Die evangelische Kirche, gleich nebenan, war dagegen für die Senioren eine herbe Enttäuschung. Dunkel und schmucklos, gar nicht einladend, den Gottesdienst zu erleben. Dann ein Bilderwechsel: "Cafè Rosenkranz", auf dem gleichen Grundstück im ehemaligen Abteigebäude ist von zwei Frauen wunderschön hergerichtet worden. Nicht genug damit: Es gibt dort hausgemachte Torten, die in bemerkenswert großen Stücken gereicht werden. Aus einem Besucher sprudelte es heraus: "Einige unserer Witwen kochen sich kein Mittagessen mehr. Für eine Person lohnt das nicht. Für die muss dann die Torte den Hunger stillen! Da kann man mal sehen was für große Stücke in so zarte Persönchen hineingehen!"

Für den Veranstaltungstag gab es einmal mehr "Wetter wie aus dem Bilderbuch". Wolfgang Hoffmann: "Wir sagen dazu immer BRH-Wetter." Übrigens: Um auf der Tour nicht gleich ans Ziel zu kommen, machte der Busfahrer einen großen Umweg durch die schöne Gegend und setzte damit der Fahrt ein Sahnehäubchen auf. Immerhin wurde bereits um 1900 das Gebiet um Welver mit seinen alten Waldungen und mit den weiten Flur- und Auebereichen zu einem beliebten Naherholungs- und Ausflugsziel der Menschen des östlichen Ruhrgebiets.

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(26.07.2019)
Auch als Senior stets unterwegs zu neuen Taten

Ein Teufelskerl, im positiven Sinne. Ein Mann, der immer wieder durch neue Aktivitäten beeindruckt. Die Rede ist von unserem BRH-Mitglied Gerd Weinand.

Vor Wochen auf dem Jakobsweg im Norden Europas (Estland) als Pilger unterwegs, machte er gestern noch Schlagzeilen in den Medien, als er in seiner Heimatstadt ein sicheres und schützendes Quartier für Pilger einrichtete. In der Übernachtungsmög-lichkeit finden die Besucher alle Annehmlichkeiten, um am nächsten Tag mit neuer Kraft weiter zu marschieren. Der im Seniorenverband BRH als Tourleiter engagierte Weinand hat in der Vergangenheit selbst oft mehr als 50 Kilometer an einem Tag zu Fuß zurückgelegt.

im Allgäu

Und heute? Es erreichen uns Bilder mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen aus dem Süden Deutschlands. "Reiselustig wie seit Jahren bin ich mit dem Mottorad im Allgäu unterwegs", wird uns berichtet und es folgt dann Hinweis auf ein Traumwetter in den Bergen.

Genießen Sie in diesen Tagen auch Urlaubstage im In- oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen an http://www.brh-nrw.de/ Wir freuen uns und berichten gerne.

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(17.07.2019)
"Ene Besuch im Zoo, oh, oh, oh, oh, wat war dat schön!"

(Bad Sassendorf) "Was Willi Millowitsch gedichtet und ein halbes Dutzend Karnevalisten gesungen haben, wollten unsere Mitglieder doch endlich in die Tat umgesetzt wissen", begründen Johanna und Wolfgang Hoffmann das jüngste Ausflugsziel der BRH-Senioren. Allerdings - nicht der Kölner, sondern der Zoo von Hannover stand auf der Wunschliste!

Organisator Hofmann berichtet: "Nun belegt ja der Zoo ein riesiges Gelände, das man als älterer Mensch gar nicht komplett zu Fuß ablaufen kann. Also nahmen wir uns einen Scout. (Anmerkung zum Neudeutschen: Aufklärer, Pfadfinder, Kundschafter, Aufspürer). Und dieser kannte sich im ganzen Areal gut aus und hatte für uns einen Rundgang zusammenstellte, den wir noch einigermaßen bewältigen konnten!"

Es geht dann im Bericht noch weiter: Da standen und lagen sie herum, die Gazellen und Giraffen, die Löwen, und bei der Hitze an diesem Tag, erst recht die Eisbären. Gelangweilt auf die nächste Fütterung wartend glotzten sie zu uns herüber. Aber die "Freilaufanlage" hält Menschen und Tiere weit voneinander getrennt, damit, zumindest bei den größeren Raubtieren, nicht die Besucher mit "Lebendfutter" verwechselt würden. Also konnten wir uns nicht mit Leckerlies bei den Tieren beliebt machen.

Zu unserer Verwunderung strömten Unmengen von Besuchern durch die Sicherheitsschranken, obwohl der Eintrittspreis für die Tageskarte 24,80 Euro kostet. Ein Höhepunkt des Zoobesuchs war für die BRH'ler eine Bootsfahrt auf dem "Sambesi", einem künstlichen Flusslauf, der durch den Bereich Afrika führt. Die Boote werden langsam von einem am Boden verlegten Seil um das ganze Areal gezogen, mit ständigem Blick auf die Tiere. Zudem hatte man in einem der Restaurants Plätze für Kaffee und Kuchen reservieren lassen. Denn, alle waren nach dem langen Marsch durch die "verschiedenen Zoo-Landschaften" ausgedorrt und mussten reichlich Flüssigkeit nachfüllen.

Der Tag war für die Senioren schön, interessant und lehrreich. Dazu kam als Pluspunkt, das man wohl den durchgehend schönsten, wenn auch wohl heißesten Tag des Monats erwischt hatten. Dem Bericht fügten Johanna und Wolfgang Hoffmann noch eine nachdenkenswerte Aussage zu: Die Meinung, das in den Zoos Tiere herangezogen werden können, die man als Erwachsene dann auswildern kann, halten wir für sehr fraglich. Hier sind die Tiere unser Klima gewohnt und bekommen regelmäßig sorgfältig zusammengestelltes Futter vorgesetzt, was sie in der Savanne oder im Urwald erst kennenlernen müssten. Zudem ist unser Heu weicher als verdorrtes Steppengras!

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(07.07.2019)
BRH Senioren einstimmig: "Würzburg war eine Wucht!"

(Würzburg) Von einer wieder einmal exzellent organisierten Mehrtagsfahrt nach Würzburg kamen unsere BRH Senioren mit vielen erinnerungswerten Eindrücken zurück an die Erft, ließen es sich zuvor bei ihrer Dardenne-Busreise - am Ruder stand Falk Henkel - richtig gut gehen und fanden einen einstimmigen Tenor: Würzburg ist empfehlenswert und die Wiederholung eines Besuchs ist nicht ausgeschlossen.

"Würzburg ist zwar eine Stadt im Bundesland Bayern", notierten die Besucher aus NRW, mussten aber dennoch anerkennen: Das Herz einer Weinregion, bei dem Besucher auf Schritt und Tritt Sehenswürdigkeiten als Zeugen einer wechselvollen Geschichte der Stadt begegnen. Und in der viele, offensichtlich stets freundlich gesinnte Menschen leben, überwiegend leutselig friedvoll ausgestattet mit einer spürbaren entspannten Stimmung. Vielleicht trug dann auch das supergute Wetter seinen Beitrag dazu.

So war dann das von Tourleiter Volker Lohmeyer geschnürte "Würzburg-Sommer-Paket" - ausgehend vom bekannten "Maritim" am Main - voller Erlebnisse: Die Festung Marienberg, die Residenz sowie das Schloss Veitshöchheim. Dazu eine Weinkellerführung im Weingut Juliusspital. Und das Versprechen in der Reiseankündigung wurde eingelöst: "Ganz viel Tilmann Riemenschneider und Balthasar Neumann!"

Selten zuvor gab es nach einer Mehrtagestour solch eine Vielzahl von Rückmeldungen von Teilnehmern: Ute und Werner Johnen berichten von einer sehr schönen, informativen aber auch harmonischen Reise. "Wir haben uns sehr wohlgefühlt!" Ebenso Hanne und Günter Nahrath: "Wir waren begeistert. Die Reiseleitung war hervorragend, sowohl die exakte und penible Vorbereitung als auch die perfekte Durchführung." Die Hitze sei durch die "BRH-Wasserspende" gut auszuhalten gewesen. Maria Hoffmann ergänzte dazu: "Ich habe schöne, harmonische und erlebnisreiche Tage erlebt!"

Maria und Hans-Josef Schaffrath schwärmten gar: "Die Tour mit dem BRH nach Würzburg war wieder super, super schön. Der Tourleiter war bestens vorbereitet und hat alles sehr gut organisiert." Inge Franzen meinte dazu: "Die Fahrt nach Würzburg war sehr informativ, unterhaltsam und von Volker Lohmeyer hervorragend organisiert! Ich freue mich jetzt schon auf die Winterfahrt mit netten Leuten!" Schließlich kommt auch Alex Halm - der uns mit Bernd Koherr sowie Volker Lohmeyer die Fotos mitbrachte - zu Wort: "Tolle 3 Tage Würzburg. Ein Highlight nach dem andern: Festung Marienberg, Juliusspital (Weinkellerführung mit Verkostung), Stadtführung Schwerpunkt Altstadt und Residenz. Schloss Veitshöchheim, original erhalten. Stadt- und Schlossführer: sympathisch und kenntnisreich. Sonne reichlich. Temperaturen über 30 Grad. Exzellente Programmplanung und Reiseführung: Volker Lohmeyer. Dickes Kompliment und Applaus für ihn. Programm: abwechslungsreich, interessant und spannend. Gute Mischung und Zusammenstellung. Freundliche und klare Ansagen. Rundum zufriedene und begeisterte Teilnehmer. Mehr geht nicht. Fortsetzung erwünscht und versprochen."

(www.brh-euskirchen.de)
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(02.07.2019)
Sassendorfer klopften bei einem Eisheiligen an

(Bad Sassendorf) Die Gärtner und Bauern verfluchen die Tage, weil Mitte Mai noch mit Kälteeinbrüchen zu rechnen ist, zum Schaden der jungen Pflanzen. Die Rede ist eigentlich von einer Bauernregel, gemeint sind die "Eisheiligen", mehrere Gedenktage von Heiligen im Wonnemonat Mai. Die Katholiken aber haben diesen Heiligen sogar einige Kirchen gewidmet, schließlich sind es ja Heilige. Eine dieser Kirchen, St. Pankratius, steht in Körbecke, gar nicht so weit von Bad Sassendorf entfernt, direkt am Möhnesee.

Das war dann auch das Ziel der BRH-Senioren, dieses Mal nur eine kleine Teilnehmerschar. Organisator Wolfgang Hoffmann. "Lag es daran, dass viele von unseren Katholiken die sonntägliche Messe lieber in dieser wertvollen alten Barockkirche erleben wollten und nicht glaubten, noch etwas Neues zu erfahren oder aber an der zurzeit herrschenden Hitze? Wobei man sagen muss, dass Kirchen im Sommer wie im Winter immer recht kühl sind."

Die BRH Senioren erfuhren Einiges zur Geschichte: Pankratius wurde im Jahre 289 in Phrygien (Türkei) als Sohn eines reichen Römers geboren, stand vor einem ereignisreichen Leben, bevor er letztlich vor dem Stadttor der Via Aurelia enthauptet wurde. Der Gästeführer Karl Heinz Does, ein erstklassiger Kenner der Kirchengeschichte und dieser Kirche, machte die Besucher auf viele Besonderheiten aufmerksam und konnte unbekannte Details gut verständlich erklären.

Nach der Besichtigung und der Erklärungstour ging es dann noch zum Heinrich-Lübke-Haus, wo ein tolles Tortenbuffet auf alle wartete. Fazit: "Alle mit Allem zufrieden!", so auch die Veranstalter Johanna und Wolfgang Hoffmann.

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(22.06.2019)
BRH KV Düsseldorf, Mettmann, Neuss mit neuem Vorstand

(Düsseldorf) Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11. Juni 2019 ist ein neuer Vorstand für unseren Kreisverband gewählt worden: Frau Anja Wurzel (Vorsitzende), Herr Oswald Lasarzik (stellvertr. Vorsitzender) und Herr Heiner Ackermann. Der neue Vorstand unseres Kreisverbandes ist bemüht, ebenso gut und vertrauensvoll mit allen Mitgliedern, Freunden und Gästen zusammenzuarbeiten wie der bisherige.

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(20.06.2019)
BRH Senioren aus Köln zweimal unterwegs

(Köln) Gleich zweimal warten die Senioren des BRH Köln unterwegs. Einmal war man zu Gast im Medienhaus DuMont Rheinland in Köln, dem Verlagshaus der beiden großen Kölner Tageszeitungen Rundschau und Stadt-Anzeiger in der Amsterdamer Straße. Eine sehr kompetente und gut gelaunte Journalistin erklärte den Gästen die Entstehung der Zeitungsgruppe von Beginn der Übernahme im 18. Jahrhundert bis heute. Wer wusste schon, das der zweite Besitzer der Zeitung - die damals noch 'Kölnische Zeitung' hieß - eine Auflagensteigerung erreichte, in dem er Brieftauben einsetzte, die neuesten Börsenkurse aus Paris einfliegen ließ und so seinen Konkurrenten um Einiges voraus war. Es wurde berichtet: "So konnte er die Auflagen von 1.500 täglich auf 15.000 Exemplare steigern."

Bei der anschließenden Führung durch die Druckerei konnten sich die Senioren einen Eindruck über die hoch professionellen Maschinen verschaffen. Dies wurde dann immer wieder von den lustigen aber auch hoch interessanten Anmerkungen durch die Journalistin unterstrichen. Des Weiteren konnte man den Ort besichtigen, wo am nächsten Tag die Journalistenpreise vergeben wurden. Organisator Günter Pickatz berichtet vielsagend: "Im Anschluss haben wir den hoch interessanten Nachmittag in einem gemütlichen Lokal in Niehl ausklingen lassen."

Zum anderen machte man sich nach Monschau auf Tour. Bis auf den letzten Platz vollbesetzt startete der Bus von Rheinland-Touristik mit dem inzwischen schon als Stammfahrer beliebten und sicheren Fahrer Thorsten aus Köln in Richtung Westen. In Monschau begann man mit einem geführten Stadtrundgang, wo die Sehenswürdigkeiten nähergebracht wurden. Anschließend gewährte man der Gruppe älterer Menschen die verdiente Mittagspause, bevor man ins Hohe Venn, das schon in der deutschsprachigen Region von Belgien liegt, weiterfuhr. Holzstege führen durch das Moor; sie zu verlassen bedeutet Lebensgefahr! Die Fahrt ging dann noch weiter bis nach Eupen. Ein Teilnehmer berichtet für uns: "Es war ein interessanter Busausflug, bei dem auch das Wetter mitspielte!" Schöne Fotos als Erinnerung brachten von diesem Trip Reinhard Willenberg und Professor Gerhard Wollank mit.

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(15.06.2019)
30 Stangen Spargel pro Person machten schon was her

(Straelen) "Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag mit dem BRH", zitieren wir Heinz Reul nach der Rückkehr vom Spargelhof Pasch in Straelen am Niederrhein, wohin Tourleiter Klaus Reimer einen vollbesetzten Bus mit der souveränen Busfahrerin "Maria" (Maria Linden) dirigiert hatte. Und Teilnehmer Peter Goldschmidt weiß zu ergänzen: "Das frisch zubereitete Spargelessen war wieder super (sattmachend). 30 Stangen Spargel pro Person machen schon was her. Auf Wunsch wurde der Überschuss gerne zum Mitnehmen eingepackt, von der zusätzlichen Mitnahmeportion ganz abgesehen."

Zuvor war man zunächst noch in Venlo. Das Wetter passte, nur die eingeräumte Aufenthaltszeit war für einige Senioren mit anderthalb Stunden zu knapp bemessen, um Einkäufe zu tätigen und gemütlich einen Kaffee trinken zu können. "Eine Stunde mehr wäre angemessen, eine halbe Stunde früher in Euskirchen abfahren und eine halbe Stunde später beim Paschhof eintreffen", wurde uns für eine Wiederholung angeraten. Und nach dem Spargel&Co ging's dann auch noch zu einer weiteren "Freizeit" nach Köln. Hier konnte jeder nach seiner Lust und Laune die Zeit verbringen, im Dom, beim Eis oder Bier und einem Bummel durch den großstädtischen Trubel, bevor die Rückfahrt (immer noch satt) angetreten wurde. "Und das Wetter passte immer noch", meint Peter Goldschmidt, der uns - unterstützt mit Aufnahmen von Heinz Reul und Klaus Reimer - die Fotos zur Erinnerung mitbrachte.

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(11.06.2019)
Versammlung des Seniorenverbandes BRH - KV Mönchengladbach am 04. Juli 2019

Die nächste Mitgliederversammlung des Seniorenverbandes BRH - KV Mönchengladbach findet am
Donnerstag, den 04. Juli 2019 um 15:00 Uhr im
Vereinsheim TV 1848, Böckelstr. 63, 41063 Mönchengladbach
statt. Alle Mitglieder, Gäste und Freunde des Seniorenverbandes BRH sind herzlich eingeladen.

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(08.06.2019)
Ausschreibung PC-Seminar im Oktober -
Aufbaukurs Computerpraxis für Senioren mit den Schwerpunkten
"Windows10 - Dateimanager - Word - PowerPoint - Excel"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wie in den letzten Jahren möchten wir allen Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglich-keit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund bieten wir in der Zeit vom 15. bis 17. Oktober 2019 ein dreitägiges Seminar an, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse über Dateimanagement unter Windows 10, Word, PowerPoint und Excel erweitern wird.

Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder 135 Euro, sonst 190 Euro. Hierin enthalten sind die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars. Die anfallenden Reisekosten werden von der dbb akademie erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €). Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der dbb-Akademie in Königswinter-Thomasberg durchgeführt.

Für dieses Seminar interessierte Mitglieder und Freunde des BRH NRW, bitten wir, sich mit dem unten verlinkten Anmelde-Formular und Überweisung der Tagungsgebühr bis zum 20. August 2019 anzumelden . Die Meldungen werden nach dem Eingang der Überweisung gelistet, um eine Reservierung nach der Reihenfolge der Meldungen bestätigen zu können. Bis zum 15.09.2019 entstehen bei einer evtl. Stornierung keine Kosten, später kann die Tagungsgebühr nicht erstattet werden.

Einzelheiten zur Anmeldung und zum Programm entnehmen Sie bitte der Anlage. -
Anmeldeformular PDF-Symbol 83 KB
Seminarablauf PDF-Symbol130 KB

Mit freundlichen Grüßen
gez. Martin Enderle

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(23.05.2019)
Bericht über Reise in den Kaukasus

(Bielefeld) Auf der monatlichen Veranstaltung des Seniorenverband BRH Bielefeld, zu der BRH-Kreisvorsitzender Hajo Wörmann ins Begegnungszentrum der Diakonie eingeladen hatte, war Carsten Schröder zu Gast und berichtete über seine aktuelle Reise in den Kaukasus und den Besuch der kleinen südlich vor ihm liegenden Staaten Aserbaidschan, Georgien und Armenien.

Es erwies sich einmal mehr: Carsten Schröder, früherer Vermessungsingenieur im Amt für Agrarordnung der Stadt Bielefeld, ist ein weitgereister Mann. Es war eine kleine - aber sehr interessierte Gruppe. Den meisten war dieser Teil Europas kaum bekannt. Einige erinnerten sich, dass ihre Väter im Krieg im Kaukasus waren, anderer kannten ihn durch Karl May. Alle aber waren dankbar, durch den Vortrag etwas über diesen abgelegenen Teil unseres Europas erfahren zu haben.

Aber, lassen wir eine Teilnehmerin einmal berichten: So liegt der mächtige Kaukasus mit dem ELBRUS als höchsten Berg Europas (5642m) in einer Länge von mehr als 1100 km zwischen dem Schwarzen- und Kaspischen Meer an der südöstlichsten Ecke Europas. Bis zu seinem Zusammenbruch gehörten die drei Staaten zur Sowjetrepublik. Heute ist der Kaukasus die Südgrenze Russlands.

Aserbaidschan mit seiner Hauptstadt BAKU ist durch das vor ihm im Kaspischen Meer reichlich vorkommende Erdöl sehr wohlhabend und versucht durch spektakuläre Veranstaltungen in der Welt bekannter zu werden. Um das abtrünnige Bergkarabach liegen das christliche Armenien und das islamische Aserbaidschan - seit 1990 im Krieg. Armenien wurde nach dem Völkermord 1915 auf die vergleichbare Größe von Brandenburg geschrumpft. Die Hauptstadt JEREWAN ist um 1000 v. Chr. gegründet. Armeniens heiliger Berg, der ARARAT (mit 5137 m höchster Vulkan der Erde) und angeblicher Landeplatz der Arche Noah, wurde der Türkei zugeteilt. In Armenien leben z. Zt. 3 Millionen in der Diaspora, jedoch ca. 7 Millionen Armenier, durch die das Land nach Erhalt der Unabhängigkeit 1991 wirtschaftlich jetzt überhaupt nur noch lebensfähig ist.

Georgien mit seiner Hauptstadt TIFLIS sieht sich als "Balkon Europas". Es ist immer wieder mit Russland um das abtrünnige Südossetien im militärischen Konflikt. Georgien strebt die Mitgliedschaft in der Nato an.

Übrigens: Wenige Tage nach dem BRH-Treffen brach Carsten Schröder nach Jordanien auf. Vielleicht bringt er auch von dort interessante Reiseerlebnisse für eine weitere BRH-Runde mit.

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(31.05.2019)
Rudi Wunderlich und Rolf Löhr führen den Aachener BRH

(Aachen) Im "Alt Linzenshäuschen" traf sich der Seniorenverband BRH, Kreisverband Aachen , zur ordentlichen Jahreshauptversammlung und hatte neben Rück- und Ausblick auch Neuwahlen auf der Tagesordnung stehen. Das Ergebnis vorweg: Kreisvorsitzender bleibt weiterhin Rudi Wunderlich, der zusätzlich die Arbeit des Schriftführers übernahm. Sein Stellvertreter wurde Rolf Löhr, der sich nach der Wahl mit Zustimmung der Versammlung auch für die Aufgaben des Schatzmeisters zuständig erklärte. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Michael Pauly und Cornelius Winkelmann. Ausgeschieden ist mit Dank für ihr Mitwirken Kathi Prinz.

Verabschiedet wurde als Schatzmeister mit Cornelius Winkelmann ein Mann des DBB, der in unterschiedlichen Ämtern - zum Beispiel auch in der Steuer-Gewerkschaft (DStG) - um die vierzig Jahre ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Viele Jahre war er auch für die Beschäftigten im Personalrat des Finanzamtes Aachen Stadt engagiert. Der BRH zeichnete den Senior in Anerkennung seiner Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel aus, die Vorsitzender Wunderlich im Auftrag des BRH Landesverbands überreichte.
Zum nächsten Treffen des Seniorenverbandes BRH Aachen wurde schließlich für den Mittwoch, 5. Juni, 15 Uhr, in "Alt Linzenshäuschen" eingeladen.

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(23.05.2019)
"Zweimal Maastricht und zurück!"

(Maastricht/Eifel) "Zweimal Maastricht und zurück!" hatte Tourleiter Volker Lohmeyer gebucht und war dem regen Teilnehmerinteresse gefolgt und hatte gleich an zwei folgenden Tagen erneut eine der ältesten Städte der Niederlande besucht. Und das wirklich gleich zweimal, wobei der erste Besuchstag mit fünfzig Teilnehmern von einem Märchenbuchwetter begleitet war. Und wieder wurde Maastricht im besucherfreundlichen Tempo und auf bequemen Weg erobert, wurden mit einem alten amerikanischen "School Bus" (Foto) die historischen und modernen Stadtteile entdeckt.

Diese Besichtigungsart erwies sich wirklich als eine einzigartig gelungene Weise, um die Universitätsstadt im äußersten Süden der Niederlande besser zu lernen. Zudem seniorengerecht, denn die Teilnehmer lauschten während der Fahrt aufmerksam den interessanten Fakten der Stadt, die für einen historischen Stadtkern an der Maas, für beeindruckende Kirchen und natürlich auch für die internationalen Einwohner bekannt ist. Sie genossen - wenn auch nur für Augenblicke - eine der schönsten und romantischsten Städte und deren burgundisches Lebensgefühl.

Bleibt festzuhalten, dass die heutzutage auch wichtigen Teile der Hin- und Rückfahrt Busfahrer Frank Lucke zur Zufriedenheit aller absolvierte. Nach den beiden weiteren überaus erfolgreichen Touren in 2019 weicht Tourleiter Volker Lohmeyer der Frage "Noch einmal mit dem BRH nach Maastricht?" aus…….. "Da könnte ich mich noch einmal von Mitreisewilligen überzeugen lassen……." Mit folgendem Zusatz: "Wenn die Nachfrage so groß nach einer Fortsetzung auch im kommenden Jahr sein sollte, dann Maastricht, aber mit anderem Programm plus wieder viel Freizeit!" Schließlich hätten ja auch andere holländische Städte schönen Käse.

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(23.05.2019)
BRH-Senioren hoch oben in der Uedemer Mühle

(Kreis Kleve) Die Mitglieder des Seniorenverband BRH, Kreisverband Kleve, waren mit Vorsitzende Gabi Paersch zu einer Erlebnistour nach Uedem eingeladen, wo etwas außerhalb in der Mühlenstraße 101 die "Hohe Mühle" steht. Diese aus dem 14. Jahrhundert stammende nicht zu übersehende Windmühle aus Stein zählt zu den ältesten am Niederrhein. Sie beherbergt ein kleines, aber feines Schustermuseum, das die Geschichte des in Uedem einst ansässigen Handwerks "Schuster und Holzschuh" anschaulich präsentiert.

Das Baudenkmal "Hohe Mühle" dient zudem heute nach umfangreicher Sanierung und Restaurierung als Begegnungsstätte in einem gemütlichen Kaffeestübchen. Unter der fachkundigen Führung von "Niederrhein Guide" Wilhelm Miesen - den BRH-Senioren auch bekannt als "Fischer Piet" aus Grieth - wurde den Besuchern die Entwicklung dieses alten Handwerks erzählt. Zudem konnte man vom Aussichtsturm oben einen herrlichen Ausblick auf die niederrheinische Landschaft, besonders auf das reizvolle Waldgebiet "Uedemer Hochwald" genießen. Im Anschluss hieran saß man noch längere Zeit in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen in der Mühle - die kürzlich ihr 700-jähriges Bestehen feierte - zusammen.

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(18.05.2019)
Ältere Naschkätzchen träumten von einer Welt aus Schokolade

(Bad Sassendorf) Die Naschkätzchen von Sassendorf träumten für einige Stunden von einer Welt aus Schokolade und dazu öffnete "Peters SchockWelt" in Lippstadt seine Pforten für Hoffmanns & Co. Mit vierzig Teilnehmern war der Seniorenverband BRH diesmal unterwegs um einmal auf rund 200 qm zu erforschen, was auch das etwas ältere Herz hier und da begehrt.

Ein Teilnehmer berichtet uns: "Peters hat neben seiner Manufaktur ein vierstöckiges Haus gebaut, in dem von Stockwerk zu Stockwerk die verschiedenen Schritte bis zum süßen Fertigprodukt - von über hundert Pralinensorten über eine Reihe ausgewählter Schokoladen und Schokoladenartikeln sowie feinsten Teegebäcken und frischen Kuchen - gezeigt werden. Ein wenig anstrengend für uns alte Leute schon. Deswegen hatten die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann gleich im Vorfeld geraten, wenn vorhanden, einen Rollator auf diese Tour mitzunehmen, damit man sich bei Bedarf auch einmal setzen kann. Der Hinweis wurde mit Freude befolgt: Elf Personen hatten den Rollator mitgebracht. Das Haus hat zudem einen Fahrstuhl. Also kein Problem, die vier Stockwerke zu erklimmen."

So gab es denn in jeder Etage entsprechende Proben von den Süßigkeiten, die hier hergestellt werden. Zudem ist im Erdgeschoß eine große Cafeteria, in der für die BRH'ler schon Kaffee und Kuchen eingedeckt waren. Dort wurde sich dann angeregt ausgetauscht. Das ganze Haus ist als "Erlebniswelt" konzipiert. "Peters" hat die Cafeteria das ganze Jahr jeden Tag offen. So kann man - raten Johanna und Wolfgang Hoffmann - von Bad Sassendorf mal eben zum Kaffeetrinken oder, um schnell noch im Werksverkauf ein Geschenk zu kaufen, hinfahren (ca. 25 km). Übrigens: Bislang kannte kaum einer von den BRH-Mitgliedern die "Firma Peters", obwohl sie schon 75 Jahre in Lippstadt besteht. Wolfgang Hoffmann: "Da kann man mal wieder sehen, dass es immer noch Neues in der Nähe zu entdecken gibt. Man muss nur Augen und Ohren offen halten!"

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(18.05.2019)
Keine Elektro-Tretrollern in Fußgängerbereichen

(BRH-Euskirchen) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat überraschend schnell bei seinen bisherigen Planungen einen Rückzieher vollzogen, wenn es um die Nutzung der neuen E-Tretroller auf Gehwegen geht. Der Minister war nunmehr bereit, in der Mitte Mai im Bundesrat vorliegenden Verordnung den Vermerk "Das Fahren auf Gehwegen mit Schrittgeschwindigkeit" herauszustreichen. Dementsprechend wird nun das Fahren von Elektro-Tretrollern in Fußgängerbereichen nicht erlaubt.

Der Seniorenverband BRH hatte bereits Ende März gegenüber den Euskirchener Bundestagsabgeordneten Markus Herbrand (FDP) und Detlef Seif (CDU) Einspruch erhoben und darum gebeten, sich in die Beratungen einzubringen und nach vernünftigen Regelungen für ein gutes Miteinander zu suchen. Dazu brachte der BRH in Erinnerung, dass man in der Vergangenheit - gerade in Fußgängerbereichen wie zum Beispiel die bekannte Euskirchener Einkaufsstraße Neustraße - schon große Probleme mit fahrenden Radfahrern hatte und sich immer wieder für ein Verbot einsetzen musste. Der BRH begrüßt grundsätzlich die neue Mobilitäten, will sich aber gleichzeitig für einen gewissen Schutzraum gerade für die älteren Menschen auf Gehwegen und in Einkaufsstraßen einsetzen.

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(04.05.2019)
Zunächst im Kloster, dann an der Lippe

(Bad Sassendorf) Die ohnehin reiselustigen Senioren vom BRH Bad Sassendorf stehen mit Johanna und Wolfgang Hoffmann ständig im heimischen Focus. Zunächst besuchte man wieder einmal das Koptische Kloster in Brenkhausen. Es war "BRH-Wetter", die Sonne schien aus blauem Himmel. Der Bischof empfing persönlich die Gruppe an der Pforte und stellte vor: Das Kloster und die Kopten im Allgemeinen.

Ein süddeutscher Holzbildhauer hat dem Kloster 50 lebensgroße Statuen gestiftet, die in den in Klöstern üblichen breiten Gängen einen würdigen Platz gefunden haben. Der Künstler war selbst anwesend und erklärte zum besseren Verständnis. Eine riesige Bibelsammlung aus verschiedenen Epochen sowie eine riesige Sammlung von Kirchenmodellen aus aller Welt waren weitere Stationen der Erkundungen. Zum Abschluss zelebrierte der Bischof noch eine Andacht, mit dem Segen für eine gute Heimfahrt.

 Naturfilmer Ulf Marquart

Dann hatte der BRH vor Ort wieder einmal ein volles Haus. Zu Gast war mit Ulf Marquart ein Naturfilmer, der einen Film über die Lippe, von der Quelle bis zur Mündung zeigte. Der Streifen war im Auftrag des WDR gedreht worden und wurde vor Ostern auch im Fernsehen gezeigt. Die Sassendorfer staunten: Fantastische Aufnahmen, über und unter Wasser. Wirklich sehenswert.

Dann gab es noch einen interessanten Blick ins Private: Der 175. Geburtstag der Hoffmanns, wie eine Altersangabe im Alten Testament. Es sind die Geburtstage von Johanna (88) und Wolfgang (87) Hoffmann, die auf einen Tag fallen. Viele gute Freunde feierten mit im "Cafe Sprenger". Die Jubilare versprachen zuversichtlich: "Beim 90. Geburtstag und gleichzeitig der Eisernen Hochzeit werden wir sicher eine noch größere Gästeschar haben!"

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(29.04.2019)
Arbeitnehmerempfang 2019 in Hagen

Der diesjährige Arbeitnehmerempfang der Landesregierung fand am 29. April inder Hagener Stadthalle statt. Für den BRH NRW waren das Ehepaar Kalmus und der Landesvorsitzende Martin Enderle (a.d. Foto rechts) dabei. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Arbeitsminister Laumann, der sich für eine Erweiterung der Betriebsrenten aussprach. Er teilte dazu interessante Zahlen mit: Von den Arbeitnehmern mit einem Einkommen von 5.000 EUR monatlich haben 80 % die Zusicherung auf eine Betriebsrente, bei den Arbeitnehmern mit einem Einkommen von 2.000 EUR dagegen nur 15 %. Die DGB-Landesvorsitzende Anja Weber forderte mehr Tarifbindung bei öffentlichen Ausschreibungen. Hier würde das heute schon geltende Recht viel zu wenig kontrolliert. Und Ministerpräsident Armin Laschet hob die guten Tarifabschlüsse hervor, zuletzt im öffentlichen Dienst mit 8 % bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Laschet machte auch deutlich, dass nun Strukturgespräche zur Besoldung und Vergütung anstünden. Aus Sicht des BRH NRW gehören dazu z.B. Fragen wie die Abschaffung der Kostendämpfungspauschale in der Beihilfe oder die Mütterrente. (M. Enderle)

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(27.04.2019)
Jürgen Jentsch: Landesseniorenvertretung mit neuer Vorstandsspitze

(Recklinghausen) "Nun ist meine Zeit vorbei", äußerte sich die Landesvorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW (LSV), Gaby Schnell, auf der Mitgliederversammlung in Recklinhausen vor etwa hundert Seniorenvertretungen des Landes und trat zu den folgenden Neuwahlen nicht mehr an. Die Versammlung erhob sich, zollte der Ehrenamtlichen minutenlang mit dem Beifall einen verdienten Dank und ernannte sie schließlich zum Ehrenmitglied. Gaby Schnell aus Altenberge hatte über 14 Jahre der LSV gedient, davon zehn Jahre als Landesvorsitzende. Mit dem Seniorenverband BRH ist sie in dieser Zeit des Wirkens verbunden, was auch auf dem 60-jährigen Bestehen des BRH in Bochum durch die Übernahme der Festansprache zum Ausdruck kam.

In Bürgerhaus in Recklinghausen trafen sich die Vertreter aus deutlich über hundert gewählten Seniorenvertretungen in NRW als eine wichtige Stimme der Älteren. Das bestätigte auch Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, in seinem Grußwort. Er war sich da einig mit dem Bürgermeister der Stadt, Christoph Tesche: "Die Landesseniorenvertretung erreicht es immer mehr, sich das Wort zu verschaffen und dann auch Gehör zu finden!" Wer könne denn authentischer Sorgen der älteren Menschen vortragen, als die Senioren in den Vertretungen selber.

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung war wieder einmal umfangreich, denn neben Neuwahlen des Vorstands galt es über etliche Anträge zur ganzen Bandbreite der Themen, um die sich Seniorenvertretungen kümmern, zu beraten und zu entscheiden. Darunter waren auch Verbesserungen, die der BRH mit auf den Weg gebracht hatte: Verbesserung der Mütterrente, Änderung der Gemeindeordnmung zur Anerkennung von Seniorenvertretungen als Mussvorschrift, verbesserte Vorhaltung bei den Kurzeitpflegeplätzen, Stärkung der Grundversorgung des ländlichen Raums mit Einkaufsmöglichkeiten sowie Streichung von Anliegerbeiträgen bei Straßenausbaumaßnahmen. Ein altes Anliegen des BRH, die hausärztliche Versorgung und die Landarztpraxis nahm Minister Laumann in seiner Rede ins Visier. Ältere Menschen möchten bei einer angemessenen finanziellen Ausstattung auch eine gesundheitliche Vitalität erleben. Daher sorge er sich um die hausärztliche Versorgung. Sein Fazit: "Hausarzt ist wichtig für die medizinischen Versorgung der älteren Menschen!" Laumann wehrte sich auch gegen jegliche Diskriminierung. "Diskriminierungen wie auch Altersbegrenzungen haben in unserer Zeit nicht zu suchen, passen einfach nicht zu uns!"

Der Seniorenverband BRH wurde in Recklinghausen durch Hans Burggraf (Euskirchen) - Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der ehrenamtlichen politischen Seniorenorganisationen (LAGSO) - vertreten. Noch ein Blick zu den Neuwahlen, die ein Team mit neuen Köpfen brachten. Neuer Landesvorsitzender wurde Jürgen Jentsch (Gütersloh), seit April 2010 schon stellvertretender Vorsitzender der Landesseniorenvertretung. Jentsch war von Mai 1985 bis Mai 2005 direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Landtag in NRW.

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(25.04.2019)
Ein sonniger BRH-Gruß aus Estland…

(NRW) Viele Rentner und Pensionäre suchen hin und wieder oder gar auf Dauer Reiseglück im Ausland. Wenn man den Reisebüros glauben darf: Tendenz steigend. So genießen die Älteren den wohlverdienten Ruhestand oft im Warmen, lernen hier eine Menge Neues kennen und freuen sich auch noch darüber, dass das Leben dort oft auch noch erschwinglicher ist.

Wir freuen uns immer über Grüße, oft mit einem Foto geschmückt. So lässt uns diesmal BRH-Mitglied Gerd Weinand teilnehmen. Er ist auf dem Jakobsweg in Norden Europas und die Grüße erreichten uns aus Estland, einer abwechslungsreichen Landschaft mit über 1.500 Inseln. Es ist aber nichts mit Inselhüpfen, berichtet der Pilger, Es zieht ihn aus Glaubensgründen in die Fremde und zu einem Pilgerort namens Riga (Letland). Zu Fuß, aber auch schon mal unter Verwendung eines Transportmittels. So hat er sich in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, ein City-Bike für acht Tage geliehen. "Damit fahre ich durch die Nationalparks von Tallinn nach Pärnu (ca. 200 km), gebe dann das Rad ab und gehe dann hauptsächlich an der Ostsee entlang bis Riga, der Hauptstadt von Lettland."

Genießen Sie auch Urlaubstage im In- oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen an das BRH-Landesbüro , oder telefonisch vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter. Wir freuen uns und berichten gerne.

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(14.04.2019)
Seniorenverband BRH entfaltete eine besondere Wirkung für sichere Mobilität im Alter

(NRW) Eine weitgehend selbstbestimmte sichere Mobilität im Alter ist ein Anliegen des Seniorenverband BRH , dem es bei dieser Initiative auch darum geht, die Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer insbesondere zu Fuß, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder auch im privateigenen Auto, möglichst lange zu erhalten.

Weil gerade ältere Menschen - oft dunkel gekleidet - im Straßenverkehr eine besondere Aufmerksamkeit benötigen, hat sich der Seniorenverband BRH Unterstützung beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) geholt. Dieser hatte schon in den Großstädten wie Berlin, Leipzig und auch Dortmund im Rahmen einer Aktionswoche "Sicher mobil im Alter" die Sicherheit von älteren Fußgängern in den Mittelpunkt gerückt und unter anderem auffallende Regenschirme verteilt. Um diese Initiative zu unterstützen, wurden nun die älteren Menschen vornehmlich auf den BRH Touren "Urlaub ohne Koffer" darauf angesprochen und ebenfalls eine Kampagne zu Mobilität im Alter gestartet. Zur Unterstützung wurden dazu handliche Automatik-Regenschirme mit retroreflektierenden Elementen für ältere Menschen bereitgestellt.

 BRH-Seniorinnen werben mit deutlich sichtbaren Regenschirmen für sichere Mobilität im Alter

So konnte nun auch auf einer Tour zum Kloster Kamp (Lintfort) diese Aktion unterstützt werden. Und sogar mit einer Begeisterung, wie von einem Teilnehmer festgehalten wurde: "Die Damen hatten viel Spaß mit den geschenkten Schirmen!"

Der Seniorenverband BRH hatte zuvor schon in Zusammenarbeit mit dem Landesseniorenvertretung NRW (LSV NRW) "Bewegung" zu einem Schwerpunktthema gewählt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hatte dazu ein Präventionsprogramm entwickelt: "Alter - jetzt überall in Bewegung". Damit macht der BRH auf die Notwendigkeit aufmerksam, dass gerade ältere Menschen in fast jeder Hinsicht beweglich sein sollten. Der BRH bietet das Programm - auf die spezifischen Bedürfnisse Älterer abgestimmt und in einer Bewegungspackung dargestellt - wird den älteren Menschen angeboten.

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(05.04.2019)
Grüße aus Ägypten bei aktiver Verbandsarbeit

(Ägypten/NRW) Wir freuen uns immer wieder darüber, ein kleines Bildchen und liebe Urlaubsgrüße unserer BRH-Senioren aus aller Welt im Briefkasten zu finden. Dafür muss es schon längst nicht mehr die Super-Aufnahme sein. Es genügt uns, wenn wir an kilometerlangen weißen Sandstränden und frischen Meeresbrisen teilhaben können und Salz auf der Haut spüren.

So wie diesmal Grüße aus Ägypten von BRH-Mitglied Klaus Reimer kamen und dazu ein Bericht vom "4. BRH-Jahrestreffen in Hurghada", u.a. mit den Lommersumer Sonja und Armin Offerzier, natürlich auch BRH Mitglied. "Nix mit Langeweile pur", berichten die Reimers. Jeden Tag Animation und abends Livemusik bis 23 Uhr. Zwar keine Pyramiden, dafür aber - wer will - kann zum Kamele-Reiten antreten. Das Hotel ist super eingerichtet, alles behindertengerecht. Senioren sind in der Überzahl, zu 80% Stammkunden. Ein Gefühl der Unsicherheit kann man vergessen. Die BRH-Versammlung in Hurghada: "Es ist sicherer wie bei uns, haben die letzten Jahre zu diesem Thema nichts gehört!" Und wie kommt man nach Ägypten? Ganz einfach: Von allen deutschen Flughäfen!

Wer jetzt Geschmack an Urlaubsgrüße bekommen hat: Haben auch Sie solch ein Urlaubserlebnis? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro, vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter.

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(02.04.2019)
Seniorenverband sucht in Düsseldorf Ehrenamtler

(Düsseldorf) Der Vorsitzende des > BRH-Kreisverbandes Düsseldorf, Mettmann und Neuss, Udo Kock, hatte zur Jahreshauptversammlung ins Gerhart-Hauptmann-Haus eingeladen und konnte dort zu den erschienenen Mitgliedern auch den > BRH-Landesvorsitzenden Martin Enderle (Bielefeld) begrüßen.

Dieser zeichnete im Verlauf der Versammlung zahlreiche Mitglieder für treue Mitgliedschaft mit Ehrennadeln und Urkunden aus: Erika Norden, Dietmar Nombrowsky, Theodor Schmitz, Oswald Lasarzik, Wolfgang Kreuzahler, Wolfgang Haase, Elmar Kohnen, Klaus Franken, Hans Schneider, Gertraud Steiner und Udo Kock. Die auf der Versammlung verhinderten Mitglieder erhalten ihre verdienten Auszeichnungen noch zugestellt.

Anschließend gab Enderle aktuelle Informationen aus der Arbeit des DBB auf Bundes- und Landesebene, berichtete aus der Arbeit des BRH NRW und beantwortete Fragen aus der Mitte der Versammlung. Bei den anstehenden Neuwahlen fand sich leider kein anwesendes Mitglied des KV, das Bereitschaft für eine Kandidatur für die neu zu besetzenden Funktionen des Vorsitzes und des Schatzmeisters zeigte.

Die Versammlung fand einvernehmlich zur folgenden Lösung: Zur Vermeidung einer zu besorgenden Auflösung des Kreisverbandes wird nun der amtierende Vorstand in Abstimmung mit dem Landesverband eine Lösung suchen. Zum weiteren Fortgang der Versammlung: Nach Ausführung der weiteren Formalien und einem Ausblick auf die Veranstaltungen in diesem Jahr schloss Vorsitzender Kock mit Dank an die Anwesenden die Versammlung.

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(02.04.2019)
Ausschreibung PC-Seminar im Mai -
Aufbaukurs Computerpraxis für Senioren mit den Schwerpunkten
"Windows - Word - PowerPoint - Excel"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wie in den letzten Jahren möchten wir allen BRH-Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund bieten wir nunmehr in der Zeit vom 14. bis 16. Mai 2019 ein dreitägiges Seminar an, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse über Dateimanagement unter Windows 10, Word, PowerPoint und Excel erweitern wird.

Die Tagungsgebühr beträgt für BRH-Mitglieder 135 Euro, sonst 190 Euro. Hierin enthalten sind die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars. Die anfallenden Reisekosten werden von der dbb akademie erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €). Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der dbb-Akademie in Königswinter-Thomasberg durchgeführt.

Für dieses Seminar interessierte Mitglieder und Freunde des BRH NRW, bitten wir, sich mit dem unten verlinkten Anmelde-Formular und Überweisung der Tagungsgebühr bis zum 25. April 2019 anzumelden . Die Meldungen werden nach dem Eingang der Überweisung gelistet, um eine Reservierung nach der Reihenfolge der Meldungen bestätigen zu können. Bis zum 30.04.2019 entstehen bei einer evtl. Stornierung keine Kosten, später kann die Tagungsgebühr nicht erstattet werden.

Einzelheiten zur Anmeldung und zum Programm entnehmen Sie bitte der Anlage. -
Anmeldeformular PDF-Symbol 83 KB
Seminarablauf PDF-Symbol130 KB

Mit freundlichen Grüßen
gez. Martin Enderle

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(29.03.2019)
Mal eben den Sprung nach Lissabon wagen!

(Euskirchen) Von Zeit zu Zeit blicken wir zu europäische Stationen, wo sich unsere Senioren außerhalb der deutschen Grenzen hin und wieder aufhalten. Wir berichten auch regelmäßig über Nachrichten aus dem hohen Norden Europas, aber auch aus dem Süden, wo immer wieder mal ein Domizil für einen Kurzurlaub aufgeschlagen wurde.

So kamen diesmal interessante Urlaubsgrüße aus Lissabon, wohin es BRH-Mitglied Georg Scholl für wenige Tage verschlagen hatte. Genauer gesagt aus Cascais, nahe bei Estoril, was Schönheit mit Ruhe direkt am Atlantik vereint. (Foto).

Und das ging in einem Zeitraffer so: "Die Idee kam über ein Angebot aus dem Internet, Flug, 4-Sterne Hotel in der Altstadt, mit Super-Frühstück, 200 m bis U-Bahn, 3 Nächte!"

Hin zum Flughafen Köln und im Parkhaus den im Internet reservierten Parkplatz zugewiesen bekommen. Man fand das Hotel Brown's Central ok - sauber, alles funktioniert, bequeme Betten, mit Bonuskarte 10% für deren Bistro um die Ecke rum. In Lissabon am Flughafen raus und in die Metro, dort am Schalter eine grüne Auflade-Fahrkarte für alle Verkehrsmittel der Stadt (U-Bahn, Bus, Tram, Lifte und Fähren) abholen.

Dann folgen zwar nur wenige, aber interessante Tage: Lissabon ist sehr hügelig - auf sieben Hügeln gebaut und manchmal recht beschwerlich für Senioren. Also besser immer per Tram oder U-Bahn……oder Fahrstühle (Elevador), die die Hügel auch erklimmen. Überall kann man Elektro-Roller mieten, damit fahren und sie an einem beliebigen Platz einfach stehen lassen. Oft gibt es geführte Umsonst-Touren - junge oder älter Leute, die einem für einen geringen Obolus herumführen und erzählen und ein Trinkgeld erwarten.

Wer jetzt Geschmack auf eine solche Tour bekommen hat: Georg Scholl ist gerne bereit, Fragen unter scholl.georg@arcor.de zu beantworten. Haben auch Sie solch ein Urlaubserlebnis? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro , vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter.

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(23.03.2019)
Eine glückliche Lösung: Johanna und Wolfgang Hoffmann machen weiter

(Bad Sassendorf) Das "Kaminzimmer" des Hotels "Schnitterhof" im historischen Fachwerkensemble mit Blick in den Kurpark war mit etwa siebzig Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Verständlich deshalb, dass zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Seniorenverband BRH Gäste aus Platzgründen nicht zugelassen waren.

Im Rahmen der Abwicklung der Tagesordnung begrüßte Johanna Hoffmann die Gäste und hielt anschließend die Totenehrung ab. Dann war die Zeit für Bürgermeister Malte Dahlhoff gekommen, der fast schon ein Stammgast bei den Senioren ist. In seinem Grußwort ging der erste Verwaltungsmann über die zwölf Ortsteile des Kurortes auch auf das erfolgreiche Arbeiten des Seniorenverbands vor Ort ein. Die Teilnehmer vermerkten nicht ohne Stolz einmütig: "Er lobte den OV über den grünen Klee!"

Anschließend nutzte der ebenfalls anwesenden BRH Landesvorsitzende Martin Enderle (Bielefeld) die Gelegenheit, vor den Senioren über die Tätigkeit des BRH überregional zu berichten. Dann ging er auf den wichtigsten Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" ein. Weil Johanna und Wolfgang Hoffmann wie angekündigt eine Wiederwahl ablehnen wollten, rief der BRH-Landeschef dazu auf, Angebote des Verbandes vor Ort nicht nur zu nutzen, sondern durch eigenen Einsatz als Mitglied des Vorstands auch mitzugestalten!

Wolfgang Hoffmann trug dann den Tätigkeitsbericht für die Veranstaltungen 2018 vor: Kurzfassung: Es waren zwölf Fahrten und zehn Saalveranstaltungen, die alle sehr gut besucht waren. Den Kassenbericht erläuterte Heinrich Michaelis, die Kassenprüfer bestätigten eine korrekte Buchführung mit einem ausgeglichenen Konto zum Jahresende. Die Entlastung der Vorstandsmannschaft war da nur noch Formsache.

Jetzt stand die schwierigste Aufgabe des Treffens an, war doch für diese Jahreshauptversammlung der Rücktritt des Ehepaares Hoffmann vorgesehen. Die glückliche Lösung der Problematik: Da sich keine Nachfolger beworben hatten, bleiben die Hoffmanns weiter im Amt. Die Versammlung nahm diese Entscheidung mit Dankbarkeit auf und zollte Beifall.

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(18.03.2019)
Bonner BRH-Senioren wieder besonders aktiv

(Bonn) Gleich zweimal waren die Senioren des BRH Bonn unterwegs. Zunächst traf man sich traditionell in der Stadthalle Bad Godesberg. Es gab einen doppelten Anlass: Einmal konnte Barbara Herbst einen Jubilar zum Geburtstag gratulieren: Harald Steede wurde 85 Jahre "jung". Mit einer entsprechenden Würdigung: "Der Jubilar hat sich um den BRH KV Bonn sehr verdient gemacht. Ich danke ihm dafür in der Hoffnung, dass er noch lange dem Seniorenverband und mir unterstützend zur Seite steht." Gleichzeitig beteiligte sich der BRH Bonn mit der Überreichung von retroreflektierenden Schirmen an der landesweiten BRH Aktion für sichere Mobilität älterer Menschen ,Runter vom Gas'!

Wenige Tage später weilte eine BRH-Abordnung unter den vielen hundert Senioren im Beethovensaal des Maritimhotels, als die Seniorensitzung der Bonner "Wiesse Müüs" über die Zeit ging. Es wurde schon dunkel, als die BRH'ler erst ihre Zelte abbrachen. So gut hatte es gefallen. Die Bestnoten des närrischen Nachmittags verteilte Christian Schenkberg an den kölsche Schutzmann (Jupp Menth) und Wicky Junggeburth. Schade, zum Ende sei es für die Senioren mit einer starken musikalischen Jugendgruppe etwas laut und krawallig geworden.

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(08.03.2019)
Einkommensrunde 2019: Es ist noch lange nicht vorbei! - Auch der Zopf ‚Kostendämpfungspauschale' gehört endlich abgeschnitten

(NRW) Die Tarifrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ist am 2. März 2019 in Potsdam zu Ende gegangen. Aber: Die Einkommensrunde insgesamt ist noch lange nicht vorbei. Aus vielen Landeshauptstädten fehlt noch das klare Bekenntnis, das in Potsdam ausgehandelte Volumen von insgesamt 8 % zeitgleich und systemgerecht auf die Landes- und Kommunalbeamten und Versorgungsempfänger zu übertragen.

Das gilt aktuell auch für die NRW-Landesregierung. Roland Staude, Chef des DBB NRW, fügt weitere Forderungen hinzu: "Mit 41 Stunden hat NRW eine der höchsten Wochenarbeitszeiten aller Bundesländer. Eine Absenkung auf 39 Stunden würde auch die Attraktivität für junge Fachkräfte stärken. Ein wichtiger Baustein zur Attraktivitätssteigerung wäre zudem eine Anhebung der Eingangsbesoldungen. Wichtig für die Versorgungsberechtigten: Spätestens seit der Abschaffung der Praxisgebühr entbehrt die Kostendämpfungspauschale jeder Grundlage und gehört ebenfalls abgeschafft!

Staude hatte zuletzt Zweifel angemeldet, ob die Landesregierung sich überhaupt zu Besoldungsgesprächen bereitfindet. Inzwischen jedoch konnte der DBB NRW die Landesregierung überzeugen, dass es wieder Besoldungs- und Versorgungsgespräche geben wird: Staude gegenüber dem BRH: "Die Landesregierung wird auf uns zukommen."

Für den Seniorenverband BRH in NRW hatte die abgeschlossene Tarifrunde eine vorentscheidende Bedeutung auch für die im kommenden Frühjahr anstehende Auseinandersetzung auf Länderebene. Landesvorsitzender Martin Enderle sicherte den älteren Menschen im öffentlichen Dienst vollen Einsatz des BRH zu, damit ein hoher Abschluss erreicht wird und auch die Versorgungsberechtigten im Land im nächsten Jahr ebenfalls Aussicht auf eine vernünftige Einkommensverbesserung haben. Schon jetzt sei es an der Zeit, Flagge zu zeigen.

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(03.03.2019)
Hochinteressanter Besuch der neuen Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Paderborn

(Bad Sassendorf/Paderborn) "Es war alles etwas anders, als wir es erwartet hatten", berichtet Josef Hoffmann vom letzten Besuchstermin seiner BRH Gruppe aus Bad Sassendorf , die zur neuen Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Paderborn führte. "Der Gebetsraum im Obergeschoss, über eine ziemlich lange Treppe zu erreichen, war viel kleiner als wir es uns vom äußeren Anblick der neuen Synagoge vorgestellt hatten."

Gleichviel: Der Gemeindevorsteher Alexander Kogan selbst empfing die BRH'ler sehr freundlich und lud sie ein, auf den Bänken, wie man sie von christlichen Kirchen gewohnt ist, Platz zu nehmen. Der erste Rundumblick: Es gibt keine Bilder, keine Orgel, keinen Altar, nur ein Lesepult, auf dem die Thora bei den Gottesdiensten ausgerollt wird. "Die Thora" entspricht im Wesentlichen mit den fünf Büchern Moses, ähnlich dem Alten Testament. Der Gemeindevorsteher zeigte den Besuchern ein Exemplar, das bei der Verbrennung der alten Synagoge zwar beschädigt wurde, aber gerettet werden konnte. Man erfuhr: Eine beschädigte Thorarolle darf nicht mehr gottesdienstlich verwendet werden. Deswegen durften sie alle auch mal die gezeigte anfassen, um festzustellen, dass es sich wie bei dem "Soester Gesetz" um eine Kuhhaut handelt. Es gibt spezielle Schreiber, die in jahrelanger Geduldsarbeit in Schönschrift den hebräischen Text mit Feder und spezieller Tinte auftragen. Den Text zu lesen ist so schwierig, dass nur relativ wenige Menschen ihn vortragen können. Natürlich konnte Alexander Kogan ein paar Zeilen daraus vorlesen.

 Thorarolle

Viel Interessantes gab es zu erfahren: Jude wird man nur, wenn die Mutter Jüdin ist. Ist die Mutter z.B. Christin, werden ihre Kinder auch Christen. Juden missionieren nicht so, wie es bei den Christen und Muslimen üblich ist. Hier gibt es zudem keine Hierarchie, so wie z.B. bei den Christen: Diakon, Pfarrer, Bischof, Papst…... Im Judentum gibt es nur Gott.

Hinter einem wertvoll geschmückten Vorhang in Paderborn befindet sich der Thoraschrein, in dem sich in Paderborn drei komplette Thorarollen, senkrecht stehend, befinden. Seit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. gibt es kein zentrales Heiligtum mehr. Aber noch immer ist Jerusalem mit der Klagemauer die heilige Stadt. "Ersatzheiligtum" jeder jüdischen Gemeinde ist die Thorarolle in der Synagoge. Priester kennt das Judentum nicht. Jeder Mensch ist direkt vor Gott verantwortlich. Rabbiner sind fromme Gelehrte, die sich mit Glaubensfragen beschäftigen und Gemeindemitgliedern Rat geben, haben aber keine hierarchische Funktion.

Im Gemeindesaal in Paderborn, im Erdgeschoss, gab es bei Tee und Plätzchen noch eine Fragestunde, bei der geduldig alle Fragen der Teilnehmer, auch wenn sie noch so ausgefallen waren, beantwortet wurden. Dabei ergab sich unter anderem, dass die Paderborner Gemeinde, die ein für hiesige Verhältnisse riesiges Gebiet abdeckt, nur 45 Mitglieder hat! Man muss aber nicht Gemeindemitglied werden, sondern kann die vorgeschriebenen Gebete an jedem beliebigen Ort verrichten. Wem also der Weg bis zur Synagoge zu weit ist, schließt sich der Paderborner Gemeinde auch nicht an. Das Leben nach dem Tod wird ähnlich wie bei den Christen definiert. Die Seelen der Toten gehen nach einem gottgefälligen Leben in einen Garten Eden ein. Nach Erscheinen des Messias und dem Jüngsten Gericht erwartet die Gerechten die leibliche Auferstehung und das ewige Leben.

Noch einmal kommt Wolfgang Hoffmann, der mit Gattin Johanna wieder organisierte, zu Wort: "Wir haben schon viele religiöse Stätten besucht und die Unterschiede zu anderen Religionen erklärt bekommen. Aber so umfangreich wie bei den Juden sind wir nirgendwo mit neuem Wissen eingedeckt worden! Als wir heim fuhren, war der Himmel feuerrot, vielleicht als Mahnung, dass wir das Erlebte ernst nehmen und nicht gleich wieder vergessen sollen?"

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(01.03.2019)
Wir trauern um Werner Hagedorn

(NRW) Der Seniorenverband BRH trauert um sein Mitglied Werner Hagedorn, der am 17. Februar 2019 im Alter von 89 Jahren friedlich verstorben ist. Werner Hagedorn, geboren am 01.09.1929 in Remscheid war verheiratet und hatte vier Kinder. Als Steueranwärter hat er 1950 beim Finanzamt Wuppertal-Elberfeld seinen Berufsweg begonnen und ist mit bestandener Fachprüfung 1964 als Steueramtsrat in den gehobenen Dienst in der Finanzverwaltung eingetreten. Seit 1954 war er Personalrat des Finanzamtes Wuppertal-Lennep, von 1958 bis 1964 Mitglied im Hauptpersonalrat und Bezirkspersonalrat beim Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen und ab 1975 als Mitglied des Bezirkspersonalrates bei der Oberfinanzdirektion Düsseldorf freigestellt. Von 1979 bis 1987 war er Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) im dbb. Beim dbb war Werner Hagedorn seit 1969 Mitglied im dbb Bundeshauptvorstand und ab 1972 Mitglied im dbb Bundesvorstand. Am 5. November 1987 wurde Werner Hagedorn durch den dbb Bundesvertretertag zum dbb Bundesvorsitzenden gewählt; er hat dieses Amt bis 1995 mit großem Engagement ausgefüllt.

Auch im Ruhestand hat es sich der dbb Ehrenvorsitzende nicht nehmen lassen, durch regelmäßige Teilnahme an Gremiensitzungen und Veranstaltungen, sein Interesse am Fortgang der dbb-Politik zu bekunden. Auf den Jahreshauptversammlungen war er stets Gast, auf dem letzten mehrtägigen Treffen des Seniorenverbandes BRH zum Hauptvorstand mit Neuwahlen in Bochum hielt er die Festansprache. Vor Ort besuchte der Verstorbene - wann immer es seine Gesundheit zuließ - die Treffen des Seniorenverbandes BRH Wuppertal.

Werner Hagedorn wurde wegen seines zugewandten Auftretens und seiner Persönlichkeit von Kolleginnen und Kollegen auch weit über den dbb hinaus anerkannt und in hohem Maße geschätzt. Auch wir vom Seniorenverband BRH werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, wir sprechen seiner Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

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(28.02.2019)
Seniorenverband BRH war bei der Demo zur Tarifverhandlung natürlich dabei

(NRW) Für den 26. Februar 19 hatten zahlreiche Fachgewerkschaften des öffentlichen Dienstes zu einer Großdemonstration in Düsseldorf aufgerufen. Für den BRH NRW waren der Landesvorsitzende Martin Enderle und der Vorsitzende des Kreisverbandes Düsseldorf, Mettmann, Neuss, Udo Kock dabei.

Zweimal hatten sich die Tarifpartner vorab getroffen, ohne dass die Arbeitgeber nur ansatzweise zu der 6%-Forderung der Gewerkschaften, geschweige denn ein eigenes Angebot vorgelegt hätten. Entsprechend angespannt war die Atmosphäre im Demonstrationszug. Roland Staude, Vorsitzender des dbb nrw hatte in einer kampfbereiten Rede sein Unverständnis für die gewerkschaftliche Seite deutlich gemacht. Allgemeiner Tenor der Demonstranten: "Wir können auch anders!"

11.000 Demonstranten zogen sternförmig durch die Düsseldorfer Innenstadt bis zum Landtag - ein deutliches Zeichen der Aktionsbereitschaft unserer Kollegen. Und es ist sinnvoll, wenn die Pensionäre sich unter die Aktiven mischen; denn es gilt natürlich auch, den ergebnisgleichen Übertrag der Verhandlungsergebnisse auf die Versorgungempfänger sicherzustellen.
M. Enderle

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(27.02.2019)
Für die Karnevaljecken ist es endlich soweit

(NRW) Diese Woche ist es für Karnevalsjecken endlich soweit - Am Donnerstag (28.02.19) ist Weiberfastnacht! In Westfalen und im Rheinland: Der Straßenkarneval ist für viele Jecken das Highlight der Session und - schöner könnte es eigentlich nicht sein - für Donnerstag sind/waren sogar fast bis zu 20 Grad und Sonnenschein angesagt!

Und: Karneval geht nicht nur im Rheinland. Auch im Münsterland wissen die Narren wie man ordentlich feiert und wenn man es richtig anstellt, geht es hier sogar über mehrere Wochen. So gab es längst Umzüge beispielsweise in Sprakel, Hiltrup, Ottmarsbocholt, Wolbeck, Billerbeck und Amelsbüren. Wer die Orte nicht kennt, ist selber schuld. Dagegen ist im Rheinland und in der Hochburg Köln der "Wieverfastelovendzoch" traditionell der erste Karnevalsumzug der Session.

Gerade bei den Umzügen ist auch für die jecken Senioren ein tolles Kostüm ein Muss. Ne echte NRW Jeck - auch der Senior - trägt nicht irgendwas - sondern trägt jeck! Und wer es auf die Spitze treibt, wird sogar Tollität. So zum Beispiel die "Regentin der Südstadt" in der Eifel, BRH-Mitglied Dorit I. (Schnöring)

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(18.02.2019)
Vorsitzender Klaus Schneiders steht an der Spitze einer neuen Vorstandsmannschaft

(Köln) Trotz eines vorgezogenen Termins hatte sich auch Mitte Januar wieder ein "harter Mitgliederkern" in stattlicher Zahl Senioren des Seniorenverband BRH, Kreisverband Köln, im heimischen "BüZ" in Deutz (Bürgerzentrum Deutz) versammelt, um zu sehen, zu hören, mitzureden und natürlich auch mit zu entscheiden, wie der Kölner BRH in sein 50. Jubiläumsjahr (16. Oktober) springt. Die Organisatoren waren höchst zufrieden: "Junge Hüpfer, die gerne über "WhatsApp" abstimmen, konnte man zwar noch nicht entdecken, dafür boten aber der Geschäfts- wie Kassenbericht ein saftiges Futter für informationshungrige Senioren-Mitglieder."

Vorstandswahlen waren auch angesagt. Dank der unfreiwilligen Vorentscheidungen, die bereits im letzten Jahr Handlungszwang auslösten, war die Frage "Wer soll künftig das Zepter schwingen?" zügig vom Tisch. Eine runderneuerte Vorstandsmannschaft mit Klaus Schneiders (Vorsitzender), Günter Pickartz (Stellvertreter), Wolfgang Perscheid (Schatzmeister), Reinhard Willenberg und Dieter Prinzler (als stärkende Beisitzer) fand beim Wahlritual nur Zustimmung und das ohne Gegenstimmen. Das gleiche Bild bei Bestellung der Kassen und Rechnungsprüfer: Ehrenmitglied Matthias Schmitz (Brühl) sowie (neudeutsch) 'last not least' (und nicht zuletzt) - und dies ganz ohne Quote (!) - Margret Folger (Lohmar) runden das künftige "tragende Team" ab.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Aus den Anträgen ein Beschluss mit Ansage: Die neugefasste Satzung des Seniorenverband BRH Köln wird in Kürze allen Mitgliedern zugestellt werden, damit vor allem das Bewusstsein "ZUM BRH ZU STEHEN" mit einer Art "Vitaminspritze" gestärkt wird.

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(15.02.2019)
Man machte Musik, da ging der Hut hoch!

(Bad Sassendorf) "Wir machen Musik, da geht uns der Hut hoch!", nutzten die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann den vertrauten Song von Ilse Charlotte Still (besser bekannt als Ilse Werner), um einen weiteren Treff des Seniorenverband BRH in der Residenz am Malerwinkel zutreffend zu titulieren. Bei wieder vollbesetztem Saal heizte das "Duo Rosenkranz und Müller" die älteren Gästen ordentlich ein. Die beiden - Michael und Martina - bringen handgemachte Musik zu Gehör und einen Saal bald in Hochstimmung. Michael Rosenkranz und seine musikalische Partnerin Martina Müller griffen dabei auch in Bad Sassendorf zu Ohrwürmern zum Mitsingen.

Dazu gab es dann Kaffee und Kuchen. "Die meisten Gäste kannten sich schon lange, immerhin alle Mitglieder der BRH-Familie Bad Sassendorf, so dass es die beiden Musikanten leicht hatten, die Leute zum Schunkeln und Klatschen zu bringen", hielt Wolfgang Hoffmann für uns fest. Die Musiker hatten selbst so viel Spaß an dem Geschen, dass sie die eigentlich vorgesehene Zeit lange überschritten und immer weiter die alten, allen wohlbekannten Melodien mit Gesang und Gitarre zu Gehör brachten. "Ein flotter Nachmittag, an den die Teilnehmer noch lange denken werden", schrieb eine Teilnehmerin dem Gastgeber Seniorenverband ins Buch.

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(15.02.2019)
BRH klärt auf: Steuererstattung oder Steuerbescheid vom Finanzamt ohne Antrag

(NRW) Die Medien meldeten es vor Tagen: Steuererstattung oder Steuerbescheid vom Finanzamt ohne Antrag. Was steckt dahinter, wollte der BRH wissen, und was interessiert die älteren Menschen? Anlass für die Änderung der älteren längst vergessenen Steuerbescheide ab 2013 ist die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs aus 2017 zur Berechnung der außergewöhnlichen Belastungen, also z.B. von Krankheitskosten. Diese Kosten sind nur abzugsfähig, soweit sie eine sogenannte zumutbare Belastung überschreiten. Die Höhe dieser zumutbaren Belastung ist ein bestimmter Prozentsatz vom Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 33 Einkommensteuergesetz). Diese Berechnung wurde nun vom Bundesfinanzhof zu Gunsten der Bürger geändert, die "zumutbare Belastung" ist hiernach geringer. Damit können also auch Kosten in einem größeren Umfang steuerlich berücksichtigt werden.

Geändert werden nun auf Initiative des Finanzamts alle Steuerbescheide, die in der Vergangenheit vorläufig ergangen sind und eine Erstattung zu Gunsten des Bürgers ergeben. Das ist möglich, weil die Steuerbescheide einen "Vorläufigkeitsvermerk" (Abzug einer zumutbaren Belastung bei der Berücksichtigung von Aufwendungen für Krankheit oder Pflege als außergewöhnliche Belastung) beinhalten. Dieser Vermerk wurde ab Ende August 2013 in die Einkommensteuerbescheide aufgenommen.

Hat man nun bisher keine außergewöhnlichen Belastungen geltend gemacht, weil diese sich wegen der bisherigen zumutbaren Eigenbelastung nicht ausgewirkt hätten und beinhaltet der alte Steuerbescheid den Vorläufigkeitsvermerk, dann kann man dem Finanzamt die Belege noch nachreichen und einen Antrag auf Änderung des Steuerbescheids stellen. Dann wird das Finanzamt die Ausgaben unter Anwendung der neuen günstigeren zumutbaren Eigenbelastung anerkennen. Beinhaltet der Steuerbescheid den Vorläufigkeitsvermerk nicht, kann die neue Berechnungsmethode angewandt werden, wenn man gegen den Steuerbescheid Einspruch eingelegt hat und das Einspruchsverfahren noch läuft. Hat man dagegen die außergewöhnlichen Belastungen nicht geltend gemacht und beinhaltet der Steuerbescheid keinen Vorläufigkeitsvermerk, läuft auch kein Einspruchsverfahren gegen den Steuerbescheid und kommt keine Änderung des Steuerbescheids aus anderen Gründen in Betracht, wird das Finanzamt den Steuerbescheid nicht mehr ändern. Wem dies zu kompliziert ist, dem bietet der Seniorenverband BRH an, sich die Hilfe des verbandseigenen Steuerberaters, Schatzmeisters Roland Wodarzik in Anspruch zu nehmen. (BRH-Landesbüro, vormittags, montags bis donnerstags, Kollegin Elke Cole: 025739791450)

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(08.02.2019)
Harmonische Jahreshauptversammlung in Lemgo endete besinnlich - Reinhard Kluth und Werner Kuhlmann 25 Jahre im Seniorenverband BRH

(Lemgo) Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Seniorenverband BRH (Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen) im "Kastanienhaus", als Vorsitzender Manfred Kinder zunächst die Ehrung verdienter Mitglieder in den Focus rückte. So sind nunmehr seit acht Jahren Erika Bienert und Klaus Bienert dabei, sie erhielten die Silberne Ehrennadel mit Urkunde. Die Goldene Ehrennadel mit Urkunde für 15 Jahre Treue bekamen Kornelia Baumann, Friedhelm Edler, Prof. Dr. Wolfgang Nerreter, Wolfgang Pieper, Hans-Jürgen Degner, Klaus-Peter Schnülle und Egon Tiemann. Die seltene Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Reinhard Kluth und Werner Kuhlmann. Leider konnten nicht alle Geehrten zur Veranstaltung erscheinen. Sie aber erhalten die Nadeln und Urkunden nachträglich.

Anschließend gehörte die Zeit dem Rückblick auf ein interessantes Jahr. Vorsitzender Kinder blickte dabei in seinem Jahresbericht auf die vielen Veranstaltungen zurück. Höhepunkte brachten u.a. die fünftägige "Jahresfahrt in die Fränkische Schweiz" sowie die "Tagesfahrt ins Blaue". Beide Fahrten - wie immer - von Dr. Henner Krause und seiner Gattin Dagmar bestens organisiert. Dazu interessante Zahlen: An den Veranstaltungen im "Kastanienhaus" nahmen 281 Personen teil. An den Ausflügen und Wanderungen beteiligten sich 175 Personen. Ein Blick nach vorne: Die nächste Tour führt im kommenden Mai in den Raum Aachen und ist bereits ausgebucht. Nach wie vor findet am zweiten Mittwoch im Monat im "Kastanienhaus" ein aktueller Vortrag mit anschließender Diskussion statt. Am jeweils vierten Mittwoch eine gut vorbereitete Wanderung in die schönsten Gebiete unseres Lipperlandes. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste immer wieder gern gesehen.

Zu den üblichen Formalitäten gehörte auch diesmal die Vorstandswahl für zwei Jahre. Bis auf wenige Änderungen bleibt alles weitgehend wie bisher. Hans Böke ist neu im Vorstand und wird stellvertretender Vorsitzender. Fred Gehle steht als Beisitzer zur Verfügung. Bleibt zu erwähnen, dass das letzte Wort des offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung wieder dem Vorsitzenden gehörte, der einen sehr besinnlichen Text des brasilianischen Schriftstellers Mario de Andrade vortrug und mit den letzten Zeilen endete: "Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn Du erkennst, dass du nur eins hast….."

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(02.02.2019)
BRH Auftaktveranstaltung 2019 wurde gleich zum ersten Highlight

(Köln) Die BRH-Senioren waren mit Tourleiter Gerd Weinand zu Gast bei der kürzlich erst fertig gestellten D?T?B-Moschee in Köln-Ehrenfeld. Eine neue Einrichtung, die der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion als Zentralmoschee dient. Das Ziel war eminent interessant, gab es doch schon über die Baugestaltung und Turmhöhe der Minarette und später auch zur Einweihung etliche öffentliche Kontroversen.

Die Besucher des Seniorenverbands wurden freundlich empfangen, es wurde sehr jovial informiert, alle durften sich auch wirklich willkommen fühlen. Teilnehmerin Annegret Jansen berichtet: "Von dem Besuch der Mosche war ich beeindruckt. Ich hatte das Empfinden, dass Besucher immer willkommen sind und das Ihnen ein Miteinander sehr wichtig erscheint!" Ausführlicher schließt sich Volker Lohmeyer an: "Der Vortrag und die Führung durch die Religionswissenschaftlerin der DITIB war sehr aufschlussreich. Sie hat die Architektur bzw die beabsichtigte - und nachvollziehbare - Offenheit der Moschee anschaulich erklärt. Die Gebetsabläufe und die Bedeutung der einzelnen Schritte wurden verständlich gemacht."

 Gruppenbild

Ähnlich sah es auch Regina Weinand: "Ich bin angenehm überrascht über die Offenheit, dass jeder - auch Frauen - die Moschee besuchen und selbst "andere" Religionsgemeinschaften sich offen darin bewegen dürfen. Und merkte an: "Die Ausstattung des Gebetsraumes war nicht so wie in "unseren" Kirchen." Wohl gefühlt habe sie sich darin nicht, sie bleibe ihrer Religion treu. Für die "Männer" ging's neben dem Vergleich "Tradition und Moderne und importanter Bau" eher um die Frage der Bewertung: Gelungen? Volker Lohmeyer fand: "Die Zentralmoschee ist eine moderne Architektur, die sich auf einem sehr begrenzten Gelände gut in das Ehrenfelder Stadtbild integriert." Und hielt fest: "Die Minarette sind ohne Funktion (weder Muhezin noch Lautsprecher zum Gebetsruf) und haben nur 1/3 der Höhe des Kölner Doms!".

Peter Goldschmidt hielt für uns fest: "Sich dem von außen nicht unbekannten Bauwerk soweit zu nähern, dass die äußere Hülle "kurzsichtig" in Augenschein genommen werden konnte, schaffte Verständnis für die Presseorgien über reklamierte Baumängel. Es gibt sie tatsächlich und erkennbar reichlich. Schade, denn die Architektur ist modern und spannend. Die Neugier auf die innere Welt der Moschee konnte dadurch nicht getrübt werden. Hier überzeugte nicht nur die schlichte Modernität, sondern auch der klare und inhaltlich positive Vortrag der Muslima zu den vom Islam geprägten Praktiken und den in dem großzügigen Gebetsraum sich präsentierenden Merkmalen." Das Gesamtfazit sah dann so aus: "Eine Welt für sich, die dennoch nicht für sich bleiben will. Offen, aber irgendwie nicht ‚geöffnet'!"

Und dann - welch ein Gegenpol! Im Anschluss an den Moschee-Besuch war die Gruppe nämlich noch zu Gast auf dem Butzweiler Hof "Motorworld Köln". Volker Lohmeyer zu diesem Sprung: "Schöner Kontrast zum Vormittag, auch ohne das zum Fahren und Besitzen der ausgestellten Fahrzeuge notwendige Kleingeld. Einfach schön, die toll restaurierten Oldtimer anzuschauen." Die ebenfalls in der Motorworld untergebrachte Privatsammlung des Michael Schumacher mit seinen Formel 1 Boliden, seinen Rennfahreroutfits und - pokalen konnte sogar Ehefrau Birgit Monien-Lohmeyer begeistern. So sah es auch Helga Gymnich: "Phantastische, sehr gepflegte Karosserien, an deren Steuer ich gerne einmal eine Spritztour machen würde. Zudem beeindruckende 'Trophäen' von Michael Schumacher, ebenso die Boliden. Alles sehenswert!"

 Oldtimer-Cockpit

Hier kommt auch Peter Goldschmidt noch einmal zu Wort: "Genau das durften wir gerne wahr- und aufnehmen: Träume von schönen - auch alten - Automobilen. Und die Geschichte von Michael Schumacher mit einer Vielzahl an Erinnerungen und Erinnerungsstücken. Das hat Spaß gemacht." Der Eschweiler wusste noch mehr zu berichten: "Im Butzweilerhof, wo schon 1910 erste waghalsige Flugversuche stattfanden und der in den 30-ern als "Luftkreuz des Westens" galt, ist seit 16. Juni 2018 die neue MOTORWORLD am Start. Ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugängig, ist der "Butz" auf einer Fläche von rund 50.000 qm ein lebendiger Treffpunkt für Automobilliebhaber. Und als besonderes Highlight für alle Formel-1-Fans beheimatet die MOTORWORLD eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Motorsports: die offizielle Sammlung an Original-Memorabilia von Formel-1-Legende Michael Schumacher."

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(25.01.2019)
Geschichte des Hauses Pott´s hautnah erlebt

(Bad Sassendorf) Die Pott´s Brauerei in Oelde steht für Qualität und Verbundenheit zur Region. Und ist ein außergewöhnlicher Ort der Braukunst.

Genau dorthin zog es die Senioren des BRH Bad Sassendorf mit Johanna und Wolfgang Hoffmann, um hier einmal die Geschichte des Biers und des Hauses Pott´s hautnah zu erleben. "Wir waren wieder einmal unterwegs!," berichten die Organisatoren und meinen bei Pott's Pilsener, Pott's Landbier, Pott's Weizen………..

Lassen wir einen Teilnehmer berichten: Die Bierfabrik ist im Vergleich zu den bekannten Marken klein, aber offen und gut organisiert für Besucher. Nach nur kurzer Führung - die riesigen Tanks und Bottiche haben wir doch alle schon mal gesehen - ging es ins Kino. Ein kleiner Saal mit einer riesigen halbrunden Projektionsfläche und rundum Beschallung, machte die Informationen von der Wassergewinnung bis zum fertigen Bier richtig interessant.

Für die Verkostung der vielen Getränkesorten - wie alle Brauereien machen Pott's nicht nur Bier - kam die Gruppe auch in einen kleinen Saal, in dem für sie ein tolles Buffet aufgebaut war. "Origineller Weise gab es, so quasi als Dessert, frisch gebackene Waffeln und Kaffee - ein bisschen ungewöhnlich für eine Brauerei," berichtet wieder unser Teilnehmer. Alle Teilnehmer ergänzen dann den Beitrag einvernehmlich: "Alles in allem wieder eine gelungene BRH-Veranstaltung!" Viel Interessantes und Erstaunliches sei den Teilnehmern in schier gemütlicher Atmosphäre begegnet. Aus der Geschichte der Brauerei: Die Gründung erfolgte 1769 durch den Erwerb einer Landwirtschaft mit Brauerei und Bäckerei in der Oelder Innenstadt. Durch eine Heirat wurde dann der Gastwirt Bernhard Pott 1851 zur heutigen Eigentümerfamilie und Besitzer der Brauerei.

Gruppenfoto
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(22.01.2019)
Bildungswerk / BRH KV Euskirchen

Erfolgsgeschichte Bildungswerk

(NRW/Euskirchen) Auf einer öffentlichen Jahreshauptversammlung 2019 im "Welcome Parkhotel Euskirchen" wurde der Jahresabschluss 2018 des Bildungswerkes BRH Euskirchen vorgetragen und der Vorstand einstimmig entlastet. Damit wurde gleichzeitig die Erfolgsgeschichte des Bildungswerkes BRH Euskirchen fortgeschrieben.

Einen besonderen Anteil zur Gestaltung der BRH Seniorenarbeit in NRW trägt das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH Euskirchen, das wurde jetzt erneut bestätigt. Die Satzung des Bildungswerkes in der Fassung vom 26.07.2010 erfüllt weiterhin die Voraussetzungen der Paragraphen der Abgabenordnung (AO). Das ist durch das Finanzamt Euskirchen mit aktuellem Bescheid bestätigt, es hat durch den Bescheid nach Paragraph 60 a Absatz 10 AO dem Bildungswerk des BRH die Anerkennung zugesprochen: Die Satzung entspricht den notwendigen Erfordernissen der Steuerbegünstigung. Dies gilt weiterhin bis zur Erklärung für das Steuerjahr 2020.

Auch in 2018 hat sich das Bildungswerk wie in den letzten Jahren schon auf vielfältige Weise engagiert, wenn es um die Förderung der Seniorenarbeit geht. Ein Nutznießer war in 2018 sogar der BRH-Landesverband, dessen Initiativen mit finanziellen Hilfen gefördert wurden.

Die besondere Verbundenheit mit dem Seniorenverband BRH zeigte sich auch darin, dass Verstorbene und dessen Familien darum bitten, statt eventuell zugedachter Blumen das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH NRW mit einer Spende zu unterstützen. Ein ganz bedeutendes Beispiel hierfür lieferte die Familie des verstorbenen langjährigen BRH-KV-Vorsitzenden Eghard Teichmann (BRH Mönchengladbach).

Das Bildungswerk finanzierte sich auch 2018 nur durch Spenden. Dank dieser Einnahmen konnte auch oft in begründeten Einzelfällen älteren Menschen geholfen werden, zudem an der Basis Initiativen zu Gunsten der Seniorenarbeit unterstützt und somit ein Verbandszweck des BRH erfüllt werden.

Es war auch laut Jahresbericht 2018 wieder ein eher unspektakuläres aber wirkungsvolles Arbeiten des Bildungswerkes im Interesse der älteren Menschen und insbesondere auch des BRH Landesverbands und dessen Basisverbänden in NRW. Die Einrichtung bedankt sich wieder für die Unterstützung durch oft großzügige Spenden und spricht dabei die Hoffnung aus, auch in Zukunft auf die Unterstützung setzen zu können. Ohne die finanzielle Unterstützung wäre die ehrenamtliche Seniorenarbeit im Seniorenverband BRH NRW um ein wesentliches schwerer. Weitere Informationen (www.brh-euskirchen.de)

Bildungswerk/BRH KV Euskirchen, Nik.-Otto-Str. 8, 53879 Euskirchen,
Tel: 02251-80621, 02251-61533, Fax: 02251-89235, hansburggraf@yahoo.de,
Spendenkonto: Sparda Bank West, IBAN: DE33 3706 0590 0004 5938 80

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(22.01.2019)
Aktuelle Einkommensrunde im Öffentlichen Dienst

(NRW/Berlin) Am 21. Januar fanden in der Berliner Landesvertretung Baden-Württembergs die Auftaktverhandlungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt. Der TdL gehören alle Bundesländer außer Hessen an. Hier findet der Verhandlungsauftakt erst am 1. Februar 2019 in Wiesbaden statt.

Die Einkommensrunde mit der TdL wird nun am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam fortgesetzt. Bei vereinbarten drei Verhandlungsrunden findet die dritte Runde am 28 Februar und 1. März 2019 erneut in Potsdam statt.

Der DBB hatte seine Forderungen zur Einkommensrunde Ende Dezember 2018 in Berlin beschlossen. Die Kernforderungen lauten:

1. Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich,

2. Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich,

3. die Laufzeit der Regelungen zu 1. und 2. soll 12 Monate betragen,

4. Erhöhung der Beträge der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro.

Wie geht's weiter?

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 6./7. Februar 2019 in Potsdam, ebenso wie die Abschlussrunde ab dem 28. Februar 2019. DBB Tarifchef Volker Geyer machte vor der DBB Verhandlungskommission klar: "Argumente und Klarheit in Potsdam werden wir genauso brauchen wie die bundesweite Demonstration von Stärke und Geschlossenheit. Deshalb fordere ich auf, in den Fachgewerkschaften erste dezentrale Aktionen durchzuführen. Wir müssen schon jetzt Druck aufbauen!"

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(18.01.2019)
Seniorenverband BRH 2019: Da waren's nur noch drei

Gedenkstätte Hohenschönhausen

(NRW/Köln) Wenn es eine eher ernüchternde Feststellung gab, dann war es diese: Beim diesjährigen Besuch der traditionellen der DBB-Jahrestagung in Köln gab es nur noch drei Stützen der ehemaligen DBB Fachgewerkschaft "Seniorenverband BRH" auf Bundsebene: Die Seniorenverbände aus Sachsen, Baden-Württemberg und NRW, die ihren Ursprung im Seniorenverband BRH haben. Vertreten übrigens durch Rita Kiriasi-Kluxen (Sachsen), Waldemar Futter (Baden Württemberg) sowie Hans Burggraf, Ewald Prinz und Klaus Reimer (NRW).

Der Name BRH war dagegen auf DBB Bundesebene inzwischen völlig ausgelöscht. Ansonsten aber gab es auch erfreuliche Informationen, insbesondere aus dem Mund der Politik.

Die Frage "Kommt er oder kommt er nicht?" war bald beantwortet. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, musste" absagen. Dafür zeigten alle offensichtlich ohne zu Knurren Verständnis. Dafür sprach der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, der die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würdigte und verbesserte Arbeitsbedingungen zumindest im Bundesdienst ankündigte. Es war insgesamt eine einzige Lobhudelei auf den Öffentlichen Dienst, so dass wir wohl - auch für die Älteren - erfreulichen Zeiten zugehen. Zumindest, wenn wir glauben wollen, dass das kein übertriebenes Lob, mit dem man nur bei den Tagungsgästen einen guten Eindruck schinden wollte, war.

Auch Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, fand diese Linie. "Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte kann der öffentliche Dienst nur mithalten, wenn er auch ein gutes Einkommen bietet." Wenn man die besten Köpfe für den öffentlichen Dienst haben will, müsse man bessere Voraussetzungen schaffen! Da scheint doch, dass der Boden für die anstehenden schwierigen Auftakt der Tarifverhandlungen für die Länder (Start 21.01., Abschluss ist für den 01/02. März avisiert) bestens bestellt ist.

Die Versorgungsberechtigten blicken derweil dennoch in die Zukunft mit besorgtem Blick. Die Sorge aber möchte DBB NRW Landesvorsitzender Roland Staude den Älteren - wenn es für sie um eine Übernahme 1:1 und zeitgleich geht, gerne nehmen. "Ich habe selbstverständlich die Versorgungsempfänger im Blick. So konnten wir als einen ersten Schritt für 2019 schon erreichen, dass die 200 Millionen Euro für den Pensionsfond des Landes doch noch in den Haushalt eingestellt wurden." kommentiert er, der ebenfalls in Köln war, die DBB-Bemühungen.

Gleichwohl teilt Staude die Einschätzung des BRH, dass die Besoldungs- und Versorgungsübertragung kein Selbstläufer werden. "Hier liegen die politischen Absichtserklärungen und politische Absprachen zwischen den Ländern weit auseinander." Und schade: Die positiven Bemerkungen im Rahmen der Arbeitstagung von Staatsekretär Mayer hätten sich leider ausschließlich auf die Bundesbeamten bezogen. Derzeit Wir drängen in NRW aber auf den unterschiedlichsten Ebenen auf eine Fortführung der Besoldungsgespräche. Laschet möchte diese gerne auf den Finanzminister delegieren. Staude: "Wir bestehen aber auf den Status Quo. Dies bedeutet, dass der MP die Gesprächsführung hat. Dies hat für mich auch etwas mit einer Wertschätzung gegenüber den Beamten und Versorgungsempfängern in NRW zu tun!" (ww.brh-nrw.de)

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(15.01.2019)
Urkunde und Ehrennadel in Gold für Jürgen Krall

(Bonn) Bei dem monatlich in der Bad Godesberger Stadthalle stattfindenden Dienstagstreffen des Seniorenverbandes BRH Bonn, Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen, Mitglied in dbb beamtenbund und tarifunion , wurde Jürgen Krall für seine Mitgliedschaft im Kreisverband Bonn seit dem 01.10.1995 mit Urkunde und Ehrennadel in Gold geehrt.

BRH-Vorsitzende Barbara Herbst überreichte ihm kommissarisch diese Auszeichnung im Namen des BRH- Landesverbands Nordrhein-Westfalen und lobte aus diesem Anlass seine Treue und Verdienste zum Kreis- und Landesverband BRH. Seit 1995 hat und hatte er verschiedene Funktionen im Kreis-, Landes- und Bundesverband des BRH Seniorenverbands inne. Krall betonte, dass er froh sei, Mitglied in diesem Verband zu sein; so schätze er sowohl die Teilhabe an dessen geselligen Veranstaltungen, als auch die Beratungsmöglichkeiten innerhalb des Verbandswesens. Die Vorteile, die seine Zugehörigkeit zum Seniorenverband BRH bietet, möchte er daher nicht missen.

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(15.01.2019)
Unsere BRH-ler Regina und Gerd Weinand erinnerten an 2018: Was hat gut getan? Was darf sich gerne wiederholen?

(NRW) Erstaunlich ist es schon, wo sich unsere Senioren in und außerhalb der deutschen Grenzen hin und wieder aufhalten. So gehen regelmäßig unsere Nachrichten in den hohen Norden Europas, aber auch im Süden haben sie ihr Domizil für das Alter aufgeschlagen. Eben so interessant sind die Urlaubsgrüße, die uns nicht nur von den Niagarafällen aus der Provinz Ontario (Kanada) erreichten, sondern auch in Bali sind unsere Senioren auf der Wanderschaft. Wir stellten die Frage: Gab es Erlebnisse und Erfahrungen, die man ins neue Jahr mitnehmen kann? Worüber kam Freude auf? Was hat gut getan? Was darf sich gerne wiederholen?

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Eine sehr schöne Geschichte - die an manche Jugendzeit erinnert - trug unser BRH-Seniorenpaar Regina und Gerd Weinand bei. Die eigentlich leidenschaftlichen Pilger sattelten diesmal vom Motorrad auf ein gefühlt 'uraltes' Golf Cabriolet um. Die Begründung. "Da kann man dann bei Regen das Dach schließen und auch die Heizung anschalten. Und der Vorteil für die Frau, im Kofferraum ist auch noch Platz!" Will heißen: Mehr an Raum - nicht für die Frau, sondern für Klamotten.

So ausgerüstet wählte man als Ziel "unser" Italien, begab sich auf den Spuren von Hannibal über die Alpen nach Tirol, stoppte in Apulien, genauer gesagt in San Giovanni Rotondo, in der Wallfahrtskirche und am Glassarg von Pater Pio, um dann auf Goethes Pfaden etappenweise bis tief nach unten in die Fußspitze des Landes vorzustoßen. Nach Adria, Apulien und die Bucht von Neapel und noch tiefer: Das Rentnerehepaar Weinand ließ kaum etwas aus. Viele Stationen, Ereignisse und Eindrücke begründeten die Italiensehnsucht, die viele der Deutschen immer wieder befällt. Schließlich erfüllte sich hier einst schon Goethe einen Lebenstraum, mit der Postkutsche! Die Vorstellungen von einem Leben im Zeichen von Freiheit, nicht eingezwängt von Pflichten, übten auch auf unsere beiden Mitglieder wieder eine besondere Anziehungskraft aus. Dabei mag es Zufall sein, dass für sie in der Summe der Sehenswürdigkeiten, das mittelalterliche Fiuggi, eine Stadt in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium, der Spitzenreiter war. Die Weinands: "Wir können es nur jedem empfehlen. Arrivederci Fiuggi!" Dabei würden sich aber auch stets Blicke auf weitere Regionen lohnen, die es wert sind, besucht zu werden. Hin und wieder auch, weil man ein wenig Ruhe und Entspannung sucht. Noch einmal die Neu-Italiener: "Wir haben wunderschöne Tage in Italien verbracht. Dabei sind wir dem Unwetter Sommer 2018 entkommen. Es war zwar oft in unserer Nähe, aber wir haben nichts davon abbekommen!".

Haben auch Sie solch ein Urlaubsergebnis 2018? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro, vormittags, montags bis donnerstags, Büroleiterin Elke Cole an: 025739791450.

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(18.01.2019)
Seniorenverband BRH 2019: Da waren's nur noch drei

Gedenkstätte Hohenschönhausen

(NRW/Köln) Wenn es eine eher ernüchternde Feststellung gab, dann war es diese: Beim diesjährigen Besuch der traditionellen der DBB-Jahrestagung in Köln gab es nur noch drei Stützen der ehemaligen DBB Fachgewerkschaft "Seniorenverband BRH" auf Bundsebene: Die Seniorenverbände aus Sachsen, Baden-Württemberg und NRW, die ihren Ursprung im Seniorenverband BRH haben. Vertreten übrigens durch Rita Kiriasi-Kluxen (Sachsen), Waldemar Futter (Baden Württemberg) sowie Hans Burggraf, Ewald Prinz und Klaus Reimer (NRW).

Der Name BRH war dagegen auf DBB Bundesebene inzwischen völlig ausgelöscht. Ansonsten aber gab es auch erfreuliche Informationen, insbesondere aus dem Mund der Politik.

Die Frage "Kommt er oder kommt er nicht?" war bald beantwortet. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, musste" absagen. Dafür zeigten alle offensichtlich ohne zu Knurren Verständnis. Dafür sprach der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, der die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würdigte und verbesserte Arbeitsbedingungen zumindest im Bundesdienst kündigte. Es war insgesamt eine einzige Lobhudelei auf den Öffentlichen Dienst, so dass wir wohl - auch für die Älteren - erfreulichen Zeiten zugehen. Zumindest, wenn wir glauben wollen, dass das kein übertriebenes Lob, mit dem man nur bei den Tagungsgästen einen guten Eindruck schinden wollte, war.

Auch Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, fand diese Linie. "Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte kann der öffentliche Dienst nur mithalten, wenn er auch ein gutes Einkommen bietet." Wenn man die besten Köpfe für den öffentlichen Dienst haben will, müsse man bessere Voraussetzungen schaffen! Da scheint doch, dass der Boden für die anstehenden schwierigen Auftakt der Tarifverhandlungen für die Länder (Start 21.01., Abschluss ist für den 01/02. März avisiert) bestens bestellt ist.

Die Versorgungsberechtigten blicken derweil dennoch in die Zukunft mit besorgtem Blick. Die Sorge aber möchte DBB NRW Landesvorsitzender Roland Staude den Älteren - wenn es für sie um eine Übernahme 1:1 und zeitgleich geht, gerne nehmen. "Ich habe selbstverständlich die Versorgungsempfänger im Blick. So konnten wir als einen ersten Schritt für 2019 schon erreichen, dass die 200 Millionen Euro für den Pensionsfond des Landes doch noch in den Haushalt eingestellt wurden." kommentiert er, der ebenfalls in Köln war, die DBB-Bemühungen.

Gleichwohl teilt Staude die Einschätzung des BRH, dass die Besoldungs- und Versorgungsübertragung kein Selbstläufer werden. "Hier liegen die politischen Absichtserklärungen und politische Absprachen zwischen den Ländern weit auseinander." Und schade: Die positiven Bemerkungen im Rahmen der Arbeitstagung von Staatsekretär Mayer hätten sich leider ausschließlich auf die Bundesbeamten bezogen. Derzeit Wir drängen in NRW aber auf den unterschiedlichsten Ebenen auf eine Fortführung der Besoldungsgespräche. Laschet möchte diese gerne auf den Finanzminister delegieren. Staude: "Wir bestehen aber auf den Status Quo. Dies bedeutet, dass der MP die Gesprächsführung hat. Dies hat für mich auch etwas mit einer Wertschätzung gegenüber den Beamten und Versorgungsempfängern in NRW zu tun!" (ww.brh-nrw.de)

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    Wir machen uns für Sie stark!