Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(23.05.2019)
"Zweimal Maastricht und zurück!"

(Maastricht/Eifel) "Zweimal Maastricht und zurück!" hatte Tourleiter Volker Lohmeyer gebucht und war dem regen Teilnehmerinteresse gefolgt und hatte gleich an zwei folgenden Tagen erneut eine der ältesten Städte der Niederlande besucht. Und das wirklich gleich zweimal, wobei der erste Besuchstag mit fünfzig Teilnehmern von einem Märchenbuchwetter begleitet war. Und wieder wurde Maastricht im besucherfreundlichen Tempo und auf bequemen Weg erobert, wurden mit einem alten amerikanischen "School Bus" (Foto) die historischen und modernen Stadtteile entdeckt.

Diese Besichtigungsart erwies sich wirklich als eine einzigartig gelungene Weise, um die Universitätsstadt im äußersten Süden der Niederlande besser zu lernen. Zudem seniorengerecht, denn die Teilnehmer lauschten während der Fahrt aufmerksam den interessanten Fakten der Stadt, die für einen historischen Stadtkern an der Maas, für beeindruckende Kirchen und natürlich auch für die internationalen Einwohner bekannt ist. Sie genossen - wenn auch nur für Augenblicke - eine der schönsten und romantischsten Städte und deren burgundisches Lebensgefühl.

Bleibt festzuhalten, dass die heutzutage auch wichtigen Teile der Hin- und Rückfahrt Busfahrer Frank Lucke zur Zufriedenheit aller absolvierte. Nach den beiden weiteren überaus erfolgreichen Touren in 2019 weicht Tourleiter Volker Lohmeyer der Frage "Noch einmal mit dem BRH nach Maastricht?" aus…….. "Da könnte ich mich noch einmal von Mitreisewilligen überzeugen lassen……." Mit folgendem Zusatz: "Wenn die Nachfrage so groß nach einer Fortsetzung auch im kommenden Jahr sein sollte, dann Maastricht, aber mit anderem Programm plus wieder viel Freizeit!" Schließlich hätten ja auch andere holländische Städte schönen Käse.

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(23.05.2019)
BRH-Senioren hoch oben in der Uedemer Mühle

(Kreis Kleve) Die Mitglieder des Seniorenverband BRH, Kreisverband Kleve, waren mit Vorsitzende Gabi Paersch zu einer Erlebnistour nach Uedem eingeladen, wo etwas außerhalb in der Mühlenstraße 101 die "Hohe Mühle" steht. Diese aus dem 14. Jahrhundert stammende nicht zu übersehende Windmühle aus Stein zählt zu den ältesten am Niederrhein. Sie beherbergt ein kleines, aber feines Schustermuseum, das die Geschichte des in Uedem einst ansässigen Handwerks "Schuster und Holzschuh" anschaulich präsentiert.

Das Baudenkmal "Hohe Mühle" dient zudem heute nach umfangreicher Sanierung und Restaurierung als Begegnungsstätte in einem gemütlichen Kaffeestübchen. Unter der fachkundigen Führung von "Niederrhein Guide" Wilhelm Miesen - den BRH-Senioren auch bekannt als "Fischer Piet" aus Grieth - wurde den Besuchern die Entwicklung dieses alten Handwerks erzählt. Zudem konnte man vom Aussichtsturm oben einen herrlichen Ausblick auf die niederrheinische Landschaft, besonders auf das reizvolle Waldgebiet "Uedemer Hochwald" genießen. Im Anschluss hieran saß man noch längere Zeit in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen in der Mühle - die kürzlich ihr 700-jähriges Bestehen feierte - zusammen.

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(18.05.2019)
Ältere Naschkätzchen träumten von einer Welt aus Schokolade

(Bad Sassendorf) Die Naschkätzchen von Sassendorf träumten für einige Stunden von einer Welt aus Schokolade und dazu öffnete "Peters SchockWelt" in Lippstadt seine Pforten für Hoffmanns & Co. Mit vierzig Teilnehmern war der Seniorenverband BRH diesmal unterwegs um einmal auf rund 200 qm zu erforschen, was auch das etwas ältere Herz hier und da begehrt.

Ein Teilnehmer berichtet uns: "Peters hat neben seiner Manufaktur ein vierstöckiges Haus gebaut, in dem von Stockwerk zu Stockwerk die verschiedenen Schritte bis zum süßen Fertigprodukt - von über hundert Pralinensorten über eine Reihe ausgewählter Schokoladen und Schokoladenartikeln sowie feinsten Teegebäcken und frischen Kuchen - gezeigt werden. Ein wenig anstrengend für uns alte Leute schon. Deswegen hatten die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann gleich im Vorfeld geraten, wenn vorhanden, einen Rollator auf diese Tour mitzunehmen, damit man sich bei Bedarf auch einmal setzen kann. Der Hinweis wurde mit Freude befolgt: Elf Personen hatten den Rollator mitgebracht. Das Haus hat zudem einen Fahrstuhl. Also kein Problem, die vier Stockwerke zu erklimmen."

So gab es denn in jeder Etage entsprechende Proben von den Süßigkeiten, die hier hergestellt werden. Zudem ist im Erdgeschoß eine große Cafeteria, in der für die BRH'ler schon Kaffee und Kuchen eingedeckt waren. Dort wurde sich dann angeregt ausgetauscht. Das ganze Haus ist als "Erlebniswelt" konzipiert. "Peters" hat die Cafeteria das ganze Jahr jeden Tag offen. So kann man - raten Johanna und Wolfgang Hoffmann - von Bad Sassendorf mal eben zum Kaffeetrinken oder, um schnell noch im Werksverkauf ein Geschenk zu kaufen, hinfahren (ca. 25 km). Übrigens: Bislang kannte kaum einer von den BRH-Mitgliedern die "Firma Peters", obwohl sie schon 75 Jahre in Lippstadt besteht. Wolfgang Hoffmann: "Da kann man mal wieder sehen, dass es immer noch Neues in der Nähe zu entdecken gibt. Man muss nur Augen und Ohren offen halten!"

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(18.05.2019)
Keine Elektro-Tretrollern in Fußgängerbereichen

(BRH-Euskirchen) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat überraschend schnell bei seinen bisherigen Planungen einen Rückzieher vollzogen, wenn es um die Nutzung der neuen E-Tretroller auf Gehwegen geht. Der Minister war nunmehr bereit, in der Mitte Mai im Bundesrat vorliegenden Verordnung den Vermerk "Das Fahren auf Gehwegen mit Schrittgeschwindigkeit" herauszustreichen. Dementsprechend wird nun das Fahren von Elektro-Tretrollern in Fußgängerbereichen nicht erlaubt.

Der Seniorenverband BRH hatte bereits Ende März gegenüber den Euskirchener Bundestagsabgeordneten Markus Herbrand (FDP) und Detlef Seif (CDU) Einspruch erhoben und darum gebeten, sich in die Beratungen einzubringen und nach vernünftigen Regelungen für ein gutes Miteinander zu suchen. Dazu brachte der BRH in Erinnerung, dass man in der Vergangenheit - gerade in Fußgängerbereichen wie zum Beispiel die bekannte Euskirchener Einkaufsstraße Neustraße - schon große Probleme mit fahrenden Radfahrern hatte und sich immer wieder für ein Verbot einsetzen musste. Der BRH begrüßt grundsätzlich die neue Mobilitäten, will sich aber gleichzeitig für einen gewissen Schutzraum gerade für die älteren Menschen auf Gehwegen und in Einkaufsstraßen einsetzen.

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(04.05.2019)
Zunächst im Kloster, dann an der Lippe

(Bad Sassendorf) Die ohnehin reiselustigen Senioren vom BRH Bad Sassendorf stehen mit Johanna und Wolfgang Hoffmann ständig im heimischen Focus. Zunächst besuchte man wieder einmal das Koptische Kloster in Brenkhausen. Es war "BRH-Wetter", die Sonne schien aus blauem Himmel. Der Bischof empfing persönlich die Gruppe an der Pforte und stellte vor: Das Kloster und die Kopten im Allgemeinen.

Ein süddeutscher Holzbildhauer hat dem Kloster 50 lebensgroße Statuen gestiftet, die in den in Klöstern üblichen breiten Gängen einen würdigen Platz gefunden haben. Der Künstler war selbst anwesend und erklärte zum besseren Verständnis. Eine riesige Bibelsammlung aus verschiedenen Epochen sowie eine riesige Sammlung von Kirchenmodellen aus aller Welt waren weitere Stationen der Erkundungen. Zum Abschluss zelebrierte der Bischof noch eine Andacht, mit dem Segen für eine gute Heimfahrt.

 Naturfilmer Ulf Marquart

Dann hatte der BRH vor Ort wieder einmal ein volles Haus. Zu Gast war mit Ulf Marquart ein Naturfilmer, der einen Film über die Lippe, von der Quelle bis zur Mündung zeigte. Der Streifen war im Auftrag des WDR gedreht worden und wurde vor Ostern auch im Fernsehen gezeigt. Die Sassendorfer staunten: Fantastische Aufnahmen, über und unter Wasser. Wirklich sehenswert.

Dann gab es noch einen interessanten Blick ins Private: Der 175. Geburtstag der Hoffmanns, wie eine Altersangabe im Alten Testament. Es sind die Geburtstage von Johanna (88) und Wolfgang (87) Hoffmann, die auf einen Tag fallen. Viele gute Freunde feierten mit im "Cafe Sprenger". Die Jubilare versprachen zuversichtlich: "Beim 90. Geburtstag und gleichzeitig der Eisernen Hochzeit werden wir sicher eine noch größere Gästeschar haben!"

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(29.04.2019)
Arbeitnehmerempfang 2019 in Hagen

Der diesjährige Arbeitnehmerempfang der Landesregierung fand am 29. April inder Hagener Stadthalle statt. Für den BRH NRW waren das Ehepaar Kalmus und der Landesvorsitzende Martin Enderle (a.d. Foto rechts) dabei. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Arbeitsminister Laumann, der sich für eine Erweiterung der Betriebsrenten aussprach. Er teilte dazu interessante Zahlen mit: Von den Arbeitnehmern mit einem Einkommen von 5.000 EUR monatlich haben 80 % die Zusicherung auf eine Betriebsrente, bei den Arbeitnehmern mit einem Einkommen von 2.000 EUR dagegen nur 15 %. Die DGB-Landesvorsitzende Anja Weber forderte mehr Tarifbindung bei öffentlichen Ausschreibungen. Hier würde das heute schon geltende Recht viel zu wenig kontrolliert. Und Ministerpräsident Armin Laschet hob die guten Tarifabschlüsse hervor, zuletzt im öffentlichen Dienst mit 8 % bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Laschet machte auch deutlich, dass nun Strukturgespräche zur Besoldung und Vergütung anstünden. Aus Sicht des BRH NRW gehören dazu z.B. Fragen wie die Abschaffung der Kostendämpfungspauschale in der Beihilfe oder die Mütterrente. (M. Enderle)

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(27.04.2019)
Jürgen Jentsch: Landesseniorenvertretung mit neuer Vorstandsspitze

(Recklinghausen) "Nun ist meine Zeit vorbei", äußerte sich die Landesvorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW (LSV), Gaby Schnell, auf der Mitgliederversammlung in Recklinhausen vor etwa hundert Seniorenvertretungen des Landes und trat zu den folgenden Neuwahlen nicht mehr an. Die Versammlung erhob sich, zollte der Ehrenamtlichen minutenlang mit dem Beifall einen verdienten Dank und ernannte sie schließlich zum Ehrenmitglied. Gaby Schnell aus Altenberge hatte über 14 Jahre der LSV gedient, davon zehn Jahre als Landesvorsitzende. Mit dem Seniorenverband BRH ist sie in dieser Zeit des Wirkens verbunden, was auch auf dem 60-jährigen Bestehen des BRH in Bochum durch die Übernahme der Festansprache zum Ausdruck kam.

In Bürgerhaus in Recklinghausen trafen sich die Vertreter aus deutlich über hundert gewählten Seniorenvertretungen in NRW als eine wichtige Stimme der Älteren. Das bestätigte auch Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, in seinem Grußwort. Er war sich da einig mit dem Bürgermeister der Stadt, Christoph Tesche: "Die Landesseniorenvertretung erreicht es immer mehr, sich das Wort zu verschaffen und dann auch Gehör zu finden!" Wer könne denn authentischer Sorgen der älteren Menschen vortragen, als die Senioren in den Vertretungen selber.

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung war wieder einmal umfangreich, denn neben Neuwahlen des Vorstands galt es über etliche Anträge zur ganzen Bandbreite der Themen, um die sich Seniorenvertretungen kümmern, zu beraten und zu entscheiden. Darunter waren auch Verbesserungen, die der BRH mit auf den Weg gebracht hatte: Verbesserung der Mütterrente, Änderung der Gemeindeordnmung zur Anerkennung von Seniorenvertretungen als Mussvorschrift, verbesserte Vorhaltung bei den Kurzeitpflegeplätzen, Stärkung der Grundversorgung des ländlichen Raums mit Einkaufsmöglichkeiten sowie Streichung von Anliegerbeiträgen bei Straßenausbaumaßnahmen. Ein altes Anliegen des BRH, die hausärztliche Versorgung und die Landarztpraxis nahm Minister Laumann in seiner Rede ins Visier. Ältere Menschen möchten bei einer angemessenen finanziellen Ausstattung auch eine gesundheitliche Vitalität erleben. Daher sorge er sich um die hausärztliche Versorgung. Sein Fazit: "Hausarzt ist wichtig für die medizinischen Versorgung der älteren Menschen!" Laumann wehrte sich auch gegen jegliche Diskriminierung. "Diskriminierungen wie auch Altersbegrenzungen haben in unserer Zeit nicht zu suchen, passen einfach nicht zu uns!"

Der Seniorenverband BRH wurde in Recklinghausen durch Hans Burggraf (Euskirchen) - Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der ehrenamtlichen politischen Seniorenorganisationen (LAGSO) - vertreten. Noch ein Blick zu den Neuwahlen, die ein Team mit neuen Köpfen brachten. Neuer Landesvorsitzender wurde Jürgen Jentsch (Gütersloh), seit April 2010 schon stellvertretender Vorsitzender der Landesseniorenvertretung. Jentsch war von Mai 1985 bis Mai 2005 direkt gewählter Landtagsabgeordneter im Landtag in NRW.

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(25.04.2019)
Ein sonniger BRH-Gruß aus Estland…

(NRW) Viele Rentner und Pensionäre suchen hin und wieder oder gar auf Dauer Reiseglück im Ausland. Wenn man den Reisebüros glauben darf: Tendenz steigend. So genießen die Älteren den wohlverdienten Ruhestand oft im Warmen, lernen hier eine Menge Neues kennen und freuen sich auch noch darüber, dass das Leben dort oft auch noch erschwinglicher ist.

Wir freuen uns immer über Grüße, oft mit einem Foto geschmückt. So lässt uns diesmal BRH-Mitglied Gerd Weinand teilnehmen. Er ist auf dem Jakobsweg in Norden Europas und die Grüße erreichten uns aus Estland, einer abwechslungsreichen Landschaft mit über 1.500 Inseln. Es ist aber nichts mit Inselhüpfen, berichtet der Pilger, Es zieht ihn aus Glaubensgründen in die Fremde und zu einem Pilgerort namens Riga (Letland). Zu Fuß, aber auch schon mal unter Verwendung eines Transportmittels. So hat er sich in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, ein City-Bike für acht Tage geliehen. "Damit fahre ich durch die Nationalparks von Tallinn nach Pärnu (ca. 200 km), gebe dann das Rad ab und gehe dann hauptsächlich an der Ostsee entlang bis Riga, der Hauptstadt von Lettland."

Genießen Sie auch Urlaubstage im In- oder Ausland? Senden Sie uns doch bitte einen Fotogruß mit einigen wenigen Sätzen an das BRH-Landesbüro , oder telefonisch vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter. Wir freuen uns und berichten gerne.

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(14.04.2019)
Seniorenverband BRH entfaltete eine besondere Wirkung für sichere Mobilität im Alter

(NRW) Eine weitgehend selbstbestimmte sichere Mobilität im Alter ist ein Anliegen des Seniorenverband BRH , dem es bei dieser Initiative auch darum geht, die Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer insbesondere zu Fuß, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder auch im privateigenen Auto, möglichst lange zu erhalten.

Weil gerade ältere Menschen - oft dunkel gekleidet - im Straßenverkehr eine besondere Aufmerksamkeit benötigen, hat sich der Seniorenverband BRH Unterstützung beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) geholt. Dieser hatte schon in den Großstädten wie Berlin, Leipzig und auch Dortmund im Rahmen einer Aktionswoche "Sicher mobil im Alter" die Sicherheit von älteren Fußgängern in den Mittelpunkt gerückt und unter anderem auffallende Regenschirme verteilt. Um diese Initiative zu unterstützen, wurden nun die älteren Menschen vornehmlich auf den BRH Touren "Urlaub ohne Koffer" darauf angesprochen und ebenfalls eine Kampagne zu Mobilität im Alter gestartet. Zur Unterstützung wurden dazu handliche Automatik-Regenschirme mit retroreflektierenden Elementen für ältere Menschen bereitgestellt.

 BRH-Seniorinnen werben mit deutlich sichtbaren Regenschirmen für sichere Mobilität im Alter

So konnte nun auch auf einer Tour zum Kloster Kamp (Lintfort) diese Aktion unterstützt werden. Und sogar mit einer Begeisterung, wie von einem Teilnehmer festgehalten wurde: "Die Damen hatten viel Spaß mit den geschenkten Schirmen!"

Der Seniorenverband BRH hatte zuvor schon in Zusammenarbeit mit dem Landesseniorenvertretung NRW (LSV NRW) "Bewegung" zu einem Schwerpunktthema gewählt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hatte dazu ein Präventionsprogramm entwickelt: "Alter - jetzt überall in Bewegung". Damit macht der BRH auf die Notwendigkeit aufmerksam, dass gerade ältere Menschen in fast jeder Hinsicht beweglich sein sollten. Der BRH bietet das Programm - auf die spezifischen Bedürfnisse Älterer abgestimmt und in einer Bewegungspackung dargestellt - wird den älteren Menschen angeboten.

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(05.04.2019)
Grüße aus Ägypten bei aktiver Verbandsarbeit

(Ägypten/NRW) Wir freuen uns immer wieder darüber, ein kleines Bildchen und liebe Urlaubsgrüße unserer BRH-Senioren aus aller Welt im Briefkasten zu finden. Dafür muss es schon längst nicht mehr die Super-Aufnahme sein. Es genügt uns, wenn wir an kilometerlangen weißen Sandstränden und frischen Meeresbrisen teilhaben können und Salz auf der Haut spüren.

So wie diesmal Grüße aus Ägypten von BRH-Mitglied Klaus Reimer kamen und dazu ein Bericht vom "4. BRH-Jahrestreffen in Hurghada", u.a. mit den Lommersumer Sonja und Armin Offerzier, natürlich auch BRH Mitglied. "Nix mit Langeweile pur", berichten die Reimers. Jeden Tag Animation und abends Livemusik bis 23 Uhr. Zwar keine Pyramiden, dafür aber - wer will - kann zum Kamele-Reiten antreten. Das Hotel ist super eingerichtet, alles behindertengerecht. Senioren sind in der Überzahl, zu 80% Stammkunden. Ein Gefühl der Unsicherheit kann man vergessen. Die BRH-Versammlung in Hurghada: "Es ist sicherer wie bei uns, haben die letzten Jahre zu diesem Thema nichts gehört!" Und wie kommt man nach Ägypten? Ganz einfach: Von allen deutschen Flughäfen!

Wer jetzt Geschmack an Urlaubsgrüße bekommen hat: Haben auch Sie solch ein Urlaubserlebnis? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro, vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter.

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(02.04.2019)
Seniorenverband sucht in Düsseldorf Ehrenamtler

(Düsseldorf) Der Vorsitzende des > BRH-Kreisverbandes Düsseldorf, Mettmann und Neuss, Udo Kock, hatte zur Jahreshauptversammlung ins Gerhart-Hauptmann-Haus eingeladen und konnte dort zu den erschienenen Mitgliedern auch den > BRH-Landesvorsitzenden Martin Enderle (Bielefeld) begrüßen.

Dieser zeichnete im Verlauf der Versammlung zahlreiche Mitglieder für treue Mitgliedschaft mit Ehrennadeln und Urkunden aus: Erika Norden, Dietmar Nombrowsky, Theodor Schmitz, Oswald Lasarzik, Wolfgang Kreuzahler, Wolfgang Haase, Elmar Kohnen, Klaus Franken, Hans Schneider, Gertraud Steiner und Udo Kock. Die auf der Versammlung verhinderten Mitglieder erhalten ihre verdienten Auszeichnungen noch zugestellt.

Anschließend gab Enderle aktuelle Informationen aus der Arbeit des DBB auf Bundes- und Landesebene, berichtete aus der Arbeit des BRH NRW und beantwortete Fragen aus der Mitte der Versammlung. Bei den anstehenden Neuwahlen fand sich leider kein anwesendes Mitglied des KV, das Bereitschaft für eine Kandidatur für die neu zu besetzenden Funktionen des Vorsitzes und des Schatzmeisters zeigte.

Die Versammlung fand einvernehmlich zur folgenden Lösung: Zur Vermeidung einer zu besorgenden Auflösung des Kreisverbandes wird nun der amtierende Vorstand in Abstimmung mit dem Landesverband eine Lösung suchen. Zum weiteren Fortgang der Versammlung: Nach Ausführung der weiteren Formalien und einem Ausblick auf die Veranstaltungen in diesem Jahr schloss Vorsitzender Kock mit Dank an die Anwesenden die Versammlung.

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(02.04.2019)
Ausschreibung PC-Seminar im Mai -
Aufbaukurs Computerpraxis für Senioren mit den Schwerpunkten
"Windows - Word - PowerPoint - Excel"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wie in den letzten Jahren möchten wir allen BRH-Mitgliedern mit PC-Grundkenntnissen die Möglichkeit geben, ihre Computerkenntnisse weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund bieten wir nunmehr in der Zeit vom 14. bis 16. Mai 2019 ein dreitägiges Seminar an, das teilnehmerorientiert die Kenntnisse über Dateimanagement unter Windows 10, Word, PowerPoint und Excel erweitern wird.

Die Tagungsgebühr beträgt für BRH-Mitglieder 135 Euro, sonst 190 Euro. Hierin enthalten sind die Verpflegung und Übernachtungen während des Seminars. Die anfallenden Reisekosten werden von der dbb akademie erstattet (einfache Strecke lt. Routenplaner x 0,30 €). Die Veranstaltung wird an Geräten mit Betriebssystem Windows10 und Office 2016 in einem Raum der dbb-Akademie in Königswinter-Thomasberg durchgeführt.

Für dieses Seminar interessierte Mitglieder und Freunde des BRH NRW, bitten wir, sich mit dem unten verlinkten Anmelde-Formular und Überweisung der Tagungsgebühr bis zum 25. April 2019 anzumelden . Die Meldungen werden nach dem Eingang der Überweisung gelistet, um eine Reservierung nach der Reihenfolge der Meldungen bestätigen zu können. Bis zum 30.04.2019 entstehen bei einer evtl. Stornierung keine Kosten, später kann die Tagungsgebühr nicht erstattet werden.

Einzelheiten zur Anmeldung und zum Programm entnehmen Sie bitte der Anlage. -
Anmeldeformular PDF-Symbol 83 KB
Seminarablauf PDF-Symbol130 KB

Mit freundlichen Grüßen
gez. Martin Enderle

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(29.03.2019)
Mal eben den Sprung nach Lissabon wagen!

(Euskirchen) Von Zeit zu Zeit blicken wir zu europäische Stationen, wo sich unsere Senioren außerhalb der deutschen Grenzen hin und wieder aufhalten. Wir berichten auch regelmäßig über Nachrichten aus dem hohen Norden Europas, aber auch aus dem Süden, wo immer wieder mal ein Domizil für einen Kurzurlaub aufgeschlagen wurde.

So kamen diesmal interessante Urlaubsgrüße aus Lissabon, wohin es BRH-Mitglied Georg Scholl für wenige Tage verschlagen hatte. Genauer gesagt aus Cascais, nahe bei Estoril, was Schönheit mit Ruhe direkt am Atlantik vereint. (Foto).

Und das ging in einem Zeitraffer so: "Die Idee kam über ein Angebot aus dem Internet, Flug, 4-Sterne Hotel in der Altstadt, mit Super-Frühstück, 200 m bis U-Bahn, 3 Nächte!"

Hin zum Flughafen Köln und im Parkhaus den im Internet reservierten Parkplatz zugewiesen bekommen. Man fand das Hotel Brown's Central ok - sauber, alles funktioniert, bequeme Betten, mit Bonuskarte 10% für deren Bistro um die Ecke rum. In Lissabon am Flughafen raus und in die Metro, dort am Schalter eine grüne Auflade-Fahrkarte für alle Verkehrsmittel der Stadt (U-Bahn, Bus, Tram, Lifte und Fähren) abholen.

Dann folgen zwar nur wenige, aber interessante Tage: Lissabon ist sehr hügelig - auf sieben Hügeln gebaut und manchmal recht beschwerlich für Senioren. Also besser immer per Tram oder U-Bahn……oder Fahrstühle (Elevador), die die Hügel auch erklimmen. Überall kann man Elektro-Roller mieten, damit fahren und sie an einem beliebigen Platz einfach stehen lassen. Oft gibt es geführte Umsonst-Touren - junge oder älter Leute, die einem für einen geringen Obolus herumführen und erzählen und ein Trinkgeld erwarten.

Wer jetzt Geschmack auf eine solche Tour bekommen hat: Georg Scholl ist gerne bereit, Fragen unter scholl.georg@arcor.de zu beantworten. Haben auch Sie solch ein Urlaubserlebnis? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro , vormittags, montags/dienstags, Büroleiterin Elke Cole Tel.: 025739791450 mit Anrufbeantworter.

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(23.03.2019)
Eine glückliche Lösung: Johanna und Wolfgang Hoffmann machen weiter

(Bad Sassendorf) Das "Kaminzimmer" des Hotels "Schnitterhof" im historischen Fachwerkensemble mit Blick in den Kurpark war mit etwa siebzig Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Verständlich deshalb, dass zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Seniorenverband BRH Gäste aus Platzgründen nicht zugelassen waren.

Im Rahmen der Abwicklung der Tagesordnung begrüßte Johanna Hoffmann die Gäste und hielt anschließend die Totenehrung ab. Dann war die Zeit für Bürgermeister Malte Dahlhoff gekommen, der fast schon ein Stammgast bei den Senioren ist. In seinem Grußwort ging der erste Verwaltungsmann über die zwölf Ortsteile des Kurortes auch auf das erfolgreiche Arbeiten des Seniorenverbands vor Ort ein. Die Teilnehmer vermerkten nicht ohne Stolz einmütig: "Er lobte den OV über den grünen Klee!"

Anschließend nutzte der ebenfalls anwesenden BRH Landesvorsitzende Martin Enderle (Bielefeld) die Gelegenheit, vor den Senioren über die Tätigkeit des BRH überregional zu berichten. Dann ging er auf den wichtigsten Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" ein. Weil Johanna und Wolfgang Hoffmann wie angekündigt eine Wiederwahl ablehnen wollten, rief der BRH-Landeschef dazu auf, Angebote des Verbandes vor Ort nicht nur zu nutzen, sondern durch eigenen Einsatz als Mitglied des Vorstands auch mitzugestalten!

Wolfgang Hoffmann trug dann den Tätigkeitsbericht für die Veranstaltungen 2018 vor: Kurzfassung: Es waren zwölf Fahrten und zehn Saalveranstaltungen, die alle sehr gut besucht waren. Den Kassenbericht erläuterte Heinrich Michaelis, die Kassenprüfer bestätigten eine korrekte Buchführung mit einem ausgeglichenen Konto zum Jahresende. Die Entlastung der Vorstandsmannschaft war da nur noch Formsache.

Jetzt stand die schwierigste Aufgabe des Treffens an, war doch für diese Jahreshauptversammlung der Rücktritt des Ehepaares Hoffmann vorgesehen. Die glückliche Lösung der Problematik: Da sich keine Nachfolger beworben hatten, bleiben die Hoffmanns weiter im Amt. Die Versammlung nahm diese Entscheidung mit Dankbarkeit auf und zollte Beifall.

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(18.03.2019)
Bonner BRH-Senioren wieder besonders aktiv

(Bonn) Gleich zweimal waren die Senioren des BRH Bonn unterwegs. Zunächst traf man sich traditionell in der Stadthalle Bad Godesberg. Es gab einen doppelten Anlass: Einmal konnte Barbara Herbst einen Jubilar zum Geburtstag gratulieren: Harald Steede wurde 85 Jahre "jung". Mit einer entsprechenden Würdigung: "Der Jubilar hat sich um den BRH KV Bonn sehr verdient gemacht. Ich danke ihm dafür in der Hoffnung, dass er noch lange dem Seniorenverband und mir unterstützend zur Seite steht." Gleichzeitig beteiligte sich der BRH Bonn mit der Überreichung von retroreflektierenden Schirmen an der landesweiten BRH Aktion für sichere Mobilität älterer Menschen ,Runter vom Gas'!

Wenige Tage später weilte eine BRH-Abordnung unter den vielen hundert Senioren im Beethovensaal des Maritimhotels, als die Seniorensitzung der Bonner "Wiesse Müüs" über die Zeit ging. Es wurde schon dunkel, als die BRH'ler erst ihre Zelte abbrachen. So gut hatte es gefallen. Die Bestnoten des närrischen Nachmittags verteilte Christian Schenkberg an den kölsche Schutzmann (Jupp Menth) und Wicky Junggeburth. Schade, zum Ende sei es für die Senioren mit einer starken musikalischen Jugendgruppe etwas laut und krawallig geworden.

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(08.03.2019)
Einkommensrunde 2019: Es ist noch lange nicht vorbei! - Auch der Zopf ‚Kostendämpfungspauschale' gehört endlich abgeschnitten

(NRW) Die Tarifrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ist am 2. März 2019 in Potsdam zu Ende gegangen. Aber: Die Einkommensrunde insgesamt ist noch lange nicht vorbei. Aus vielen Landeshauptstädten fehlt noch das klare Bekenntnis, das in Potsdam ausgehandelte Volumen von insgesamt 8 % zeitgleich und systemgerecht auf die Landes- und Kommunalbeamten und Versorgungsempfänger zu übertragen.

Das gilt aktuell auch für die NRW-Landesregierung. Roland Staude, Chef des DBB NRW, fügt weitere Forderungen hinzu: "Mit 41 Stunden hat NRW eine der höchsten Wochenarbeitszeiten aller Bundesländer. Eine Absenkung auf 39 Stunden würde auch die Attraktivität für junge Fachkräfte stärken. Ein wichtiger Baustein zur Attraktivitätssteigerung wäre zudem eine Anhebung der Eingangsbesoldungen. Wichtig für die Versorgungsberechtigten: Spätestens seit der Abschaffung der Praxisgebühr entbehrt die Kostendämpfungspauschale jeder Grundlage und gehört ebenfalls abgeschafft!

Staude hatte zuletzt Zweifel angemeldet, ob die Landesregierung sich überhaupt zu Besoldungsgesprächen bereitfindet. Inzwischen jedoch konnte der DBB NRW die Landesregierung überzeugen, dass es wieder Besoldungs- und Versorgungsgespräche geben wird: Staude gegenüber dem BRH: "Die Landesregierung wird auf uns zukommen."

Für den Seniorenverband BRH in NRW hatte die abgeschlossene Tarifrunde eine vorentscheidende Bedeutung auch für die im kommenden Frühjahr anstehende Auseinandersetzung auf Länderebene. Landesvorsitzender Martin Enderle sicherte den älteren Menschen im öffentlichen Dienst vollen Einsatz des BRH zu, damit ein hoher Abschluss erreicht wird und auch die Versorgungsberechtigten im Land im nächsten Jahr ebenfalls Aussicht auf eine vernünftige Einkommensverbesserung haben. Schon jetzt sei es an der Zeit, Flagge zu zeigen.

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(03.03.2019)
Hochinteressanter Besuch der neuen Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Paderborn

(Bad Sassendorf/Paderborn) "Es war alles etwas anders, als wir es erwartet hatten", berichtet Josef Hoffmann vom letzten Besuchstermin seiner BRH Gruppe aus Bad Sassendorf , die zur neuen Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Paderborn führte. "Der Gebetsraum im Obergeschoss, über eine ziemlich lange Treppe zu erreichen, war viel kleiner als wir es uns vom äußeren Anblick der neuen Synagoge vorgestellt hatten."

Gleichviel: Der Gemeindevorsteher Alexander Kogan selbst empfing die BRH'ler sehr freundlich und lud sie ein, auf den Bänken, wie man sie von christlichen Kirchen gewohnt ist, Platz zu nehmen. Der erste Rundumblick: Es gibt keine Bilder, keine Orgel, keinen Altar, nur ein Lesepult, auf dem die Thora bei den Gottesdiensten ausgerollt wird. "Die Thora" entspricht im Wesentlichen mit den fünf Büchern Moses, ähnlich dem Alten Testament. Der Gemeindevorsteher zeigte den Besuchern ein Exemplar, das bei der Verbrennung der alten Synagoge zwar beschädigt wurde, aber gerettet werden konnte. Man erfuhr: Eine beschädigte Thorarolle darf nicht mehr gottesdienstlich verwendet werden. Deswegen durften sie alle auch mal die gezeigte anfassen, um festzustellen, dass es sich wie bei dem "Soester Gesetz" um eine Kuhhaut handelt. Es gibt spezielle Schreiber, die in jahrelanger Geduldsarbeit in Schönschrift den hebräischen Text mit Feder und spezieller Tinte auftragen. Den Text zu lesen ist so schwierig, dass nur relativ wenige Menschen ihn vortragen können. Natürlich konnte Alexander Kogan ein paar Zeilen daraus vorlesen.

 Thorarolle

Viel Interessantes gab es zu erfahren: Jude wird man nur, wenn die Mutter Jüdin ist. Ist die Mutter z.B. Christin, werden ihre Kinder auch Christen. Juden missionieren nicht so, wie es bei den Christen und Muslimen üblich ist. Hier gibt es zudem keine Hierarchie, so wie z.B. bei den Christen: Diakon, Pfarrer, Bischof, Papst…... Im Judentum gibt es nur Gott.

Hinter einem wertvoll geschmückten Vorhang in Paderborn befindet sich der Thoraschrein, in dem sich in Paderborn drei komplette Thorarollen, senkrecht stehend, befinden. Seit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. gibt es kein zentrales Heiligtum mehr. Aber noch immer ist Jerusalem mit der Klagemauer die heilige Stadt. "Ersatzheiligtum" jeder jüdischen Gemeinde ist die Thorarolle in der Synagoge. Priester kennt das Judentum nicht. Jeder Mensch ist direkt vor Gott verantwortlich. Rabbiner sind fromme Gelehrte, die sich mit Glaubensfragen beschäftigen und Gemeindemitgliedern Rat geben, haben aber keine hierarchische Funktion.

Im Gemeindesaal in Paderborn, im Erdgeschoss, gab es bei Tee und Plätzchen noch eine Fragestunde, bei der geduldig alle Fragen der Teilnehmer, auch wenn sie noch so ausgefallen waren, beantwortet wurden. Dabei ergab sich unter anderem, dass die Paderborner Gemeinde, die ein für hiesige Verhältnisse riesiges Gebiet abdeckt, nur 45 Mitglieder hat! Man muss aber nicht Gemeindemitglied werden, sondern kann die vorgeschriebenen Gebete an jedem beliebigen Ort verrichten. Wem also der Weg bis zur Synagoge zu weit ist, schließt sich der Paderborner Gemeinde auch nicht an. Das Leben nach dem Tod wird ähnlich wie bei den Christen definiert. Die Seelen der Toten gehen nach einem gottgefälligen Leben in einen Garten Eden ein. Nach Erscheinen des Messias und dem Jüngsten Gericht erwartet die Gerechten die leibliche Auferstehung und das ewige Leben.

Noch einmal kommt Wolfgang Hoffmann, der mit Gattin Johanna wieder organisierte, zu Wort: "Wir haben schon viele religiöse Stätten besucht und die Unterschiede zu anderen Religionen erklärt bekommen. Aber so umfangreich wie bei den Juden sind wir nirgendwo mit neuem Wissen eingedeckt worden! Als wir heim fuhren, war der Himmel feuerrot, vielleicht als Mahnung, dass wir das Erlebte ernst nehmen und nicht gleich wieder vergessen sollen?"

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(01.03.2019)
Wir trauern um Werner Hagedorn

(NRW) Der Seniorenverband BRH trauert um sein Mitglied Werner Hagedorn, der am 17. Februar 2019 im Alter von 89 Jahren friedlich verstorben ist. Werner Hagedorn, geboren am 01.09.1929 in Remscheid war verheiratet und hatte vier Kinder. Als Steueranwärter hat er 1950 beim Finanzamt Wuppertal-Elberfeld seinen Berufsweg begonnen und ist mit bestandener Fachprüfung 1964 als Steueramtsrat in den gehobenen Dienst in der Finanzverwaltung eingetreten. Seit 1954 war er Personalrat des Finanzamtes Wuppertal-Lennep, von 1958 bis 1964 Mitglied im Hauptpersonalrat und Bezirkspersonalrat beim Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen und ab 1975 als Mitglied des Bezirkspersonalrates bei der Oberfinanzdirektion Düsseldorf freigestellt. Von 1979 bis 1987 war er Vorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) im dbb. Beim dbb war Werner Hagedorn seit 1969 Mitglied im dbb Bundeshauptvorstand und ab 1972 Mitglied im dbb Bundesvorstand. Am 5. November 1987 wurde Werner Hagedorn durch den dbb Bundesvertretertag zum dbb Bundesvorsitzenden gewählt; er hat dieses Amt bis 1995 mit großem Engagement ausgefüllt.

Auch im Ruhestand hat es sich der dbb Ehrenvorsitzende nicht nehmen lassen, durch regelmäßige Teilnahme an Gremiensitzungen und Veranstaltungen, sein Interesse am Fortgang der dbb-Politik zu bekunden. Auf den Jahreshauptversammlungen war er stets Gast, auf dem letzten mehrtägigen Treffen des Seniorenverbandes BRH zum Hauptvorstand mit Neuwahlen in Bochum hielt er die Festansprache. Vor Ort besuchte der Verstorbene - wann immer es seine Gesundheit zuließ - die Treffen des Seniorenverbandes BRH Wuppertal.

Werner Hagedorn wurde wegen seines zugewandten Auftretens und seiner Persönlichkeit von Kolleginnen und Kollegen auch weit über den dbb hinaus anerkannt und in hohem Maße geschätzt. Auch wir vom Seniorenverband BRH werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren, wir sprechen seiner Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

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(28.02.2019)
Seniorenverband BRH war bei der Demo zur Tarifverhandlung natürlich dabei

(NRW) Für den 26. Februar 19 hatten zahlreiche Fachgewerkschaften des öffentlichen Dienstes zu einer Großdemonstration in Düsseldorf aufgerufen. Für den BRH NRW waren der Landesvorsitzende Martin Enderle und der Vorsitzende des Kreisverbandes Düsseldorf, Mettmann, Neuss, Udo Kock dabei.

Zweimal hatten sich die Tarifpartner vorab getroffen, ohne dass die Arbeitgeber nur ansatzweise zu der 6%-Forderung der Gewerkschaften, geschweige denn ein eigenes Angebot vorgelegt hätten. Entsprechend angespannt war die Atmosphäre im Demonstrationszug. Roland Staude, Vorsitzender des dbb nrw hatte in einer kampfbereiten Rede sein Unverständnis für die gewerkschaftliche Seite deutlich gemacht. Allgemeiner Tenor der Demonstranten: "Wir können auch anders!"

11.000 Demonstranten zogen sternförmig durch die Düsseldorfer Innenstadt bis zum Landtag - ein deutliches Zeichen der Aktionsbereitschaft unserer Kollegen. Und es ist sinnvoll, wenn die Pensionäre sich unter die Aktiven mischen; denn es gilt natürlich auch, den ergebnisgleichen Übertrag der Verhandlungsergebnisse auf die Versorgungempfänger sicherzustellen.
M. Enderle

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(27.02.2019)
Für die Karnevaljecken ist es endlich soweit

(NRW) Diese Woche ist es für Karnevalsjecken endlich soweit - Am Donnerstag (28.02.19) ist Weiberfastnacht! In Westfalen und im Rheinland: Der Straßenkarneval ist für viele Jecken das Highlight der Session und - schöner könnte es eigentlich nicht sein - für Donnerstag sind/waren sogar fast bis zu 20 Grad und Sonnenschein angesagt!

Und: Karneval geht nicht nur im Rheinland. Auch im Münsterland wissen die Narren wie man ordentlich feiert und wenn man es richtig anstellt, geht es hier sogar über mehrere Wochen. So gab es längst Umzüge beispielsweise in Sprakel, Hiltrup, Ottmarsbocholt, Wolbeck, Billerbeck und Amelsbüren. Wer die Orte nicht kennt, ist selber schuld. Dagegen ist im Rheinland und in der Hochburg Köln der "Wieverfastelovendzoch" traditionell der erste Karnevalsumzug der Session.

Gerade bei den Umzügen ist auch für die jecken Senioren ein tolles Kostüm ein Muss. Ne echte NRW Jeck - auch der Senior - trägt nicht irgendwas - sondern trägt jeck! Und wer es auf die Spitze treibt, wird sogar Tollität. So zum Beispiel die "Regentin der Südstadt" in der Eifel, BRH-Mitglied Dorit I. (Schnöring)

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(18.02.2019)
Vorsitzender Klaus Schneiders steht an der Spitze einer neuen Vorstandsmannschaft

(Köln) Trotz eines vorgezogenen Termins hatte sich auch Mitte Januar wieder ein "harter Mitgliederkern" in stattlicher Zahl Senioren des Seniorenverband BRH, Kreisverband Köln, im heimischen "BüZ" in Deutz (Bürgerzentrum Deutz) versammelt, um zu sehen, zu hören, mitzureden und natürlich auch mit zu entscheiden, wie der Kölner BRH in sein 50. Jubiläumsjahr (16. Oktober) springt. Die Organisatoren waren höchst zufrieden: "Junge Hüpfer, die gerne über "WhatsApp" abstimmen, konnte man zwar noch nicht entdecken, dafür boten aber der Geschäfts- wie Kassenbericht ein saftiges Futter für informationshungrige Senioren-Mitglieder."

Vorstandswahlen waren auch angesagt. Dank der unfreiwilligen Vorentscheidungen, die bereits im letzten Jahr Handlungszwang auslösten, war die Frage "Wer soll künftig das Zepter schwingen?" zügig vom Tisch. Eine runderneuerte Vorstandsmannschaft mit Klaus Schneiders (Vorsitzender), Günter Pickartz (Stellvertreter), Wolfgang Perscheid (Schatzmeister), Reinhard Willenberg und Dieter Prinzler (als stärkende Beisitzer) fand beim Wahlritual nur Zustimmung und das ohne Gegenstimmen. Das gleiche Bild bei Bestellung der Kassen und Rechnungsprüfer: Ehrenmitglied Matthias Schmitz (Brühl) sowie (neudeutsch) 'last not least' (und nicht zuletzt) - und dies ganz ohne Quote (!) - Margret Folger (Lohmar) runden das künftige "tragende Team" ab.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Aus den Anträgen ein Beschluss mit Ansage: Die neugefasste Satzung des Seniorenverband BRH Köln wird in Kürze allen Mitgliedern zugestellt werden, damit vor allem das Bewusstsein "ZUM BRH ZU STEHEN" mit einer Art "Vitaminspritze" gestärkt wird.

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(15.02.2019)
Man machte Musik, da ging der Hut hoch!

(Bad Sassendorf) "Wir machen Musik, da geht uns der Hut hoch!", nutzten die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann den vertrauten Song von Ilse Charlotte Still (besser bekannt als Ilse Werner), um einen weiteren Treff des Seniorenverband BRH in der Residenz am Malerwinkel zutreffend zu titulieren. Bei wieder vollbesetztem Saal heizte das "Duo Rosenkranz und Müller" die älteren Gästen ordentlich ein. Die beiden - Michael und Martina - bringen handgemachte Musik zu Gehör und einen Saal bald in Hochstimmung. Michael Rosenkranz und seine musikalische Partnerin Martina Müller griffen dabei auch in Bad Sassendorf zu Ohrwürmern zum Mitsingen.

Dazu gab es dann Kaffee und Kuchen. "Die meisten Gäste kannten sich schon lange, immerhin alle Mitglieder der BRH-Familie Bad Sassendorf, so dass es die beiden Musikanten leicht hatten, die Leute zum Schunkeln und Klatschen zu bringen", hielt Wolfgang Hoffmann für uns fest. Die Musiker hatten selbst so viel Spaß an dem Geschen, dass sie die eigentlich vorgesehene Zeit lange überschritten und immer weiter die alten, allen wohlbekannten Melodien mit Gesang und Gitarre zu Gehör brachten. "Ein flotter Nachmittag, an den die Teilnehmer noch lange denken werden", schrieb eine Teilnehmerin dem Gastgeber Seniorenverband ins Buch.

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(15.02.2019)
BRH klärt auf: Steuererstattung oder Steuerbescheid vom Finanzamt ohne Antrag

(NRW) Die Medien meldeten es vor Tagen: Steuererstattung oder Steuerbescheid vom Finanzamt ohne Antrag. Was steckt dahinter, wollte der BRH wissen, und was interessiert die älteren Menschen? Anlass für die Änderung der älteren längst vergessenen Steuerbescheide ab 2013 ist die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs aus 2017 zur Berechnung der außergewöhnlichen Belastungen, also z.B. von Krankheitskosten. Diese Kosten sind nur abzugsfähig, soweit sie eine sogenannte zumutbare Belastung überschreiten. Die Höhe dieser zumutbaren Belastung ist ein bestimmter Prozentsatz vom Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 33 Einkommensteuergesetz). Diese Berechnung wurde nun vom Bundesfinanzhof zu Gunsten der Bürger geändert, die "zumutbare Belastung" ist hiernach geringer. Damit können also auch Kosten in einem größeren Umfang steuerlich berücksichtigt werden.

Geändert werden nun auf Initiative des Finanzamts alle Steuerbescheide, die in der Vergangenheit vorläufig ergangen sind und eine Erstattung zu Gunsten des Bürgers ergeben. Das ist möglich, weil die Steuerbescheide einen "Vorläufigkeitsvermerk" (Abzug einer zumutbaren Belastung bei der Berücksichtigung von Aufwendungen für Krankheit oder Pflege als außergewöhnliche Belastung) beinhalten. Dieser Vermerk wurde ab Ende August 2013 in die Einkommensteuerbescheide aufgenommen.

Hat man nun bisher keine außergewöhnlichen Belastungen geltend gemacht, weil diese sich wegen der bisherigen zumutbaren Eigenbelastung nicht ausgewirkt hätten und beinhaltet der alte Steuerbescheid den Vorläufigkeitsvermerk, dann kann man dem Finanzamt die Belege noch nachreichen und einen Antrag auf Änderung des Steuerbescheids stellen. Dann wird das Finanzamt die Ausgaben unter Anwendung der neuen günstigeren zumutbaren Eigenbelastung anerkennen. Beinhaltet der Steuerbescheid den Vorläufigkeitsvermerk nicht, kann die neue Berechnungsmethode angewandt werden, wenn man gegen den Steuerbescheid Einspruch eingelegt hat und das Einspruchsverfahren noch läuft. Hat man dagegen die außergewöhnlichen Belastungen nicht geltend gemacht und beinhaltet der Steuerbescheid keinen Vorläufigkeitsvermerk, läuft auch kein Einspruchsverfahren gegen den Steuerbescheid und kommt keine Änderung des Steuerbescheids aus anderen Gründen in Betracht, wird das Finanzamt den Steuerbescheid nicht mehr ändern. Wem dies zu kompliziert ist, dem bietet der Seniorenverband BRH an, sich die Hilfe des verbandseigenen Steuerberaters, Schatzmeisters Roland Wodarzik in Anspruch zu nehmen. (BRH-Landesbüro, vormittags, montags bis donnerstags, Kollegin Elke Cole: 025739791450)

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(08.02.2019)
Harmonische Jahreshauptversammlung in Lemgo endete besinnlich - Reinhard Kluth und Werner Kuhlmann 25 Jahre im Seniorenverband BRH

(Lemgo) Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Seniorenverband BRH (Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen) im "Kastanienhaus", als Vorsitzender Manfred Kinder zunächst die Ehrung verdienter Mitglieder in den Focus rückte. So sind nunmehr seit acht Jahren Erika Bienert und Klaus Bienert dabei, sie erhielten die Silberne Ehrennadel mit Urkunde. Die Goldene Ehrennadel mit Urkunde für 15 Jahre Treue bekamen Kornelia Baumann, Friedhelm Edler, Prof. Dr. Wolfgang Nerreter, Wolfgang Pieper, Hans-Jürgen Degner, Klaus-Peter Schnülle und Egon Tiemann. Die seltene Auszeichnung mit der Ehrennadel in Gold mit Kranz für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Reinhard Kluth und Werner Kuhlmann. Leider konnten nicht alle Geehrten zur Veranstaltung erscheinen. Sie aber erhalten die Nadeln und Urkunden nachträglich.

Anschließend gehörte die Zeit dem Rückblick auf ein interessantes Jahr. Vorsitzender Kinder blickte dabei in seinem Jahresbericht auf die vielen Veranstaltungen zurück. Höhepunkte brachten u.a. die fünftägige "Jahresfahrt in die Fränkische Schweiz" sowie die "Tagesfahrt ins Blaue". Beide Fahrten - wie immer - von Dr. Henner Krause und seiner Gattin Dagmar bestens organisiert. Dazu interessante Zahlen: An den Veranstaltungen im "Kastanienhaus" nahmen 281 Personen teil. An den Ausflügen und Wanderungen beteiligten sich 175 Personen. Ein Blick nach vorne: Die nächste Tour führt im kommenden Mai in den Raum Aachen und ist bereits ausgebucht. Nach wie vor findet am zweiten Mittwoch im Monat im "Kastanienhaus" ein aktueller Vortrag mit anschließender Diskussion statt. Am jeweils vierten Mittwoch eine gut vorbereitete Wanderung in die schönsten Gebiete unseres Lipperlandes. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste immer wieder gern gesehen.

Zu den üblichen Formalitäten gehörte auch diesmal die Vorstandswahl für zwei Jahre. Bis auf wenige Änderungen bleibt alles weitgehend wie bisher. Hans Böke ist neu im Vorstand und wird stellvertretender Vorsitzender. Fred Gehle steht als Beisitzer zur Verfügung. Bleibt zu erwähnen, dass das letzte Wort des offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung wieder dem Vorsitzenden gehörte, der einen sehr besinnlichen Text des brasilianischen Schriftstellers Mario de Andrade vortrug und mit den letzten Zeilen endete: "Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn Du erkennst, dass du nur eins hast….."

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(02.02.2019)
BRH Auftaktveranstaltung 2019 wurde gleich zum ersten Highlight

(Köln) Die BRH-Senioren waren mit Tourleiter Gerd Weinand zu Gast bei der kürzlich erst fertig gestellten D?T?B-Moschee in Köln-Ehrenfeld. Eine neue Einrichtung, die der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion als Zentralmoschee dient. Das Ziel war eminent interessant, gab es doch schon über die Baugestaltung und Turmhöhe der Minarette und später auch zur Einweihung etliche öffentliche Kontroversen.

Die Besucher des Seniorenverbands wurden freundlich empfangen, es wurde sehr jovial informiert, alle durften sich auch wirklich willkommen fühlen. Teilnehmerin Annegret Jansen berichtet: "Von dem Besuch der Mosche war ich beeindruckt. Ich hatte das Empfinden, dass Besucher immer willkommen sind und das Ihnen ein Miteinander sehr wichtig erscheint!" Ausführlicher schließt sich Volker Lohmeyer an: "Der Vortrag und die Führung durch die Religionswissenschaftlerin der DITIB war sehr aufschlussreich. Sie hat die Architektur bzw die beabsichtigte - und nachvollziehbare - Offenheit der Moschee anschaulich erklärt. Die Gebetsabläufe und die Bedeutung der einzelnen Schritte wurden verständlich gemacht."

 Gruppenbild

Ähnlich sah es auch Regina Weinand: "Ich bin angenehm überrascht über die Offenheit, dass jeder - auch Frauen - die Moschee besuchen und selbst "andere" Religionsgemeinschaften sich offen darin bewegen dürfen. Und merkte an: "Die Ausstattung des Gebetsraumes war nicht so wie in "unseren" Kirchen." Wohl gefühlt habe sie sich darin nicht, sie bleibe ihrer Religion treu. Für die "Männer" ging's neben dem Vergleich "Tradition und Moderne und importanter Bau" eher um die Frage der Bewertung: Gelungen? Volker Lohmeyer fand: "Die Zentralmoschee ist eine moderne Architektur, die sich auf einem sehr begrenzten Gelände gut in das Ehrenfelder Stadtbild integriert." Und hielt fest: "Die Minarette sind ohne Funktion (weder Muhezin noch Lautsprecher zum Gebetsruf) und haben nur 1/3 der Höhe des Kölner Doms!".

Peter Goldschmidt hielt für uns fest: "Sich dem von außen nicht unbekannten Bauwerk soweit zu nähern, dass die äußere Hülle "kurzsichtig" in Augenschein genommen werden konnte, schaffte Verständnis für die Presseorgien über reklamierte Baumängel. Es gibt sie tatsächlich und erkennbar reichlich. Schade, denn die Architektur ist modern und spannend. Die Neugier auf die innere Welt der Moschee konnte dadurch nicht getrübt werden. Hier überzeugte nicht nur die schlichte Modernität, sondern auch der klare und inhaltlich positive Vortrag der Muslima zu den vom Islam geprägten Praktiken und den in dem großzügigen Gebetsraum sich präsentierenden Merkmalen." Das Gesamtfazit sah dann so aus: "Eine Welt für sich, die dennoch nicht für sich bleiben will. Offen, aber irgendwie nicht ‚geöffnet'!"

Und dann - welch ein Gegenpol! Im Anschluss an den Moschee-Besuch war die Gruppe nämlich noch zu Gast auf dem Butzweiler Hof "Motorworld Köln". Volker Lohmeyer zu diesem Sprung: "Schöner Kontrast zum Vormittag, auch ohne das zum Fahren und Besitzen der ausgestellten Fahrzeuge notwendige Kleingeld. Einfach schön, die toll restaurierten Oldtimer anzuschauen." Die ebenfalls in der Motorworld untergebrachte Privatsammlung des Michael Schumacher mit seinen Formel 1 Boliden, seinen Rennfahreroutfits und - pokalen konnte sogar Ehefrau Birgit Monien-Lohmeyer begeistern. So sah es auch Helga Gymnich: "Phantastische, sehr gepflegte Karosserien, an deren Steuer ich gerne einmal eine Spritztour machen würde. Zudem beeindruckende 'Trophäen' von Michael Schumacher, ebenso die Boliden. Alles sehenswert!"

 Oldtimer-Cockpit

Hier kommt auch Peter Goldschmidt noch einmal zu Wort: "Genau das durften wir gerne wahr- und aufnehmen: Träume von schönen - auch alten - Automobilen. Und die Geschichte von Michael Schumacher mit einer Vielzahl an Erinnerungen und Erinnerungsstücken. Das hat Spaß gemacht." Der Eschweiler wusste noch mehr zu berichten: "Im Butzweilerhof, wo schon 1910 erste waghalsige Flugversuche stattfanden und der in den 30-ern als "Luftkreuz des Westens" galt, ist seit 16. Juni 2018 die neue MOTORWORLD am Start. Ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugängig, ist der "Butz" auf einer Fläche von rund 50.000 qm ein lebendiger Treffpunkt für Automobilliebhaber. Und als besonderes Highlight für alle Formel-1-Fans beheimatet die MOTORWORLD eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Motorsports: die offizielle Sammlung an Original-Memorabilia von Formel-1-Legende Michael Schumacher."

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(25.01.2019)
Geschichte des Hauses Pott´s hautnah erlebt

(Bad Sassendorf) Die Pott´s Brauerei in Oelde steht für Qualität und Verbundenheit zur Region. Und ist ein außergewöhnlicher Ort der Braukunst.

Genau dorthin zog es die Senioren des BRH Bad Sassendorf mit Johanna und Wolfgang Hoffmann, um hier einmal die Geschichte des Biers und des Hauses Pott´s hautnah zu erleben. "Wir waren wieder einmal unterwegs!," berichten die Organisatoren und meinen bei Pott's Pilsener, Pott's Landbier, Pott's Weizen………..

Lassen wir einen Teilnehmer berichten: Die Bierfabrik ist im Vergleich zu den bekannten Marken klein, aber offen und gut organisiert für Besucher. Nach nur kurzer Führung - die riesigen Tanks und Bottiche haben wir doch alle schon mal gesehen - ging es ins Kino. Ein kleiner Saal mit einer riesigen halbrunden Projektionsfläche und rundum Beschallung, machte die Informationen von der Wassergewinnung bis zum fertigen Bier richtig interessant.

Für die Verkostung der vielen Getränkesorten - wie alle Brauereien machen Pott's nicht nur Bier - kam die Gruppe auch in einen kleinen Saal, in dem für sie ein tolles Buffet aufgebaut war. "Origineller Weise gab es, so quasi als Dessert, frisch gebackene Waffeln und Kaffee - ein bisschen ungewöhnlich für eine Brauerei," berichtet wieder unser Teilnehmer. Alle Teilnehmer ergänzen dann den Beitrag einvernehmlich: "Alles in allem wieder eine gelungene BRH-Veranstaltung!" Viel Interessantes und Erstaunliches sei den Teilnehmern in schier gemütlicher Atmosphäre begegnet. Aus der Geschichte der Brauerei: Die Gründung erfolgte 1769 durch den Erwerb einer Landwirtschaft mit Brauerei und Bäckerei in der Oelder Innenstadt. Durch eine Heirat wurde dann der Gastwirt Bernhard Pott 1851 zur heutigen Eigentümerfamilie und Besitzer der Brauerei.

Gruppenfoto
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(22.01.2019)
Bildungswerk / BRH KV Euskirchen

Erfolgsgeschichte Bildungswerk

(NRW/Euskirchen) Auf einer öffentlichen Jahreshauptversammlung 2019 im "Welcome Parkhotel Euskirchen" wurde der Jahresabschluss 2018 des Bildungswerkes BRH Euskirchen vorgetragen und der Vorstand einstimmig entlastet. Damit wurde gleichzeitig die Erfolgsgeschichte des Bildungswerkes BRH Euskirchen fortgeschrieben.

Einen besonderen Anteil zur Gestaltung der BRH Seniorenarbeit in NRW trägt das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH Euskirchen, das wurde jetzt erneut bestätigt. Die Satzung des Bildungswerkes in der Fassung vom 26.07.2010 erfüllt weiterhin die Voraussetzungen der Paragraphen der Abgabenordnung (AO). Das ist durch das Finanzamt Euskirchen mit aktuellem Bescheid bestätigt, es hat durch den Bescheid nach Paragraph 60 a Absatz 10 AO dem Bildungswerk des BRH die Anerkennung zugesprochen: Die Satzung entspricht den notwendigen Erfordernissen der Steuerbegünstigung. Dies gilt weiterhin bis zur Erklärung für das Steuerjahr 2020.

Auch in 2018 hat sich das Bildungswerk wie in den letzten Jahren schon auf vielfältige Weise engagiert, wenn es um die Förderung der Seniorenarbeit geht. Ein Nutznießer war in 2018 sogar der BRH-Landesverband, dessen Initiativen mit finanziellen Hilfen gefördert wurden.

Die besondere Verbundenheit mit dem Seniorenverband BRH zeigte sich auch darin, dass Verstorbene und dessen Familien darum bitten, statt eventuell zugedachter Blumen das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH NRW mit einer Spende zu unterstützen. Ein ganz bedeutendes Beispiel hierfür lieferte die Familie des verstorbenen langjährigen BRH-KV-Vorsitzenden Eghard Teichmann (BRH Mönchengladbach).

Das Bildungswerk finanzierte sich auch 2018 nur durch Spenden. Dank dieser Einnahmen konnte auch oft in begründeten Einzelfällen älteren Menschen geholfen werden, zudem an der Basis Initiativen zu Gunsten der Seniorenarbeit unterstützt und somit ein Verbandszweck des BRH erfüllt werden.

Es war auch laut Jahresbericht 2018 wieder ein eher unspektakuläres aber wirkungsvolles Arbeiten des Bildungswerkes im Interesse der älteren Menschen und insbesondere auch des BRH Landesverbands und dessen Basisverbänden in NRW. Die Einrichtung bedankt sich wieder für die Unterstützung durch oft großzügige Spenden und spricht dabei die Hoffnung aus, auch in Zukunft auf die Unterstützung setzen zu können. Ohne die finanzielle Unterstützung wäre die ehrenamtliche Seniorenarbeit im Seniorenverband BRH NRW um ein wesentliches schwerer. Weitere Informationen (www.brh-euskirchen.de)

Bildungswerk/BRH KV Euskirchen, Nik.-Otto-Str. 8, 53879 Euskirchen,
Tel: 02251-80621, 02251-61533, Fax: 02251-89235, hansburggraf@yahoo.de,
Spendenkonto: Sparda Bank West, IBAN: DE33 3706 0590 0004 5938 80

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(22.01.2019)
Aktuelle Einkommensrunde im Öffentlichen Dienst

(NRW/Berlin) Am 21. Januar fanden in der Berliner Landesvertretung Baden-Württembergs die Auftaktverhandlungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) statt. Der TdL gehören alle Bundesländer außer Hessen an. Hier findet der Verhandlungsauftakt erst am 1. Februar 2019 in Wiesbaden statt.

Die Einkommensrunde mit der TdL wird nun am 6. und 7. Februar 2019 in Potsdam fortgesetzt. Bei vereinbarten drei Verhandlungsrunden findet die dritte Runde am 28 Februar und 1. März 2019 erneut in Potsdam statt.

Der DBB hatte seine Forderungen zur Einkommensrunde Ende Dezember 2018 in Berlin beschlossen. Die Kernforderungen lauten:

1. Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich,

2. Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich,

3. die Laufzeit der Regelungen zu 1. und 2. soll 12 Monate betragen,

4. Erhöhung der Beträge der Pflegetabelle zusätzlich um 300 Euro.

Wie geht's weiter?

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 6./7. Februar 2019 in Potsdam, ebenso wie die Abschlussrunde ab dem 28. Februar 2019. DBB Tarifchef Volker Geyer machte vor der DBB Verhandlungskommission klar: "Argumente und Klarheit in Potsdam werden wir genauso brauchen wie die bundesweite Demonstration von Stärke und Geschlossenheit. Deshalb fordere ich auf, in den Fachgewerkschaften erste dezentrale Aktionen durchzuführen. Wir müssen schon jetzt Druck aufbauen!"

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(18.01.2019)
Seniorenverband BRH 2019: Da waren's nur noch drei

Gedenkstätte Hohenschönhausen

(NRW/Köln) Wenn es eine eher ernüchternde Feststellung gab, dann war es diese: Beim diesjährigen Besuch der traditionellen der DBB-Jahrestagung in Köln gab es nur noch drei Stützen der ehemaligen DBB Fachgewerkschaft "Seniorenverband BRH" auf Bundsebene: Die Seniorenverbände aus Sachsen, Baden-Württemberg und NRW, die ihren Ursprung im Seniorenverband BRH haben. Vertreten übrigens durch Rita Kiriasi-Kluxen (Sachsen), Waldemar Futter (Baden Württemberg) sowie Hans Burggraf, Ewald Prinz und Klaus Reimer (NRW).

Der Name BRH war dagegen auf DBB Bundesebene inzwischen völlig ausgelöscht. Ansonsten aber gab es auch erfreuliche Informationen, insbesondere aus dem Mund der Politik.

Die Frage "Kommt er oder kommt er nicht?" war bald beantwortet. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, musste" absagen. Dafür zeigten alle offensichtlich ohne zu Knurren Verständnis. Dafür sprach der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, der die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würdigte und verbesserte Arbeitsbedingungen zumindest im Bundesdienst ankündigte. Es war insgesamt eine einzige Lobhudelei auf den Öffentlichen Dienst, so dass wir wohl - auch für die Älteren - erfreulichen Zeiten zugehen. Zumindest, wenn wir glauben wollen, dass das kein übertriebenes Lob, mit dem man nur bei den Tagungsgästen einen guten Eindruck schinden wollte, war.

Auch Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, fand diese Linie. "Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte kann der öffentliche Dienst nur mithalten, wenn er auch ein gutes Einkommen bietet." Wenn man die besten Köpfe für den öffentlichen Dienst haben will, müsse man bessere Voraussetzungen schaffen! Da scheint doch, dass der Boden für die anstehenden schwierigen Auftakt der Tarifverhandlungen für die Länder (Start 21.01., Abschluss ist für den 01/02. März avisiert) bestens bestellt ist.

Die Versorgungsberechtigten blicken derweil dennoch in die Zukunft mit besorgtem Blick. Die Sorge aber möchte DBB NRW Landesvorsitzender Roland Staude den Älteren - wenn es für sie um eine Übernahme 1:1 und zeitgleich geht, gerne nehmen. "Ich habe selbstverständlich die Versorgungsempfänger im Blick. So konnten wir als einen ersten Schritt für 2019 schon erreichen, dass die 200 Millionen Euro für den Pensionsfond des Landes doch noch in den Haushalt eingestellt wurden." kommentiert er, der ebenfalls in Köln war, die DBB-Bemühungen.

Gleichwohl teilt Staude die Einschätzung des BRH, dass die Besoldungs- und Versorgungsübertragung kein Selbstläufer werden. "Hier liegen die politischen Absichtserklärungen und politische Absprachen zwischen den Ländern weit auseinander." Und schade: Die positiven Bemerkungen im Rahmen der Arbeitstagung von Staatsekretär Mayer hätten sich leider ausschließlich auf die Bundesbeamten bezogen. Derzeit Wir drängen in NRW aber auf den unterschiedlichsten Ebenen auf eine Fortführung der Besoldungsgespräche. Laschet möchte diese gerne auf den Finanzminister delegieren. Staude: "Wir bestehen aber auf den Status Quo. Dies bedeutet, dass der MP die Gesprächsführung hat. Dies hat für mich auch etwas mit einer Wertschätzung gegenüber den Beamten und Versorgungsempfängern in NRW zu tun!" (ww.brh-nrw.de)

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(15.01.2019)
Urkunde und Ehrennadel in Gold für Jürgen Krall

(Bonn) Bei dem monatlich in der Bad Godesberger Stadthalle stattfindenden Dienstagstreffen des Seniorenverbandes BRH Bonn, Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen, Mitglied in dbb beamtenbund und tarifunion , wurde Jürgen Krall für seine Mitgliedschaft im Kreisverband Bonn seit dem 01.10.1995 mit Urkunde und Ehrennadel in Gold geehrt.

BRH-Vorsitzende Barbara Herbst überreichte ihm kommissarisch diese Auszeichnung im Namen des BRH- Landesverbands Nordrhein-Westfalen und lobte aus diesem Anlass seine Treue und Verdienste zum Kreis- und Landesverband BRH. Seit 1995 hat und hatte er verschiedene Funktionen im Kreis-, Landes- und Bundesverband des BRH Seniorenverbands inne. Krall betonte, dass er froh sei, Mitglied in diesem Verband zu sein; so schätze er sowohl die Teilhabe an dessen geselligen Veranstaltungen, als auch die Beratungsmöglichkeiten innerhalb des Verbandswesens. Die Vorteile, die seine Zugehörigkeit zum Seniorenverband BRH bietet, möchte er daher nicht missen.

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(15.01.2019)
Unsere BRH-ler Regina und Gerd Weinand erinnerten an 2018: Was hat gut getan? Was darf sich gerne wiederholen?

(NRW) Erstaunlich ist es schon, wo sich unsere Senioren in und außerhalb der deutschen Grenzen hin und wieder aufhalten. So gehen regelmäßig unsere Nachrichten in den hohen Norden Europas, aber auch im Süden haben sie ihr Domizil für das Alter aufgeschlagen. Eben so interessant sind die Urlaubsgrüße, die uns nicht nur von den Niagarafällen aus der Provinz Ontario (Kanada) erreichten, sondern auch in Bali sind unsere Senioren auf der Wanderschaft. Wir stellten die Frage: Gab es Erlebnisse und Erfahrungen, die man ins neue Jahr mitnehmen kann? Worüber kam Freude auf? Was hat gut getan? Was darf sich gerne wiederholen?

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Eine sehr schöne Geschichte - die an manche Jugendzeit erinnert - trug unser BRH-Seniorenpaar Regina und Gerd Weinand bei. Die eigentlich leidenschaftlichen Pilger sattelten diesmal vom Motorrad auf ein gefühlt 'uraltes' Golf Cabriolet um. Die Begründung. "Da kann man dann bei Regen das Dach schließen und auch die Heizung anschalten. Und der Vorteil für die Frau, im Kofferraum ist auch noch Platz!" Will heißen: Mehr an Raum - nicht für die Frau, sondern für Klamotten.

So ausgerüstet wählte man als Ziel "unser" Italien, begab sich auf den Spuren von Hannibal über die Alpen nach Tirol, stoppte in Apulien, genauer gesagt in San Giovanni Rotondo, in der Wallfahrtskirche und am Glassarg von Pater Pio, um dann auf Goethes Pfaden etappenweise bis tief nach unten in die Fußspitze des Landes vorzustoßen. Nach Adria, Apulien und die Bucht von Neapel und noch tiefer: Das Rentnerehepaar Weinand ließ kaum etwas aus. Viele Stationen, Ereignisse und Eindrücke begründeten die Italiensehnsucht, die viele der Deutschen immer wieder befällt. Schließlich erfüllte sich hier einst schon Goethe einen Lebenstraum, mit der Postkutsche! Die Vorstellungen von einem Leben im Zeichen von Freiheit, nicht eingezwängt von Pflichten, übten auch auf unsere beiden Mitglieder wieder eine besondere Anziehungskraft aus. Dabei mag es Zufall sein, dass für sie in der Summe der Sehenswürdigkeiten, das mittelalterliche Fiuggi, eine Stadt in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium, der Spitzenreiter war. Die Weinands: "Wir können es nur jedem empfehlen. Arrivederci Fiuggi!" Dabei würden sich aber auch stets Blicke auf weitere Regionen lohnen, die es wert sind, besucht zu werden. Hin und wieder auch, weil man ein wenig Ruhe und Entspannung sucht. Noch einmal die Neu-Italiener: "Wir haben wunderschöne Tage in Italien verbracht. Dabei sind wir dem Unwetter Sommer 2018 entkommen. Es war zwar oft in unserer Nähe, aber wir haben nichts davon abbekommen!".

Haben auch Sie solch ein Urlaubsergebnis 2018? Dann berichten Sie uns, über das BRH-Landesbüro, vormittags, montags bis donnerstags, Büroleiterin Elke Cole an: 025739791450.

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(18.01.2019)
Seniorenverband BRH 2019: Da waren's nur noch drei

Gedenkstätte Hohenschönhausen

(NRW/Köln) Wenn es eine eher ernüchternde Feststellung gab, dann war es diese: Beim diesjährigen Besuch der traditionellen der DBB-Jahrestagung in Köln gab es nur noch drei Stützen der ehemaligen DBB Fachgewerkschaft "Seniorenverband BRH" auf Bundsebene: Die Seniorenverbände aus Sachsen, Baden-Württemberg und NRW, die ihren Ursprung im Seniorenverband BRH haben. Vertreten übrigens durch Rita Kiriasi-Kluxen (Sachsen), Waldemar Futter (Baden Württemberg) sowie Hans Burggraf, Ewald Prinz und Klaus Reimer (NRW).

Der Name BRH war dagegen auf DBB Bundesebene inzwischen völlig ausgelöscht. Ansonsten aber gab es auch erfreuliche Informationen, insbesondere aus dem Mund der Politik.

Die Frage "Kommt er oder kommt er nicht?" war bald beantwortet. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, musste" absagen. Dafür zeigten alle offensichtlich ohne zu Knurren Verständnis. Dafür sprach der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, der die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes würdigte und verbesserte Arbeitsbedingungen zumindest im Bundesdienst kündigte. Es war insgesamt eine einzige Lobhudelei auf den Öffentlichen Dienst, so dass wir wohl - auch für die Älteren - erfreulichen Zeiten zugehen. Zumindest, wenn wir glauben wollen, dass das kein übertriebenes Lob, mit dem man nur bei den Tagungsgästen einen guten Eindruck schinden wollte, war.

Auch Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, fand diese Linie. "Im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte kann der öffentliche Dienst nur mithalten, wenn er auch ein gutes Einkommen bietet." Wenn man die besten Köpfe für den öffentlichen Dienst haben will, müsse man bessere Voraussetzungen schaffen! Da scheint doch, dass der Boden für die anstehenden schwierigen Auftakt der Tarifverhandlungen für die Länder (Start 21.01., Abschluss ist für den 01/02. März avisiert) bestens bestellt ist.

Die Versorgungsberechtigten blicken derweil dennoch in die Zukunft mit besorgtem Blick. Die Sorge aber möchte DBB NRW Landesvorsitzender Roland Staude den Älteren - wenn es für sie um eine Übernahme 1:1 und zeitgleich geht, gerne nehmen. "Ich habe selbstverständlich die Versorgungsempfänger im Blick. So konnten wir als einen ersten Schritt für 2019 schon erreichen, dass die 200 Millionen Euro für den Pensionsfond des Landes doch noch in den Haushalt eingestellt wurden." kommentiert er, der ebenfalls in Köln war, die DBB-Bemühungen.

Gleichwohl teilt Staude die Einschätzung des BRH, dass die Besoldungs- und Versorgungsübertragung kein Selbstläufer werden. "Hier liegen die politischen Absichtserklärungen und politische Absprachen zwischen den Ländern weit auseinander." Und schade: Die positiven Bemerkungen im Rahmen der Arbeitstagung von Staatsekretär Mayer hätten sich leider ausschließlich auf die Bundesbeamten bezogen. Derzeit Wir drängen in NRW aber auf den unterschiedlichsten Ebenen auf eine Fortführung der Besoldungsgespräche. Laschet möchte diese gerne auf den Finanzminister delegieren. Staude: "Wir bestehen aber auf den Status Quo. Dies bedeutet, dass der MP die Gesprächsführung hat. Dies hat für mich auch etwas mit einer Wertschätzung gegenüber den Beamten und Versorgungsempfängern in NRW zu tun!" (ww.brh-nrw.de)

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