Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(19.10.2018)
BRH-Senioren haben viel gelernt

(Königswinter) Wieder einmal trafen sich 12 BRH-Mitglieder im dbb forum siebengebirge in Königswinter-Thomasberg, um ihre Kenntnisse für die Arbeit mit dem PC zu erweitern. Microsoft Word, OneNote und Arbeit mit dem Smartphone waren die Schwerpunkte dieses mehrtägigen Seminars. Die besonders bei Seniorinnen und Senioren sehr beliebte Dozentin, Frau Pia Di Lauro, hat mit ihrer großen Fachkompetenz und ihrer Geduld allen Teilnehmern zu Lernerfolgen verholfen.

Der Vergleich von OpenOffice und Microsoft Office brachte mancher in Vorstandarbeit aktiver Teilnehmerin, die Erkenntnis: Man bereitet mehr Mitgliedern und mehr Mitmenschen weniger Probleme, wenn man das weiter verbreitete Microsoft Office anwendet anstatt des "überaus preiswerten" OpenOffice. Auch in den kommunalen Seniorenvertretungen hört man immer wieder Klagen, wenn Protokolle etc. als OpenOffice-Datei per E-Mail verschickt werden: Schriftführerinnen können manchmal OpenOffice-Dateien nicht als MS-Office-Datei abspeichern und manche Seniorenvertreter können OpenOffice-Dateien nicht öffnen, weil sie das kostenlose OpenOffice nicht auf ihrem Computer installiert haben. Durch dbb-Seminare bei Frau Pia Di Lauro kundig gewordene BRH-Seniorenvertreter haben da keine Probleme. So wurden dann eifrig Anwendungen mit dem neuen MS-Word geübt: Serienbrieffunktionen, Serienbriefe personalisieren, Textbausteine in Serienbriefe einbauen, Dokumentvorlagen erstellen und nutzen. Microsoft OneNote war den meisten Teilnehmern als Hilfsmittel unbekannt. Es ist so etwas wie ein elektronischer Notizblock. Man kann in OneNote Informationen sammeln (Bilder, Texte, Screenshots, Audio- und Videodateien sowie andere Office-Dateien), um dann auf Basis dieser Informationen beisielweise Berichte zu schreiben. Wichtig war es für die Teilnehmer auch mit dem Smartphone im Netz sicher unterwegs zu sein. Wie das geht, zeigte Frau Pia Di Lauro in ihrer fachkompetenten und sehr geduldigen Art.

Am Abend haben die Seminarteilnehmer zusammengesessen (Apres PC) und geklönt bei Bierchen, Ouzo, Wein und Coca-Cola und Wasser. Die gute Unterbringung und Verpflegung im dbb forum siebengebirge lässt die Seminare beim dbb stets zu einem besonderen Erlebnis werden.

Fazit der Teilnehmer beim Abschied: Wir haben viel Neues gelernt, viel Spaß gehabt und freuen uns auf das nächste Seminar im Mai 2019. BRH-Senioren möchten noch viel Praktisches über Excel und PowerPoint lernen.

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(13.10.2018)
Die UN in Bonn - zu jeder Zeit ein Besuch wert - Bei heroischen Wetter aus "Langen Eugen" einen phantastischen Ausblick auf Bonn

(Bonn) Strahlender Sonnenschein, total blauer Himmel, frühlingshafte Temperaturen in der Bundesstadt Bonn, Senioren des BRH vor dem Haupteingang der Vereinten Nationen UNO, vor den Augen das Denkmal "Langer Eugen"! So die Situation an einem warmen Oktobertag, als etwa fünfzig ältere Menschen des Seniorenverband BRH auf Nummer 1 des "Platz der Vereinten Nationen" von Senior-Advisor Karl Prinz - einst deutscher Botschafter in Guinea und Botschafter in der Elfenbeinküste (siehe auch wikipedia) - empfangen wurden. Was dann auf dem Tag verteilt folgte, beschrieb Teilnehmer Heinz Reul zusammenfassend so: "Wieder einmal eine überzeugende Veranstaltung. Mir bleibt nur ein herzliches Dankeschön an das BRH und Tourleiter Gerd Weinand!"

Tourleiter Weinand informierte dann auch die Zuhausegebliebenen über den Tag und dem ist eigentlich nichts zuzufügen: Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen machten es unter anderem erforderlich, dass Personalausweisdaten auf einem extra Formular eingetragen werden mussten. Was dann auch prompt den Einstieg in den Tag etwas verzögerte, als der Bus morgens nach Bonn startete. Hier angekommen, wartete dann schon der Vertreter der UN, Senior-Advisor Karl Prinz, auf eine Gruppe des BRH. Prinz, der viele Jahre als Diplomat in der Welt unterwegs war und fachkundig durch das UN-Gebäude führte, brachte die Senioren zunächst in das oberste Stockwerk des fast 30 Stockwerke zählende "Eugen-Gebäudes", welches bis 1999 als "neues Abgeordneten-Hochhaus" der Hauptstadt für die Büros der Mitglieder des Deutschen Bundestages diente. Von dort hatte man bei dem heroischen Wetter einen phantastischen Ausblick auf die Stadt Bonn, den Rheinaupark und das Siebengebirge und natürlich auf die anderen Gebäude des umliegenden Regierungsviertels.

Mit einen Kurzfilm über die Entstehung der Vereinten Nation wurden die Besucher informiert und wussten nun: Die Aufgaben bestehen hauptsächlich darin, die globalen Herausforderungen zu meistern, Stichwort Klimawandel. Sehr ausführlich erklärte Advisor Prinz die Arbeit der UN, insbesondere die '17 Ziele, die die Welt verändern (müssen)'! Der "Lange Eugen", in dem heute über 1000 Mitarbeiter aktiv sind, ist die 'Drehscheibe der Nachhaltigkeitspolitik'.

Derweil war die zweite Gruppe mit BRH-Mann Volker Lohmeyer und der Frohnatur Gaby Brennig, die sich als "datt Gaby" und ein "echt Bonnsche Mädsche" vorstellte, auf dem Spaziergang und "Weg der Demokratie". Der Weg führte am ehemaligen Deutschen Bundestag und Gebäude des Bundesrats, am Bundeskanzleramt - von Helmut Schmidt einst bezeichnet: ….es hat den "Charme einer rheinischen Sparkasse" - vorbei am Palais Schaumburg und der Villa Hammerschmidt (Anm.: Das weiße Haus von Bonn). An der Büste von Konrad Adenauer erzählte Stadtführerin "datt Gaby" noch schnell einige nette Anekdoten über Konrad Adenauer.

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(09.10.2018)
Politische Gespräche im Landtag

Am 4. Oktober 2018 fand die erste Runde der politischen Gespräche des Seniorenverbandes BRH NRW im Düsseldorfer Landtag statt. Erste Gesprächspartnerin war Susanne Schneider, MdL FDP mit Ihrem Fachmitarbeiter Thomas Franzkewitsch. Die BRH-Vertreter machten deutlich, dass BRH-Mitglieder sich als Senioren politisch immer wieder in der "Schublade" von Pflege, Gesundheit und Belastungen finden. Und so ist der Fachminister in NRW der Gesundheitsminister, was die Älteren monieren. Die Senioren sind selbstverständlicher Generationenbestandteil unseres Landes und leisten dort eine Menge. Susanne Schneider sah auch die Gefahr der "Schublade", die viele Vorurteile produziere. Sie meinte, Seniorenpolitik sei doch eher eine Querschnittsaufgabe.

Der zweite Termin fand bei dem familienpolitischen Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Mehrdad Mostofizadeh (MdL) und seinem Mitarbeiter Harald Wölter statt. Themen waren z. B. das Ausbluten der Infrastruktur im ländlichen Raum, die Mängel im ÖPNV und die Dringlichkeit altersgerechter Stadtquartiere.



Was uns Vertretern des Seniorenverbandes BRH NRW besonders angenehm auffiel: Politiker beider Fraktionen nahmen sich nicht nur Zeit für uns, man hörte auch zu und wünschte sich politische Anregungen, wann immer wir im BRH NRW hierzu die Notwendigkeit sehen. Natürlich will der Seniorenverband BRH NRW diese Chance auch zukünftig wahrnehmen.

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(05.10.2018)
Auch ein Besuch der Landeshauptstadt Schwerin

(Köln) Dank des bewährten Reiseteams um Günter Pickartz und Matthias Schmitz wurde den Senioren des BRH Köln ein Besuch von Mecklenburg ermöglicht. Mit vielfältigem Programm: Bootsfahrt in der Erlebniswelt auf dem Plauer See, der Erkundung des größten vollständig in Deutschland liegenden Binnensees Müritz, Stopps im Heilbad Waren, der Perle an der Müritz, sowie in Röbel, dem bunten Hafen.

Zudem ein Besuch der Landeshauptstadt Schwerin mit dem Schweriner Schloss, einst jahrhundertelang Residenz der mecklenburgischen Herzöge, sowie ein Abstecher in die historische Residenzstadt Güstrow mit Besuch des Doms St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia außerdem zum bedeutenden Renaissancebauwerk Schloss. Ein Teilnehmer hielt nach der Rückkehr fest: "Weil auch das Wetter durchgehend eine ordentliche Rolle gespielt hat und auch die Rückfahrt relativ zügig erfolgen konnte, gab es einfach nichts zu meckern!" Sehenswerte Fotos von dieser Tour brachte dankenswerter Weise Reinhard Willenberg mit. (Mehr Fotos!)

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(05.10.2018)
Besichtigung der Hafenkäserei "Söbbeke" in Münster

(Münster) "Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!" Dieser Rat von J.W. Goethe schien unserem Vorsitzenden Gerd Türck zu beeinflussen und er lud die BRH-Senioren Münster zur Besichtigung der seit 2015 bestehenden Hafenkäserei am sog. "Kreativkai" von Münster ein.

Der Rat der Stadt Münster war schon seit langer Zeit der Meinung, dem Hafen eine längst fällige neue Gestaltung und Aufwertung zukommen zu lassen. Entstanden ist ein modern konzipiertes Stadtviertel mit einem Nutzungsmix aus Dienstbetrieben, Freizeitangeboten, Künstlerateliers, Büros und Gastronomie - und eben auch als besondere Attraktion die Bio-Käserei.

Nun stehen wir am Südufer des Kanalhafens vor einem eigenwilligen Baukörper - das ist sie, die Hafenkäserei Söbbeke. Vor dem Eingang fallen zwei Außentanks auf, die beide eine Leitung zur Käserei haben, einer für Bio-Vollmilch, der andere für die wertvolle Molke. Es gibt im Gebäude selbst einen Schaugang, Ausstellungsräume, einen Seminarbereich, ein Bistro. Man führt uns durch das Foyer zur 1. Etage, wo wir den Prozess der handwerklichen Käseproduktion mitverfolgen können. Das "Käsefenster" ermöglicht den Einblick in die Käsereiferei, denn je länger der Reifeprozess und die handwerkliche Pflege, umso wertvoller ist der Käse. Der Bio-Käse, der uns zur Verkostung angeboten wird, stellt sich uns sehr charmant mit Visitenkarte vor. Fröhliche Bezeichnungen, wegen des Kanalhafens alle aus dem Bereich Schifffahrt, wie z.B. der Kleine Korsar, der Milde Maat oder der Smarte Smutje werden beschrieben und Verzehrempfehlungen beigegeben. Eine köstliche Idee!

Die Zielsetzung der Schaukäserei: Fortbildung und Bewusstmachung von Nachhaltigkeit, echtem Handwerk und Bio-Qualitätsstandards. Schließlich der wichtige und personelle Hinweis: Hier schafft die Molkereimeisterin Ann Paulin Söbbeke mit kreativen Rezepturen aus natürlichen Zutaten immer wieder neue Bio-Käsesorten, die es bisher noch nie gab.

Nach der Führung genießen wir im Foyer bei Kaffee und Kuchen oder Käsehäppchen und freundlichen Gesprächen mit Gleichgesinnten den Abschluss dieses interessanten Besuches in der Hafenkäserei Söbbeke in Münster, unserer Heimatstadt. (Eva Strehlow)

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(29.09.2018)
Am Weltseniorentag 1. Oktober: Gebt der Seniorenpolitik ein eigenes Ministerium!

(NRW) Anlässlich des von den Vereinten Nationen (UNO) ausgerufenen "Tages der älteren Generation" am 1. Oktober hat sich der Seniorenverband BRH im DBB NRW durch seinen Landesvorsitzenden Martin Enderle zu Wort gemeldet: "Viele Menschen sorgen sich vor dem Alter, vor Gebrechen, Einsamkeit, weniger Teilhabe und Mobilität und vor allem vor Pflegebedürftigkeit. Wir sind eine alternde Gesellschaft, keine Frage! Die demografischen Zahlen lügen nicht. Gegenwärtig leben etwa 6 Millionen über Achtzigjährige in Deutschland. Im Jahr 2050 könnten es 10 Millionen sein."

Dass Deutschland Nachwuchs braucht, ist das Eine. Aber gibt es Grund zur Sorge vor dem Älter werden? Aktuelle Umfragen belegen: 86 Prozent der Hochaltrigen sind mit ihrem Leben weitgehend zufrieden. Und der Hauptgrund dafür ist: die meisten Senioren haben ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Sie sind ein Teil des sozialen Gefüges. Man könnte auch sagen: sie sind ein unverzichtbarer Teil. Man erinnere sich nur an die Bilder vom Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015. Zahlreiche Helferinnen und Helfer waren ältere Menschen. Wie viele Senioren unterstützen ihre Kinder in materieller oder anderer Form? Und wie viele ältere Menschen engagieren sich in Vereinen, Seniorenräten und Parteien oder stellen sich als Wahlhelfer oder Schöffen der Gesellschaft zur Verfügung?

Enderle: "Was wir vor allem fordern? Zieht uns aus der Schublade von Krankheit und Pflege. Siedelt den Seniorenbereich nicht beim Gesundheitsminister an sondern beim Familienminister. Oder gebt der Seniorenpolitik gleich ein eigenes Ministerium. Denn eines ist doch klar: in einer älter werdenden Gesellschaft dürfen die Anliegen der Älteren nicht unter den Teppich gekehrt werden!"

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(28.09.2018)
BRH sieht Chance für die Kommunalpolitiker - Senioren sorgen sich über Wahlergebnisse

(Euskirchen) "Die Zukunft ist beängstigend. Die Regierenden sollten endlich mal Flagge zeigen und vernünftig gemeinsames Regieren auf die Beine stellen! Dann würde auch die Bevölkerung wieder hinter ihr stehen!" Der Seniorenverband BRH hatte sich mit dem Ergebnis der letzten Landtagswahlen beschäftigt und dabei die Ergebnisse der AfD in den Fokus genommen. Nach vielen Hinweisen aus dem Kreis älterer Menschen kam auch der BRH-Vorstand nicht umhin, von ganz erstaunlichen Ergebnissen zu sprechen. So schaffte es für den Bereich der Stadt Euskirchen die AfD bei den NRW-Landtagswahlen in einigen Orten aus dem Stand um die 14 Prozent zu erzielen.

Darauf hin hatte der BRH bei den Senioren nachgefragt: Mischen Sie sich ein, Ihre Meinung ist gefragt! Und die erstaunliche Resonanz: Die älteren Menschen hielten mit Ihren Meinungen nicht hinter dem Berg. Danach sind die Gründe auch in der großen Politik zu suchen: Eine Unfähigkeit, Fehler einzugestehen, die Asylpolitik, Armut und Mieten, das waren die Schlagzeilen. Aber auch im kommunalen Bereich wurden vermeintliche Fehler aufgezeigt: Fehlendes Mitspracherecht und Bürgerbeteiligung, Bürgerrechte nur auf dem Papier! Vom großen Unmut und Verärgerung war querbeet zu hören.

Bei dem BRH Versuch, den ungewöhnlichen Ergebnissen mit der Frage "Was hat die Wähler bewegt, die AfD zu wählen?" intensiv nachzugehen, gab es auch ein wenig Zuversicht. Es scheint nicht zu spät: Die Älteren vermuten, dass hinter höheren Prozentzahlen oft Protestwähler stehen und nur ein kleiner Teil Anhänger der AfD sind! Das wäre eine Chance für die Kommunalpolitiker, bereits lange vor dem nächsten Wahlgang die Wähler wieder zurückzuholen. Und auf die Wünsche und Sorgen der Älteren einzugehen. Das Gefühl sagt: Vieles wird abgewiegelt, Gründe zur Ablehnung sind schnell gefunden. Frei nach dem Spruch: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe! (www.brh.euskirchen.de)

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(25.09.2018)
Deutscher Beamtenbund und Tarifunion verliert ein vorbildliches Gewerkschaftsmitglied

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Karl-Heinz Nitz (NRW/Münster). Der Ehrenvorsitzende des Seniorenverbandes BRH - Karl-Heinz Nitz (93) - hat den Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen über viele Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt. Bis 2009 war unser Charly 15 Jahre lang Landesvorsitzender des BRH NRW , 12 Jahre lang stellvertr. Bundesvorsitzender. Er hat sich nach seinem aktiven Dienst, seinem Engagement für und in der dbb jugend und in der Deutschen Steuergewerkschaft , insgesamt über 25 Jahren im Wirken für den Seniorenverband BRH schier unermüdlich für die Belange der älteren Menschen eingesetzt. Der Verstorbene verstand sich insbesondere als Brückenbauer, wenn es um quälende Benachteiligungen der Seniorinnen und Senioren ging. Beispielhaft war dabei sein jahrelanger Kampf für eine gerechte "Mütterrente", bei der auch für Witwen ohne eigene Rente oder mit Grundsicherung noch Anerkennung für eine einst sehr harte Arbeit in den Kindererziehungsjahren übrig bleibt. Jahrzehntelang hat er als Vorsitzender im BRH Kreisverband Münster dazu beigetragen, dass Ältere nach dem aktiven Dienst nicht in das befürchtete "tiefe Loch" verfallen, sondern mit Gleichgesinnten bei interessanten bildenden Veranstaltungen und Ausflügen Kaffee und Kuchen genießen und sich wohlfühlen können. Bis in seine letzten Lebenstage hat er BRH-Seniorinnen und -Senioren betreut und beraten. Die Bundesrepublik Deutschland hat sein ehrenamtliches Engagement 1983 und 2004 durch die Verleihung des Verdienstordens gewürdigt.

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(24.09.2018)
Unser BRH-Abschied von Eghard Teichmann

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Eghard Teichmann (NRW/Mönchengladbach). Die vielen alten Weggefährten reagierten bestürzt: Vor wenigen Tagen erreichte uns die traurige Nachricht, dass der langjährige Vorsitzende des BRH-Kreisverbands Mönchengladbach Eghard Teichmann verstorben ist. Wir alle aus der großen BRH-Familie möchten uns auf diesem Weg in stiller Trauer mit den Angehörigen verbunden fühlen. Mit dem Verstorbenen verlieren wir einen Menschen, der unsere Organisation über viele Jahre mit seinem großen und kontinuierlichen Engagement prägte. Eghard Teichmann hat sich nicht nur vor Ort im BRH-Mönchengladbach engagiert und als kompetenter Ratgeber gewirkt, er war in den Jahren 2006 - 2010 auch als Beisitzer gewähltes Mitglied des BRH-Hauptvorstandes auf Landesebene und später immer wieder Berater in der einen oder anderen Sachfrage. Geradezu unermüdlich hat er stets sein Erfahrungswissen und seine Überzeugung engagiert in die gemeinsame Arbeit eingebracht. Unvergessen bleiben seine bis zuletzt von ihm regelmäßig organisierten Seniorentreffen. Die besondere Verbundenheit mit dem Seniorenverband BRH zeigt sich auch darin, dass der Verstorbene und seine Familie darum bitten, statt eventuell zugedachter Blumen das Bildungswerk des Seniorenverbandes BRH NRW, IBAN DE33 3706 0590 0004 5938 80, Stichwort Eghard Teichmann, mit einer Spende zu unterstützen.
Ich selbst habe ihn im April 2017 bei meinem Antrittsbesuch als Landesvorsitzender in Mönchengladbach als freundlichen und zugewandten Menschen kennengelernt. Die Nachricht von seinem Tode macht uns traurig. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner ganzen Familie.
Martin Enderle, BRH-Landesvorsitzender

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(21.09.2018)
Alter Kollege, ein starkes Vorbild


Auch in der heutigen Zeit, die vom Egoismus geprägt ist, gibt es noch Kolleginnen und Kollegen, die lebenslang solidarisch gegenüber ihren Mitmenschen in der gewerkschaftlichen Arbeit sind. Ein Paradebeispiel ist unser Karl-Heinz Nitz. Als die DStG Westfalen-Lippe Mitte des Jahres ihr 70-jähriges Bestehen feierte wurde deutlich, Karl-Heinz Nitz war immer mit dabei. Aber nicht nur zum Wohle der aktiven Kolleginnen und Kollegen hat er sich engagiert. Nachdem er in den Ruhestand versetzt wurde, wandte er sich intensiv den Problemen von Rentnern und Versorgungsberechtigten, von Witwen und Waisen zu. Zusätzlich zur DStG-Mitgliedschaft wurde er Mitglied im Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen , im Seniorenverband BRH , und wird es bleiben, solange er lebt. 15 Jahre lang hat er sehr aktiv als Vorsitzender auf Orts-, Landes- und auch Bundesebene Seniorinnen und Senioren betreut und beraten und auch weiterhin nach dieser sehr aufreibenden Zeit DBB-Kolleginnen und -Kollegen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Jahrzehntelang hat er dazu beigetragen, dass Ältere nach dem aktiven Dienst nicht in das befürchtete "tiefe Loch" verfallen, sondern mit Gleichgesinnten bei interessanten bildenden Veranstaltungen und Ausflügen Kaffee und Kuchen genießen und sich wohlfühlen können. Jahrzehntelang hat er die vielfältigen Probleme der Älteren gegenüber einer immer ungerechter und inkonsequenter werdenden, altersdiskriminierenden Politik vertreten. Immer noch engagiert er sich, so gut es im hohen Alter eben noch geht, für eine gerechte "Mütterrente", bei der auch für Witwen ohne eigene Rente oder mit Grundsicherung noch Anerkennung für eine damals sehr harte Arbeit in den Kindererziehungsjahren übrig bleibt. Mitgefühl, Kameradschaftlichkeit, Solidarität findet man bei den alten Kriegsteilnehmern häufiger als bei Jüngeren. Vorbilder, wie Karl-Heinz Nitz, bräuchte Deutschland nicht nur in den Gewerkschaften mehr.

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(21.09.2018)
Drachenfels, ein sagenhafter Ort, die Perle des Rheins!

(Bonn) Dort im Siebengebirge, wo die Sage noch in den Köpfen der Menschen ist, dass hier oben einst Siegfried den Kampf mit dem Drachen, der die Königstochter bewachte, bestand, ihn besiegte und die Befreite nach Worms zurückgebrachte, waren die Senioren des Seniorenverbandes BRH Bonn zu Gast. Vorsitzende Barbara Herbst hatte diesen Besuch eingefädelt und so konnten die Ruheständler von der Bergspitze noch einmal richtig schwärmen: Der Drachenfels, ein sagenhafter Ort, die Perle des Rheins!


Man war natürlich nicht mit dem ebenso bekannten Esel aufgestiegen, sondern hatte die Drachenfelsbahn, die schon seit Juli 1883 die Besucher befördert, von der Talstation bis oben fast zur Drachenfelsruine für die fast zwei Kilometer Aufstieg benutzt. Und stellte dort fest: Der bekannteste Berg des Rheinlands hat in jüngster Zeit sein Erscheinungsbild verändert. Ein lichtdurchfluteter Glaskubus ergänzt nunmehr das 30er Jahre Gebäude und bietet auf dem Plateau des Drachenfelsen ein völlig neues Erlebnis.

An einem solchen mystischen ‚Logenplatz' genossen dann die Bonner eine mittägliche Auszeit und konnten dann noch bis in den Nachmittag bei einem Tässchen Kaffee oder einem Gläschen Wein die Seele baumeln lassen. BRH-ler Christian Schenkberg war mitten drin und berichtet von einem sagenhaften Ort mit traumhaftem Blick auf das Rheintal. "Das Wetter war super, man konnte bis nach Köln sehen!" Gestaunt habe man über den "leeren Vater Rhein", der wenig Wasser führte. "Es gab große trockene Flecken, fast konnte man den guten alten Rhein per pedes durchwaten!"


Mitten unter den Bonner Senioren weilte auch BRH-Ehrenvorsitzender Jürgen Krall . Und einen neuen Termin gibt es auch schon fest: Mitte Oktober wollen die Bonner Senioren ins Ahrtal.

Die örtlichen Verbände von der DBB-Mitgliedsgewerkschaft Seniorenverband BRH bieten ihren Mitgliedern oft monatliche Veranstaltungen oder Ausflüge. Gerade die Gruppe in Bonn ist ein Paradebeispiel dafür (siehe hier). Natürlich sind auch alle anderen DBB-Seniorinnen und -Senioren eingeladen, sich daran zu beteiligen. Keine DBB-Seniorin, kein DBB-Senior soll sich nach seiner aktiven Zeit einsam fühlen.

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(14.09.2018)
Blaubeeren auf dem Bickbeernhof steigerten das Wohlbefinden

(Minden/Brokeloh) "Herzlich Willkommen auf dem Bickbeernhof!", hieß es für die Senioren des BRH Minden und der Blick in die dort ausliegende Speisekarte zur eigentlichen Blaubeeren Pflückzeit ließ gleich manches ‚Oh und Ah' erklingen: Hefeklöße mit Heidelbeerkompott, Kartoffelpuffer, Wildbratwurst, frisch gebackene Butterwaffeln mit Sahne, bunte Salatteller, Smoothies (Anm.: kaltes Mixgetränk aus Obst und Milchprodukten) und vieles mehr. Und dann die Versprechungen: Der Konsum von Blaubeeren steigert die Gehirnleistung, neben dem Geschmack der Heidelbeere werden chronischen Krankheiten und Verschleißerscheinungen im Alter neutralisiert……..

Für die Anreise ins niedersächsische Brokeloh hatte dazu das Omnibusunternehmen Aschemeyer aus Lübbecke seinen wohl schönsten mit bunten Szenen aus dem Urlaubsleben bemalten Reisebus zur Verfügung gestellt. Das hob schon gleich die Ausflugsstimmung auf ungeahnte Höhen.


So war denn der BRH in langjähriger Tradition bei schönstem Ausflugswetter auf dem ‚Bickbeerenhof' und genoss unter anderem die reichhaltige Kaffeetafel mit Waffeln, Bickbeeren und Sahne. Dazu konnte man im Hofladen die schönen, blauen Früchte und andere landwirtschaftliche Köstlichkeiten kaufen und mit nach Hause nehmen. Ein Wermutstropfen: Zum Selbstpflücken gab es in diesem Jahr keine Möglichkeit, weil der heiße Sommer die Ernte früh beendete. Die ‚Selbstpflücke' war bereits Ende Juli geschlossen worden.

Nach diesem Ausflug gab es in einer weiteren BRH Veranstaltung einen Vortrag über die Bedeutung der PC-Nutzung für Senioren. Vize-Vorsitzender Wolfgang Albrecht verdeutlichte dabei, dass heutzutage immer mehr Aufgaben, die auch die Senioren betreffen, den Einsatz eines PC erfordern. Vor allem aber kann man mit der Online-Nutzung Wege und Kosten ersparen. Im Einzelnen ging Albrecht in verständlicher Form auf die Geräte- und Programmausstattung ein und stellte Lehrgänge und Hilfen des Seniorenverbandes BRH vor. Das Bild vervollständigten schließlich eine Vorstellung der mobilen Geräte zur Kommunikation und die Erläuterungen der Vor- und Nachteile.

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(07.09.2018)
Phantasia: Die Attraktionen sind Weltklasse!

(Brühl/NRW) Wirklich fantastische Themenwelten warten immer wieder im Freizeitpark Phantasialand bei Brühl. Diese Erfahrung mussten einmal mehr die BRH-Senioren

machen, die mit Tourleiter Günter Dahlem - auch Senioren-Bundesehrenvorsitzender der DBB-Mediengewerkschaft VRRF - zu Gast im möglicherweise schönsten Freizeitpark Deutschlands waren.


Es gibt hier, auch wenn man schon Stammgast ist, erstaunlich viel Atmosphäre und reichlich Möglichkeiten, Neues zu entdecken. Selbst wenn es unter den Senioren längst keine "Adrenalinjunkies" (neudeutsch: Süchtig nach Stress) gibt, ist man mit Herz dabei. Auf vielen Mitmachgeräten traut man sich schon gar nicht mehr, sie lassen aber schon vom Zuschauen den Körper auf Hochtouren laufen. Alles in allem berichten unsere Besucher wieder von einem klasse Besuch! Das sehen auch Dagmar und Peter Goldschmidt, die zum wiederholten Mal im Park waren, so: "Es war wieder eine gern genutzte Gelegenheit, eine Auswahl der Attraktionen in Ruhe genießen zu können. Uns haben die Stuntmänner in der ‚Jump!'-Show überzeugt."


Also ein Fazit: Das, was im Park steht, das hat es in sich. Etwa die Achterbahn, oder, oder, oder….alles scheint bis in die letzte Ecke durchgestaltet! Und die Attraktionen sind Weltklasse! "Ein schöner Tag!", lassen wir noch einmal Peter Goldschmidt, von dem auch die beiden Fotos stammen, zu Wort kommen. Auch das Wetter habe mitgespielt. "Sonnig warm, gerade recht, um nach dem diesmal spanisch ausgerichteten Mittagessen einen Spaziergang durch den alten Teil des Parks und eine gemütliche Fahrt in luftiger Höhe anzuschließen." …………und erste, zaghaft fallende Regentropfen wurden von unseren Besuchern erst wenige Minuten nach der Abfahrt im Bus gesichtet………..

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(07.09.2018)
EDV -Seminar für Senioren mit Stolperstellen

(NRW). Vom 4. bis 6. September fand das von der dbb-bundesseniorenvertretung initiierte IT-Seminar "Sicher im Internet recherchieren und surfen, Möglichkeiten von E-Mail-Programmen und soziale Medien kennen lernen" statt. 12 dbb-Senioren verschiedener Fachgewerkschaften aus der ganzen Republik beteiligten sich am Seminar, davon erfreulicherweise 5 aus den neuen Ländern, auch eine Kollegin von der DJG aus Brandenburg nahm teil, aber auch DBB-Senioren aus NRW waren mit 3 Teilnehmern stark vertreten. Wegen des schwierigen Internetzugangs mit dem Telekom HotSpot im dbb forum siebengebirge in Königswinter-Thomasberg hat die dbb akademie das IT-Seminar extra ins bahnhofnahe Hotel Bristol nach Bonn verlegt. Dort war allerdings im Seminarraum das Telekom-HotSpot-Netz noch schlechter. Zu viele Übungscomputer hatten gar keinen Internetzugang.


Wegen unserer exzellenten, stets geduldigen und hilfsbereiten IT-Dozentin, der vielen DBB-Senioren aus Seminaren bekannten Pia Di Lauro, wurde die Veranstaltung gerettet und für alle ein Gewinn. Frau Di Lauro vermittelte viele Tipps und Tricks zum sicheren Arbeiten im Internet mit dem eigenen Computer oder Smartphone. Durch PowerPoint-Präsentationen und andere Dokumente, die sie jedem Teilnehmer auf seinen Memorystick mitgab, sorgte sie dafür, dass diese Ratschläge und Anwendungen nicht vergessen werden sondern immer wieder geübt werden können. Jeder aus der Gruppe hat etwas Neues erfahren/gelernt und wird es bei der Vorstandsarbeit oder der Kommunikation mit dbb-Kolleginnen, -Kollegen, Freunden und der Familie anwenden.

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(01.09.2018)
Fasziniert über rund zwei Millionen gesteckte Blumenköpfe

(Bad Ems/Eifel). Deutschlands größte rollende Blütenschau rief die älteren Menschen des Seniorenverbands BRH. Denn: Eine Blumenpracht, neudeutsch "Flower-Power", wird in den letzten Augusttagen sicher nirgendwo größer geschrieben als in Bad Ems. Hier lief der größte Blumenkorso Deutschlands über die Zeit, der drittgrößte weltweit. Dabei wurde die bunte Blütenkarawane von 1.500 Musikern bereichert, die das Farbenspektakel stimmungsvoll abrundeten. Und mitten drin etwa fünfzig BRH Senioren unter Leitung von Tourleiter Günter Dahlem, selbst Senioren-Bundesehrenvorsitzender der DBB-Mediengewerkschaft und Träger der Goldenen BRH-Ehrennadel.


Der Seniorenverband BRH hatte zu dieser Fahrt an die Lahn ein gutes Dutzend Senioren der Caritas Weilerswist eine Teilnahme ermöglicht. Und auch die waren - zumal das Wetter mitspielte - mit den weiteren zehntausenden Besuchern regelrecht fasziniert von den rund zwei Millionen gesteckten Blumenköpfen. Bad Ems badete förmlich im Blütenmeer. Es ist einfach immer wieder schön, bei der berühmten rollenden Blumenschau vor der historischen Kulisse der Kurstadt auf Ehrenplätzen mitten drin zu sitzen. Der Bad Emser Blumenkorso ist der jährliche Höhepunkt des viertägigen Bartholomäusmarktes.

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(01.09.2018)
Hammer, Amboss, fingerdicker Stahl faszinierte Senioren

(Bad Sassendorf) Der Seniorenverband BRH aus Bad Sassendorf gilt unter Regie von Johanna und Wolfgang Hoffmann in diesem Landesverband des DBB, der sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen bemüht, als Vorbild und hat sich auch darauf spezialisiert, für die Senioren regelmäßig hochinteressante Besichtigungstouren zu bieten. Nun kann berichtet werden, dass der BRH mit seinem neuerlichen Besuch einer alten Schmiede offensichtlich wieder einen Volltreffer gelandet hat. Das Stimmungsbild: Die älteren Besucher waren fasziniert!


Der OV Bad Sassendorf war in einer vom Heimatverein noch erhaltenen Kettenschmiede in Sichtigvor (Warstein) zu Gast. Hier wird den Besuchern gezeigt, wie man mit Hammer und Amboss aus einem fingerdicken, graden Stück Stahl ein Kettenglied schmiedet und das dann an ein Kettenende anhängt. Dieser Besuchsort liegt im mittleren Möhnetal und hier hatte sich einst zur Mitte des 19. Jahrhunderts der Wirtschaftszweig des Kettenschmiedens angesiedelt. Die nun besuchte und in traditionellem Stil nachgebaute Kettenschmiede präsentiert anschaulich die Kunst des Kettenschmiedes, die von 1840 bis 1970 eine wichtige Erwerbsquelle im Möhnetal darstellte. und immer wieder junge Männer in dieses Handwerk ausbildet. So hatten die BRH-ler die Möglichkeit, dieses Handwerk in einem Museum stilecht vorzufinden. Josef Hoffmann sprach für seine Gruppe den Grund dieses Besuchs an: "Wir haben festgestellt, dass sich unsere Mitglieder gerne alte Handwerkstechniken vorführen lassen. Nostalgie praktisch erleben!"


Ein einziger Wermutstropfen schlich sich bei diesem Besuch ein: Erzlagerstätten, Holzkohle und Wasserkraft schufen in dem Ort vor Jahrhunderten die Voraussetzungen für den Umgang mit Metallen. Um 1900 gingen in Sichtigvor noch mehr als 200 Schmiede diesem Handwerk nach. Neben industriellen Schmieden gab es damals auch eine Vielzahl von kleinen Heimschmieden, in denen die Ketten in Lohnarbeit oft an nur zwei Schmiedefeuern hergestellt wurden. Heute gibt es nur noch Erinnerungen an dieses Handwerk. Das ist alles passe, die letzte Schmiede wurde im Jahr 1955 geschlossen.

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(24.08.2018)
BRH-Senior: "Pilgern ist so etwas wie moderne Medizin!"

(Euskirchen) Ist es ein innerer Ruf, dem man folgen muss? Gleichviel, wir können festhalten: Unser BRH-Mitglied Gerd Weinand war einmal mehr als Pilger unterwegs und wählte diesmal den bekannten "Ökumenischen Pilgerweg". Wieder brachten ihm Wochen täglich die Freude darauf, etwas Neues zu lernen und zu erfahren. Viele neue Eindrücke und Momente bestimmten wieder seinen selbstgewählten Alltag und bestätigten, was er auch ohnehin von sich behauptet, er sei süchtig nach Beten mit Füßen!

Gestartet war er diesmal in Görlitz an der polnischen Grenze. anschließend führte ihn der 460 km lange Weg durch Sachsen, Sachen-Anhalt, Thüringen bis an die hessische Grenze. Markante Orte unterwegs waren Bautzen und Leipzig. In der Kreisstadt in Ostsachsen besuchte er u.a. das ehemalige Stasi-Gefängnis für politische Häftlinge, die dort auf grausame Weise in Haft genommen und gehalten wurden. Im Freistaat Sachsen hielt ihn die Dokumentation in der Nikolaikirche über die friedliche Oktoberrevolution 1989 zum Nachdenken und Erinnern an. Dabei nahm er ein Zitat eines hochrangigen Mitgliedes der SED mit: "Wir hatten alles geplant. Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete …!" Es ging dann weiter nach Buchenwald, wo er sich vom Besuch des KZ-Arbeitslagers, in dem 56.000 Menschen zu Tode gekommen sind, bewegt sah.


Insgesamt war unser Pilger 25 Tage unterwegs, nutzte interessante Gespräche mit Menschen aus der ehemaligen DDR. Der Inhalt eines Austauschs hat sich fest verankert. Es ist ein Zitat eines Unternehmers, der sich direkt nach der Wende selbständig gemacht hatte: "Das einzige Problem, was wir hier im Osten haben ist, dass wir keine Probleme mehr haben....!" Übrigens, es muss festgehalten werden: Zur Vollständigkeit des Berichts gehört, dass die Anreise aus NRW mit Bahn bis nach Görlitz erfolgt war, zurück ging es dann ab Vacha heimwärts.

Am Ende dieser Pilgerreise - inzwischen hat der Senior auf seinen schon sieben Pilgerreisen wohl insgesamt um die 4000 Kilometer abklabastert - fragt man sich als Außenstehender schon, ob Pilgern so etwas wie moderne Medizin ist? Man hat zwar kleinere Blessuren erlitten, berichtet aber meist nur von guter Laune, dem Verspüren einer inneren Wirkung. Und hat mit spannenden Tagen interessante Leute kennengelernt, ist mit vielen Nationalitäten in Berührung gekommen. Hinzu kommen offensichtlich gesundheitsfördernde und stressreduzierende Nebenwirkungen, Körper und Seele scheinen nur zu profitieren. "……und ein Glas oder auch zwei gönnt man sich abends zur Belohnung für das geleistete Tagewerk auch schon mal," kommt Gerd Weinand mit der Antwort einer Frage zuvor.

Kaum sind die letzten Blasen verheilt, dann scheint, was ein richtiger Pilger ist, der Mensch wieder neue Lust zu mehr zu bekommen? Ist Gerd Weinand also weiterhin neugierig, gibt's schon neue Pläne? Es ist doch nicht etwa endlich Schluss damit? Der "Süchtige" weicht aus: "Pläne für 2019? Gerne - aber erst müssen meine zwei unterwegs auf der letzten Pilgertour gebrochene Zehen wieder heilen…." Und dann lässt er sich doch noch in die Karten schauen: "Aber der Pilgerweg ‚Auf den Spuren Buddhas' in Indien würde mich schon reizen…....." Der Rucksack scheint jedenfalls jederzeit gepackt zu sein, damit man dem Ruf folgen kann. Wer das Pilgern für sich entdeckt hat, der kann eben leicht süchtig werden.

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(18.08.2018)
Kölner Senioren mit einem wunderschönen Reiseziel überrascht

(Köln) Eine liebenswerte Stadt: Die Soester Innenstadt, in der über 600 Gebäude zu großen Teilen unter Denkmalschutz stehen. Einige der alten Häuser an den vielen, oft von Grünsandsteinmauern eingefassten schmalen Gassen, sind nur wenige Meter breit. Und genau hierhin zog es die Senioren des BRH Köln . Die Reisemanager Günter Pickartz und Matthias Schmitz hatten die älteren Menschen mit diesem wunderschönen Reiseziel überrascht.

Den Besuchern aus Köln wurden im Rahmen einer Stadtführung unter anderem die vielen schönen Fachwerkhäuser, der Dom und die Petrikirche vorgestellt. Die Kirche St Petri ("Alde Kerke") wurde schon um 780 gegründet und ist damit die wohl älteste Kirchengründung Westfalens. Der benachbarte Dom ist weniger als 10 m von der Petrikirche entfernt. Die Basilika gilt als "Inbegriff der Romanik in Westfalen". Man kann dem Berichterstatter Reinhard Willenberg glauben, wenn er nach der Führung von einer Kaffee- und Kuchenpause berichtet…..


….um danach ein weiteres Ziel anzusteuern: Bad Sassendorf. Ein Zentrum des Wohlbefindens auch der Besucher mit vielen weiteren sehenswerten Eindrücken. Natürlich fand die Esel-Skulptur mit dem Salzsack mitten im Ort auch bei den Kölner Senioren das Interesse und diente als Fotomotiv. Man war mit einem vollbesetzten Reisebus gestartet, natürlich bei strahlendem Sonnenschein, und fand abends mit Fahrer "Dirk" hochzufrieden eine sichere Heimkehr. Eine kleine Fotogalerie als Erinnerung von dieser Tour brachten Professor Gerhard Wollank und Reinhard Willenberg mit.

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(18.08.2018)
Wie kann man in der Europastadt alles unter einen Hut bekommen?

(Euskirchen) Hektisches Großstadtleben und echte Euskirchener Gelassenheit trafen sich, als der Seniorenverband BRH gleich mit hundert älteren Menschen die Millionenmetropole und Europastadt Brüssel besuchte. Wo sonst liegen angemessene Ruhe und Glanz wie im Königspalast und wie ein echtes lautstarkes aufregendes Freilichttheater in Brüssels Unterstadt ganz nahe beieinander? Als bester Ausgangspunkt ihrer Auslandsreise in die Nachbarschaft bot sich dabei für die Euskirchener das weltbekannte Atomium an.


Man hatte sich zum Auftakt geteilt. Die eine Gruppe weilte im Königlichen Palast im Zentrum der Hauptstadt, dem offiziellen Palast des Königs der Belgier. Leider waren König Philippe und Königin Mathilde gerade nicht da. Dennoch: Der Glanz des Hauses beeindruckte. Das helle Mauerwerk, die Steinsäulen, der weiße und grüne Marmor, die stattlichen Treppen, die wirklich beeindruckenden Kerzenleuchter, die vergoldeten Ornamente, die Spiegel……alles eine Harmonie. Die andere Gruppe befand sich derweil auf einer geführten Stadtrundfahrt. Unterwegs, in einem Trubel, wie man ihn selbst aus Köln nicht kannte: Durch die Straßen hastenden Menschenmassen, kreuz und quer die Blechkarawanen flitzend, dazwischen unzählige fahrsichere Radler, aufheulende Polizeiwagen, trompetende Krankenfahrzeuge, leuchtende Geldtransporter, die in Bankgebäuden verschwanden, hochausgerüstete Polizeikräfte überall, Schupos, die auch schon für die völlig überlasteten Ampeln den Verkehr dazu lautstark regelten, die unterschiedlichen Situationen in den vielen Vororten, das Europaviertel. All das summierte sich für die Euskirchener zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Und erlaubte die Frage: Wie kann man bei dem sichtbaren Völkergemisch - einem richtigen "Schmelztiegel" - noch alles unter einen Hut bekommen?

Ach und da war ja auch noch etwas fürs Auge: Der Brüsseler Blumenteppich auf dem Großen Markt, dem UNESCO Weltkulturerbe. Es gibt Orte auf der Welt, die strahlen eine gewisse Magie aus. Sie verzaubern einen sofort und man möchte nichts lieber, als immer wieder schnell dorthin zurückkehren. Vielen Senioren, die die Schönheit dieser Stadt schon kennen lernten - ist es genauso ergangen. Deshalb brachte Organisator Klaus Reimer auch die BRH-Senioren ganz einfach wieder einmal in die Europastadt.

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(10.08.2018)
Wenn einer eine Veranstaltung plant, so kann er was erzählen . . . !

(Bad Sassendorf) "Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen……" möchte man Matthias Claudius etwas abwandeln in "wenn einer eine Veranstaltung plant……" Die ganzen Umstände einer Organisation liefern oft genug ein abendfüllendes Gesprächsthema. Man setzt immer auf gutes Gelingen, was dann aber genau auf einen im Ablauf zukommt, kann niemand vorher wissen. Unwägbarkeiten und Verwunderungen lauern ständig, gelegentlich gibt es aber auch mal erfreuliche Überraschungen. So ist die Geschichte aus Bad Sassendorf, die im heißen August 2018 organisiert war, ein Beispiel. Lassen wir die BRH Organisatoren selbst erzählen:


Uns taten die Leute leid, für die es nun für zwei Monate nur noch wenige Freizeitangebote geben sollte, berichten die BRH Macher Johanna und Wolfgang Hoffmann. Deswegen überlegten wir, was man wohl in Anbetracht der Tatsache, dass es eventuell sehr heiß würde, unternehmen könne. Den großen Saal des Stammlokals, der "Residenz" am Malerwinkel, hat man, um Höhe zu gewinnen, zwei Meter tiefer gesetzt, als die anderen Räume der gleichen Etage, so dass er bis zur Kopfhöhe in der Erde steckt. Der Raum ist deshalb immer ein paar Grad kühler und auch bei hohen Außentemperaturen angenehm. Dieses Problem schien uns also gelöst.

Nun wird in der Kreisstadt Soest vom Seniorenbüro ein Magazin speziell für die ältere Generation herausgegeben. Die meist lustigen, unterhaltsamen Geschichten werden gern gelesen. Deshalb fragten wir bei einer Redakteurin nach, ob sie wohl Lust hätte, eine Vorlesestunde mit "Best of Füllhorn" zu gestalten. Nach kurzem Zögern, weil das für sie ein unbekanntes Terrain war, sagte sie zu und fand es auch ganz angenehm, dass wir eine junge Pianistin engagieren wollten, die mit ihrer Musik zwischen den Geschichten das Ganze etwas auflockern sollte.

Unsere Pianistin Pia aber, erst ganz begeistert von der Idee, sagte kurz vor dem Termin ab. Jetzt war Holland in Not! Wo bekommen wir so schnell jemand her, der für wenig Geld ihren Platz einnehmen würde? Aber manchmal lösen sich Probleme wie von selbst. Pia hat eine sechzehnjährige Freundin, die auch das Klavierspiel perfekt beherrscht und auch bereit war, einzuspringen. Drei Tage vor dem Termin sagte dann die Vorleserin ab: Sie habe Gürtelrose. "Und wenn ich die Texte selbst lesen muss, wir ziehen das durch!" sagte meine Frau Johanna. Einen Tag vorher gab es Entwarnung: Hannelore, unsere Literatin meldete, dass sie doch kommen könne. Ja, sie bringt auch noch den Chefredakteur mit, der die Moderation übernehmen solle.

Eine Woche vor dem Termin hatten sich dann nur etwa vierzig Besucher gemeldet. Eigentlich unmöglich! In dem großen Saal von "Residenz" nur vierzig Gäste! Am Veranstaltungstag selbst waren wir dann eine halbe Stunde vor Beginn im Saal und machten große Augen: Der Saal war verdunkelt, ein Beamer und die Projektionswand waren aufgebaut! Man hatte sich auf einen Lichtbildervortrag eingestellt! In Windeseile musste alles ab- und umgebaut werden. Inzwischen füllte sich der Saal. Es hatten sich schließlich doch noch eine ganze Menge Besucher eingefunden, so dass wir, wie eigentlich immer, volles Haus hatten. Nur die junge Pianistin fehlte ein paar Minuten vor Beginn immer noch. Dann kam sie und sagte entschuldigend: "Es geht doch erst um 15 Uhr los!"

Die Veranstaltung klappte schließlich wie geschmiert, alle Hiobsbotschaften vorher waren vergessen. Für die Vorleserin war es das erste Mal, dass sie ihre Texte vor einem Publikum vortrug. Die kleine Pianistin war stolz, dass sie sogar eine Zugabe spielen musste. Am Ende bedankten sich die Besucher mit lang anhaltendem Beifall für einen wunderschönen, unterhaltsamen Nachmittag. Die Veranstaltung selbst klappte also wie geschmiert! . . und uns Veranstaltern fiel ein Stein vom Herzen.

Und uns scheint es eine schöne Erzählung im Nachhinein für jene, die zuhause blieben und nicht dabei waren . . .

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(10.08.2018)
Der BRH warnt bei Geldanlagen vor unverhofften Schiffbruch

(NRW) Der Seniorenverband BRH warnt aus aktuellem Anlass die älteren Menschen vor Gewinnversprechen. Sie sind häufig - so der BRH - eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für ältere Opfer oft existenzielle Folgen haben und sie oft um ihre mühsam angesammelten Lebensersparnisse bringen kann. Wer auf diesem Gebiet keinen unverhofften Schiffbruch erleiden möchte, sollte höchste Vorsicht walten lassen.

Zurzeit werden auch ältere Menschen von einem Geldanleger mit völlig risikofreien Anlagen und überraschend hohen Festzinsen gelockt. Der nicht einmal geringe Anlagebetrag soll professionell mit kurzen Laufzeiten und sogar vierteljährlichen Auszahlungen angelegt und völlig abgesichert sein.

Angesichts der seit geraumer Zeit anhaltenden Zinsflaute ist das ein verlockendes Angebot! Dennoch warnt der BRH in aller Deutlichkeit und weist auf eine Grundsätzlichkeit im Geldgeschäft hin: "Generell gilt gerade in der heutigen Zeit, je höher der Zins, desto höher das Risiko!" Zudem wird es speziell im Ausland Besonderheiten zu beachten geben, insbesondere zum Thema Einlagensicherung. Der Seniorenverband BRH empfiehlt daher dringend: Wer sich näher mit der Prüfung von Anlagevorschläge beschäftigen möchte, sollte sich unbedingt zu einem Informationsgespräch bei der eigenen Bank absichern. Eine gute Möglichkeit sei auch, den Rat der Verbraucherberatung oder sogar eines Fachanwalts hinzuzuziehen.

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(03.08.2018)
Die neue Präsentation der ehemaligen Ordensburg Vogelsang

(Eifel) Nachdem das Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang frei zugänglich und der gesamte Bereich als Flächendenkmal unter Schutz gestellt worden ist, vermerkt man auf Vogelsang eine deutlich wachsende Touristenzahl mit großem Interesse an der Vergangenheit und ihrer kritischen Aufarbeitung. Klar, dass sich also auch BRH-Senioren mit Tourleiter Günter Dahlem, Senioren-Bundesehrenvorsitzender der DBB-Mediengewerkschaft, aufmachten, um dem oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid[ errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex einen Besuch abzustatten. Und die waren sichtlich beeindruckt, hatte man doch hin und wieder das Gefühl, der architektonische Ungeist des Dritten Reiches sei noch am Leben.

Aber weit gefehlt: Die bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus und die nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise beschädigte Bauensemble noch militärisch als Kommandopunkt der belgischen Nato-Streitkräfte genutzte Einrichtung hat eine Wandlung erfahren. Hoch über den Eifelbergen und mit einem grandiosen Blick auf die zwischen steilen Hängen aufgestaute Urft erhielten die Besucher des Seniorenverbands zur sehr intensiven Führung einem ganz hervorragendem Vortrag, der sie auf den aktuellen Stand setzte.

Heute ist also Vogelsang ein wichtiger Teil des Nationalparks Eifel und hat sich zu einem der besucherstärksten Orte in der Nordeifel entwickelt. Für das richtige Bild sorgte während eines Rundgangs über das Gelände des historischen Orts sowie den heutigen Internationalen Platz mit Einblicken in einige sonst geschlossene Gebäude der qualifizierte Begleiter Jürgen Speckl. Und dann hat sich hier auch noch das DRK eingerichtet und präsentiert unter anderem mit dem Rotkreuz-Museum Vogelsang eines der größten Museen des Roten Kreuzes in Europa. Die Informanten Rolf Zimmermann und Thomas Moll vom DRK ließen zu ihren Präsentationen spüren, dass man auch hier als Senior ein gern gesehener Gast ist. Da blieb auch Zeit für einen Spaß. Zum Beispiel bei der Abteilung Hüte, Helm und Kappen des DRK. Da nutzte beispielsweise Teilnehmerin Helga Gymnich die Gelegenheit, sich augenzwinkernd einmal für den Fotografen gut "behütet" zu zeigen.

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(03.08.2018)
BRH Seniorenarbeit vor Ort: Leistung wird belohnt!

(Bebra/NRW) Hin und wieder wird Leistung doch noch belohnt! So hat der kleine von Vorsitzenden Alfred Wagner geführte Seniorenverband BRH in NRW, Ortsverband Bebra , eine bedeutsame Anerkennung erfahren. Der BRH Bebra kümmert sich seit Jahren intensiv um die Belange der älteren Menschen und sieht immer wieder zu, dass gerade Senioren auch an den Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, in angemessener Form beteiligt werden.

Jetzt hat die Sparda Bank die seit Jahren geleistete Seniorenarbeit anerkannt und dem BRH Bildungswerk durch den Gewinn-Sparverein eine namhafte Spende für BRH Bebra überwiesen. Die Bank spricht die Hoffnung aus, mit diesem Beitrag die Ziele des Seniorenverbands wirkungsvoll fördern zu können, verbindet damit gleichzeitig eine Anerkennung des Engagements und wünscht weiterhin erfolgreiches Gelingen der Seniorenarbeit vor Ort. Natürlich wird das BRH Bildungswerk umgehend die Spende 1:1 zur Förderung der Seniorenarbeit in Bebra an den rührigen Ortsverband weiterleiten.

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(28.07.2018)
Siegfähre: Wer einmal da, der kommt immer wieder!

(Bonn) Wer einmal da war, kommt immer wieder hierher zurück...! Das stimmt zu 100 %, zumindest für die Bonner BRH-Senioren. Für die gibt es als Stammgäste im Sommer eine gute Adresse: Das ist "Zur Siegfähre" bei Troisdorf. Ein Treff, der einfach eine einzigartige Ausstrahlung hat. Hier kann man entspannen und sich von Alltag ablenken lassen.

Und genau dort in prima Lage, die man sogar nur flussüberschreitend erreichen kann, waren wieder einmal etliche hitzebeständige BRH' ler zu Gast. Vor der Lokalität befindet sich die Sieg, die den Laden regelmäßig im Hochwasser absaufen lässt, wo man aber trotz regelmäßiger Überflutung nicht aufgibt und stets weitermacht. Die Bonner wissen, warum sie mit der Vorsitzenden Barbara Herbst dieses Ziel immer wieder suchen: "Hier findet man gerade als Senior und Gast noch echte Dienstleistung." Optimal also, wenn man was sucht, wie auswärts etwas trinken, etwas essen mit dem Wunsch nach Gastfreundlichkeit. Dabei ist zum schönen Ausflugslokal am Naturschutzgebiet Siegaue der Weg dorthin oft schon ein Erlebnis am Beueler Rheinufer. Klar, dass die Bonner sagen: "Es ist Immer schön, hier zu sein!" Hier schmecke einfach alles besser, zum Beispiel der Fruchtsaft von Bad Hönnigen oder der Apfelsaft von den umliegenden Streuobstwiesen.

So war man also erneut zur Siegfähre gekommen und zum Abschluss auch mit ihr gefahren. Ein Highlight. Mit der kleinen Fähre und Steuermann Gabriel am Ruder rüberzufahren ist doch lustig, 5o Cent je Person, das ist der Spaß wert. Urteil der Vorsitzenden Herbst: "Tapfer!" Und Quintessenz: Ein wunderschönes Ziel für einen Tagesausflug. Im nächsten Jahr kommt man wieder.

Die örtlichen Verbände von der DBB-Mitgliedsgewerkschaft Seniorenverband BRH bieten ihren Mitgliedern oft monatliche Veranstaltungen oder Ausflüge. Gerade die Gruppe in Bonn ist ein Paradebeispiel dafür (siehe hier). Natürlich sind auch alle anderen DBB-Seniorinnen und -Senioren eingeladen, sich daran zu beteiligen. Keine DBB-Seniorin, kein DBB-Senior soll sich nach seiner aktiven Zeit einsam fühlen.

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(27.07.2018)
Wenn ein BRH-Senior eine Reise macht…..

(NRW) Auch Ruheständler können sich heutzutage schon einmal Luxus leisten, den man nicht wirklich und täglich braucht. Einen Luxus, den man sich aber einfach einmal nach einem langen gemeinsamen Leben gönnt. Da braucht man erst gar nicht zur entschuldigenden Floskel greifen: "Man gönnt sich ja sonst nichts…"

Von solch einem kleinen Luxus berichtet ein BRH-Paar aus dem Zentrum der Soester Börde am Rand des Münsterlands im Norden. Beide haben sich einen Aufenthalt auf dem Petersberg bei Königswinter am Rhein gegönnt und berichten im Nachhinein denen, die zuhause blieben, wie sie selber eine schöne fremde Umgebung erlebt, erschaut und wahrgenommen haben.

Zu Gast war man im Steigenberger Grandhotel, ein historisches Terrain. Nach dem Zweiten Weltkrieg Sitz der Alliierten Hohen Kommission, diente auch als Gästehaus der Bundesrepublik. Die Queen war hier zu Gast, der Dalai Lama, der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew, der japanische Kaiser und amerikanische Präsidenten. Einem Schloss gleich, thront das beeindruckende Grandhotel über dem Siebengebirge und dem Rhein und bietet einen einzigartigen Aufenthalt. Zurzeit investiert der Bund 35 Millionen Euro in dieses Haus, das jedermann die Tristesse des Alltags wegzaubert und Attributen wie edle Stoffe, tolle Hölzer, Marmor, Messing, aber auch Gemütlichkeit und exzellente Dienstleistung bietet.

Aber, lassen wir den Senior den Mitgliedern des Seniorenverbandes eigene Blick für die Details oder das Wesentliche der Dinge berichten und uns so teilhaben: "Es war für uns Urlaub machen, wo die Queen wohnte. Oberhalb von Königswinter liegt das Grand Hotel Petersberg, Gästehaus der Bundesrepublik für Staatsgäste, geleitet von der Steigenberger Hotelkette. Als wir vor dem Haupteingang anhielten, kam sofort der Doorman, öffnete die Beifahrertür. Stutzte, denn dort saß keine Dame sondern ein Mann, lief um das Auto herum und öffnete die Fahrertür. Dann lief alles wie von selbst: Ein Page kam mit dem goldenen Kofferwagen und lud das Gepäck auf. Ein anderer brachte das Auto auf den Parkplatz und ein dritter begleitete uns zu unserem Zimmer.

Es war früher Nachmittag. Wir baten um eine Hausbesichtigung. Der stellvertretende Empfangschef übernahm das selbst. Er erklärte uns, welche bedeutenden Staatsmänner schon im Petersberg genächtigt hatten. Schließlich waren wir in der Präsidenten-Suite angekommen, wo auch die kleine englische Königin in dem großen Kingsize-Bett geschlafen hat. Diese sogenannte Suite ist in Wirklichkeit eine sehr große Wohnung. Wir durften in alle Räume, uns in jeden Sessel setzen, jede Schranktür öffnen. Nebenher erfuhren wir, dass die Queen ihren Tee von ihrem Butler mit Wasser, das man in Kanistern aus Wales mitgebracht hatte, speziell zubereiten, ja sogar in eigenem Geschirr servieren ließ.

Für unseren Nachmittagskaffee setzten wir uns in den Schatten der Bäume des Biergartens, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Landschaft und die gemächlich vorüberziehenden Schiffe auf den Rhein hatte……."

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(21.07.2018)
BRH raus zur Quax-Idee: Flugzeuge sollen fliegen!

(Bad Sassendorf) "Geht nicht, gibt's nicht!" Wieder einmal machten die Hoffmanns vom BRH Bad Sassendorf es möglich, nämlich wirklich alte Flugzeugkisten ohne Barrieren zu bestaunen. So nah kommt man ansonsten in Deutschland nämlich nicht an alte Flieger ran. Verständlich deswegen, dass manche Ereignisse lange nachwirken.

Aber die Geschichte des schönen Ausflugstags von vorne. Der BRH Ortsverband hatte sich diesmal als Ausflugsziel den "Quax-Hangar" des Flughafens Paderborn-Lippstadt ausgewählt. Dort ist der "Verein zur Förderung von historischem Fluggerät e. V.", der sich dem Erhalt und dem Wiederaufbau von zahlreichen historischen und höchst, interessanten Oldtimer-Fluggeräten widmet. Hier hat man diesem Hangar mit alten Flugzeugen in Erinnerung an den 1941 erschienenen Film mit Heinz Rühmann "Quax der Bruchpilot" den eher kuriosen Namen gegeben.

In der Halle stehen dicht an dicht alte Propellermaschinen aus dem vorigen Jahrhundert, bestens gewartet, so dass sie jederzeit geflogen werden können. Die historische Flugzeugflotte kann man aus der Nähe ansehen und deren Geschichte kennenlernen. Im Vordergrund stand dabei selbst für die Senioren Spaß, beim Fachsimpeln, beim Reisen und beim Fliegen ……nur in Gedanken. Die Männer ließen sich die - im Vergleich zu heute - eher antiquarische Technik erklären. Die Damen des BRH warfen interessierte Blicke in die meist offenen, ziemlich engen und gar nicht gepolsterten Sitze und waren sich einig: Wenn schon fliegen, dann lieber weich gepolstert und dann mit einem Airbus. So aber bekam jeder Besucher schließlich intensive Eindrücke von den Pionierzeiten der Flugtechnik.

Über den Hangar gibt es ein Cafè mit Aussichtsplattform, dort wurde dann noch Kaffee und Torte serviert. Zudem konnte man mit dem Ausblick von der Besucherterrasse und einem Panoramablick auf die Start- und Landebahn, auf Rollwege und Vorfeld auch ganz nah am Fluggeschehen sein. Das Besondere an diesem Ausflug war ein Überraschungseffekt: Alle kannten den Flughafen und die meisten waren auch schon von da aus in den Urlaub geflogen. Aber keiner hatte bis zu dem BRH-Besuch im "Quax-Hangar" von dem Verein gehört. Der Bus brachte schließlich fünfzig zufriedene Mitglieder wieder sicher nach Hause in Bad Sassendorf.

Die örtlichen Verbände von der DBB-Mitgliedsgewerkschaft Seniorenverband BRH bieten ihren Mitgliedern oft monatliche Veranstaltungen oder Ausflüge. Gerade die Gruppe in Bad Sassendorf ist ein Paradebeispiel dafür (siehe hier). Natürlich sind auch alle anderen DBB-Seniorinnen und -Senioren eingeladen, sich daran zu beteiligen. Keine DBB-Seniorin, kein DBB-Senior soll sich nach seiner aktiven Zeit einsam fühlen.

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(20.07.2018)
Selbst Ritter Götz von Berlichingen machte irgendwie mit

(Rheinland) Bereits die Römer erkannten einst die Schönheit unserer weltweit bekannten Flusslandschaft, jetzt waren unsere Senioren auf diesem Rhein unterwegs: Der Gruppenspaß am und auf dem Rhein war garantiert. Die rund fünfzig Teilnehmer der BRH-Reise mit Tourenleiterin Karin Olschewski mussten nach recht unterhaltsamen Stunden - unter anderem zeitweise begleitet von einem Harmonikaspezialisten - einmal mehr erkennen, dass die Landschaften rechts und links des Rheins jederzeit und immer wieder einen Ausflug wert sind. Das UNESO-Weltkulturerbe von Koblenz bis Rüdesheim zählt schließlich zu den schönsten und beliebtesten Urlaubsgebieten Deutschlands. Es bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, uralte Denkmäler und eine einzigartige Natur. Und wenn dann auch noch das Wetter stimmt, was will man mehr. Diese Strecke muss man lieben, Berg auf und Berg ab, vorbei an schroffen Felsen und mittelalterlichen Burgen, mit herrlichen Ausblicken in ein wirklich romantisches Rheintal. Und erinnern sich Senioren an früher gehörten spannenden Sagen und Legenden, hatten möglicherweise auch noch alte Erinnerungen im Kopf, dann kam man schnell zum Träumen. Wer dann einige Tränchen vergießen musste, dem wurde der von Bernd Koherr unterwegs gefundene Spruch entgegengehalten: "Trost gibt dir in allen Dingen, Ritter Götz von Berlichingen!"

Und da auch noch ein Rüdesheim-Stopp auf dem Programm stand und hier die Sonne schon mal zwischen einzelnen Wolken auf die kleine Weinstadt mit großen Namen und rheinischer Fröhlichkeit lugte, war alles perfekt. Teilnehmer Heinz Reul war noch Tage später begeistert: "Es war wieder einmal ein schöner Urlaubstag. Unser Dank gilt dem BRH für die hervorragende Organisation!"

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(13.07.2018)
PC-Seminar zu GIMP2: Üben, üben, üben!

(Königswinter) Wieder einmal trafen sich 11 BRH-Mitglieder im dbb forum siebengebirge in Königswinter-Thomasberg, um ihre Kenntnisse für die Arbeit mit dem PC zu erweitern.

Die Anforderungen an die Bedienung des kostenlosen vielseitigen Bildbearbeitungsprogramms Gimp 2 sind schon höher als bei anderen kostenlosen Programmen zur Fotobearbeitung. Dafür haben wir hier auch schon sehr professionelle Werkzeuge zu unserer Verfügung. Aber ein Seminar ist einfach zu kurz, um die Bedienung ausreichend zu erlernen. Deshalb hatten die Teilnehmer sich dieses Wiederholungsseminar gewünscht. Jetzt sind wir in der Lage, die Vorteile von Gimp besser auszunutzen und verstehen, warum Fotos ihre Bedeutung als authentische Dokumente verloren haben. Allerdings muss man zur besonderen Veränderungen von Fotos viele Tipps und Tricks beherrschen, die den Seminarteilnehmern die allseits beliebte Dozentin Pia Di Lauro mit überragendem Fachwissen und großer Geduld vermittelte.

Im 1. Block des Seminars wurden wichtige Grundlagen für ein gutes, effektiveres Dateimanagement vermittelt.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Arbeiten mit verschiedenen, nicht so geläufigen Formel-Funktionen wie "Wenn …, dann …, sonst …" in Excel-Tabellen. Allen Übungen war eins gemeinsam, wenn man die Programmschritte wirklich beherrschen will, heißt wieder einmal: Üben, üben, üben. Besonders hat Frau Di Lauros große Geduld zum Erfolg des Seminars beigetragen. Aufgelockert wurde die Arbeit durch die Kaffee- und Essenspausen. Die gute Unterbringung und Verpflegung im dbb forum siebengebirge lässt die Seminare beim dbb stets zu einem besonderen Erlebnis werden.

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(07.07.2018)
Aus zufriedenen Gesichtern: Von den Höhen der Porta Westfalica geschaut

(Minden/Bad Oeynhausen) Versprechen eingelöst: Gleichermaßen leicht erlebnishungrige wie auch erholungssuchende Senioren wurden mit einem erlebenswerten Trip in eine lebendige Kulturlandschaft und Freizeitregion belohnt. Lob für die von Tourleiter Volker Lohmeyer organisierten Freizeit im Weserbergland gab es in voller Breite. So wie Mitreisende Margarete Gorzawski sahen es übereinstimmend alle: "Das war eine supertolle Fahrt. Der BRH Euskirchen wurde seinem Spruch ‚Die tun was für uns' wirklich gerecht!"

Kein Zweifel: Der besondere Erfolg der Besuchsfahrt nach Minden und Bad Oeynhausen war auch ein wenig dem mehrtätigen durchgehend tollen Sommerwetter mit willkommenen erfrischenden Brisen geschuldet. Hinzu kam dann die von den Teilnehmern ständig präsentierte gute Laune. Lassen wir doch Teilnehmer Peter Goldschmidt berichten: "Wir haben eine bestens vorbereitete Fahrt nach Minden und Bad Oeynhausen erlebt. Für uns war von den vielen guten Eindrücken das Mindener herausragend. Ich erinnere mich, hiervon erstmals im Rahmen des "Erdkunde-Unterrichts" gegen Ende der 50er Jahre etwas "gehört" zu haben. Danach eigentlich nicht mehr.

Von den Höhen der Porta Westfalica darauf zu schauen, mit dem Schiff 'drunter und drüber' zu fahren und einen Spaziergang auf dem bzw. über das Wasserstraßenkreuz zu machen, schafft einen nachhaltig 'echten Eindruck' zu dieser in die Landschaft integrierten Baukunst und deren Funktionalität. Es war eine richtige Kreuzfahrt ….... mit guten Verpflegungsangebote, viel Geselligkeit und hervorragender Betreuung."

Die Stationen im Zeitraffer aufgezählt: Zunächst der erste Stopp am 135 m hohen Fernsehturm, begrüßt von den Vereinsmitgliedern und Betreibern vom Bismarckbund a.d. Porta Westfalica e.V., Ferdinand Bremehr und Monika Gomolsky. Dann das typisch westfälische Mittagessen in den Weserstuben, von den Eheleuten Albrecht, (sie - Edda - in der Küche und er - Erik - im Service) geschmackvoll zubereitet und serviert. Nach dem Einchecken beim gut organisierten Team des "Lindgart Hotel" stieg in den BRH-Bus der studierte Historiker und Stadtführer Klaus Siegmann zu und zeigte auf der Stadtrundfahrt das sehenswerte Bild der Stadt.

Klaus Siegmann wurde am 2. Tag noch einmal aktiv, als er zum zweistündigen Stadtspaziergang bis zur Schiffmühle auf der Weser startete. Zum Mittagessen kehrte dann die Gruppe bei der Schiffmühlen Gastronomie im Außenbereich ein. Mit kurzem Schreck: Der Wind entwickelte sich böig und eine dieser Böen hob einen Sonnenschirm aus seiner Verankerung. Es wurde zum Glück kein Gruppenmitglied ernsthaft verletzt. Es ging dann weiter zur Schachtschleuse mit gebuchter Rundfahrt auf der Weser und dem Mittellandkanal und einen Spaziergang am Kanal über das Wasserstraßenkreuz. Der Abend fand seinen Abschluss in dem ehemaligen Offizierskasino, dem heutigen Restaurant "Böhmerwald". Der dritte Tag führte zunächst zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal und dann nach Bad Oeynhausen. Der anschließende Bummel durch den Kurpark mit seinen gepflegten Anlagen und den im Park verteilten ehemaligen Kurhäusern war ganz entspannt und ein schöner Schlusspunkt der dreitägigen BRH-Tour ins Weserbergland.

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(07.07.2018)
Der Seniorenverband BRH greift etliche Probleme auf

(NRW) Von einigen DBB-Fachgewerkschaften, die sich weniger um die älteren Menschen kümmern, heftig bejubelt: Beihilfe-Anträge im Land NRW können zukünftig mittels Smartphone über ein Beihilfe-App des Landes NRW vorgelegt werden. Der Seniorenverband BRH sieht dass nicht ohne Bedenken und mahnt gleichzeitig nicht nur die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen an, sondern fordert ausdrücklich und auf Dauer ein funktionierendes Nebeneinander bisheriger und künftiger Möglichkeiten, damit die Beihilfebeantragung insbesondere für lebensältere Beihilfeberechtigte auch weiterhin bedarfsgerecht und erleichtert möglich ist.

Bedenken macht der Seniorenverband BRH auch gegen die laufend vorgelegten polizeilichen Kriminalstatistiken geltend. Damit wird vorgetäuscht, alles sei sicherer geworden, gleichwohl spiegelt diese Kriminalstatistik nicht die reale Lage vor Ort wider. Nach Auffassung des Seniorenverband BRH handelt es sich bei der polizeilichen Kriminalstatistik um eine reine Arbeitsstatistik der Polizei. Ein reales Bild von Kriminalität liefert da schon die periodisch erscheinenden Lagerbilder der Länder zu verschiedenen Kriminalitätsbereichen. Die DBB-Fachgewerkschaft DPolG spricht bei der polizeilichen Kriminalstatistik sogar von einem "Blendwerk".

Der Sozialverband VdK setzt weiter und mit großem Nachdruck darauf, dass die gesetzliche Rentenversicherung in eine ‚Erwerbstätigenversicherung' ausgebaut wird. Für den VdK heißt das, dass alle Selbstständigen, Beamte und Politiker in die Versicherungspflicht einzuziehen sind. Auf den Hinweis des Seniorenverband BRH, dass es nicht sinnvoll ist, die Beamten in das derzeitige System der gesetzlichen Rentenversicherung einzubeziehen, verweist der VdK darauf, dass man unter Beachtung verfassungsrechtlicher Grenzen und der Finanzlage der öffentlichen Haushalte besondere übergangsfähige Regelungen zu treffen habe. Und: Aus Vertrauensschutzgründen sollten damit nur die "neuen" Erwerbstätigen einbezogen werden. Dann wird der VdK konkret: Es sei richtig, dass es mit einer Erwerbstätigenversicherung kurz- und mittelfristig zu Mehrausgaben kommen könnte. Langfristig aber würde eine solche Erwerbstätigenversicherung zu deutlichen Mehreinnahmen führen, glaubt der VdK. Die Begründung: Die Finanzierung werde auf breitere Basis gestellt. Der Seniorenverband BRH hat dazu keinerlei Bestätigung, die diese Auffassung auch nur annähernd bestätigt. Zudem würden Verbesserungen für die Patientenversorgung nicht bringen. Vor allem die Versorgungsprobleme auf dem Land würden nicht gelöst! Und der BRH befürchtet neue Probleme: Es scheint nämlich ziemlich sicher, dass sehr schnell Versicherer auf die Idee kommen, den Menschen weitere Zusatzversicherungen anzubieten, die zum Beispiel einen Honorarzuschlag auf die einheitliche Vergütung vorsehen, um so einen schnelleren Arzttermin zu ermöglichen. Die vermeintlich abgeschaffte Zwei-Klassen-Medizin käme dann in verschärfter Form zurück.

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(29.06.2018)
BRH-Senioren suchten Antwort:
Blüht sie oder blüht sie nicht?

(Bonn) Die Titanenwurz ist zweifellos die bekannteste Pflanze der Botanischen Gärten der Universität Bonn. Regelmäßig lockt sie Tausende von Besucher mitten im Hochsommer in die warm-feuchten Gewächshäuser am Poppelsdorfer Schloss. Und diesmal war der BRH Bonn vom Seniorenverband dabei. Vorsitzende Barbara Herbst erschien im Rahmen einer BRH-Initiative mit einigen Mitgliedern im Botanischen Garten.

Zum 200-jährigen Jubiläum der Universität Bonn wurde für den Gründer der Botanischen Gärten Bonn die Büste des Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (Künstler: Bernd Göbel) eingeweiht. Der Universalgelehrte thront nun über Sommerastern im Magnolienhain. Dieses Ereignis nahmen deshalb die BRH-Mitglieder zum Anlass, dem Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss einen Besuch abzustatten.

Natürlich auch für einen Abstecher im dortigen Gewächshaus, weil hier die Öffnung der größten Blüte der Welt kurz bevorstand: Die Titanenwurz hatte ihre riesige Blüte entwickelt. Nicht nur die Senioren stellten sich die Frage: Blüht sie oder blüht sie nicht? Seit einigen Tagen schon hatten die Bonner auf die Titanwurz geschaut. Was dann unsere BRH-ler nicht mehr erfahren mussten, war eine eher ernüchternde Nachricht nach ihrem Besuch. Es steht nämlich für dieses Jahr fest: Diese Titanenwurzblüte öffnete sich nicht mehr vollständig, stattdessen kündigt sich an: Sie wird umknicken und verwelken. Dabei sollte dies eigentlich schon das 26. Blühereignis dieser Pflanzenart in der Geschichte der Botanischen Gärten der Universität Bonn sein.

Ein geschmackliches Trostpflaster gab es schließlich doch noch für die BRH-Besucher und Ehrenvorsitzender Jürgen Krall im Botanischen Garten. Zum Abschluss des Besuchs stärkte man sich im Schlosscafé.

Die örtlichen Verbände von der DBB-Fachgewerkschaft Seniorenverband BRH bieten ihren Mitgliedern oft monatliche Veranstaltungen oder Ausflüge. Gerade die Gruppe in Bonn ist ein Paradebeispiel dafür (siehe hier). Natürlich sind auch alle anderen DBB-Seniorinnen und -Senioren eingeladen, sich daran zu beteiligen. Keine DBB-Seniorin, kein DBB-Senior soll sich nach seiner aktiven Zeit einsam fühlen.

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(29.06.2018)
Jahrestour des Seniorenverbandes BRH Minden wurde wieder zum großartigen Erlebnis!

(Minden) "Die schöne Küstenlandschaft und Natur, erschlossen durch gute Wanderwege, ließen Langeweile nicht aufkommen", berichten Mindener Senioren, die mit dem Seniorenverband BRH auf einer Ostseeinsel urlaubten. Jedes Jahr macht der BRH-Ortsverband Minden eine mehrtägige Fahrt zu interessanten Zielen in Deutschland. So ging in diesem Jahr die Fahrt zur Insel Fehmarn. Schnell lernten die Senioren dank kundiger Führung die wechselvolle Geschichte der Insel kennen. Einst dank günstigen Klimas und ertragreichen Bodens eine Kornkammer, ist Fehmarn heute stark durch den Tourismus geprägt. Dank der Brücke über den Fehmarn-Sund und die Fährschiffverbindung Puttgarden-Rödby stellt die Insel eine wichtige Verbindung für den Kraftfahrzeug- und Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland einerseits sowie Dänemark und Schweden andererseits her. Auf einer Fahrt mit einer dieser Fähren konnten dann auch die Fahrtteilnehmer eine schnelle Fahrt und präzise Verladetechnik kennenlernen.

Organisiert wurde die Tour wieder einmal von dem Mindener BRH-Reisedienst unter der Leitung von Ingeborg Kölling. Sicher war man mit dem Omnibusunternehmen Aschemeyer (Lübbecke) unterwegs, untergekommen war man im IFA Fehmarn Hotel & Ferienzentrum. Eine gute Wahl, wie sich schon bald herausstellte. Nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, gleich an der Strandpromenade mit zahlreiche Spaß- und Freizeiteinrichtungen. Im Wellnessbereich ließ es sich hervorragend entspannen. Hinzu kam eine lobenswerte Küche des Hauses und bald stand das Fazit fest: "Auch dieses Jahr wurde der Ausflug des Ortsverbandes wieder zum großartigen Erlebnis!"

Die örtlichen Verbände von der DBB-Fachgewerkschaft Seniorenverband BRH bieten ihren Mitgliedern oft monatliche Veranstaltungen oder Ausflüge. Gerade die Gruppe in Minden ist ein Paradebeispiel dafür (siehe hier). Natürlich sind auch alle anderen DBB-Seniorinnen und -Senioren eingeladen, sich daran zu beteiligen. Keine DBB-Seniorin, kein DBB-Senior soll sich nach seiner aktiven Zeit einsam fühlen.

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(23.06.2018)
Wolfgang Bosbach beim BRH in Köln

(Köln) Bereits zum zweiten Mal war es dem Seniorenverband BRH Köln gelungen, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (Bergisch-Gladbach) für eine Vortragsveranstaltung ins Kölner Bürgerzentrum Deutz zu gewinnen.

Bundesweit ist dieser eher als Klartexter, sein Markenzeichen, bekannt. Dagegen ist der CDU-Politiker für so manchen in seiner Heimatstadt nur der "WoBo". Viele, die ihn so nennen, fühlen sich ihm nah, empfinden Sympathie. Vor fast fünfzig Mitgliedern und Gästen plauderte auch in Deutz Bosbach munter drauflos und gab manche Begebenheit während seines aktiven Wirkens zum Besten. Durch seine lockere Art, auch kompliziertere Dinge verständlich zu erzählen, verging die Zeit wie im Fluge. Etliche Lachsalven gingen durch den Saal. Seine Zuhörer wissen jetzt auch, wie die Bundesrepublik tatsächlich entstanden ist.

Der Gastredner beim BRH gehörte in den vergangenen Jahren zu den Kritikern des Kurses von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Euro-Rettungspolitik und verweigerte der Kanzlerin bei Abstimmungen im Bundestag die Gefolgschaft. 2016 gab er bekannt, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren. Als Grund gab er neben gesundheitlicher Belastung durch eine Krebserkrankung auch Enttäuschung über die Art der Auseinandersetzung mit seiner Kritik an. Bosbach gehörte über Jahre zu den profiliertesten Innenpolitik-Experten der Union und trat regelmäßig in Diskussionsrunden im Fernsehen auf. Ein Ministerium durfte er jedoch nie führen.

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(22.06.2018)
Spargelessen: Ein Senior berichtet vom Tagesausflug

(Bad Sassendorf) Jedes Jahr fahren sie einmal - organisiert von Johanna und Wolfgang Hoffmann - mit vollem Bus zu einem Spargelhof. Auch diesmal wieder. Ein Senior, der dabei war, berichtet von den kleinen Mühen, Organisationsproblemen und schließlich dem erfolgreichen Tun. Sicherlich kann in der Darstellung so mancher BRH-Organisator vor Ort sein Wirken wiedererkennen und schmunzeln.

Mitglieder melden sich immer schon sehr früh an, weil sie genau wissen, dass der Bus schnell voll ist und sie dann das Nachsehen haben. Es hatten sich etwa sechzig Personen angemeldet, so dass man sich schon ernsthaft Gedanken machte, ob man einen größeren Bus chartern sollte. Dann kam eine Hitzewelle, mit Temperaturen bis über dreißig Grad. Dazu wurde im Wetterbericht vor großen Unwettern gewarnt. Prompt mussten sich etliche Ältere abmelden und versichern, dass sie plötzlich krank geworden seien und deshalb nicht mitfahren können. Am Schluss blieben nur noch vierzig Personen übrig. Welch ein Absturz!

Am Abfahrtstag waren dann fast alle pünktlich an der Bushaltestelle. Die Sonne schien vom ungetrübten, blauen Himmel. Der Bus kam zur rechten Zeit, auf der Autobahn war flüssiger Verkehr. Dann gab es einen mindestens zehn Kilometer langen Stau, aber auf der Gegenfahrbahn und später noch einmal so eine lange Schlange. Ha! Was hatten wir für ein Glück. Kaum darüber gefreut, stand aber auch auf unserer Seite der Verkehr still. Aber auch da war das Schicksal auf der BRH-Seite: Nach einigen Metern mussten wir ohnehin abfahren. Am Ziel angelangt, gab es erst einmal ein wirklich gutes Frühstück, einen lockeren Vortrag über guten Schlaf und schließlich das Spargel-Festessen. Die Heimfahrt war problemlos. Alle waren wieder einmal froh, mitgefahren zu sein.

"Schön war`s!" So endet der Reisebeitrag des Seniors. Bleibt die Frage: Hat sich jemand bei einem ähnlichen BRH-Urlaubstag wiedererkannt?

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(16.06.2018)
Ein musikalisches Geburtstagsständchen für Edith Wirth

(Bonn) Etwa ein Dutzend Störche nutzte die Üdorfer Ackerflächen für eine kurze Rast und sorgte bei den Üdorfer Bürgern für Entzückung. Die Medien waren schnell mit der Frage dabei. Ob die Störche in irgendeinem Üdorfer Haushalt ein "Päckchen" abgeliefert haben, sei bislang noch nicht bekannt.

Üdorf ist immer einen Abstecher wert - das dachte sich dann auch der Seniorenverband BRH Bonn und lud zu einem Besuch des kleinen Örtchens bei Bornheim, direkt am Rhein, ein. Ziel für die BRH Gruppe unter Führung der Vorsitzenden Barbara Herbst war das "Caféhäuschen Üdorf" am Rheinuferweg, gegenüber dem Naturschutzgebiet Herseler Werth. Geschätzte 200 Jahre hat dieses Gebäude auf dem Buckel, unter einer gewölbten Kappendecke findet man gut 80 Zentimeter tiefe Fensteröffnungen. Das "Caféhäuschen Üdorf" gehörte einst zu einem ehemaligen Gehöft.

Die Bonner Senioren verbrachten einen gemütlichen Nachmittag in entspannter Atmosphäre mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen des Hauses, u. a. auch mit einem "Gewitterkuchen". Einen Anlass zum Anstoßen gab es auch: Mitglied Edith Wirth gestaltete ihren Geburtstag. Eine Gruppe des BRH (siehe Foto) überraschte mit einem musikalischen Ständchen, das Geburtstagskind selbst bedankte sich mit einem Gläschen Sekt für jeden.

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(16.06.2018)
Ein entspannter, gemütlicher Ausflug für Seniorenseelen

(Münster) Auf besonderen Wunsch der Münsteraner Senioren fuhr ‚uns Else', eine bei Seniorengruppen sehr beliebte Busfahrerin eines der größten Busunternehmen im Münsterland - BILS, nicht über die Autobahn nach Haltern am See, sondern gemütlich "über Land". So kam die Ausflugsgruppe vom BRH Seniorenverband Münster vorbei an schönen Getreidefeldern, teilweise mit Mohn- oder Wildkräuterrandstreifen, an prächtigen Kartoffelfeldern, am Rosengarten in Seppenrade, an viel zu vielen Maisfeldern und durch lauschige Waldstücke.

Bei schönstem Wetter erreichte man Hotel "Seehof" am Halterner Stausee zu einer kurzen, aber wichtigen Pause: Man war vorgewarnt; es gibt kein WC an Bord des Fahrgastschiffes "Möwe". Für die Senioren verständlich, schifft man doch auf einer Trinkwassertalsperre. Die "Möwe" nahm dann auch die BRH-Teilnehmer mit zu entspannten Momenten auf dem Halterner Stausee bei einer Rundfahrt um die Insel des Nordbeckens entlang der naturnahen Ufer und der Freizeitanlagen. Aufgestaut sind seit 1930 die Stever und der Halterner Mühlbach. Das Trinkwasser wird nicht direkt, sondern als versickertes und gefiltertes Grundwasser entnommen. Deshalb sind auch Freizeitaktivitäten auf dem Nordbecken des Stausees erlaubt, das Südbecken wird dagegen für die Trinkwassergewinnung sauberer gehalten.

An diesem Tag war es trotz sehr guten Wetters schön ruhig, kaum Besucher am See. So konnten die Senioren die Ausflugsfahrt über den See genießen. Zurück über den Anleger am Hotel Seehof gab es die Kaffeerunde mit netten Gesprächen unter Gleichgesinnten. Rundherum ein gelungener Ausflug für die Seniorenseele, zumal alle letztlich wieder zufrieden und wohlgelaunt zu Hause landeten.

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(Euskirchen) „Die Einführung eines Flächenfaktors ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geplant!“ Dies teilt Innenminister Herbert Reul dem Seniorenverband BRH auf seine Anfrage, ob es im Ministerium Überlegungen gibt, einen Flächenfaktor zur Besetzung der Polizeistellen vor Ort einzuführen, mit. Und versprach dann aber, die Landesregierung habe dennoch das Ziel, die Verteilung von Polizeikräften auf die Kreispolizeibehörden weiter zu entwickeln, so dass sowohl im ländlichen Raum als auch in den Ballungsgebieten von Nordrhein-Westfalen die Sicherheit der Bürger weiterhin gewährleistet ist. Der BRH tritt seit jeher dafür ein, dass die Einbeziehung eines Flächenfaktors bei der Berechnung einer benötigten Polizeistärke zur Personalversorgung vor Ort erfolgt.

Der Innenminister nimmt auch zu weiteren Fragen wie Ausbau der Kriminalpräventionsstellen, Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz mit staatlichen Mitteln und Abbau von Mehrarbeitsstunden bei der Polizei Stellung. Reul verwies dabei darauf, dass inzwischen in allen 47 Kreispolizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen Beratungsstellen eingerichtet sind, die über Themen der Kriminalprävention informieren und beraten. Bejaht wurde auch die Frage nach staatlichen Mitteln. So sei für die Bürger ein finanzieller Anreiz geschaffen worden, seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrecher zu schützen. Seit November 2016 könnten über das KfW-Zuschussportal Anträge für Einbruchschutzmaßnahmen gestellt werden.

Auch die weitere Frage des BRH fand eine Beantwortung: „Der Abbau von Mehrarbeitsstunden erfolgt durch Gewährung von Dienstbefreiung oder unter bestimmten Voraussetzungen durch eine finanzielle Vergütung.“ Mit der Nennung von jährlichen Einstellungszahlen verspricht der Minister dem BRH zudem: „Die Polizei in Nordrhein-Westfalen wird also insgesamt eine deutliche personelle Stärkung erfahren!“ Dazu helfe dann auch, dass man den Kreispolizeibehörden zur Entlastung der bereits vorhandenen Polizeivollzugsbeamten bis zum Jahr 2022 jährlich 500, insgesamt also 2.500 Stellen für Regierungsbeschäftigte bereitstellen Durch die damit einhergehende Entlastung von Verwaltungsaufgaben könnten sich dann die Polizeivollzugsbeamten auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

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(02.06.2018)
"Das kann man nicht schildern, das muss man erlebt haben."

(Köln) Den größten Osterbrunnen der Welt - der auch noch nach Ostern einige Wochen zu besichtigen ist - findet man in Bieberbach bei Egloffstein. Er hat es mit fast 12.000 liebevoll handbemalten Eierschalen in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Und genau dorthin zog es die Kölner des Seniorenverbandes BRH, die sich auf den Weg ins Frankenland machten.

Auf dem Weg zu Bieberbach gab es etliche sehenswerte Höhepunkte. Etwa das erste Zwischenziel, eine landesübliche Brauerei mit echter fränkischer Brotzeit. Und dann auch das Domizil für die Tage, das Hotel "Sonnenblick" in Staffelstein. Ein Obdach auf Zeit, das seinen Namen zu Recht trug. Will heißen: "Das Wetter war traumhaft."

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, ein Kloster der Franziskaner bei der Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Und nicht zu vergessen die Fichtelgebirgsfahrt, die wohl allen in Erinnerung bleibt. Schließlich gab es noch ein Erlebnis der besonderen Art. Gemeint ist die die ausgesprochen sach- und fachkundige Führung im Festspielhaus in Bayreuth. Ein Teilnehmer voller Begeisterung: "Das kann man nicht schildern, das muss man erlebt haben."

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(02.06.2018)
Eine erlebnisreiche Besichtigung einer Orchideengärtnerei

(Münster) "Willkommen bei OrchiCultura ...... mehr als nur eine Gärtnerei!" empfing ein Werbespruch die Besucher des Seniorenverbands BRH eine überaus bekannte ganz besondere Gärtnerei. Die Einrichtung, die in den Monaten Mai bis Oktober ihre Pforten auch für Besucher öffnet, ist längst zu einer echten Erlebnisgärtnerei geworden.

Es ist die Lohmann-Orchideenzucht, die seit einigen Jahren an einen jungen Gärtner namens Sven Mönnigmann übergegangen ist. Und er hat hier das Betätigungsfeld gefunden, das ihm die Möglichkeit bietet, seine vielfältigen Ideen einer weiterführenden Gestaltung des Blumenfachbereichs durch tatkräftige Arbeit umzusetzen. Jetzt bei dem Besuch wurde eine stattliche Teilnehmerzahl des Seniorenverbandes über die Orchideenzucht bestens informiert: "Rund 500 Orchideenarten hat die Gärtnerei vorrätig, darunter einige Neuzüchtungen."

Seit 2015 beherbergt die Gärtnerei auch knapp 60 tropische Schmetterlingsarten, aus Costa Rica importiert, inzwischen werden sie selbst gezüchtet. Die Aufforderung "Lassen Sie sich umflattern" konnten die Senioren nicht nutzen, da im Mai das Schlüpfen der Falter erst beginnt. Eine weitere moderne und zukunftsgerichtete Zurschaustellung hat auch auf diesem Gelände Einzug gehalten: Riesenschildkröten und Strauße gibt es zu bestaunen. Die Senioren waren schließlich begeistert, dem BRH-Vorsitzenden Gerd Türck war ein Dank für seine Organisation sicher. Zumal auch eine Kaffee-Kuchenpause in der Gärtnerei dankbar angenommen werden konnte. Und sich an diesem Tag der Wettergott von seiner spendabelsten Seite zeigte. Die Senioren hoffen nun, dass sie am 11. Juni auf der dann stattfindenden Fahrt an den Halterner Stausee mit einer erfrischender Kühle bedacht werden.

Mehr Informationen und Angebote von dieser besonderen Orchideen-Erlebnisgärtnerei finden Sie hier.

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(19.05.2018)
Die Stimme der älteren Generation ist sich einig: LSV NRW und BRH NRW stehen für "Alter - jetzt überall in Bewegung"

"Eine demokratische legitimierte, direkt gewählte Seniorenvertretung kann mit einem anderen Selbstbewusstsein gegenüber Rat und Verwaltung auftreten!" Markige Sätze fielen auf der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung NRW (LSV), zu der sich Delegierte aus den über 160 gewählten kommunalen Seniorenvertretungen des Landes versammelt hatten. Der Seniorenverband BRH war dabei als aktive Vertretung der Älteren - die auch wahrgenommen wird - durch Hans Burggraf und Dr. Volkhard Riedel vertreten.

Die Verankerung der Seniorenvertretungen als Hauptsatzungseinbindung war eins der vielen Themen, die angegangen wurden. Die Vertretung des Gastgebers Köln wird 40 Jahre alt und machte stolz darauf aufmerksam, dass man auf eine in direkten, freien und geheimen Wahlen zusammengesetzte Seniorenvertretung stolz sei. Karl-Heinz Pasch von der Seniorenvertretung Köln brachte es auf den Punkt: "Eine deutliche Aufnahme in der Gemeindeordnung wäre ein aktiver Beitrag zu einer lebendigen Seniorenpolitik und würde auch der Landesseniorenvertretung eine größere demokratische Legitimität geben!"

Ansonsten hatten die Seniorenvertreter ein umfassendes Tagespensum an Themen, in denen es weitgehend darum ging, das Alter zu gestalten, Anerkennung und Wertschätzung zu finden, abzuarbeiten. In fast zwanzig Anträgen, die sich unter anderem mit einer Digitalisierungsoffensive im ÖPNV, einem Bündnis Sozialticket NRW, der Altersarmut durch Rentenkürzungen bei Witwen und der Preispolitik der Verkehrsverbunde beschäftigten, wurden als neue Arbeitsaufträge an die Landesseniorenvertretung um Vorsitzende Gaby Schnell (Altenberge) der Dachorganisation für das neue Arbeitsjahr mit auf den Weg gegeben.

Wichtig aus Sicht des Seniorenverbandes waren drei vom BRH bei anderer Gelegenheit schon geforderten Themen, die einmal mehr bewiesen, wie nah der Seniorenverband an den Problemen der Älteren steht: Abschaffung der Budgetierung ärztlicher Leistungen, damit auch gesetzlich Versicherte im letzten Quartalsmonat noch Termine bei Ärzten bekommen können, dass alle vor 1992 geborenen Kinder mit 3 Entgeltpunkten bei der Mütterrente II berücksichtigt werden und dass die Kindererziehungszeiten bei der Berechnung des Ruhegehaltes von Beamtinnen ähnlich der Mütterrente berücksichtigt werden.

Im weiteren Verlauf des Tages ging es um Nachwahlen zum Vorstand und um Ehrungen.
Verdiente Seniorenvertretungen vor Ort wurden ausgezeichnet, Hildegard Jaekel und Dr. Martin Theisohn, die sich seit Jahren in die LSV-Vorstandsarbeit einbringen, gewürdigt.

Bleibt festzuhalten, dass sich auch der BRH - der stets landesweit und vor Ort ein Ohr für die Bedürfnisse der älteren Menschen hat - sich dem neuen Schwerpunktthema des LSV angeschlossen hat: "Alter - jetzt überall in Bewegung!"

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(12.05.2018)
In Grieth war der BRH auf den Spuren der Hanse

(Kleve) Der erste Ausflug in diesem Jahr führte die Mitglieder des Seniorenverbandes BRH in das beschauliche Dörfchen Grieth am Rhein. Der "Ausscheller Piepe Jan", alias Niederrhein-Guide Wilhelm Miesen, erzählt hier den Besuchern auf anschauliche, aber auch lustige Art und Weise die wechselhafte Geschichte des einstigen, recht reichen Zoll- und Hansestädtchens bei einem unterhaltsamen Rundgang.

Durch die Klever Grafen und Herzöge erhielt Grieth bereits sehr früh die Zollrechte und wurde später auch Hansestadt. Nach dem Niedergang der Hanse und einigen Kriegen verlor Grieth aber erheblich an Bedeutung. Es wurde zu einem kleinen, aber feinen Fischerstädtchen. Seit 1969 gehört Grieth zu Kalkar, wodurch aber nichts von dem Charme des schönen Örtchens mit vielen historische Häusern und einer großen gotischen Basilika verlorenging. Nach der äußerst interessanten und unterhaltsamen Führung klang der sonnige Nachmittag aus bei Kaffee und Kuchen im "Hanselädchen" vor Ort. Zuvor hatte man sich als Abschluss eine Fahrt mit der Fähre "Inseltreue" bis zum alten Aalschocker "Anita", mit dem auch heute noch Aale gefangen werden, gegönnt.

Beim nächsten Treffen des BRH Kleve am Mittwoch, 13. Juni, geht es um die Mittagszeit nach Kamp-Lintfort, wo das Kloster und der zugehörige besondere Terrassengarten besichtigt werden. Den Abschluss wird dann dort ein Kaffeetrinken im Klostercafé bilden. Auch zu dieser Veranstaltung sind wie immer interessierte Nichtmitglieder herzlich eingeladen. Näheres, auch zum BRH KV Kleve gibt es bei der Vorsitzenden Gabi Paersch unter 02801-706844 und auch bei der Büroleiterin des BRH-Landesverbandes in Münster, Elke Cole, unter 02573-9791450 oder auch auf http://www.brh-nrw.de

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(12.05.2018)
Kölsche Irrungen und Verwirrungen sorgten für Schmunzeln und Heiterkeit

(Köln) Schon lange bevor sich symbolisch der erste Vorhang im Kölner Puppentheater hob, war der Spieltermin ausverkauft. Dafür sorgten um die hundert Mitglieder des Seniorenverband BRH, die mit Tourenleiter Klaus Reimer (Euskirchen) angereist waren. Darunter als Gast auch der BRH-Vorsitzende aus Erkelenz Ludwig Böllertz.

Im Verlauf des Nachmittags war dann verraten worden, dass die Fußballgrößen - wegen der Schadenfreude wohl jene aus Bayern - tatsächlich bei all ihren Pokalsiegen immer nur Fälschungen gebützt hatten. Dafür war dann "om Iesermaat" für Stunden Gelächter bei der Aufführung "Ne falsche Fuffzijer"angesagt. Geboten wurde ein Stoff aus kölschen Irrungen und Verwirrungen, der für turbulente Situationskomik auf der Bühne und dann auch für Schmunzeln und ständige Heiterkeit im Publikum sorgte. Hänneschen lehnte sich bei der Aufarbeitung seiner Schandtaten an die Figur des bekannten Dorfpfarrers Don Camillo an und sprach natürlich auch per direkten Draht mit dem lieben Gott. Zu den Schandtaten gehörte, dass der einst elfjährige Schäl mit außerordentlich künstlerischen Talenten ins Sportlerheim eingebrochen und die begehrten Fußball-Trophäen geklaut und durch Kopien ersetzt hatte.

Zum Finale gab es schließlich minutenlang tosenden Applaus und stehende Ovationen. Die Senioren waren sich als Stammgäste in Köln diesmal einig: Das hatte man im Hänneschen Theater schon lange nicht mehr erlebt! Mit dem BRH-ler Bernd Hilger stimmten alle überein: "Das war mit Abstand die beste Aufführung seit Jahren. Hat uns allen Viel Spaß gemacht!" Und auch Annegret Hilger stimmte zu: "Bis ins kleinste Detail, gut gemacht!

Der Seniorenverband war so begeistert, dass er für den Mai 2019 schon wieder hundert Karten orderte.

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(12.05.2018)
Stadtführung an der Lutter

(Bielefeld) Bei schönstem Frühsommerwetter genossen etwa ein Dutzend Senioren des BRH Bielefeld unter der Leitung des Landesvorsitzenden des BRH NRW Martin Enderle eine Stadtführung an Bielefelds kleinem Stadtfluss, der Lutter.

In den Tageszeitungen war für die anderthalbstündige, barrierefreie Veranstaltung geworben worden. Auch wurden die Teilnehmer gebeten, in alten Fotoalben zu suchen, ob sie Bilder der Stadt aus der Vorkriegszeit finden; denn die Bielefelder Innenstadt wurde im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört. Historische Plätze gibt es kaum noch. Enderle erzählte von dem Projekt, die Lutter, die fast überall in der Innenstadt unterirdisch fließt, schrittweise wieder ans Licht zu holen; denn dort gibt es inzwischen auch Senioreneinrichtungen, für die es von großem Wert wäre, wenn man den Bewohnern wieder die Möglichkeit geben könnte, am Wasser zu sitzen oder zu spazieren. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und die Teilnehmer wünschten sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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(11.05.2018)
Nach kleinem Disput: Laschet sieht Versäumnis ein

(Oberhausen) Traditionell hatte anlässlich des "Tags der Arbeit" der Ministerpräsident zum Arbeitnehmerempfang eingeladen. Armin Laschet und Karl-Josef Laumann, Minister für Soziales und Senioren, riefen dazu nach Oberhausen. Zu diesem Ereignis begleiteten vier verdiente BRH-Mitglieder aus Dortmund und Kleve den Landesvorsitzenden des Seniorenverbandes, Martin Enderle (Bielefeld), in das ‚CongressCentrum'.

"Ein gelungener interessanter Abend, ein schöner Ausflug", meinten als kleines Resümee Gabi Paersch und Klaus Liethen (Kleve) sowie Peter Kalmus und Gisela Bassa, Kalmus (Dortmund). Mit einem kleinen Wermutstropfen versehen, denn die BRH-ler hielten sofort fest, dass beide Minister in ihren Reden an keiner Stelle auf die Leistung der Arbeitnehmer im Ruhestand eingegangen waren. Gabi Paersch, BRH-Vorsitzende aus Kleve, erboste das so stark, dass sie schon bald nach vorne zur Bühne eilte und insbesondere Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, der gerade die Begrüßungsrede gehalten hatte, auf diesen Mangel hinwies.

Auch mit Laschet konnte die BRH-Chefin von Kleve einige Worte wechseln. Sie machte dabei ihr Unverständnis darüber deutlich, dass sie bei beiden Ansprachen die Erwähnung der Senioren vermisst habe und stellte die Frage, ob nun nur die Förderung und Hilfe für Kinder im Fokus der Landesregierung stehen solle. Sie vertrat dabei deutlich die Meinung des Seniorenverbandes BRH, der sich im DBB NRW ausschließlich für die Belange der älteren Menschen einsetzt: "Die Senioren benötigten ebenso Hilfe und Unterstützung, insbesondere auch die pflegebedürftigen älteren Menschen!" Laschet sah offensichtlich ein Versäumnis ein und gab der BRH-Sprecherin Recht: Er habe tatsächlich in seiner Rede die Senioren nicht erwähnt! Aber auch diesen Menschen müsste natürlich angemessene Hilfe zukommen!

Leider gab es dann an diesem Abend für einen weitergehenden intensiven Austausch kein Zeitfenster. Gleichwohl war damit, als man sich zum Abschied die Hand schüttelte, der kleine Disput wieder beigelegt.

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(05.05.2018)
BRH mischte sich beim Essener Arbeitnehmerempfang ein

(Essen) Auf dem traditionellen, schon 53. Arbeitnehmerempfang diskutierte Oberbürgermeister Thomas Kufen mit seinen Gästen über Entwicklungen und großen Gestaltungsaufgaben für Stadt und Region. Die Grundbotschaft beschäftigte sich dabei mit den Begriffen "Vielfalt, Gerechtigkeit, Solidarität", die auch eng mit dem täglichen Leben in Essen verwurzelt seien. Die Vielfalt würden die Menschen aus rund 170 Nationen widerspiegeln, die in Essen leben und arbeiten. Die gemeinsame Arbeit war und sei trotz unterschiedlichster Herkünfte oft ein verbindendes Glied. Der Gerechtigkeitsbegriff spiele für ihn - so der Oberbürgermeister - nicht nur bei der Vermögensverteilung, sondern auch bei der Bildung eine zentrale Rolle. "Ungerechtigkeit gefährdet den sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt." Hier sei auch Solidarität gefragt. Es wurde aufgerufen, sich für Schwächere, Ärmere oder Benachteiligte einzusetzen.

Der Gastgeber blickte auch auf seine Beschäftigten und erwähnte, dass die Überstunden zuhauf zum Wohle der Bürger leisteten. Das müsse und dürfe nicht nur mit Dankesworten zur Kenntnis genommen und zum Ausdruck gebracht werden! Zusätzlich hob er das ehrenamtliche Engagement der Personalräte und der Seniorenbeauftragten der gewerkschaftlichen Mitgliedsverbände hervor. Auch sie hätten breite Unterstützung verdient! Dazu Beifall für die Anmerkung: Das Ehrenamt braucht Unterstützung!

Nach dem moderierten Austausch nutzen die Gäste - darunter für den Seniorenverband BRH Essen auch Vorsitzender Dr. Ingo Gottwald und Stellvertreterin Doris Suckert - Raum und Zeit für weitere intensive Gespräche. Apropos Empfang: Die Küche der 22. Etage des Rathauses überraschte mit Essener Stauder Bier und Curry Wurst.

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(28.04.2018)
Zu Besuch im Bundestag

Auf Einladung von Bundesgesundheitsminister a.D. Hermann Gröhe - jetzt stv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion - fuhren 50 Ehrenamtler aus NRW darunter acht BRH-ler aus Kleve, Köln, Dortmund, Bielefeld und Bad Salzuflen - für vier Tage nach Berlin. Sie erwartete ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sich Hermann Gröhe zweimal Zeit zum Gespräch mit uns nahm.

Einen ersten Überblick brachte die dreistündige Stadtrundfahrtdurch Ost-und Westberlin. Mit dem Besuch des Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors", das die Überwachung und Unterdrückung durch die Gestapo, durch Reichsführung-SS, des Sicherheitsdiensts (SD) der SS und des Reichssicherheitshauptamtes zeigt, wurde uns dann die Entwicklung zur Diktatur verdeutlicht. Die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße erinnerte dann an die andere Diktatur. Den Kontrapunkt setzte aber die Besichtigung des Plenarsaals des Deutschen Bundestages mit einem Vortrag über Aufgaben und Arbeit des Parlaments. Der Aufstieg in die Kuppel des Reichstagsgebäudes wurde wegen des Regens leider nicht mit guter Aussicht belohnt.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Auf die dunkelste Seite der SED-Diktatur führte uns die Fahrt zur zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen. Herr Erler aus dem Bereich Forschung der Gedenkstätte schilderte sehr anschaulich die Repressalien, denen die Häftlinge hier ausgesetzt waren, und ihre Ohnmacht. Eine kleine Überraschung war das Wiedersehen nach über 40 Jahren zwischen dem Leiter der Gedenkstätte Dr. Hubertus Knabe und seinem früheren Mathematiklehrer, unserem Mitglied Klaus Liethen.

Der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden in Europa erinnerte an die schlimmsten Verbrechen der NS-Diktatur. Nach so viel Besinnung auf die dunklen Zeiten in Deutschland war auch etwas Erholung nötig.

Die war perfekt bei strahlendem Sonnenschein eingeplant. Das nutzten einige zu einer Schiffstour auf der Spree.

So zeigte uns diese Fahrt einerseits die Diktaturen in Deutschland, aber eben auch die Überwindung durch die Demokratie. Das sind Augenblicke, die im Gedächtnis hängen bleiben.

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(28.04.2018)
Seniorenverband auf Spuren des Islams in Al-Andalus

(Münster) Im Andreas Kirchenzentrum machte sich Peter Externest mit den Senioren des BRH auf den Weg, Reiseeindrücke zum Thema "Auf den Spuren des Islam in Al-Andalus" von seiner Studientour nachzuerleben. Dabei gelang es den Vortragenden zu mitgebrachten Fotos auch in den Münsteraner Räumlichkeiten eine Atmosphäre von besonderer Farbigkeit gepaart mit spürbar geweckten Interesse einzubringen. Gar nicht so einfach, denn es ging um die Zeit des europäischen Islam in Spanien. Dabei wurden von seiner Tour Städte wie Sevilla, Cordoba, Toledo und Granada gestreift.

Externest berichtete, dass der Islam rund 800 Jahre über weite Teile der Iberischen Halbinsel, bekannt unter dem Namen Al-Andalus, geherrscht hat. "Al-Andalus" ist der arabische Name für die zwischen 711 und 1492 muslimisch beherrschten Teile der Iberischen Halbinsel, ein Zentrum der Gelehrsamkeit. Die frühe Periode der arabisch-maurischen Herrschaft zeichnete sich aber durch eine gegenseitige Toleranz und Akzeptanz aus, die Christen, Juden und Muslime einander entgegenbrachten.

Auch die Zeit nach der Reconquista - darunter versteht man die Rückeroberung und Ausdehnung des Herrschaftsbereichs der christlichen Reiche unter Zurückdrängung des muslimischen Machtbereichs - wurde im Vortrag berücksichtigt. Architektur, Kunst, Museen, Gastronomie und Menschen waren ebenfalls die Themen. Auch wurde auf die Themen Architektur und Technologietransfer besonders eingegangen. Die These des Mittelalterhistorikers Michael Borgolte "Der Islam als Geburtshelfer Europas" wurde auch einer kritischen Betrachtung unterzogen

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(21.04.2018)
Senioren erlebten einen Tag "per Bimmelbahn op Jöck"

(Köln) Es war schon eine tolle Idee, die Tourenleiter Klaus Reimer vom Seniorenverband BRH Euskirchen da umsetzte und zur Kölner-Altstadttour mit der bekannten grün-gelben Bimmelbahn einlud. Gesteuert von einem super-launigen Fahrer Ralf Vollmeyer und begleitet von dem besonders gut aufgelegten Kölner Barden Hans Jürgen Jansen erlebten die Senioren typische kölsche Ecken mit den passenden Informationen zum Gesehenen. "Es war informativ und sehr schön, wir erlebten die Stadt in einer besonderen Attraktion", meldete sich eine Teilnehmerin. Man habe zudem interessante Fakten gehört. Dabei habe keineswegs die Erfahrung verdorben, dass es oft entlang der Kopfsteinpflasterstraßen richtig klapperte und zuckelte.

"Das ist nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern man sieht die Stadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive", meinte auch Georg Brölingen und schwärmte von dem Tag "per Bimmelbahn op Jöck". Die Bimmelbahn habe ihren Charme, man kann sie mögen oder auch nicht. Da sei auch nicht schwerwiegend gewesen, dass alles etwas eng zuging, die Knie oft zu lang wirkten. "Aber, das gehört einfach dazu, das muss man dabei erwarten!" Dass man dann auch noch die "Schäl Sick" mit dem bekannten "Hyatt" angesteuert und hier pausiert habe, sei ein besonderes Bonbon gewesen.

Zum Abschluss landeten dann die Senioren - die übrigens umweltfreundlich mit der Bahn die Domstadt erreicht hatten - in der super leckeren und tollen Atmosphäre auf ein Kölsch oder eine Portion "Himmel un Äd" im kölschen Brau- und Wirtshaus "Gaffel am Dom". Es war nicht anders zu erwarten: Hier wartete der typisch kölsche "halven Hahn"

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(21.04.2018)
BRH- Referenten dienen der Lebenshilfe

(Minden) Wenn der Seniorenverband BRH Minden von "Bewegung" spricht, dann umfasst dieses Oberthema ein breites Spektrum. Auf vielen Feldern wird immer wieder eine besondere Dynamik entwickelt. So bemüht sich der Vorstand des Ortsverbandes stets, auch für die monatlichen Versammlungen Referenten zu finden, die der Lebenshilfe dienen oder Themen des allgemeinen Interesses erläutern.

So referierte noch im März ein Fachmann für Technik und Anwendung von Hörgeräten, warum es eher zu spät als zu früh ist, sich auf Empfehlung des HNO-Arztes ein Hörgerät anpassen zu lassen. Zumal heute die Geräte trotz hervorragender Verstärkung so klein sind, dass sie vom Nutzer kaum sichtbar getragen werden können.

Im April ging es um das Thema Zusatzversicherungen zum Krankenkassenbeitrag. Ein Fachmann der AOK erläuterte, welche Zusatzversicherungen sehr zu empfehlen sind, z. B. eine Auslandskrankenversicherung. Andere decken Sonderwünsche, z. B. bezüglich Zahnersatz, Sehhilfen, Krankenhausaufenthalt, vorteilhaft ab. Andere wiederum wie beispielsweise Sterbegeld-Versicherungen übersteigen mit ihren Beiträgen gegebenenfalls das Risiko. Ein besonderer Rat bezog sich darauf, die AGB zu lesen, in denen bestimmte Risiken von der Versicherungsleistung ausgeschlossen sind.

Die Rückfragen der Teilnehmer auf den Versammlungen zeigten jedenfalls eindeutig - so der Seniorenverband - dass beide Referate auf fruchtbaren Boden gefallen waren.

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(14.04.2018)
DBB-Urgestein und Alt-DStG-Prominenz beim Seniorenverband BRH

(Essen) Im "Holsterhauser Hof" trafen sich die Mitglieder des Seniorenverbandes BRH zur ordentlichen Jahreshauptversammlung und die nutzte Vorsitzender Dr. Ingo Gottwald zu einem Rückblick auf das Berichtsjahr. Dabei stieß er mit seinen Themen wie Mitgliederschwund ìn vielen Verbänden sowie Technikerschwund in Deutschland im Öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft auf interessierte Zuhörer. Und er fand Zustimmung mit seiner Forderung: Hier ist unsere Politik gefordert!

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands fand man auch zu Neuwahlen und Ehrungen. Bei den Wahlen trat noch einmal das das DBB-Urgestein und Alt-DStG-Prominenz Henry Wolters als Wahlleiter in Erscheinung. Unter seiner Regie fand man durch einstimmige Wahlen zur Vorstandsmannschaft: Dr. Ingo Gottwald, Vorsitzender, Doris Suckert, Stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin, Manfred Niederprüm, Beisitzer. Neu im Vorstand trat Kassenprüfer Heribert Preker an. Zu ehren waren für 15-jährige Mitgliedschaft drei Mitglieder: Friedrich Hinnerkott, Klaus van Hall und Dr. Ingo Gottwald. Wobei Wolters dem Letztgenannten mit einer entsprechenden Würdigung die Urkunde überreichte.

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(14.04.2018)
Ein echter "Klassiker der Hoffmanns"

(Bad Sassendorf) Ist es möglich, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums innerhalb kürzester Zeit eine Highsociety Lady zu machen? Dieser Frage gingen rund 50 BRH-ler im Stadttheater von Lippstadt nach. Johanna und Wolfgang Hoffmann vom OV Bad Sassendorf hatten einmal etwas Außergewöhnliches im Jahresprogramm für ihre Senioren im Angebot und die zeigten sich dankbar. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit unvergessliche Evergreens wie "Ich hätt' getanzt heut' Nacht", "Wär' das nicht wunderschön", "In der Straße wohnst du", "Bringt mich pünktlich zum Altar" und "Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen" im großen Kreis zumindest mitzusummen? Das ganze Erlebnis machte dann auch "My Fair Lady" zu einem echten "Klassiker der Hoffmanns". Übrigens, beim Theaterbesuch war auch Rolf Marwede - ehemals BRH-Vorsitzender von Bad Salzuflen - und Gattin Gertraud mit von der Partie. Er war von Unna, wo er jetzt wohnt, zwecks einer Teilnahme extra nach Bad Sassendorf gekommen.

Und noch eine verzwickte Situation, die für Aufregung sorgte, wurde an diesem Abend zur Zufriedenheit gelöst: Eine Seniorin vermisste an der Einlasskontrolle ihre Eintrittskarte und war total am Boden zerstört. Ein Kontrolleur aber half der schluchzenden tränenüberströmten Teilnehmerin, sie durfte sich auf ‚ihren' freien Platz setzen und machte das Glück perfekt, als sich zum Ende der Aufführung auch die Karte wieder fand. Wie heißt es im Lustspiel von William Shakespeare so trefflich: Ende gut, alles gut!

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(07.04.2018)
Bonner Senioren zu Gast auf dem Petersberg

(Königswinter-Petersberg) Das war ein Ziel der besonderen Art, das der Seniorenverband BRH Bonn diesmal für seine rührige "Dienstagsgruppe" gewählt hatte. Man war mit der Vorsitzenden Barbara Herbst (li vorn) zu Gast auf dem berühmten Petersberg im Gäste- und Tagungshaus der Bundesregierung, das unter Regie der Hotelgruppe Steigenberger steht.

Der Petersberg in Königswinter ist ein Ziel, das allemal eine Reise wert ist. Zudem ergab es sich, dass der äußerst beschlagen, kenntnisreiche und mitreißende Stadtführer Heinz Hönig auf Wunsch einige BRHler durch das Gebäude, den umliegenden Park mit Blick ins Rhein- und Heisterbachtal ein Stück begleitete. Sich auf den Spuren hochrangiger Staatsgäste wie den Schah von Persien oder Soraya, Farah Diba und Königin Elisabeth II. sowie Leonid Breschnjew zu begeben, das lässt dann eine Kaffee-Kuchen-Gedeck schon viel besser munden. Unter den Besuchern befand sich auch Bonn-Ehrenvorsitzender und "Geburtstagskind" Jürgen Krall (83).

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(07.04.2018)
Der Seniorenverband BRH erhebt besorgt seine Stimme

(NRW) Weil die Vertreter des Seniorenverbands BRH im DBB durch ihre Seniorenarbeit vor Ort immer stärker den Eindruck gewinnen, dass gerade ältere Menschen an den Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, nicht in angemessener Form beteiligt werden, sieht man sich gezwungen, vor Ort stärker die Stimme zu erheben. Für die Lobby der Älteren in NRW sind hier zwei aktuelle Initiativen die Beispiele.

So wollen Kommunen nunmehr verstärkt das "Handy-Parken" einführen. Das System ermöglicht es Autofahrern, ihren Parkschein mit einer 'App über das Smartphone' zu erwerben. Der Seniorenverband BRH sieht das kritisch.

Kürzlich erst war auch in den Medien zu lesen, dass es statt des Papiertickets im Personennahverkehr bald die Handy-Tickets geben soll. Und dann auch noch die Handy Ticket günstiger als das herkömmliche Papierticket.

Wenn nun der BRH auch grundsätzlich solche Modernisierungsbestrebungen als Verbesserungen begrüßt, möchte er rechtzeitig seine Bedenken anmelden. Zwar wird heute noch zum Parken versprochen, dass die herkömmliche Methode, am Automaten zu zahlen - und das ist manchmal schon schwierig genug - bestehen bleibt. Doch die Lebenserfahrung hat oft Anderes gelehrt. Gerade älteren Menschen ohne Zugang zu Smartphone und auch Computer müssen einfach darauf vertrauen können, auch in den kommenden Jahren ohne unangemessene Hürden den Alltag bewältigen zu können. Weiterentwicklungen zum Beispiel zum Stichwort Digitalisierung sind gut, man darf aber nicht die Mobilitäten der älteren Menschen dabei aus den Augen verlieren. Außerdem hinterlässt man bei Nutzung des Internets immer seine Daten, und die sind sehr begehrt.

Zunehmende Sorgen bereitet dem Seniorenverband BRH auch der Rückgang der Angebote der Geldinstitute, gleich nun ob Sparkassen oder Banken. Der BRH beobachtet dazu: "Sie ziehen sich immer stärker aus der Fläche zurück!" So stellt der Seniorenverband nicht nur die Frage, werden die Geldinstitute ihrer Aufgabe noch gerecht, sondern weisen auch darauf hin, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute dem Gemeinwohl verpflichtet sind und ihm auch dienen sollen.

Der BRH weiter mit allem Nachdruck: "Mit den immer deutlicher spürbaren Einschränkungen erfüllen sie kaum noch ihren gesetzlichen Auftrag!" Und der heiße gerade im Interesse der älteren Menschen: Sie müssen die örtlichen Kreditbedürfnisse befriedigen! Der BRH wird aber noch deutlicher: "Wenn Geschäftsstellen geschlossen und sogar Geldautomaten abgebaut werden, dann zeigen die Einrichtungen doch, dass sie ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden." Gerade in den Wohngebieten bedeuteten zum Beispiel die Geldautomaten gewisse Mobilität und Freiheit, insbesondere für die zunehmend älter werdende Bevölkerung. Da hilft auch wenig und bereitet stattdessen Sorge, dass jetzt Supermärkte und andere Einrichtungen mit Geldauszahlungen betreut würden.

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(01.04.2018)
BRH Senioren landauf, landab bienenfleißig

(NRW) Bienenfleißig waren die Macher des Seniorenverbands BRH landauf und landab. So gab es in Münster durch frohen Gesang einem gelungenen Startschuss in den Frühling. Das Treffen des Seniorenverbandes BRH Münster hatte zwei Programmpunkte zu vermelden, die die Senioren in freudige Stimmung versetzten. Vorsitzender Gerd Türck gab zunächst die Veranstaltungen für das zweite Quartal 2018 bekannt. Dann folgte bald ein fröhliches "Hello". Das folgende Frühlingssingen unter der Leitung des langjährigen BRH-Mitglieds und geschätzten ehemaligen Chorleiters Werner Neumüller wurde nämlich zu einem großen Erfolg mit im wahrsten Sinne des Wortes nachklingender Wirkung. Die Senioren erlebten das bekannte Liedgut aus der Jugendzeit. Neumüller untermalte viele Lieder mit einem von Elli Mischler gedichteten Text, der einen passenden Bezug zum heutigen Lebensverlauf verdeutlichte.

Zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen waren die BRH Senioren und Gäste ins "SOS Kleve" eingeladen. Mit Gastgeberin Gabi Paersch wurde in fröhlicher Runde des BRH Kleve erzählt und gelacht, aber auch Erfahrungen aus dem Alltag ausgetauscht. Außerdem wurden bei diesem Treffen die gemeinsam geplanten diesjährigen drei Ausflüge vorgestellt, die voraussichtlich an den folgenden Terminen stattfinden: Mittwoch, 9. Mai, Führung mit "Piepe Jan" (Niederrhein-Guide Wilhelm Miesen) in der alten Hansestadt Grieth (Kalkar-Grieth), Mittwoch, 13. Juni, die Besichtigung des Klosters Kamp (Kamp-Lintfort) mit Führung. Montag, 24. September, eine Fahrt mit der "Reeser Personenschifffahrt" auf dem Rhein von Rees bis in den Duisburger Hafen.

Um die leidige 18.000 Euro Einkommensgrenze ging es in einer hochinteressanten Informationsveranstaltung im "Begegnungszentrum" in Bielefeld über die Zeit. Hans-Joachim Wörmann hatte die BRH-Senioren eingeladen und BRH-Mitglied Bernd Schmidt gehörte die Bühne. Schon das Thema "Änderungen der Beihilfe-VO zum 1.1.2018" versprach hohe Diskussionsbereitschaft, insbesondere zum Punkt 18.000 Euro Einkommensgrenze für berücksichtigungsfähige Ehegatten und eingetragene Lebenspartner. Referent Schmidt erwies sich als fachkundig, so konnte er in einem ausführlich gut vorbereiteten Vortrag die Anwesenden umfassend aufklären. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Fragen zum Sterbegeld sowie zu Einzelfragen wie "Anspruch auf Beihilfe, wenn die Ehefrau bzw. die Witwe Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse ist" besprochen.

Der Seniorenverband BRH hat im Rahmen eines Treffens in Euskirchen bei der heimischen Politik angeregt, zum nächsten Weltseniorentag am 1. Oktober 2018 möge die Stadt Euskirchen für den Bereich des eigenen Verkehrsunternehmens (SVE) allen älteren Fahrgästen (60 +) einen Tages-Fahrschein als seniorengerechtes Mobilitätsangebot schenken. Hintergrund des Antrags ist nicht nur eine Wertschätzung des Alters und eine besondere Anerkennung, sondern auch das Angebot für die ältere Generation, einmal ihre Stadt noch ein Stück besser kennenzulernen sowie auch so ganz nebenbei eine Übung, wie die Stadt mit ihren öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, im Alltag mobil zu bleiben. Das Ganze könnte - so der BRH - ohne bürokratische Hürden vollzogen werden, die Freifahrt gelten dann ab morgens 8 Uhr. Es könnten dann den ganzen Tag bis zum späten Abend über beliebig viele Fahrten unternommen werden, als Fahrschein reiche der eigene Personalausweis.

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(01.04.2018)
Informationen zu Ursache, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Venenschwäche

(Lemgo) Mit diesem Thema hatte BRH-Vorsitzender Manfred Kinder einen Volltreffer gelandet. Das Seniorenbegegnungszentrum "Kastanien Haus am Wald" war jedenfalls ausgebucht. Neben Mitgliedern fanden auch etliche interessierte Gäste die Adresse des Seniorenverbandes BRH, was sogar zu neuem Mitglied führte. Sie alle suchten Informationen zu Ursache, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Venenschwäche. Dazu konnte der BRH den Facharzt Dr. Wilhelm Mailänder (Detmold) gewinnen.

Es wurde dann schnell deutlich, dass es sich bei Venenleiden nicht nur um einen ästhetischen Makel handelt, sondern damit zum Teil auch starke Beschwerden einhergehen, welche gerade bei älteren Menschen oft zu einer Verminderung der Lebensqualität beim Betroffenen führen. Dr. Mailänder schilderte - untermalt durch zum Teil gewöhnungsbedürftigen, manchmal sogar schockierenden Fotos - die Entstehung und der dann notwendigen qualifizierten Behandlung der Krankheit. Die Teilnehmer bestätigten: Man spürte deutlich die Betroffenheit vieler Gäste. Natürlich stand im Anschluss an seine Ausführungen Dr. Mailänder noch für Fragen zur Verfügung. Ein Teilnehmer berichtete beeindruckt: "Es war wieder einmal ein höchst interessierendes Thema."

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